Hallo!
Ich hab letztens mit einer Freundin diskutiert.
Wenn man ALG ll bezieht und einen Nebenjob hat, bei dem man nur 96 € verdient ist dieser Betrag ja anrechenfrei, sprich, am Bedarf ändert sich nichts.
Wenn man diesen Job dann aufgibt, bekommt man dann eine Sperre vom Jobcenter?
Ich denke nein, denn ob man den Job macht oder nicht, der Bedarf wird ja nicht erhöht oder gesenkt. Wenn man Aussicht auf eine Festanstellung oder dergleichen dort hätte, dann ja, aber wenn das nicht so ist?
Meine Freundin sagt doch, sobald man IRGENDEINE Arbeit kündigt bekommt man eine Sperre. Ausnahme wenn man keine Betreuung mehr für das Kind hat oder sowas.
Wer hat denn nun Recht?
Danke schonmal
Mal eine Verständnisfrage zu Nebenverdienst/ALG ll/Kündigung
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Beitrag von blackbeast666 - 29.09.11 - 12:59 Uhr
Beitrag von zwillinge2005 - 29.09.11 - 13:19 Uhr
Hallo,
slange es sich nicht um einen 1-Euro-Job handelt dürfte das das Amt nicht interessieren.
Mich wundert nur immer, was man für 96 Ero arbeiten kann. Das hört sich nach Freizeitbeschäftigung an - denn 2-3 Std. pro Woche ist doch keine echte Arbeit, oder?
LG, Andrea
Beitrag von bobb - 29.09.11 - 13:31 Uhr
Warum ist das keine richtige Arbeit?
Ich gehe wieder in meinem Nebenjob arbeiten,aber fange jetzt erst wieder mit einem Abend in der Woche an,das sind ca.4 Std.,je nachdem was los ist.
Ist für mich trotzdem Arbeit...
Beitrag von zwillinge2005 - 29.09.11 - 14:15 Uhr
Hallo,
Du verdienst mit 4 Std. pro Woche (also ca. 16 Std/Monat) nur 96 Euro? Also 6,- Euro pro Stunde Brutto=Netto? Und sonst machst Du nichts? Es ging doch um ALGII Bezieher, die eigentlich Vollzeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung sthen und denen deshalb die gesamten Lebenshaltungskosten von der Allgemeinheit bezahlt werden.
Ich meine jetzt nicht Deinen speziellen "Fall".
Ich selber bin in Elterzeit mit dem dritten Kind und gehe auch nur einen NAchmittag/Tag pro Woche arbeiten - das sind dann 6-8 Std. und ich verdiene sicher mehr als 96,- Euro in dieser Zeit. Deshalb war ich etwas irritiert. Meist wird auch noch die Frage gestellt "Wieviel genau "darf" ich verdienen, damit nichts angerechnet wird....."
LG, Andrea
Beitrag von bobb - 29.09.11 - 14:29 Uhr
Ne,ich bekomme mehr die Stunde,also mehr als 96€.
Ansonsten bin ich noch zu Hause beim Baby.Wäre aber auch nicht Vollzeit einsetzbar aus gesundheitlichen Gründen.Aber das ist was anderes.
Klang für mich nur so,als wären die paar Stunden keine Arbeit und m.E.schon.
Beitrag von blackbeast666 - 29.09.11 - 15:22 Uhr
Och, da gibts doch Möglichkeiten.
Z. B. zweimal im Monat eine Nacht hinterm Tresen stehen, einmal pro Woche irgendwo ein bisschen putzen, mal in einer Spielhalle aushelfen, Zeitung austragen....
Für solche Aushilfsjobs kriegt man ja nicht viel Geld. Und die kann man sich ja suchen damit man wenigstens etwas im Lebenslauf stehen hat und zeigt, dass man möchte, so lange man nichts in Teil- oder Vollzeit findet.
Wobei ich das meiste von oben schon als Arbeit ansehe - zwar nicht oft aber anstrengend auf jeden Fall (hab selbst bis vor kurzem in einer Disco ausgeholfen, mit Trinkgeld zwar viel mehr Lohn, aber auch nur 4 mal im Monat, da die nur Samstags auf hat) - denn 8 Stunden oder sogar 9 hinterm Tresen stehen oder bei Minusgraden Zeitung austragen ist ja nun auch nicht grad das, was ich als Freizeitbeschäftigung oder Hobby bezeichnen würde.
Beitrag von marion2 - 29.09.11 - 13:36 Uhr
Hallo,
nicht wundern, einfach hinnehmen....
Es gibt auch Fälle, in denen jemand mit regulärer Tätigkeit aufgefordert wurde, seinen Job aufs Spiel zu setzen um an einer verrückten Fortbildung teilzunehmen....
Gruß
Beitrag von blackbeast666 - 29.09.11 - 15:23 Uhr
Oh, das ist ja auch nett
