Hallo ihr lieben..
habe mich leider schon lange hier nicht mehr blicken lassen, weil sich meine Leben seit Jahren drastisch verändert in eine Richtung die nicht mehr schön ist 
Hole mal kurz aus. 2003 Geburt meiner grossen (Melina nun 8) kurz danach Diagnose für mich Morbus Reiter nach verschleppten Darmvirus (Rheumaleiden, danach die ganze Palette an Medikamenten: Cortison etc) 2006 Geburt meiner kleiner (Pia nun 5)Geburt durch Einleitung: Pia unterentwickelt und konnte nicht selbstständig trinken. Ich ahtte eine Plazentainsufziens.
... 2009 Diagnose bei mir Hytdysplasie bds. Jan 2010 große Hyft OP mit anschliessendem liegen von 4 Monaten in nem Krankenhausbett mitten in meinem Wohnzimmer. Okt 2010 Diagnose Schilddrüüsenkrebs bei mir.
Letzte Woche Einschulungsuntersuchung für die kleine (sie ist seit 2 Jahren I Kind in der Kita und bekommt Motopädie und Logopädie dort und ausserhalb noch Ergo und Physio). Diagnose bei : Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsstörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Probleme in der Motorik und nun noch Verdacht auf ADHS... müßen nun noch ein Gutachten abwarten. Ich weiss es gibt immer Leute denen gehts schlimmer aber ich bin völlig am Ende meiner Kräfte... weiss langsam nicht mehr wie ich mit allem umgehen soll.... wer hat ein ADHS Kind und kann mir vielleicht ein paar Tips geben um unser Leben etwas "erträglicher" zu machen...
Lieben Gruß aus Aachen
Heike !
Diagnose: Verdacht auf ADHS
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Beitrag von heike1975 - 10.10.11 - 11:13 Uhr
Beitrag von 3erclan - 10.10.11 - 11:41 Uhr
Hallo Heike
wenn du möchtest schreibe mich an ich habe 2 ADHS Kinder die große mit 9 Jahren und mein kleiner mit 6 Jahren (zurückgestellt)
lg
anstonsten schau mal bei:
adhs-anderswelt.de
rehakids.de
Beitrag von heike1975 - 11.10.11 - 12:33 Uhr
würde mich freuen wenn du mir ein wenig schreibst über Euch und wie du so mit dieser Diagnose umgehst etc....
wäre echt lieb
h.lehrheuer@web.de
Beitrag von enni12 - 10.10.11 - 11:44 Uhr
Hallo Heike,
ich glaub was du grad deutlich mehr brauchst als Erfahrungen ist einfach mal ein
unbekannter Weise. Das ist wirklich enorm viel, was du da durchmachen musstest! Ich hoffe, du hast Leute, die dir eine wirkliche Hilfe sind!
Wenn du spezielle Fragen hast, kannst du mich gern anschreiben. Mein Kleiner Bruder hat ADHS und somit bin ich sozusagen damit aufgewachsen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft
Dani
Beitrag von jindabyne - 10.10.11 - 11:52 Uhr
"Ich weiss es gibt immer Leute denen gehts schlimmer aber ich bin völlig am Ende meiner Kräfte..."
Anderen gehts nicht schlimmer, nur anders...
Du hast wahnsinnig viel selber durchgemacht, leidest seit Jahren an unterschiedlichen heftigen Erkrankungen und wunderst Dich, dass Dein Akku leer ist??? Wenn Du Dein Leben erträglicher machen willst, dann schau, dass Du Entlastung bekommst, selber wieder fit wirst, genügend Erholungsphasen hast, Deine Gesundheit nicht ausreizt. Wenn es DIR gut geht, dann kannst Du auch besser mit Deinen Kindern umgehen, egal, welche Probleme sie haben 
Unsere Einschulungsuntersuchung war übrigens auch eine Farce, naja, man lernt daraus.
Zum Umgang mit AD(H)S kann ich Dir bisher nicht viel sagen, wir haben es bisher auch nur als Verdacht, nicht als Diagnose.
Lg Steffi
Beitrag von alpenbaby711 - 11.10.11 - 10:17 Uhr
Was dir passiert ist, ist wirklich scheisse. Ich hab auch ein ADHS Kind und meiner ist noch Autist. Dafür ist mein Mann auch noch ADHSler, was die Sache nicht einfacher macht. ABer ich denke das alleine hilft dir nicht.
Ela
Beitrag von heike1975 - 11.10.11 - 12:31 Uhr
Ich danke euch allen für die lieben Worte.... es tut gut (obwohl das ja nicht so toll ist) zu wissen das man nicht alleine ist.... Darf ich euch denn fragen wie ihr damit klar kommt und was ihr "dagegen" bzw dafür macht ? Werden /sind eure Kids mit Med eingestellt ?
Habe morgen einen Termin im SPZ zum Intelligenztest (also nicht ich sondern Pia) und dann mal abwarten wie es weiter geht (weiss ja noch gar nicht was danach ist bzw wie es weiter geht )
Lieben Gruss aus Aachen
Beitrag von alpenbaby711 - 11.10.11 - 17:44 Uhr
Sicherlich ist so ne Diagnose nie toll aber wenn man lernt damit um zugehen und sieht man ist nicht alleine macht es die Sache doch etwas leichter. Mein Sohn ist auf Amphetaminsulfat eingestellt und es gibt noch viele verschiedene Medis mehr für diese Sache ( er nimmt nur das eine). Aber bei jedem Kind kann ein anderes hilfreich sein. Manche Kinder vertragen die Medis auch nicht. So gesehen mußt du dafür selbst deinen Weg finden. Es gibt oder wird auch immer Leute geben die den Kopf schütteln und gegen Medis sind. Ich bin auch nicht direkt dafür aber man muß abwägen wann sie wirklich helfen. Uns helfen sie sehr gut und von daher steh ich voll dahinter und lass mir nicht reinreden. Da kann man mir sagen was man will. Es gibt Leute die urteilen ohne wirklich ahnung zu haben. Da muß man sich auch mal ein dickes Fell zulegen. Weil keiner kennt dein Kind so gut wie du. Und manchen Kindern würde es auch helfen und bessere Chancen bieten wenn die eltern ihrem Kind damit helfen. Denn für viele Kinder kann es auch ne echte Hilfe sein besser im Leben und der Schule und überhaupt zurecht zu kommen. Aber wie gesagt kann man das nicht verallgemeinern.
Ela
Beitrag von hanniela - 12.10.11 - 20:30 Uhr
Unser Sohn wird in 1,5 Wochen 5 Jahre und seit 2-3 Jahren weiss ich, dass er nicht normal ist. Lange bin ich verschiedene Wege durchgelaufen, bis wir beim heilpädagogischen Zentrum gelandet sind, wo der Kleine seit 4 Wochen Heilpädagogik und Ergotherapie bekommt.
Dort haben wir erfahren, dass der Kleine eine Wahrnehmungsstörung und Selbstregulationsstörung hat 
Momentan machen wir wieder echt harte Zeiten mit ihm durch, gegen alles leistet er Wiederstand. Unsere Nerven liegen blank und wir wissen echt nicht mehr weiter.
Würde so gerne wissen, wie andere das schaffen und wie man sich das Leben erleichtern kann.
Wünsche dir ganz viel Kraft
