Kurze Frage zum Wohngeld

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Beitrag von dream25 - 01.10.11 - 17:41 Uhr

Hallo

folgendes, ich arbeite intern in einem Zeitarbeitsunternehmen. Anfang des Jahres fing ein Mitarbeiter bei uns an zu arbeiten, extern. Er ist Mitte 20, ohne Ausbildung, 2 Kinder, das 3. ist unterwegs.

Er verdient ca. 1200 € netto als Helfer, was natürlich zu wenig ist um zu leben, die Frau arbeitet wohl nicht, da sie kein deutsch spricht und sich nun nur um die Kinder kümmert.


Wir haben und damals im Februar unterhalten, dass das Geld so knapp ist, also habe ich ihm von Kinderzuschlag und Wohngeld erzählt, wir haben uns Info gesucht und ich habe ihm geholfen, einen Antrag zu stellen.

Kinderzuschlag wurde abgelehnt, warum weiß ich nicht wirklich. Wohngeld wurde aber genehmigt, in welcher Höhe weiß ich auch nicht. Jetzt kam er gestern ins Büro und bat mich um Hilfe. Er muss jetzt wohl einen neuen Antrag stellen, weiß aber nicht, was er dafür braucht.

Jetzt habe ich 2 Fragen dazu:

Welche Unterlagen muss er zufügen?
Muss in den Antrag irgendwie rein, dass sie schwanger ist? Das Kind kommt Anfang 2012.

Kann die Familie nochmal Kinderzuschlag beantragen? Oder irgendwelche anderen Leistungen? Ich bin ehrlich gesagt ein wenig überfordert

Gruss

Beitrag von lockenlilly - 01.10.11 - 20:14 Uhr

Ich denke mit 1200€ netto liegt er unter der mindesteinkommensgrenze für sich, seiner Frau und den beiden Kindern.

Kinderzuschlag wird wieder abgelehnt werden.

Er sollte umgehend Alg2 für sich und seine Familie beantragen.

LG

Beitrag von angelika2112 - 01.10.11 - 21:15 Uhr

Kinderzuschlag gibt es dann, wenn es verhindert das man in ALG2 rutscht...
Ich glaube auch das der Kinderzuschlag genau deshalb abgelehnt wurde, da er ALG2 mehr bekommen würde als sein Gehalt+Wohngeld+Kinderzuschlag.

Er sollte also ergänzend ALG 2 beantragen.