Wollte mal fragen, wer hier einen 'Master of Arts' gemacht hat und damit auch einen guten Berufseinstieg gefunden hat?
Ich überlege gerade meinen Master an der Fernuni Hagen zu machen (habe bereits einen Studienabschluss der Bachelorgleichwertig ist), schwanke aber noch zwischen 'M.A. Bildung und Medien' und 'M.A. Europäische Moderne'.
Früher hätte man diese Richtungen wohl einfach als 'Diplom-Pädagoge' bzw. 'Magister in Kulturwissenses' bezeichnet, mit besagten Schwerpunkten eben.
Irgendwie habe ich Angst, dass man mit dieser schwammigen 'Master of Arts' Bezeichnung in der Arbeitswelt nicht weit kommt.
Hat da jemand Erfahrung?
LG und Danke für Tipps.
Welche Chancen mit Master of Arts?/Fernuni Hagen
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Beitrag von e-milia - 28.09.11 - 21:55 Uhr
Beitrag von king.with.deckchair - 28.09.11 - 22:12 Uhr
"dass man mit dieser schwammigen 'Master of Arts' Bezeichnung"
Nun, dann solltest du diesbezüglich vielleicht noch mal google bemühen. Ein MA ist nicht unbedingt ein Jodeldiplom.
http://www.google.de/#hl=de&sugexp=pfwc&cp=20&gs_id=2k&xhr=t&q=%22berufliche+Chancen%22+master&pq=berufliche+chancen+master&pf=p&sclient=psy-ab&source=hp&pbx=1&oq=%22berufliche+Chancen%22+master&aq=f&aqi=&aql=&gs_sm=&gs_upl=&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=891283fb704c2933&biw=1280&bih=800
Beitrag von e-milia - 28.09.11 - 22:37 Uhr
Na ja, das 'Jodeldiplom' wäre dem Namen nach zumindest ein Diplom und eben kein schwammiger 'Master'. 
Wollte halt gerne wissen wie sich der Einstieg ins Berufsleben mit diesem Titel gestaltet.
Beitrag von kajulju - 29.09.11 - 08:06 Uhr
hallo, Master als solches ist mittlerweile recht gut anerkannt. Probleme haben viele (ich auch) noch mit Bachelor, der doch weit unter Dipolm angesiedelt wird. Aber sei vorsichtig mit allem Richtung Kulturwissenschaft, Kulturmanagement u. a. - superspannend ich weiß. Aber ich arbeite im Museum und da bewerben sich selbst auf eine allerunterste Assistentenstelle hunderte von Masterleuten mit sehr guten Abschlüssen und Lebensläufen (teils promoviert), die mit Ende 30 immer noch verzweifelt eine Festanstellung suchen. Da musst du damit leben können sehr lange "frei" zu arbeiten, ist wirklich schwer in dem Bereich. Oder du brauchst halt Beziehungen, das ist bei der Uni genauso.
LG,
Kathi
Beitrag von e-milia - 29.09.11 - 09:25 Uhr
Danke für die Info!
Solche und ähnliche Befürchtungen, wie du sie und auch eine andere Userin genannt haben, gehen mir gerade auch durch den Kopf.
Werde also mal versuchen rauszufinden wie die Chancen mit einem Master in Bildung stehen, denn was du da zu KuWi schreibst hört sich echt nicht gut an.
LG und noch mal vielen Dank!
Beitrag von lisasimpson - 28.09.11 - 22:36 Uhr
nun ja., schwammig ist die bezeichnung nicht- nur halt eben neu.
seit wann gibts denn absolventen mit master-abschlüssen?
also viele wirds da ja noch nicht geben- von daher sind die erfahrungswerte einfach noch recht niedrig.
ich denke, das "Problem" oder eher die herausforderung wird sein, den zukünftigen Arbeitgebern klar zu machen, in wiefern sie davon profitieren jemanden mit masterabschluß einzustellen im vergleich zum bachelor- welchen "mehrwert" kannst du also bieten..
lisasimpson (die extra noch einen diplom-studiengang absolviert hat, weil niemand was mit dem magisterabschluß anfangen konnte)
Beitrag von e-milia - 28.09.11 - 22:47 Uhr
Ich interessiere mich sehr dafür später mal direkt an einer Uni zu arbeiten/forschen und ich bin einfach unsicher, ob ich dies mit einem Master an einer Fernuni erreichen kann.
Daher überlege ich halt nun, was ich mit dem Master denn vielleicht auf dem Arbeitsmarkt sonst erreichen kann bzw. welcher Master die besseren Chancen bietet.
Beitrag von lisasimpson - 28.09.11 - 22:57 Uhr
na,ja, wen ndu an der uni blieben willst, mußte ja dann eh mindestens ne promotion draufsatteln nd dazu brauchste ja zwingend einen master (denke ich mir doch- würde mich doch sonst sehr wundern)
von daher - die fernuni hagen ist eine anerkannte uni- von daher ist alles paletti.
wenn du jedoch gerne weiter a nder uni bleiben möchtest, böte sich eine präsenzuni schon an, denn was ja (wie imemr und überall) zählt sind Kontakte, ist die möglichkeit mal hiwi posten zu übernehmen, in projekten mitzuarbeiten, kleiner stellen annehmen zu können und sich so einen ruf an der heimatuni zu machen.
einen prof zu finden, der dann die dissertation betreut usw..
also- ganz generell wirste das gleiche problem haben wie alle anderen master-Absolventen auf dem arbeitsmarkt- aber das sehe ich nicht als problematisch an.
was eine weitere akademische Karriere angeht würde es dir ganz bestimmt leichter fallen an einer präsenz-uni
lisasimpson
Beitrag von e-milia - 29.09.11 - 09:21 Uhr
Danke für deine Meinung. Das war wirklich sehr hilfreich.
Ich hatte schon die gleichen Gedanken bzw. Befürchtungen.
Werde mich also mal schlau machen, was für Chancen ich mit den jeweiligen Abschlüssen auf dem Arbeitsmarkt hätte.
LG
