USA für 6 Monate!!!??? Erfahrungsberichte gesucht!

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Beitrag von frau2808 - 09.10.11 - 21:12 Uhr

Hallo Zusammen, ich bin garnicht sicher ob ich das richtige Forum gewählt habe.
Meine Tochter (16)möchte für 6 Monate in eine Gastfamilie in den Süden (Wunschziel)der USA. Das heißt, das erste Halbjahr des 11. Schuljahr ist sie dann weg.

Ist hier jemand der dieses "Abenteuer" auch hinter sich hat oder noch besser eine Mama die ihre Tochter/Sohn ziehen lassen "mußte" ???

Ich würd mich sehr freuen.

LG Alexandra

Beitrag von iuventas - 09.10.11 - 21:52 Uhr

Hallo,

Hast du denn bestimmte Fragen, der Text ist so allgemein gehalten?

Ich berichte einfach mal ein bisschen, auch wenn ich nur mit eigenen Erfahrungen dienen kann.

Ich kann nur sagen, dass es mir fuer mein Leben so unglaublich viel gebracht hat, ich wuerde es immer wieder empfehlen.
Man gewinnt so viele neue Erfahrungen, das kann man mit kaum etwas anderem vergleichen.
Das Selbstvertrauen waechst, man schliesst neue Freundschaften, lernt eine andere Kultur kennen - und fuer die Sprache ist es natuerlich auch von Vorteil.
Ich kann zwar nur mit dem Norden der USA dienen, aber der Grossteil der Menschen ist wirklich freundlich und man wird herzlich aufgenommen. Allerdings, schwarze Schafe gibt es ueberall, daher wuerde ich mich genau ueber die Agentur informieren.

Was die Schule betrifft: Es ist schwierig, das alles aufzuholen.
Am besten geht es wohl, wenn man von Freunden immer mit Arbeitsblaettern vesorgt wird und sich auch waehrenddessen ein bisschen mit dem Stoff beschaeftigt.
Man muss natuerlich lernwillig sein, ohne geht es im Normalfall einfach nicht. Ist das aber kein Problem fuer deine Tochter, wird sie es wohl auch schaffen, wie es viele andere bisher geschafft haben ;-)

Meiner Mutter fiel es damals uebrigens unglaublich schwer, mich ziehen zu lassen. War aber umso erfreuter, als sozusagen ein ganz neues Kind wiederkam und ich bin ihr bis heute dankbar, dass sie mir das ermoeglicht hat.

Liebe Gruesse,

Beitrag von frau2808 - 09.10.11 - 22:04 Uhr

Hallo, danke für deine Antwort. Klar werde ich ihr nicht im Weg stehen, Fragen hab ich natürlich 1000.....
Die "Finanzierung" steht jetzt, dank Omas und Opas Hilfe ist es möglich dass sie ihren Traum verwirklichen kann.....

Mit welcher Organisation bist du weg gewesen?
Ich hab gerade gesehen dass du in den USA lebst? Ich hoffe du bist nicht sofort dort geblieben (heul).
Schulisch wird Nina sich hinsetzen müssen, aber ich denke sie kann es schaffen.

LG Alexandra

Beitrag von wasteline - 09.10.11 - 22:09 Uhr

Wir haben drei Söhne und alle sind in der 11. Klasse ins Ausland gegangen.
Zwei hatten das Glück, dass sie bis zum Abi noch 13 Jahre zur Schule gegangen sind und deshalb in der 11. nicht viel verpasst haben und Zeit zum Nachlernen hatten. Der Jüngste hatte G8, musste sich vom Ausland aus um Versorgung mit Unterrichtsstoff bemühen, zum Glück konnten auch die großen Brüder helfen. Das zum Unterrichtsstoff.

Ansonsten war es für alle ein riesen Schritt in der Entwicklung, sie kamen sehr viel erwachsener zurück.

Für mich war es kein Problem, ich kann gut loslassen.

Mittlerweile habe alle ihr Abi in der Tasche, alle waren nach der Schule ein Jahr in Australien zum work & travel und mittlerweile leben alle an den Studienorten.

Beitrag von frau2808 - 09.10.11 - 22:16 Uhr

wow, Hut ab :-)

Beitrag von emily86 - 09.10.11 - 23:03 Uhr

Hallo,

ich war 4 Monate als Aupair in Australien...
wenn ich dir irgendwie helfen kann,
schreib mir ne PN ;-)

LG

Beitrag von aylin80 - 10.10.11 - 19:16 Uhr

Ich war für ein Jahr als au-pair in den USA. Auslandserfahrungen kann ich nur empfehlen, erweitern den Horizont, verbessern die Sprachkenntnisse...
Es sollte nur eine gute Organisation sein.

Beitrag von shorty23 - 10.10.11 - 21:18 Uhr

Hallo Alexandra,

musste ein wenig schmunzeln bei deinem Text, meine Cousine versucht schon seit Monaten ihre Nichte zu einem Auslandsjahr zu überreden, aber sie will nicht! Naja, also ich kann dir keine richtigen Erfahrungen bieten, ich war erst während des Studiums ein Jahr in den USA, habe aber viel mit Austausch zu tun gehabt (an der Uni und jetzt an der Schule) und ich denke, deine Tochter wird sehr davon profitieren. Kann mir aber vorstellen, dass es für dich bestimmt nicht ohne ist. Trotzdem, ich hoffe, meine Tochter möchte das auch mal machen, ich habe so tolle und gute Erfahrungen gemacht, sowohl beim Schüleraustausch als auch später an der Uni.

Ich empfehle Eltern immer die ABI (Aktion Bildungs Information), die geben allerhand Broschüren heraus und es ist ein Verein! Man kann sich auch telefonisch beraten lassen, hier mal die Seite http://www.abi-ev.de/ für dich ist wahrscheinlich "Schuljahresaufenthalte highschool USA" interessant. Freundinnen von mir haben gute Erfahrungen mit AFS http://www.afs.de/ und GIVE http://www.give-highschool.de/?js=1 gemacht. Ansonsten gibt es auch oft Infos von den amerikanischen Instituten / Amerikahäusern, bei uns gibt es da zB oft eine Veranstaltung, die über alle Programme und Möglichkeiten informiert.

Alles Gute

Beitrag von paulchen_ploen - 11.10.11 - 17:47 Uhr

Hallo,

was möchtest du denn genau dazu wissen?

Meine Große verbringt gerade (seit den Sommerferien) ein Highschool Jahr in den USA. Im Norden - in Illinois.

Nach unseren Informationen hätte ein halbes Jahr viel zu wenig gebracht und einen Abschluss dort hätte sie auch nicht machen können.

Wenn sie jetzt wiederkommt, wird sie nach Absprache mit der Schulleitung direkt in der 12. Klasse weitermachen. Sollten sich dann zu große Lücken auftun, wird sie zum Halbjahr nochmal zurückgehen.

Weitere Fragen kann ich dir gerne beantworten.

LG Birte

Beitrag von jasahe - 11.10.11 - 19:10 Uhr

Ich selbst habe das schon vor 20 Jahren gemacht. Ein Jahr High School. Es war grandios. Nie im Leben danach, trotz Studium, post graduate etc. habe ich jemals wieder soviel gelernt. Abgesehen davon, dass die Schule ganz anders aufgebaut ist und man als Einzelperson viel mehr angespornt und gefördert wird als im deutschsprachigen Raum (meine Erfahrung), habe ich im Bereich soziale Kompetenz enorm viel gelernt. Die Leute waren toll, was ich alles gesehen habe...zum Schluss bin ich noch mit amerikanischen Freunden 5 Wochen quer durch die USA gefahren. Gott was für eine schöne Zeit. Mein Sohn ist jetzt fast dreizehn, und er freut sich jetzt schon drauf. Ach ja, ich spreche seitdem, da war ich zwischen 16 und 17 Jahre alt, fließend und grammatikalisch korrektes Englisch.