Hallo,
ich habe ein Problem und finde momentan irgendwie keine Lösung und weiß auch nicht wie ich mir dabei helfen kann...
Ich bin in einer Medizinischen Ausbildung die ich nicht mehr weiter machen kann, da ich durch persönliche Schicksalsschläge eine Art Panikanfälle bekomme wenn ich nur daran denke das ich wieder auf die Arbeit muss. Ich stehe morgens weinen auf, bekomme Grippeanzeichen, Schwindel, muss mich übergeben etc. auf der Arbeit ist es so als stände ich neben mir.
Ich möchte aber nicht einfach so Kündigen ohne etwas neues zu haben, geringfügige Jobs bekommt man schnell nur das ist nicht das was mir hilf. Ich wohne in einer eigenen Wohnung die ich mir leiten muss und die normalen Lebensunterhaltungskosten noch dazu.
Kennt sich jemand mit solchen Situationen aus oder kann mir einen Rat geben...
Liebe Grüße
Ich stehe wie vor einem tiefen schwarzen Loch
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Beitrag von stielfelmaus - 05.10.11 - 13:41 Uhr
Beitrag von diana1101 - 05.10.11 - 13:43 Uhr
Hi,
ab zum Arzt!
MfG Diana
Beitrag von stielfelmaus - 05.10.11 - 13:45 Uhr
Da war ich schon, ich war 5 Monate in Psychologischerbehandelung, die Psychologin riet mir zu Kündigen, aber ohne Arbeit da stehen? Hmmm... bin echt verzweifelt.
Beitrag von ninnifee2000 - 05.10.11 - 13:48 Uhr
Zwar keine Lösung, aber: sie hätte dir Psychopharmaka verschreiben können. Es gibt auch welche, wo du nicht benebelt durch die Gegend rennst, sondern dein Leben ruhig weiterleben kannst. Diese beruhigen dein Gemüt, knocken dich aber nicht aus.
Beitrag von vwpassat - 05.10.11 - 14:17 Uhr
Mich würde interessieren, wie man mit 21 Jahren so depri sein kann.
Beitrag von litalia - 05.10.11 - 15:11 Uhr
dummfug! ![]()
es gibt sehr viele menschen die in so jungen alter bereits psyschich am ende sind! glaubst du die haben sich das ausgesucht?
manche verkraften ihr leben nicht bzw dass, was schief gelaufen ist.
von kindesbeinen an Mobbingopfer, schlechtes elternhaus, schicksalsschläge und und und. nicht jeder verkraftet sowas.
hierbei ist es egal ob man 20 oder 60 ist, wobei jüngere meiner meinung nach weitaus anfälliger für psyschiche erkrankungen sind, gerade was angstzustände/panikattacken betrifft.
Beitrag von vwpassat - 05.10.11 - 15:43 Uhr
Was ist
Dummfug???
Ich habe gefragt und habe gerade eine PN erhalten, welche mir die Situation erklärt.
Beitrag von litalia - 05.10.11 - 16:30 Uhr
die frage war für mich dummfug.
es geht dich doch überhaupt nichts an wieso es ihr mit 21 so schlecht geht.
du tust ja gerade so als sei es ein ding der unmöglichkeit das man mit 21 psyschich nicht ganz auf der höhe ist.
sie hat geschrieben dass es ihr schlecht geht, warum und welche ursachen das hat, hat dich nun echt nicht zu interessieren
Beitrag von liki - 05.10.11 - 16:29 Uhr
Hallo,
ich war mit 21 Jahren auch schon psychisch total am Ende - depressiv und mit Panikattacken, so dass ich mein Studium abbrechen musste. Ich dachte, mein Leben sei zuende.
Es war darüberhinaus sehr frustrierend, dass viele Leute glaubten, wenn man nur jung, physisch gesund, im Studium stehend und einigermaßen ansehnlich sei, müsse doch ansonsten alles eitel Sonnenschein sein.
Depressionen sind ebensowenig eine Frage des Alters wie die meisten körperlichen Krankheiten.
Zum Glück habe ich eine sehr gute Behandlung bekommen/durchstanden und habe mein Leben wieder in den Griff bekommen. Hat aber einige Jahre gedauert.
Auch wenn ich selber seit vielen Jahren keine Depressionen mehr habe, hoffe ich sehr, dass diese Krankheit weiter enttabuisiert wird und weiter darüber aufgeklärt wird, weil ich weiß, wie groß der Leidensdruck bei den Betroffenen ist, weil sie zusätzlich zu ihrem gesundheitlichen Leiden auch noch das Problem haben, dass sie häufig nicht ernst genommen werden.
Gruß, liki
Beitrag von sohnemann_max - 05.10.11 - 15:48 Uhr
Hi,
spontan würde ich sagen: Augen zu und durch.
Egal was Du erlebt hast oder durchmachen musstest. Du kannst nicht vor jedem davonlaufen. Stell Dich. Du wirst Dein ganzes Leben lang immer mal wieder an unschöne Erlebnisse erinnert werden. Das ist einfach so und gehört dazu.
Da Du für Deine Wohnung, Lebenserhaltungskosten selbst verantwortlich bist, würde ich nicht kündigen. Überlege Dir mal, was in Zukunft für Dich in Frage kommt. Ausbildung würde ich zu Ende machen und mich evtl. danach umorientieren.
Ganz ehrlich: Versuche mal Positiv an die Sache ranzugehen. Wenn ich morgens aufstehe und an die Arbeit denke - da wird mir auch schlecht und ich könnte mir 10000 Dinge vorstellen die ich lieber machen würde. Arbeit ist ein notwendiges "Übel". Ich denke mal so wie Dir geht es vielen anderen auch - aber die halten durch!
Was passiert, wenn Du kündigst? Du fällst noch mehr in ein tiefes Loch. Keine Perspektive, kein Geld, kein nichts. Gefällt Dir das besser? Mag sein, dass es im ersten Moment schon verlockend klingt, den ganzen lieben langen Tag nichts zu tun. Aber ist das das Leben, was Du Dir vorstellst bzw. wünscht? Hast Du keine Träume, keine Ziele die Du verwirklichen willst?
Mache eine Sache fertig und danach kannst Du weiter sehen. Von Medis würde ich abraten. Da ist schnell eine Abhängigkeit aufgebaut - das solltest Du aber auch wissen, wenn Du im med. Bereich tätig bist.
Hast Du einen Ausgleich? Sport hilft - wenn man richtig auspowert. Ansonsten fixiere Dich wirklich nicht so auf das Erlebte. Ich habe auch schreckliche Erfahrungen machen müssen in den vergangen Jahren. Dieses hat mich allerdings nicht runtergezogen sondern gestärkt. Mir kann so schnell keiner was anhaben oder umhauen.
Mensch Mädel, lass Dich mit Deinen 21 Jahren nicht so hängen - das Leben ist viel zu kurz um zu jammern. Erlebe was, das ist das Einzige, was Du später mitnehmen kann. Höre auf zu jammern oder ne Depriphase zu schieben - DAS IST DAS LEBEN.
LG
Caro
Beitrag von vwpassat - 05.10.11 - 15:48 Uhr
Du brauchst Freunde, die Dir aus diesem Loch helfen.
Das Leben bringt immer etwas neues. Du hast nun einige Schicksalsschläge erleiden müssen, dennoch musst Du nach vorne schauen.
Lass Dich auf Medikamente einstelllen, dränge auf eine Kur etc.., aber lass Dich bloß nicht hängen.
Beitrag von liki - 05.10.11 - 16:36 Uhr
Hallo!
Also ich in Deinem Alter war, ging es mir ebenso schlecht (Panikattacken/Depressionen). Der erste Weg ist natürlich zum Hausarzt, der Dich am besten in eine psychosomatische Ambulanz überweisen sollte. Dort können Dir die Fachärzte sagen, ob es sich um ein vorübergehendes Problem, das vielleicht medikamentös zu lösen ist, handelt, oder um ein tiefergehendes Problem, das einer Therapie bedarf.
Was auch immer es ist: es gibt einen Weg da raus, wenn man anderen signalisiert, dass man Hilfe braucht und diese auch anzunehmen bereit ist.
Möglicherweise kannst Du eine Weile Deine Ausbildung aussetzen und zu einem späteren Zeitpunkt weiterführen? Auch hierüber würde ich mit dem Arzt sprechen und um Hilfe bitten.
übrigens: Ich bin nach einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik mit anschließender ambulanter Therapie wieder vollkommen gesund geworden.
Ich wünsche Dir gute Freunde, kompetente Ärzte und viel Kraft.
Liki
