Was ist die Stärkste Währung oder anders: Wie ist mein Vermögen sicher

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Beitrag von ambestenwisserin - 04.10.11 - 09:25 Uhr

Hallo Leute,

ich möchte nicht all mein Vermögen in Euro oder Dollar haben, weil ich NAgst vor einer Inflation habe. Ich habe Immobilien und Barvermögen, allerdings nur in Euro und ein lächerlicher Betrag von 5000$. (Deswegen lächerlich, weil wenn der Euor nix mehr wert wäre, kann man mit 5000$ ja auch nicht lange überleben.)
Ich habe schon darüber nachgedacht, in Edelmetalle - sprich Gold zu investieren, aber Gold ist momentan teuer.
Könnt ihr mir sagen, ob z.B. der Yen oder die Schweizer Franken oder englische Pfund gute Währungen wären, die sicher sind? Ich möchte niemals verarmen.

Beitrag von grundlosdiver - 04.10.11 - 09:44 Uhr

Ich denke, die Anlage in Fremdwährungen ist IMMER mit unkalkulierbaren Risiken behaftet. Nein, ich würde weder in Yen noch eine sonstige Fremdwährung investieren. Wären wir vermögend, würde ich zu allererst in vermietete Immobilien investieren.

Beitrag von ninnifee2000 - 04.10.11 - 09:47 Uhr

"Wären wir vermögend, würde ich zu allererst in vermietete Immobilien investieren."

Und hast dann Ärger mit Mietnomaden, ständigen Erneuerungen an den Immobilien, Steuern, ... - für mich wäre das zuviel Stress. Damit kann man gut leben, aber nicht noch reicher werden.

Beitrag von ninnifee2000 - 04.10.11 - 09:45 Uhr

Allerallerhöchstens Schweizer Franken!!!

Schaue dir mal die wirtschaftliche Situation von GB und Japan an. WIllst du ins Mittelmaß investieren? Vor ein paar Jahren haben alle Irland hochgejubelt. Und jetzt?

Alles kann heute hochgejubelt werden. Wenn man was von der Materie versteht, kann man sehr viel Geld verdienen. Aber übermorgen kann alles zusammen brechen.

Deswegen kann man eigentlich nichts für längere Zeit empfehlen. Selbst Immobilien sind überbewertet. Vor 10 Jahren ein Eigenheim im Berliner Speckgürtel für 200.000 Euro gebaut und heute kann man es kaum noch für 150.000 Euro verkaufen, weil der Großflughafen in Schönefeld kommt (überspitztes Bsp.).

Und der Euro ist wirklich nicht so schlecht wie die Medien ihn gerade runterreden. Und die Inflation ist schon immer da... ;-)

Beitrag von ..leopoldina.. - 04.10.11 - 11:22 Uhr

Um mit Gold Gewinne einzufahren, ist sicher im Hinblick u.a. auf das Wechselkursrisiko nicht der richtige Zeitpunkt. Aber als langfristige konservative Kapitalanlage lohnt sich der Goldkauf schon. http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/ICN-Group-Kolumne-Kaufen-wenn-andere-verkaufen-1396088 (Beispiel: 30.09.:1.625,50 USD#freu) Klar, Zeiten wie 2008 werden wohl der Vergangenheit angehören. In einem "gesunden" Anlageportfolio sollte Gold nicht fehlen. Kommt halt auf`s richtige timing an. Gold hat über viele Jahre unabhängig vom Kurs seine Kaufkraft behalten.

Beitrag von manavgat - 04.10.11 - 12:27 Uhr

Schweizer Franken sind hoffnungslos überbewertet.

Norwegische Kronen sind sehr stabil.

Gruß

Manavgat

Beitrag von serdes - 04.10.11 - 12:44 Uhr

Hi!

Ich habe interessanterweise gerade vor ein paar Minuten über die norwegische Krone gelesen und bin mir nicht sicher, ob ich eine Anlage in Kronen tätigen würde:

http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article13597555/Wie-Sie-Ihr-Geld-ins-Trockene-bringen.html

Auszug:

"Die norwegische Krone ist jetzt bereits um bis zu 74 Prozent überbewertet, wie der BicMac-Index zeigt, der den Preis des Burgers in verschiedenen Ländern als Basis für einen Vergleich zugrunde legt."

Allerdings würde auch ich der TE vom Schweizer Franken abraten.

Grüsse

serdes

Beitrag von manavgat - 04.10.11 - 15:48 Uhr

"Die norwegische Krone ist jetzt bereits um bis zu 74 Prozent überbewertet, wie der BicMac-Index zeigt, der den Preis des Burgers in verschiedenen Ländern als Basis für einen Vergleich zugrunde legt."


Der Preis eines Burgers sagt nichts über die Wirtschaftskraft aus. Ich schaue mehr darauf, welche Ressourcen ein Land hat, welche Arbeitslosenquote, wie hoch das BIP ist usw.

Alle Währungen in denen Geld gebunkert wird, haben jedoch irgendwann das Problem der Überbewertung.

Gruß

manavgat

Beitrag von serdes - 04.10.11 - 16:56 Uhr

Ich weiss, dass dieser Index nicht vollkommen ernst zu nehmen ist, allerdings ist er oftmals ziemlich zuverlässig, wenn es darum geht Kaufkraft und Bewertungen von Währungen einzuschätzen.

Natürlich, da gebe ich dir Recht, darf man darüber die anderen Faktoren nicht ausser Acht lassen.

"Alle Währungen in denen Geld gebunkert wird, haben jedoch irgendwann das Problem der Überbewertung."

Ich würde mich auch nicht wundern, wenn Norwegen ähnliche Vorkehrungen trifft, wie die Schweiz, um den Wert der eigenen Währung abzusenken.

Grüsse

serdes

Beitrag von christinebonn - 04.10.11 - 15:14 Uhr

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