arbeitsagentur, welche voraussetzungen haben die für ihre mitarbeiter

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Beitrag von wieihrwollt - 07.10.11 - 19:17 Uhr

echt, ich war diese woche beim aa um mich beraten zu lassen. ich bin in elternzeit, habe meinen job noch und wollte wegen möglichen weiterbildungen nachfragen. also z.b. wie wird man berufsschulleherer mit einer bestimmten ausbildung, welche institute können sie empfehlen um sich weiter zu bilden. welche arbeitgeber gibt es in dem bereich etc.
und,
die dame hatte keine ahnung. sie hat immer nur gesagt, das weiß ich nihct, da müssen sie beim bildungsministerium nachfragen. das kann ich ihnen nicht sagen, das müsste ich jetzt auch recherchieren....

ich war schonmal vor 1 monat dort, da war aber die "fachfrau" in urlaub und ich hatte die ehre mit einer dame die sich um die kaufmännischen kümmert. gut dass die nicht so viel ahnung von meiner berufssparte hat kann ich tolerieren und nachvollziehen. aber der termin war einfach total für die katz...

im ernst, wollen die einen auf den arm nehmen?

Beitrag von wasteline - 07.10.11 - 19:29 Uhr

Mal eine kürze Rückfrage: warst Du bei der Berufsberatung oder wo?

Wenn nicht, dann

http://www.arbeitsagentur.de/nn_26016/Dienststellen/RD-BW/Aalen/AA/Agentur-fuer-Arbeit-Aalen/Buergerinnen-Buerger/Ausbildung/Berufsberatung.html

Deine Sachbearbeiterin für Finanzen muss nicht zwingend Ahnung von Weiter- oder Ausbildungen haben.

Beitrag von wieihrwollt - 07.10.11 - 19:51 Uhr

ich habe bei der agentur angerufen und gesagt, dass ich beraten werden will. sollte das also keine berufsberaterin gewesen sein, sind dort anscheinend nicht nur die sachbearbeiter unfähig oder? abgesehen davon, hätte sie in dem gespräch dann auch mal erwähnen können, dass ich doch besser zur berufsberatung gehen solle.

sie berät mch ja auch nicht bezüglich finanzen, ich finanziere mich immernoch selbst!

ein kumpel von mir meinte noch ein paar tage zuvor: was willst du denn beim aa, haben die jemals jemandem geholfen?

Beitrag von wasteline - 07.10.11 - 20:00 Uhr

Ok ok, ich habe keine Erfahrung mit dem Arbeitsamt, bin aber davon ausgegangen, dass Berufsberater ihren Job verstehen.

Zu Fachlehrern an Berufsschulen kannst Du Dich hier informieren

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=9392

Beitrag von knuffel84 - 07.10.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

ich war auch vor ein paar Wochen beim AA, um mich über verschiedene Möglichkeiten zu informieren und auch diese Dame hatte absolut KEINE Ahnung und konnte mir keine einzige Frage beantworten.

Ich glaube die wenigsten Mitarbeiter beim AA haben wirklich Ahnung von dem was sie da tun.

Beitrag von lilianliddy - 07.10.11 - 20:30 Uhr

Und die Wenigsten haben diesen Beruf erlernt, die Meisten kommen aus ganz anderen Berufen incl. kaufmännischen Berufen, es gibt wirklich Wenige, die sich wirklich mit der Materie auskennen...

Hatte auch schon Eine vor mir, neu, jünger und wollte mir meine Pflichten erklären, aber nicht meine Rechte und zeigte mir das schöne Gesetzbuch...und ich musste auf Grund der Befristung dahin, bin zwar in die Unbefristung, aber man muss sich ja im den 3 Monaten vorher melden...

Manchen gehen mit Einen um, wie mit Einem Deppen, aber bei passenden Jobs, die Einen zusagen könnten, da haperts meist.

Oder denken, dass Sie mein ALG I aus ihrer Tasche zahlen. So ne Schrulle hatte ich auch schon, hab ihr aber Feuer gegeben. So nicht und hab immer Übersichten mit Bewerbungen abgegeben. Sollen lieber auf die schauen, die keinen Bock haben.

Ich weiß, dass für jeden Arbeitslosen ein Budget für Weiterbildungen zur Verfügung steht, was man natürlich nicht qauf die Nase gebunden bekommt, aber ob das für den berufswunsch reicht, gute Frage? Berufsschullehrer musst du da nicht Soz.Päd. studieren?

Beitrag von daisy80 - 07.10.11 - 20:44 Uhr

Bei uns muss man bei der Agentur schon ein einigermaßen einschlägiges Studium absolviert haben.

Aber wenn man bedenkt, wie wahnsinnig viele Möglichkeiten der Aus-, Fort-, und Weiterbildung es gibt, KÖNNEN die Mitarbeiter gar nciht alles wissen, was geht und angeboten wird. Da ist es doch besser, der Mitarbeiter erkundigt sich gezielt als irgendeine HAlbwahrheit zu erzählen.

Berufsschullehrer müssen übrigens nicht SozPäd studiert haben. SozPäd ist eher ein Quereinstieg. Geht aber auch völlig fachfremd mit entsprechenden Zusatzkursen. Da gibts halt ganz verschiedene Wege - je nachdem wo man beruflich herkommt.
Von daher kann ich durchaus verstehen, dass die Agenturmitarbeiterin nicht wusste, welcher dieser vielen Wege nun gangbar ist.

Beitrag von king.with.deckchair - 07.10.11 - 21:02 Uhr

Zumal die Dame die völlig korrekte Antwort gegeben hat: Kultus(Bildungs)ministerium fragen. Nur die kennen die genauen Zugangsvoraussetzungen für das jeweilige Bundesland, wissen, wo Lehrer fehlen, welche Fächer zurzeit Mangelfächer sind etc.

Ich habe auch schon Klienten zu diesem Quereinstieg beraten (und nein, ich war nie Angestellte der BA, nur in einer ARGE). Aber mehr als auf die Möglichkeit hinweisen und anzuraten "Nehmen Sie bitte mal mit dem Ministerium Kontakt auf und schildern ihren Werdegang oder senden einen Lebenslauf, damit geklärt wird, ob dies tatsächlich eine Möglichkeit für Sie ist." konnte ich auch nicht sagen.

Was manche Leute für Vorstellungen haben, ist unglaublich.

Beitrag von mamavonyannick - 07.10.11 - 20:13 Uhr

Hallo,

wenn es um die Befristeten geht: Da reicht ein Hochschulstudium. Was , ist egal, zumindest bei uns. Meine Bekannte hätte dort anfangen können: Sie hat Geographie studiert.#kratz
Desweiteren sind die Verträge auf 2 Jahre befristet. Nach einem Jahr bekommen sie einen anderen Aufgabenbereich. D.h., gerade, wenn man sich eingearbeitet hat und seine Klienten kennt, muss man wieder weg und es kommt jemand neues.
Und nach 2 Jahren fliegen sie raus.

vg, m.

Beitrag von lilianliddy - 07.10.11 - 20:34 Uhr

Dieser Bereichswechsel ist bewusst so, damit nicht eine zu enge bindung zu den Klienten aufgebaut wird.

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 07.10.11 - 21:02 Uhr

Sorry, aber: Unsinn.

Beitrag von lilianliddy - 07.10.11 - 21:12 Uhr

Dann gibt mir Mal bitte eine Erklärung, warum die Wechsel stattfinden. Ist ja doof, wenn man sich reingearbeitet hat und muss in den anderen Bereich..

Beitrag von king.with.deckchair - 07.10.11 - 20:57 Uhr

Die Frage in deinem Fall sollte lauten: Welche überzogenen Erwartungen haben die Leute?!

1. Wenn du Berufsschullehrerin im Quereinstieg werden willst, so ist tatsächlich das Kultusministerium dein Ansprechpartner und nicht die BA.

2. DARF eine Mitarbeiterin im Öffentlichen Dienst gar keine "Bildungsinstitute empfehlen", denn sie hat wettbewerbsneutral zu bleiben!

Beitrag von lockenlilly - 07.10.11 - 21:06 Uhr

dort arbeiten nur Vollpfosten. Haben von tuten und blasen keine Ahnung, verkaufen deine Daten an Zeitarbeitsfirmen, die dir dann verbotene Arbeit anbieten und drohen einen mit Leistungskürzungen.

Nicht umsonst hab ich schon einige Klagen vor dem Sozialgericht gewonnen, weil dort niemand Ahnung hat.

Beitrag von arkti - 07.10.11 - 21:52 Uhr

Das ist doch Blödsinn. #augen

Beitrag von lockenlilly - 07.10.11 - 21:58 Uhr

Was willst du mir mit " #augen " sagen?

Soll ich dir die Urteile hier einstellen, damit du lesen kannst, was die Arbeitsagentur hier veranstaltet?

Beitrag von schwilis1 - 07.10.11 - 21:16 Uhr

ich kenn beides...als ich 2008 das erste mal um einen Termin bei einem Reha berater bat hieß es 3x... hab ich kein recht drauf da ich unter 25 bin... dann beim vierten hatte ich dann endlich glück bekam meinen Termin und der Mann war sehr fähig und hat sich eingesetzt... als ich umzog und den Rattenschwanz Reha weiter mit mir zog, saß ich wieder einem fähigen Mann gegenüber... und anfang dieses jahres... dem 3. Rehaberater gegenüber... der die Sache mtid er Reha Ausbildung Gewuppt hatte und ich siet Dienstag die Ausbildugn mache...

er hat mir weder steine in den Weg gelegt, noch war er überfordert... im gegenteil... ich hätte auch die chance auf 3 jahre gehabt wenn ich gewollt hätte...

Beitrag von lena1309 - 07.10.11 - 23:49 Uhr

Hallo,

für die Einstellung und Qualifizierung von Lehrern (auch Berufsschule) ist die Bezirksregierung zuständig. Es gibt Möglichkeiten für den Quereinstieg, aber das sind Dinge, die man nicht bei der AA erfahren kann, denn die sind für diese Behörde wenig relevant.
Wenn du an eine Schule willst, solltest du dich auch an die Schulbehörden wenden.

Und es ist eben auch wichtig, welchen Beruf hast du gelernt? Was willst du im Ausbildungssegment machen?
Was für Didaktische Vorkenntnisse hast du?
Das kann kein Sachbearbeiter der Agentur beurteilen.

Hör auf zu wettern sondern wende dich an die richtigen Stellen.

Hast du eigentlich einen Ausbilderschein? Der wäre eventuell auch noch wichtig/interessant.

LG
M

Beitrag von wieihrwollt - 08.10.11 - 13:17 Uhr

erstmal danke denen, die mir hier hilfreiche tipps gegeben haben.

an die freunde des aa, kann ich nur sagen.
ich will nicht alle in einen topf werfen, aber ich finde es unglaublich, dass eine dame, die angeblich spezialisiert ist auf mein berufsfeld, von tuten und so weiter keine ahnung hat. "das müsste ich jetzt auch recherchieren" hallo ist doch bitteschön ihr job?! dafür bekommt sie geld und vermutlich nicht mal wenig.

ich kenne eine frau beim arbeitsamt, die war früher bei mir in der klasse und genau so stelle ich mir leute die dort arbeiten vor.
sie meckert immer:
ihr habt alle karriere gemacht und seid aus stadt xy rausgekommen und ich hocke hier beim arbeitsamt... also sehr zufrieden mit ihrem job! kein wunder da fehlts mit sicherheit auch am engagement.

ich bin mir sicher, dass ich genauso gut beraten könnte wie eben diese dame zu der ich gegangen bin. und ich werde mich auch weiterhin über diesen unfähigen haufen beschweren.

meine elternzeitvertretung z.b. fachlich topfit, bekommt vom arbeitsamt keine stellen zugewiesen, angeblich gibt es nichts, wenn ich aber in die jobbörse der seite gucke, sehe ich tausend anzeigen. auch das ist was, was ich nicht verstehen kann.

naja, wem hat das aa schon jemals geholfen?

Beitrag von daisy80 - 08.10.11 - 14:03 Uhr

*naja, wem hat das aa schon jemals geholfen?*

Als ich mich nach einer Elternzeitvertretung AL melden musste, habe ich zeitnah einen Vorschlag bekommen, der mir gefiel (bewerben musste ich mich ja damals sowieso dann dort) und da bin ich auch genommen worden - zwar in einer anderen (besseren) Position, aber ohne die Agentur wär ich auf die Idee gar nicht gekommen.

Hej, dann versuch doch, Dich auch bei der Agentur zu bewerben, wenn Du das kannst. Vielleicht gehts bei Euch ja als Quereinstieg ;-)

Beitrag von shampoo - 09.10.11 - 11:16 Uhr

"naja, wem hat das aa schon jemals geholfen?"

MIR ! Allerdings gehört auch Eigeninitiative und Engagement dazu.
Aber scheinbar ist es heute einfach weitverbreitet, dass man alles auf dem Silbertablett serviert bekommen möchte.



Beitrag von litalia - 08.10.11 - 15:55 Uhr

ich hatte eine abgebrochene ausbildung und wollte auf meine 2 lehrjahre (2 von 3 jahren hatte ich beendet) etwas aufbauen anstatt nochmal ganz von vorne anzufangen.

ich wollte eine art vrobereitungskurs damit ich die abschlussprüfung auch schaffen kann.

3! mitarbeiter hat von tuten blasen keine ahnung, einfach zum kotzen. jedes mal habe ich mich geärgert dass ich meine zeit überhaupt an diese unfähigen leute verschwendet habe.

da war ich nach 10 min googeln schlauer als den schmarrn den die mir da aufgetischt haben. unglaublich, dafür werden die noch bezahlt, für pure unfähig- und unwissenheit.

aber mitarbeiterin nummer 4 war dann endlich kompetent und GEBILDET (was man zu den anderen 3 nicht sagen konnte) sie hat mir weitergeholfen und mich an die entsprechende stelle vermittelt, ich hatte einen vorbereitungskurs und konnte meinen abschluss nachholen.

also es sitzen bestimmt nich nur unfähige leute dort ;-) aber ein großer teil wohl leider schon, da kann man nur mit dem kopf schütteln.

Beitrag von senior666 - 08.10.11 - 17:25 Uhr

die "gelernten" Verwaltungsprofis dort haben eine gezielte Ausbildung und wissen auch Bescheid, leider wurden überschüssige Postbeamte mit kurzer Einweisung auf etliche Jobcenter verteilt!

Beitrag von lavala - 08.10.11 - 17:36 Uhr

Was hat das AA mit der Fortsetzung einer unterbrochenen Ausbildung zu tun? Du hättest Dich an die IHK/ Handwerkskammer wenden müssen.

Du hattest großes Glück, dass die nette Dame vom AA sich für Dich bemüht hat.

Beitrag von king.with.deckchair - 08.10.11 - 17:44 Uhr

#pro