Hallo,
Mich würde mal interessieren wie ihr eure Kinder unterbringt wenn ihr Vollzeit arbeiten geht.
Wenn ich die Kosten für die Betreuung (Kinderkrippe und Schülerbetreuung) auf einen Monat rechne bleibt ja nicht mehr viel von meinem Geld übrig.
Meine Mutter arbeitet selbst noch also kann sie auch nicht immer die Betreuung übernehmen und den Omas möchte ich das nicht zumuten in ihrem Alter.
Also erzählt mal wie ihr Arbeitet und wo die Kinder dann sind.
LG
Vollzeit arbeiten mit zwei Kindern, wie macht ihr das??
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Beitrag von sunshine_dani - 30.09.11 - 14:54 Uhr
Beitrag von lady_chainsaw - 30.09.11 - 15:11 Uhr
Hallo sunshine_dani,
ich arbeite 40 Stunden die Woche, mein Mann auch. Wir sind von 7 - 17 Uhr außer Haus, mein Mann sogar noch länger.
Unsere Tochter ist in Schule und Hort, der Kleine im Kindergarten (letztes Jahr war er noch bei Oma, da wir keinen Kita-Platz bekommen haben). Ich bringe die Kinder morgens hin und hole sie am späten Nachmittag wieder ab.
Zum Glück gehören Kita, Hort und Schule zusammen, bzw. sind auf einem Gelände, sodass ich dazwischen nicht auch noch hin und her fahren muss 
Was die Kosten angeht, sind diese bei uns in der Gemeinde gehaltsabhängig und vom Stundenschlüssel (Dauer der täglichen Betreuung) - aber im Vergleich zu vielen anderen Bundesländern und Gemeinden echt noch human.
Gruß
Karen
Beitrag von silberfunken - 30.09.11 - 15:18 Uhr
Hi,
ja, das ist manchmal schon recht hart.
Meine Frau arbeitet 35 Std. (sind aber effektiv mehr) und ich habe einen normalen 40 Std. Job.
Aufgrund der beruflichen Situation meiner Frau (damals befristeter Vertrag) musste sie schon sehr früh wieder beginnen. Nach der Entbindung war sie quasi nur die gesetzliche Mindestzeit zu Hause, anschließend ich im Rahmen der 2 Monate Elternzeit und im Alter von 5 Monaten ging unser Kleiner dann zur Tagesmutter.
Großeltern schieden auf beiden Seiten aus unterschiedlichen Gründen nahezu komplett aus.
Zum Glück hatte ich flexible Arbeitszeit und einen toleranten Arbeitgeber, so dass innerhalb der Woche viele Zeiten aufgefangen werden konnten mit der Folge, dass ich ein Jahr beinahe jeden Samstag und Sonntag zusätzlich gearbeitet habe.
Finanziell war das ganze auch nicht so erfreulich, da wir die Tagesmutter entsprechend lange buchen mussten.
Mittlerweile ist unser Sohnemann seit August im Kindergarten und dadurch ist das ganze zeitlich und finanziell entspannter. Wir haben im Kindergarten (NRW) das große Zeitpaket gebucht und könne beide entsprechend nun Kind und Beruf in Einklang bringen.
Viele Grüße,
Silberfunken
Beitrag von mille78 - 30.09.11 - 20:51 Uhr
Hallo,
mein Mann arbeitet 2 - Schichten und ich 3 -Schichten, Bereitschafstdienst und Rufdienst. Unsere Kids sind 5 Jahre und 19 Monate.
Tagsüber gehen die beiden in Krippe und Kindergarten. Kostet zusammen 550 Euro. Wenn es sich abends überschneitet haben wir einen Babysitter für 7 Euro die Stunde. Ansonsten wechseln wir uns oft mit Freunden ab, wenn es Engpässe in der Betreuung gibt.
Bisher haben wir es noch nicht bereut es so zu machen. Ich bin als mein Kleiner 13 Monate war wieder voll eingestiegen, da ich nen super Jobangebot bekommen habe.
LG
mille78
Beitrag von skm - 30.09.11 - 20:55 Uhr
huhu,
ich und mein mann arbeiten vollzeit (40 Srunden). ich bringe die kinder in den kindergarten und hole sie auch wieder ab.. wir haben uns auf 11 stunden hochstufen lassen, aber brauchen nie mehr wie 9. bezahlen tun wir pro kind 150€ inklusive essen.
lg skm
Beitrag von bettilein - 01.10.11 - 09:16 Uhr
Hallöchen,
ich mache seit gut 1,5 Jahren eine Umschulung zur Altenpflegerin. Bin alleinerziehend und habe zwei Kids, 11 und 4 Jahre. In der "Schulzeit" von mir geh ich von 7.30 bis 14.10 Uhr zur Schule, da sind die Kids im Kiga und in der Schule. Wenn ich arbeiten geh, bin ich im 3-Schicht-System, 40 h die Woche, da hilft mir dann die Oma meiner Kids sehr. Sie geht zwar selbst in Schichten arbeiten, aber wir versuchen das immer irgendwie zu regeln. Geht auch ganz gut, ich bin sehr froh das das so geht; ansonsten könnte ich die Umschulung nicht machen. Aber irgendwie klappt es schon. Die Betreuungskosten übernimmt in diesem Fall das Arbeitsamt, worüber ich auch froh bin.
Alles Liebe und Gute dir!!
LG
Betti
Beitrag von sohnemann_max - 01.10.11 - 10:44 Uhr
Hi,
bei uns würde sich das schon rechnen - aber ich möchte das nicht.
Wenn ich Vollzeit arbeiten würde, hätte ich ein Nettoeinkommen von ca. 1.000 Euro (danke Steuerklasse). Betreuung verschluckt dann ca. 600 Euro im Monat, bleiben gut 400 Euro über.
Allerdings kommt dieses Modell für uns nicht in Frage. Für das, dass wir dann "nur" 400 Euro mehr haben, tue ich mir den Stress bestimmt nicht an. Ich habe keine Lust, täglich erst ab 17 Uhr mit meinen Kindern zusammen zu sein. Dann habe ich das Generenne wenn die Kinder krank sind usw.. Leider stehen bei uns die Großeltern auch noch nicht immer zur Seite - beide arbeiten noch. Außerdem haben wir noch ein großes Haus, einen rießen Garten und Haustiere, die auch versorgt werden wollen.
Momentan ist es so, dass ich 10 Stunden die Woche arbeite und einen tollen AG habe, wo bei mir auch gut 500 Euro im Monat dabei rausspringen lassen.
Dazu kommt noch, dass er den größten Teil der KiTa Kosten unserer Kleinen bezahlt - so lege ich gerade mal 50 Euro drauf. Das ist es mir Wert, wie gesagt 10 Stunden sind gut zu vereinbaren, der Große braucht nicht in den Hort nach der Schule und nachmittags habe ich für beide Kinder Zeit. Ist eines der Kinder krank, brauche ich nur Bescheid geben und ich komme an anderen Tagen oder am Nachmittag, wenn Oma oder mein Mann zu Hause ist. Den Haushalt bekomme ich gewuppt, an den Tagen wo ich zu Hause bin.
Manchmal denke ich mir auch, ach so ein Vollzeitjob wäre auch wieder was für mich - aber im nächsten Moment bin ich froh, dass es so ist wie es ist. Ich glaube, ich bin einfach zu verwöhnt von den letzten Jahren. Und ehrlich gesagt weiss ich auch nicht wie ein Vollzeitjob bei vielen funktioniert, wo man zu Hause auch noch zu 99.9 % alles alleine macht, sprich so gut wie keine Unterstützung vom Mann hat - berufsbedingt eben. Meiner Meinung nach MUSS da irgendwas zu kurz kommen.
LG
Caro mit Max 7 Jahre und Lara 2 Jahre
Beitrag von teufelchen05 - 01.10.11 - 23:15 Uhr
Hi!
Ich habe einen dreieinhalbjährigen Sohn und gehe Vollzeit, d.h. effektiv 45 Stunden, arbeiten seit dem Tim 1 Jahr alt ist. Er geht in eine private bilinguale Einrichtung (von Krippe bis zum Ende der Schulzeit) - morgens von 8.30 Uhr bis abends um 17.30 Uhr. Mein Man bringt ihn hin, ich hole ihn ab. Die Betreuung ist super - ich gehe guten Gewissens arbeiten. Kostet allerdings auch 1.070,- EUR pro Monat.
Ich sieben Wochen kommt Sohn Nummer 2 zur Welt. Er wird dieselbe Einrichtung besuchen, wenn er ein Jahr alt ist - dann gibts 10% Rabatt fürs zweite Kind.
Mit anderen Worten: wenn ich wieder arbeiten gehe, bezahle ich gut 2.000,- EUR für die Kinderbetreuung - bleiben noch ca. 1.500,- EUR Gehalt übrig.. Das ist eigentlich totaler Wahnsinn. Ich bin allerdings eine gute ausgebildete Führungskraft mit Studium und Promotion - wenn ich "nur" Teilzeit arbeite, komme ich beruflich nicht zu Recht und nicht weiter.
Grüße
das teufelchen.
