Hallo ihr lieben 
Undzwar: Ich würde gern eine Ausbildung machen und ich frage mich nun ob das mit meinem Kleinen einfach so möglich ist.
Leider musste ich feststellen das dies nicht der Fall ist
Es ist der schwer in meinem gelernten Beruf arbeit zu finden die auch einigermaßen bezahlt wird. Der Markt ist einfach zu überfüllt von den Leuten in dieser Branche. Ich bin gelernte gestaltungstechnische Assistentin für Grafik und Design.
Mein noch Arbeitsgeber wird mich nach der Elternzeit im Dezember betriebsbedingt kündigen das weiß ich schon von ihm. Er hat offen und ehrlich mit mir darüber gesprochen.
Ich habe schon mehrere Absagen bekommen, eben weil sie niemanden mit so einem kleinen Kind haben möchten. Falls das Kind krank wird fall ich aus etc.
Ich habe bereits einen Schulabschluss, eine abgeschlossene Ausbildung und habe auch 2 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Doch schon während der Ausbildung und danach wusste ich, das ich dass nicht mein Leben lang machen möchte.
Aber nun gestaltet sich das alles ein wenig schwierig für mich. Kein Arbeitgeber ist bis jetzt bereit mich zu nehmen eben wegen meinem Sohn, er wird im Dezember 1 Jahr alt. Weiß jemand ob es irgendwelche Förderungen gibt für junge Mütter? Also speziell Betriebe die ausschließlich junge Mamis einstellen. Oder ob es finanzielle Förderungen während dieser Zeit gibt.
Jetzt wird wahrscheinlich von einigen die Frage kommen warum ich denn ein Kind habe, wenn ich schon wusste das dieser Beruf nicht der ist, den ich ein Leben lang ausüben möchte. Der kleine war nicht geplant. Ja das soll vorkommen aber ich möchte ihn nie wieder hergeben. Er ist mein ganzer stolz und ich möchte das nicht auf seinem Rücken austragen. Es soll ihm an nichts fehlen und ich bin bereit alles dafür zu tun. Ich möchte mich noch weiter bilden und mich vergewissern das er eine gesicherte Zukunft und eine schöne Kindheit hat.
Ich würde mich damit arrangieren können wenn ich in meinem gelernten Beruf eine Stelle finden würde die wenigsten einigermaßen gut bezahlt wird. Dann würde ich in den sauren Apfel beißen und durchziehen. In dem Wissen das ich alles bezahlen kann was so anfällt und ich jeden Cent nicht 3 mal umdrehen muss. Leider ist diese Suche vergebens gewesen. Und wir haben nun auch nicht die aller höchsten Ansprüche ans Leben. Aber die grundlegenden Dinge sollten doch gesichert sein.
Hat jemand Erfahrungen gemacht was das betrifft oder einen rat für mich?
Ausbildung mit Kind?
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Beitrag von die-caro - 09.10.11 - 13:00 Uhr
Beitrag von king.with.deckchair - 09.10.11 - 13:13 Uhr
Erkundige dich mal vor Ort bei der IHK, es gibt durchaus Betriebe, die jungen Müttern zum Beispiel auch eine Teilzeitausbildung anbieten.
Gruß
Ch.
Beitrag von lavala - 09.10.11 - 13:16 Uhr
Hast Du Dein Kind schon in einer Betreuung ( ab Dez.) untergebracht? Darum würde ich mich vorrangig kümmern, sonst laufen alle Deine Bemühungen von vornherein ins Leere.
Wenn Du entlassen wirst, musst Du Dich arbeitslos melden. Die ARGE muss dann mit Dir gemeinsam nach einem Weg suchen, Dich wieder in Arbeit zu bringen. Das kann in Deinem Beruf sein oder aber in einer artfremden Tätigkeit. Man wird mit Dir eine Wiedereingliederungsvereinbarung abschließen. Achte dabei darauf, dass nicht nur Du Verpflichtungen eingehst.
Dass Du quasi eine Umschulung anstrebst, würde ich erst mal bei der ARGE nicht so explizit durchblicken lassen. Da eine Aus- oder Weiterbildung immer Kosten verursacht, schmeißen sie das den Leuten nicht hinterher. Du bist noch jung, so dass da Deine Chancen nicht schlecht stehen. Informiere Dich mal gründlich, welche Möglichkeiten da für Dich in Frage kämen und auch einigermaßen erfolgversprechend sind. Dann kannst Du mit Deinem Betreuer z. B. über diese Wiedereingliederungvereinbarung dazu ins Gespräch kommen.
Viel Glück!
Beitrag von die-caro - 09.10.11 - 13:30 Uhr
Ich habe bereits einen Kitaplatz für unseren Sohn. Daran soll es nicht scheitern.
Ich war zwischenzeitlich nach meiner Ausbildung mal 3 Monate arbeitslos. Und in dieser Zeit konnte mir das Amt nicht wirklich helfen. Sie fanden keine Stelle und auch keine Alternative. Ich habe natürlich auch gesucht, aber leider nichts gefunden. Nur Horrosverträge!
zB. Eine 40 Stundenwoche für 165 Euro im Monat, jeden Tag 60km Fahrt.
Einige werden jetzt vielleicht sagen "hauptsache Arbeit" Aber nein das kann und will ich nicht. Da sind meine Spritkosten ja höher als das was ich verdiene. Sprich ich hätte noch draufzahlen können um 40 Std. in der Woche arbeiten gehen zu können.
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 09.10.11 - 13:18 Uhr
hallo,
also ich habe deinen text eben zwei mal gelesen und verstehe dein eigentliches anliegen nicht wirklich. was möchtest du gern wissen? ob es möglich ist eine ausbildung mit kleinkind zu machen? ob dieses zu bewerkstelligen ist?
ja sicher, warum denn nicht. es geht vielen frauen so wie dir, manche haben nicht einmal einen partner an ihrer seite zu dieser zeit.
kind in die kita, ab zur ausbildung und danach wieder zur kita und nach hause.
ich habe das zumindest so verstanden eben von dir.
ich habe damals mein studium kurz unterbrochen, da sich meine maus auf dem weg machte. stieg dann wieder ein und hatte zu hause zwei kinder zu versorgen. ist sicher hart, aber auch schaffbar - warum auch nicht. einen mann hatte ich nicht an der seite, denn ich war während der schwangerschaft schon alleine.
die andere frage die du stellst ist die nach sonderregelungen für junge muttis. darf ich fragen wieso es so etwas geben sollte, wenn es sie geben würde?
manche stehen mit mitte 40 in deiner gleichen situation - für sie würde es dann nicht mehr gelten!?
nein, so etwas gibt es nicht gesetzlich - würde ich auch selbst sehr dumm finden.
was ist mit deinem partner? kann er sich nicht zwischendurch um den kleinen kümmern wenn du die schulbank drücken würdest?
eltern, freunde, verwandte und bekannte mit einspannen - eine hand wäscht die andere.
das ein arbeitgeber keine frau mit kleinem kind einstellt kann ich sogar nach vollziehen, auch wenn ich damals ebenfalls fluchte als ich auf suche war.
vg und viel glück
Beitrag von die-caro - 09.10.11 - 13:25 Uhr
Einerseits kann ich die Arbeitgeber verstehen, mein Mann ist ebenfalls selbstständig.
Klar kann man das schaffen, das weiß ich. Es ist eben nur so das wenn ich eine Ausbildung beginnen würde ich nicht mehr so viel Geld zu Verfügung hätte wie als wenn ich in meinem alten Beruf arbeiten würde.
Bekanntlich ist die Lehrlingsvergütung eher gering. Da stelle ich mir die Frage ob es irgendwelche Unterstützungen während dieser Zeit gibt. Mein Mann verdient nur Saisonbedingt gut. Sprich, im Winter müssen wir echt gucken.
Jetzt geht das noch aber wenn ich eben eine 2. Ausbildung machen würde dann wüsste ich nicht wie wir das finanziell bewerkstelligen können und Hilfe.
Einen Kitaplatz habe ich für den kleinen, allerdings 6h am Tag.
Beitrag von king.with.deckchair - 09.10.11 - 13:36 Uhr
"Da stelle ich mir die Frage ob es irgendwelche Unterstützungen während dieser Zeit gibt."
Für eine Zweitausbildung aus einer Laune heraus und ohne konkrete Gründe (z.B. Gesundheit, erste Ausbildung ist veraltet): Nein.
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 09.10.11 - 13:40 Uhr
ahh, ja jetzt verstehe ich dich - scheine doch nciht richtig gelesen zu haben.
du musst schauen, bewirb dich doch für eine ausbildung und eben auch für arbeitsplätze. bevor ich arbeitslos werden würde, würde ich dann auf die ausbildung zurück greifen.
ich bekam damals nicht so wenig, vll. wäre es sogar mehr als arbeitslosengeld bei dir. kenne ja eure zahlen nicht - geht ja auch hier keinem etwas an.
Beitrag von schwilis1 - 09.10.11 - 14:00 Uhr
Meine situation war ein wenig anders, dennoch moechte ich dir gerne schreiben.
Ich hab auch so ein Überraschungs Ei hier sitzen. (naja es schläft gerade)
ich habe letze woche eine rein Schulische Reha Ausibldung (da ich in der vergangenheit schwer krank war) angefangen...
ich hab einfach alles gleichzeitig laufen lassen.
Ich habe beim arbeitsamt vorgesprochen, mich bei verschiedenen KiTas angemeldet... Hatte ich erstmal die kiTa Stelle, war das Amt gewillter mir zu helfen, denn sie sagten: Frau... Wenn sie noch nicht mal in der Lage sind einen kiTa platz für ihen Sohn aufzutreiben, dann sind sie nicht in der Lage eine Ausbildung zu machen.
Du solltest wirklich zusehen, dass die Betreuung gesichert ist... eine kiTa die sehr lange aufhat, keine schließzeiten hat und ein gut bestücktes soziales Netzwerk...
unsere KiTa zb hat von 6 uhr bis 18.30 offen... und wollen demnächst umstellen auf bis 20.00uhr... dazu haben sie keine Ferienzeiten außer Gesetzliche Feiertage und das ist so wichtig...
ich zb werde die Betreuungszeiten nochmal verlängern müssen , auch wenn er nie von 7 uhr bis 18.00 da ist... sondern dann später kommt... aber ich brauche die länge ienfach..
und das ist dann auch der plus punkt beim arbeitgeber... wenn du vorweisen kannst, dass dein kind versorgt ist...
Ich trage es nicht auf dem Rücken von meinem Sohn aus, dass ich bisher einfach nicht in der Lage war, eine Ausbildung zu machen... aber wir werden beide die Zähne zusammen beißen müssen. mir hilft, dass ich weiß dass er gut betreut wird... und das ist das a und o bei Müttern die wieder arbeiten gehen wollen!
Beitrag von postrennmaus - 09.10.11 - 14:40 Uhr
Es geht alles, wenn man es will und das nötige Durchhaltevermögen hat. Ich bin in meinem Studium ungeplant schwanger geworden, hatte kein wirklich festes Einkommen (erst noch Bafög, dann Gelegenheitsjobs). Aber wir haben uns irgendwie durchgeschlagen. Geholfen hat auf alle Fälle der Vollzeit Kitaplatz (8-16/17 Uhr), Freunde die im Notfall mal das Kind gehütet haben, einen Partner der auch ein bisschen zurückgesteckt hat damit ich meine Prüfung machen konnte, usw.
Du solltest auf jeden Fall eine zuverlässige Betreuung haben, Notfallbetreuung (Verwandte, Freunde, Babysitter) und die finaziellen Ansprüche aufs minimale runterschrauben (Klamottenshoppen, ausgehen, Party machen etc müssen dann erstmal warten). Dann kann man das schaffen.
Aber der Vorschlag mit der Teilzeitausbindung ist auch ne super Sache, das wär ja in deiner Situation was. Hier kannst du dich mal informieren:
http://www.teilzeit-ausbildung.de/index.php?u=5
Welche Ausbildung willst du denn jetzt eigentlich machen?
Lg postrennmaus
Beitrag von nightwitch1988 - 09.10.11 - 14:49 Uhr
hi
du musst kinder nicht im lebenslauf angeben. du verstößt gegen keine regel, wenn du die kinderanzahl weglässt.
so erhöhst du deine chancen.
lg
Beitrag von die-caro - 09.10.11 - 14:57 Uhr
das bringt mir ja im endeffekt nichts. Ich möchte von anfang an mit offenen karten spielen.
Mal angenommen ich werde eingestellt und habe 6 Monate Probezeit. In den 6 Monaten wird mein kleiner mal angenommen 2x krank und ich kann nicht arbeiten deswegen.
Da bin ich doch 100%ig nach den 6 Monaten wieder raus.
Beitrag von windsbraut69 - 10.10.11 - 07:25 Uhr
Wenn EUER Kleiner in der Probezeit 2 x krank wird, kann sich doch zumindest einmal sein Vater kümmern, oder?
Gruß,
W
Beitrag von nightwitch1988 - 10.10.11 - 08:20 Uhr
willst du nen job, solltest du dein kind nicht angeben, ansonsten wird das in unsrer verkorksten gesellschaft leider nix.
mit offenen karten kannst du immer noch in einem vorstellungsgespräch spielen. da kann man viel besser erklären, dass dein kind auch im krankheitsfall betreut werden kann (partner, großeltern, nanny).
das macht sich im lebenslauf, wo du dein kind gar nicht erwähnen brauchst, weils den chef da noch nix angeht, eher schlecht.
ich weiß wovon ich rede, ich mach die personalsachen bei uns, auch wenn wir nur 2 feste mitabeiter (chefchen und ich) sind und wenn sich jemand findet einen azubi für 3 jahre haben und ab und an mal ne aushilfe.
lg
Beitrag von shiningstar - 09.10.11 - 18:15 Uhr
Hey,
ich kann Dir raten, mal zu diesen Jobmessen zu gehen und direkt zu fragen bei den Unternehmen. Einige bilden auch in Teilzeit aus.
Für solch eine Ausbildung bewerbe ich mich für 2012. Bin nach dem Studium schwanger geworden -ohne Berufserfahrung, dafür mit Kind, da bekomme ich natürlich auch nur Absagen.
Zwar hat die Berufsschule Blockunterricht, wo man eben 8 Stunden lang hin muss, dafür arbeitet man dann nur 20 Stunden und bekommt jeden Monat die Mitte bezahlt, als würde man 30 Stunden / Woche arbeiten.
Beitrag von coonurba - 09.10.11 - 20:23 Uhr
Ja leider ist es wirklich so das man weniger Chancen auf einen Arbeitsplatz hat sobald man als Frau Kinder hat...Männer mit Kindern werden hingegen bevorzugt..total unfair 
Ich hoffe ich bleibe noch lange an meiner Arbeitsstelle, denn so leicht bekommt man keine...
Was ich ab er sagen wollte:
Meine Freundin ist 21 Jahre, hat einen 1 jährigen Sohn und wohnt noch bei den Eltern. Sie hat ihr Abitur dieses Jahr gemacht und macht jetzt die Ausbildung zur Krankenschwester (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
Ist aber wirklich nur Glückssache...gib nicht auf
Beitrag von windsbraut69 - 10.10.11 - 07:29 Uhr
"Männer mit Kindern werden hingegen bevorzugt..total unfair"
Ist das wirklich so unfair?
Hast Du schon Männer gelesen, die ganz selbstverständlich schreiben, dass sie natürlich ab der Geburt des ersten Kindes nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch Teilzeit von 9 - 12 Uhr arbeiten können und das klar ist, dass sie bei jeder Krankheit des Kindes ausfallen werden?
Würde das vernünftig aufgeteilt innerhalb der Familie, gäbe es auch die geschlechtsspezifischen Probleme bei der Jobsuche nicht mehr.
Gruß,
W
Beitrag von coonurba - 10.10.11 - 10:13 Uhr
Ja ich finde das wirklich unfair!
Für fast alle Männer ist es selbstverständlich das Frauen die Elternzeit nehmen bzw. nur Teilzeit arbeiten.
Genauso für die Arbeitgeber.
Beitrag von windsbraut69 - 10.10.11 - 11:25 Uhr
Frau ist doch selbst schuld, wenn sie sich das gefallen läßt.
Warum sollten Arbeitgeber das Spielchen mitspielchen, dass Frau sich freiwillig und ganz gern hinterm Kind und Herd verschanzt?
Beitrag von coonurba - 11.10.11 - 12:18 Uhr
Aber wie willst du einen Mann "zwingen" mit dem Kind zuhause zu bleiben?
Ich bin aber gerne die 2 Jahre zuhause, klar wünsche ich mir manchmal das ich wieder arbeiten gehe aber wir haben uns für ein Kind entschieden und da muss man durch 
Mein Mann würde gerne die Elternzeit nehmen aber da er mitten in einer Weiterbildung ist und 4 Jahre zur Abendschule neben dem normalen Beruf geht ist dafür keine Zeit...bzw. könnte/müsste er weiter die Abendschule besuchen aber das haut nicht mit meinen Arbeitszeiten hin.
Mein AG hat mich sofort gefragt wie lange ich in Elternzeit gehen möchte...direkt als ich Schwanger wurde.
Und der AG von meinem Mann eben nicht
Beitrag von wind-prinzessin - 10.10.11 - 08:31 Uhr
Da du schon eine Ausbildung hast, wird es mit Zuschüssen wahrscheinlich schwierig, um es mal nicht ganz schwarz zu formulieren. Bei einer ersten Ausbildung könntest du eventuell Berufsausbildungsbeihilfe bekommen. Bzw wenn es wichtige Gründe für den Berufswechsel gibt (ob das auch BAB ist, weiß ich nicht).
Ausbildung mit Kind ist möglich, aber nicht einfach. Aber das wird dir wahrscheinlich nicht neu sein
Kommst dann wahrscheinlich heim, wenn der Kleine seinen Mittagschlaf gemacht hat und den restlichen Abend bespaßt werden will... Geht mir nämlich seit 2 Monaten so und ich krieche auf dem Zahnfleisch.
Wenn du noch keine Ausbildung hättest, wäre eine Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BAE) eventuell eine Möglichkeit. Das mache ich gerade. So kann ich die Ausbildung bequem in Teilzeit machen und beim Bildungsträger werden wir gut auf Tests und die Prüfungen vorbereitet. Also top, wenn man zu Hause wegen Kind nicht viel lernen kann ![]()
Allerdings ist es mir schleierhaft, wieso du keine Stelle bekommst! Ich hab mich noch im Mutterschutz auf fast alles beworben. Am 20. August kam der Kleine, am 02. November hatte ich eine halbe Stelle als Kassiererin und musste zwei andere Stellen absagen (mehr als 20 Stunden habe ich mir da nicht zugetraut und da hab ich mir das angenehmste Angebot rausgepickt). Habe allen von meinem Sohn erzählt und ihn nie irgendwie verheimlicht. Mitte November bekam ich dann die Zusage für meine Ausbildung, die ich am 06. Dezember angefangen habe.
Den Tipp mit den Ausbildungsmessen, IHK und Arbeitsagentur finde ich gut. Ich bekomme nämlich in meiner BAE ganze 316 €. Ist nicht viel, wenn man keine Zuschüsse bekommt (und noch 92 € im Monat an Fahrtkosten hat... von Krippe & Co ganz zu schweigen!). Wenn du ein gutes Unternehmen auf einer Messe von dir überzeugen kannst, hast du finanziell sicherlich bessere Möglichkeiten und brauchst vielleicht gar keine Zuschüsse mehr!
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück!
Beitrag von note - 11.10.11 - 11:55 Uhr
Hallo,wenn man will geht alles.Habe mit 27 noch mal die Schulbank gedrückt...auf der Abenrealschule 2 Jahre lang und danach 3 Jahre Krankenschwester in der Psychiatrie gelernt.Mit 33 war ich dann fertig.In dieser Zeit waren meine Töchter 7 und 10,es war nicht leicht,Haushalt ,Kinder,8 Stunden arbeiten und lernen aber ich habe es durchgezogen und bin stolz darauf.Hatte aber auch Unterstützung von Schwiegermama,da meine Kinder nach der Schule dort betreut wurden.Wie gesagt...probiers einfach aus
Lg Note
