Hallo,
Wieviel gebt Ihr eigentlich fuer einen 3-4 Personenhaushalt in Deutschland aus?
Zur Zeit leben wir mit 2 Teenagern in England. Wir planen aber, nach Deutschland umzuziehen. Und wollen dafuer die Finanzen planen.
Vielen Dank
gyrogearloose
Wieviel kostet das Leben in Deutschland (4 Personen)
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Beitrag von gyrogearloose - 20.09.11 - 08:08 Uhr
Beitrag von kruemlschen - 20.09.11 - 08:19 Uhr
Hi,
maßgeblich ist dafür WO in Deutschland ihr wohnen wollt.
Gerade die Mieten sind, je nach Region, extrem Unterschiedlich.
Gruß K.
Beitrag von susanne85 - 20.09.11 - 08:21 Uhr
hallo
sehr sehr stark unterschiedlich
1) auf euren anspruch
2) wohin
ihr solltet euch bewusst werden
was für eine wohnung wollt ihr? was für hobbys wollt ihr? und wo wollt ihr hin?
vorher ist keine aussage möglich.
Beitrag von vwpassat - 20.09.11 - 08:37 Uhr
Hast Du das nicht schonmal gefragt?
Beitrag von bunto97 - 20.09.11 - 08:54 Uhr
zum beispiel wo ihr wohnen werdet und wie eure persönlichen Ansprüche sind.
Beitrag von thea21 - 20.09.11 - 09:13 Uhr
2-12.000 Euro.
Beitrag von kleine1102 - 20.09.11 - 10:04 Uhr
Hallo,
das kann man wirklich nicht pauschal sagen. Es hängt davon ab, wo man wohnt/wohnen will, welche Ansprüche man hat und wie viel Geld einem zur Verfügung steht.
Bei Haus-Finanzierungen wird hier meist eine Summe von 1200€ netto veranschlagt, welche für vier Personen (allerdings zwei Erwachsene und zwei JÜNGERE Kinder) abzüglich aller laufenden Kosten mindestens übrig bleiben sollte. Für Lebensmittel, Kleidung, Freizeit, Geschenke, je nach Benzin-Verbrauch ggf auch noch für's Tanken
.
Das ist absolut knapp bemessen und WIR würden damit z.B. niemals hinkommen. Jobbedingt kenne ich jedoch auch Familien, die für diese Posten monatlich gerade mal ein Drittel oder Viertel dieser Summe zur Verfügung haben- allerdings auch meist entsprechend ohne (größere) Verpflichtungen.
Da müsst Ihr selbst und ganz individuell schauen. Erstmal, was Ihr hier verdienen würdet, was eine Unterkunft kosten würde, welche weiteren laufenden Kosten anfallen würden, ob ein Auto (oder mehrere) benötigt/gewünscht ist, etc. .
Viele Grüße
,
Kathrin
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 10:10 Uhr
Moin,
also hier in Hamburg braucht man schon ca. 4000 Euro, um normal leben zu können. Die Mieten sind teuer, man zahlt viel für die Kita-Betreuung (gut, die fällt bei Euch weg, dafür haben ältere Kinder Taschengeld und mehr Hobbys etc.).
Wenn Du dagegen auf ein Dorf in Sachsen-Anhelt oder Brandenburg ziehst, kommt man sicher mit gut der Hälfte aus bei gleichem Standard.
Die Frage ist also: Wo wollt Ihr hin?
Außerdem für eine bessere Einschätzung, solltest Du noch einige Angaben mehr machen.
1. Wohnung oder Haus? Wie groß?
2. Habt Ihr viele Hobbys/Aktivitäten oder sitzt ihr am liebsten z.B. im Garten?
3. Wollt Ihr gute Lebensmittel (bio) kaufen oder reicht Discounter?
4. Wie viele Autos habt Ihr und wieviele km werdet Ihr pendeln müssen?
Wenn Du mir das beantwortest, kann ich es besser einschätzen.
LG, Nele
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 10:11 Uhr
Sachsen-Anhalt muss das natürlich heißen
Beitrag von marion2 - 20.09.11 - 10:46 Uhr
Hallo,
Hamburg ist so teuer nicht: http://www.immobilienscout24.de/expose/62148528?is24EC=IS24&style=is24&navigationbarurl=/Suche/S-20/Wohnung-Miete/Hamburg/Hamburg/-/4,00-
Gruß
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 11:33 Uhr
Also ich wohne ja selbst nicht in der feinsten Gegend im Hochhaus und bin wahrlich nicht zimperlich, aber mit Steilshoop hast Du wirklich das mega Ghetto erwischt
Ebenso "schlecht und günstig" sind Billstedt und der Osdorfer Born, falls Du nochmal bei Immo24 bist...
Und: Für die meisten solcher Wohnungen braucht man einen §5-Schein, weiß nicht, ob die TE sowas kriegen würde.
Ich bin damals auch als Alleinverdienerin leider über der Grenze gewesen.
Und wenn man dann überall die hohen Preise bezahlen muss, nirgendwo Rabatte bekommt wegen "Normalverdienst", dann wird es schnell sehr sehr teuer.
Beitrag von marion2 - 20.09.11 - 12:07 Uhr
Das nimmt sich dann nichts mit den "billigen" Gegenden andernorts.
Beitrag von ayshe - 20.09.11 - 12:00 Uhr
Der Link ist gut 
Ich nehme mal an, du kommst nicht aus dem Norden.
In Hamburg herrscht Wohnungsmangel, die Mieten sind entsprechend hoch.
Erinnert mich an diese Horrorzeiten vor gut 20 Jahren in München, wo man bei jeder Besichtigung einer schimmligen, aber teuren Bruchbude mit mindestens 40 anderen vor der Tür stand.
Beitrag von marion2 - 20.09.11 - 12:08 Uhr
"Ich nehme mal an, du kommst nicht aus dem Norden."
Doch, aus dem Norden komm ich wohl. Aber nicht aus dem Norden, sondern aus einem anderen...
Mit Wohnungsmangel kenn ich mich aus wie keine zweite. Bezahlbar und vernünftig zusammen ist auch hier kaum machbar.
Beitrag von ayshe - 20.09.11 - 12:20 Uhr
Ich nahm nur an, daß du Steilshoop nicht kennst.
Beitrag von marion2 - 20.09.11 - 13:11 Uhr
Das ist richtig, spielt aber keine Rolle.
Teuer ist es überall, wo Bauland knapp ist. Wo der Standard niedrig ist, wird es billiger.
Beitrag von ayshe - 20.09.11 - 13:29 Uhr
Aber die Wahrscheinlichkeit, etwas zu bekommen ist sehr verschieden.
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 15:33 Uhr
Also in Hannover, wo wir vorher wohnten, haben die Vermieter MICH angerufen, ob ich mich schon entschieden hätte...
Davon kann man hier nur träumen.
Bei gleicher Ausgangslage übrigens. Wir suchten damals 100 qm/4 Zimmer mit Baby, jetzt auch 100 qm/ 4 Zimmer mit Baby und Kleinkind.
Also wenn Du besser suchst als ich, dann zeige mir bezahlbare Wohnungen
Muss allerdings im Westen liegen, da ich ab November wieder Richtung Nordwest rauspendeln muss und nicht stundenlang in der Innenstadt zubringen kann.
LG
Beitrag von koqu - 20.09.11 - 17:11 Uhr
Dann schau dich mal im Märchenviertel Schnelsen um ; ) Reihenhäuser ab 210 000 Euro udn Kaltmieten von ca. 1300 Euro für 130 m², 60 m² Keller und 40 m² ausgebauter Dachboden mit Garten, Reihenmittelhaus... und im Königskinderweg entsteht derzeit eine neue Reihenhaussiedlung deren Preise in etwa den o.g. entsprechen werden.
LG Luise
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 17:19 Uhr
Dann schick mir mal den Link! Gibts die auch ne Nummer kleiner (ca. 100 qm??)
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 12:52 Uhr
***
Erinnert mich an diese Horrorzeiten vor gut 20 Jahren in München, wo man bei jeder Besichtigung einer schimmligen, aber teuren Bruchbude mit mindestens 40 anderen vor der Tür stand.
***
Genauso sieht es aus. Wir überlegen gerade, wann wir uns unseren geplanten Umzug antun. Stehen bei unserem Immohai schon seit 6 mon auf der Warteliste... Hoffen dort etwas angeboten zu kriegen, um nicht selbst suchen zu müssen. Da kommst Du Dir vor wie ne Nutte, die um ne Whg betteln muss und der Vermieter ist der Pate 
Etwas besser siehts aus, wenn man einen §5-Schein hat. Den bekommt aber eben nicht jeder.
Beitrag von ayshe - 20.09.11 - 13:06 Uhr
Ja gruslig ist das.
Dann drücke ich dir die Daumen
Beitrag von demy - 20.09.11 - 15:50 Uhr
"Da kommst Du Dir vor wie ne Nutte, die um ne Whg betteln muss und der Vermieter ist der Pate"
Wohnungssuche für meine Schwägerin die hier in HH studiert hat.
2 Vermieter machten eindeutige Angebote.
Sie kommt aus einem kleinem Dorf aus Bayern.
Sie dachte echt im falschen Film zu sein und konnte es gar nicht glauben.
Mich wundert hier in HH bei der Wohnungsknappheit gar nichts mehr.
Wir haben das selbe Problem wie ihr, wir suchen auch 4 Zi Wohnung die auch bezahlbar bleibt.
Wir haben mittlerweile Münchener Wohnungsverhältnisse, allerdings nicht zu den Münchener Gehältern und das ist ein riesen Problem.
Wenn das so weitergeht mit der Wohnungssuche gehen wir doch in den Speckgürtel, wir wollten eigentlich nicht weg von Hamburg.
Gruß
Demy
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 16:18 Uhr
Wir haben es auch schon diskutiert. Also das Weggehen. Aber irgendwie ist die Stadt doch sooo viel attraktiver als die Käffer drumherum. Außerdem liegt Hamburg in der Mitte unserer Arbeitsorte 
Wir haben gar keine hohen Ansprüche, einfach ein Zimmer mehr als bisher, halbwegs bezahlbar und im Westen. Der Traum wär noch ein Stück Garten/Doppelhaushälfte/Reihenhaus.
Das Problem ist, das Hamburg in der Breite nicht weiter wachsen kann trotz munter weiterer fließendem Zuzug von Neubürgern.
Also wird man entweder irgendwann ne reine Yuppiestadt haben - und dann keinerlei heterogenes Flair - oder man entscheidet sich endlich, Leerstände, die es zweifelsohne gibt, mal endlich auszunutzen! Weiterhin könnte man den Mietanstieg zu bremsen - wozu gibts städtische Wohnungsgesellschaften.
Am problematischten denke ich, ist die Lage tatsächlich für Familien mit mittlerem Einkommen - die leisten sich nicht die freien Yuppiebuden können aber auch nicht unbegrenzt am Wohnraum sparen oder in ein WG-Zimmer ziehen.
Hach, welch ein Monolog, ich sollte in die Politik gehen 
Werde glaube ich morgen noch mal meinen Immohai nerven gehen.
Ich hab letztens ein Haus in Schnelsen gesehen. Hübsch. 120 qm, 4 Zimmer. Kaltmiete 16500 Euro... naja, war auch freistehend.
Aber damit nicht genug: Die übliche Provision iHv 2,5 MM und dann ist der Vertrag auch noch auf 24 Monate begrenzt
Also da fällt einem doch gar nichts mehr ein. Die kassieren alle 24 Monate mehrere Tausend Euro einfach so ab.
Hätt ich das Startkapital, wär ich Vermieter.
Beitrag von nele27 - 20.09.11 - 16:21 Uhr
Kaltmiete 16500 Euro - na das nun doch nicht
1600 Euro
