"Probearbeiten" überhaupt zulässig??

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Beitrag von lenilina - 21.09.11 - 20:42 Uhr

Hallo

Es geht um meine Mama. Folgendes ist passiert: Meine Mutter hatte sich auf eine Stelle in einem Schuhgeschäft beworben. Die Stellenanzeige war in der örtlichen Zeitung.

Erst einmal hat sie sich telefonisch mit dieser Firma in Verbindung gesetzt. Zwei Tage später wurde dann meine Mama zurückgerufen und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wieder zwei Tage später sollte sie zum Probearbeiten kommen. Das hat sie getan. Alle waren sehr freundlich zu ihr.

Gestern sollte sie noch einmal zum Probe arbeiten kommen. da wurde ihr dann zugesichert, dass sie heute ihren Arbeitsvertrag bekommen würde.
Tja und heute morgen dann kam der Anruf, dass meine Mutter den Job nun doch nicht bekommt. Die "Damen" möchten lieber eine andere Bewerberin.

Die zwei Probetage würde man ihr bezahlen.

Ist das überhaupt zulässig?? Was soll denn das?? Ist es heutzutage normal Arbeitssuchende so zu behandeln??

LG

Beitrag von rittmeisters - 21.09.11 - 20:53 Uhr

Ja, und Ja...
So ist das heute leider, deine Mutter kann sogar Froh sein das man Ihr die 2 Probetage bezahlt. Denn viele zahlen beim Probearbeiten keinen cent... da man in der Zeit ja nicht Effektiv arbeitet...

Beitrag von lenilina - 21.09.11 - 20:55 Uhr

Ja aber dann ist es doch im Grunde genommen Schwarzarbeit, oder?? In diesen 2 Tagen war sie ja nicht angemeldet.

Was wäre, wenn ihr dort etwas passiert wäre?? welche Versicherung würde dafür aufkommen??

Beitrag von ayshe - 22.09.11 - 13:03 Uhr

Siehe den Link unten von glasregen.
Sie hätte die "A..karte gezogen"

Beitrag von vwpassat - 21.09.11 - 20:58 Uhr

Es schaut so aus, als wenn sie da nicht ins Team passt.

Positiv werte ich an der Geschichte, dass von sich aus die Bezahlung der Probetage zugesichert wurde.

Ich kann erstmal nichts "Unnormales" feststellen. In unserem Land kann man sich als Chef nunmal aussuchen, wen man für sich arbeiten lässt und wen nicht.

Beitrag von siomi - 21.09.11 - 21:06 Uhr


Ja, das ist zulässig. Ich bin auch ein Fan des Probearbeitens, da man so besser herausfindet wer gut ins Team passt. O.k. es kann sich immer nochmal ändern, erleichtert jedoch die Entscheidung.



Siomi

Beitrag von lenilina - 21.09.11 - 21:17 Uhr

Ach dann findest Du das auch noch in Ordnung?????

Beitrag von silbermond65 - 21.09.11 - 21:31 Uhr

Was hast du für ein Problem mit dem Probearbeiten?
Der Chef kann schauen ,ob der Mitarbeiter für den Job geeignet ist und ins Team paßt .
Der Bewerber kann am Probetag sehen ,ob der Job überhaupt was für ihn ist.
Würdest du dich jetzt auch so aufregen ,wenn deine Mutter den Job bekommen hätte?
Sicher nicht.Da wäre dir auch egal gewesen,ob und wie sie am Probetag versichert gewesen wäre,oder?

Beitrag von siomi - 21.09.11 - 23:40 Uhr


Ja natürlich ist das in Ordnung! Bei uns in der Firma sind wir ein Team aus ca 15 Personen, welche eng miteinander arbeiten. Wenn wir die Wahl haben zwischen mehreren Bewerbern, welche 1-2 Tage zur Probe arbeiten, ist es alle mal besser als jemanden der von Anfang an nicht passt, nach kurzer Zeit aussortieren zu müssen.

Beitrag von schwarzesetwas - 21.09.11 - 21:22 Uhr

Natürlich ist das zulässig und Gang und Gebe.

Gerade in den schlechtbezahlteren Jobs läuft heutzutage nichts mehr ohne Probearbeit.

Dass sie ihr die zwei Tage bezahlen finde ich sehr lobenswert, das machen die meisten jedenfalls nicht.

Lg
SE

Beitrag von lenilina - 21.09.11 - 21:26 Uhr

Aber das ist doch Schwarzarbeit, oder????

Der Probearbeiter ist doch überhaupt nicht angemeldet und versichert. Wer zahlt denn, wenn etwas passiert??

Beitrag von hoeppy - 21.09.11 - 21:36 Uhr

Ja, Probearbeit ist absolut legal.
Man will doch sehen wen man sich ins Team holt.
Und wenn ein anderer Bewerber sich besser "verkauft" hat, dann ist das einfach Pech-so leid es mir tut.
Man stellt das eben nicht beim Vorstellungsgespräch fest, sondern wenn man mal einige Stunden zusammen gearbeitet hat.

Normalerweise hätte der Chef Deiner Mutter für die 2 Tage gar kein Geld geben müssen.
Er hat es aber trotzdem gemacht.
Anstatt darüber froh zu sein machst Du hier noch ein Fass auf ob es nicht Schwarzarbeit ist. #klatsch

Der Chef hat sich anständig verhalten.

Hätte er kein Geld bezahlt dann hättest Du ein Dich beschwert das er Deine Mutter nur ausgenutzt hat.

Lass mal die Kirche im Dorf. Deine Mutter wird wenn es blöd läuft noch einige Rückschläge einstecken müssen. Denn Probearbeit ist heute völlig normal.

Willkommen in der Realität.

LG Mona

Beitrag von lenilina - 21.09.11 - 21:42 Uhr

Du kannst die Frage also auch nicht beantworten. Schwarzarbeit ja oder nein?? Welche Versicherung kommt im Verletzungsfall auf??

Das möchte ich gerne wissen.

Im Übrigen: etwas freundlicher bitte.

Beitrag von hoeppy - 21.09.11 - 21:58 Uhr

Das war so freundlich, wie man auf so einen kindischen Beitrag reagieren kann. Du hast schon einige Male die richtige Antwort erhalten und beharrst trotzdem darauf, dass es so nicht legal ist.

Du kannst überall im Netz nachlesen das Probearbeit legal ist.

http://www.bewerbung.de/probearbeiten/

Schau-hier wird den Bewerbern sogar geraten nach einer Bezahlung der Stunden zu fragen.
So viel zum Thema "Schwarzarbeit".

Aber Deine Mutter kann natürlich gerne dort anrufen und sagen sie braucht kein Geld. Oder es dem nächsten Tierheim spenden ;-)

Und wenn Du noch ein bisschen mehr googelst, dann kannst Du auch nachlesen ob und wie man versichert ist.
Das kann Deine Mama aber auch den nächsten Chef vor dem Probearbeiten fragen.

Du siehst also, es ist normal und legal und wer einen Job will, der geht Probearbeiten-oder der Chef nimmt sich gleich jemand anderen.

LG Mona

Beitrag von vwpassat - 21.09.11 - 22:21 Uhr

Eine Antwort auf ihre Frage bleibst Du dennoch schuldig!

Beitrag von hoeppy - 21.09.11 - 22:30 Uhr

Hallo vwpassat

Ich bleibe ihr keine Antwort schuldig.

Ob es Schwarzarbeit ist? Ich denke diese Frage dürfte beantwortet sein. Bei Google konnte ich einige Berichte finden, dass sogar Gerichte darüber entschieden haben das Probearbeit bezahlt werden soll. Wie bleibt z.T. dem Chef überlassen. Bei wenigen Stunden kann es z.B. in Form von Fahrgeld von statten gehen...

Ob die Mutter versichert ist?

Diese Antwort kann ihr keiner beantworten. Denn man muss dazu schon den Chef der Probearbeit möchte fragen.
Im Netz findest Du dazu sehr viele Antworten. Von "nein man ist nicht versichert" bis "man muss es mit dem Chef abklären ob und wie man versichert ist".

Mehr fragen waren es doch nicht und diese beiden Fragen wurden beantwortet.
Im übrigen haben ihr einige Leute (auch Du) geschrieben das alles in Ordnung ist. Trotzdem wird darauf beharrt dass es illegal ist...


LG Mona

Beitrag von lexika - 22.09.11 - 00:03 Uhr

Deine Antworten werden immer unprofessioneller!

Probearbeiter müssen entlohnt werden und versichert sein!

Beitrag von vwpassat - 22.09.11 - 08:48 Uhr

So sehe ich das auch.

Beitrag von lenilina - 22.09.11 - 09:35 Uhr

Dankeschön..

Beitrag von vwpassat - 22.09.11 - 08:47 Uhr

Das ist mir zuviel Wischiwaschi.

Wahrscheinlich fehlt auch endlich mal eine gesetzliche Grundlage her. Ich glaube nämlich kaum, dass es ohne Zirkus abgeht, wenn der Zoll daher kommt und einige "nicht angemeldete" Probearbeiter antrifft.

Beitrag von lenilina - 22.09.11 - 09:36 Uhr

Das wäre die nächste Frage.

Beitrag von darkmoon66 - 22.09.11 - 09:29 Uhr

Probearbeit ist nichts anderes als ein Praktikum.

Ist ein Praktikum schwarzarbeit?

Probearbeit muss nicht bezahlt werden und wenn der Ag das tut dann ist es löblich,er wird es als Praktikumsarebit verbuchen...also definitiv keine schwarzarbeit!

Und ja auch bei uns gibt es Probearbeit und ich finde es super,da weiß man vorher was man bekommt oder eben nicht möchte!

Beitrag von manavgat - 22.09.11 - 10:49 Uhr

Probearbeit muss nicht bezahlt werden und wenn der Ag das tut dann ist es löblich


Da hilft ein Blick ins Arbeitsrecht.


Arbeit - und Probearbeit zählt dazu - muss vergütet werden.

Ergo ist das Bezahlen von Probearbeit nicht löblich, sondern schlicht normal.

Gruß

Manavgat

Beitrag von darkmoon66 - 22.09.11 - 10:53 Uhr

Du bezahlst demnach also auch Praktikanten?
z.B die Schüler die aus der Schule ihr Pflichtpraktikum machen?

Alles kann,aber nichts muß

Beitrag von marion2 - 22.09.11 - 12:28 Uhr

Es heißt: ProbeARBEIT
nicht: ProbePRAKTIKUM

außerdem: Es gibt kein Gesetz, dass das Bezahlen von Praktikanten verbietet.