Mein Großer zieht aus... SILOPO

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Beitrag von wind_sonne_wellen - 14.10.11 - 09:55 Uhr

Hallo,

ab heute hat mein Sohn den Schlüssel für seine Studentenbude und heute nachmittag geht es mit dem Einräumen dort los, ab Sonntag Abend will er dann dort bleiben. Er ist jetzt seit 1,5 Wochen an der Uni und bisher täglich gependelt.
Es ist zwar nicht weit weg und er ist wirklich alt genug, aber ein komisches Gefühl ist es trotzdem für mich.
Einerseits freue ich mich für ihn, dass er nun endlich studiert - denn das ist ihm sehr wichtig, andererseits bin ich auch ein wenig traurig, dass er nun nicht mehr täglich hier ist.
Mein Gott, was bin ich nur für eine alte Glucke!!

Schönes Wochenende!!
LG Petra

Beitrag von lichtchen67 - 14.10.11 - 10:38 Uhr

Liebe Glucke,

hier ist die Mit-Glucke #liebdrueck

Mein großer ist vor 6 wochen ausgezogen, 1 Stunde entfernt. Er war ebenfalls mehr als alt genug, hatte seine Ausbildung beendet und es war Zeit. die erste Woche fand ich die neugewonnene Freiheit zu hause auch ganz toll... die zweite Woche wurde mir klar, dass ich nun alleine wohne #zitter und niemand mehr da ist, der mir Altpapier schleppt, Getränke schleppt, halt irgendwie bei Größeren Dingen hilft. Schock.... das war echt schwierig.

Jetzt.. .nach 6 Wochen.. hat sich meine emotionale Lage beruhigt, lach. sein altes Zimmer ist neu renoviert und sehr schön geworden, die Dinge, wo zu helfen ist, regeln sich, der Herr Sohn ist noch regelmässig am Wochenende zu Besuch, Kontakt ist auch regelmässig unter der Woche, mal mehr mal weniger, je nachdem was anliegt.

Aber irgendwie.. war es doch emotional ein größerer Schritt als ich dachte. Ich dachte nach fast 25 Jahren bin ich einfach froh, dass es soweit ist #schein

Ich bin irgendwie auch gerne Glucke.. allzu schlimm kanns ja nicht gewesen sein, wenn er es so lange zu hause ausgehalten hat ;-).

Der normale Lauf der Dinge.. vermiss ihn ruhig ein wenig.

Lichtchen

Beitrag von wind_sonne_wellen - 14.10.11 - 17:07 Uhr

Hallo Lichtchen,

ach da geht es dir ja ganz ähnlich wie mir.
Ich habe zum Glück noch eine "kleine" Tochter (18), die wohl noch eine Weile bei uns bleibt.
Ansonsten seh ich das wie du, bin auch gerne Glucke und freue mich wenn der Sohnemann am Wochenende hier sein wird.

LG Petra

Beitrag von lichtchen67 - 14.10.11 - 17:51 Uhr

Und ich habe noch meinen Partner, der zum Wochenende hier einfällt und alle 2 Wochen seine Kinder... dazwischen kommt dann mein Sohn mit Freundin noch "heim".. so gesehen kann ich die Ruhe inzwischen oft genießen, weiß es geht ihm gut, bin stolz und am Wochenende ist wieder Jubel und Trubel in der Bude :-).

Das ist dann wohl abnabeln slowly oder so...

Schönes WE #winke

Lichtchen

Beitrag von ma14schi - 14.10.11 - 21:01 Uhr

Hallo,

meiner ist an einem Donnerstag benachrichtigt worden, dass er einen Studienplatz im Nachrückverfahren in Essen hat. Wir wohnen in Berlin.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3313040&pid=21000834&bid=11

Am Montag ist er ausgezogen, hat eine Wohnung gefunden und sich eingerichtet.
Am Donnerstag war die Einschreibung, am Montag begann das Studium.

Am nächsten Wochenende besuchen wir ihn.

Er hatte schon vorher durch Politik und Fußball Kontakte, aber nicht so, dass er so da Leben konnte.

Ich weiss es geht ihm gut und trotzdem weine ich jeden Tag, weil er mir so fehlt. Unvernünftig, aber so ist es numal und er weiss es nicht.

Beitrag von wind_sonne_wellen - 14.10.11 - 21:54 Uhr

Hallo!

Das ging ja dann fix bei deinem Sohn. Und es ist auch nicht grade um die Ecke..
Aber ist doch schön, dass es ihm dort gut geht.
Wir Mütter müssen lernen loszulassen ;-)

LG Petra

Beitrag von asimbonanga - 14.10.11 - 14:18 Uhr

Hallo,
ich kann mich genau an dieses Gefühl erinnern.Als meine Älteste auszog , habe ich sogar geweint, heimlich-obwohl ich noch zwei deutlich Jüngere zu hause habe.Die kleine Schwester heulte mit.
Nach 2 Tagen war da nur noch Stolz und Freude.:-)

L.G.

Beitrag von wind_sonne_wellen - 14.10.11 - 18:22 Uhr

Hallo!

Das weinen kenne ich auch...
Bei der Einschulung, bei der Konfirmation, bei der Abiturentlassung usw. flossen bei mir immer ein paar heimliche Tränchen.
Bin wohl ein Muttertier durch und durch ;-)

LG Petra

Beitrag von luka22 - 18.10.11 - 00:16 Uhr

"ein wenig traurig!"

EIN WENIG TRAURIG?!?!

Wenn es bei meinen mal so weit ist, werde ich sie in Ketten legen und an ihre Schreibtische fesseln!!! :-D Im Ernst. Meine Zwerge sind noch Babys: 9, 7 und fast 3. Für mich ist es einfach das Selbstverständlichste auf der WElt, dass wir hier in unserem abgeschlossenen Universum gemeinsam leben, uns zoffen, streiten und kuscheln. Ich kann und mag es mir anders gar nicht vorstellen...#heul

Ich reserviere dann mal in 10 Jahren hier ein Plätzchen für mein Posting...:-D...oder sagen wir mal in 15 Jahren! ;-)

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von asimbonanga - 18.10.11 - 17:49 Uhr

Hallo,
alles hat seine Zeit.Sicher wirst auch du ,die neu gewonnene Freizeit genießen können, mit deinem Mann.
ich gebe aber zu , das ich trotz fortgeschrittenen Alters froh bin , das mir noch zwei im Hause verblieben sind.

L.G.

Beitrag von schulke - 20.10.11 - 22:30 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 2008 in eine eigene Wohnung gezogen, er war grad mal 18. Wir haben gemeinsam die Wohnung eingerichtet. Ich kann mich noch genau an den ersten Sonntag erinnern, an dem er das erste Mal weggefahren ist. Mein Mann und ich saßen mit Tränen in den Augen da und keiner fand ein Wort des Trostes für den anderen. Gott sei Dank gab/gibt es noch unsere Tochter hier im Haus. Es war jedenfalls nicht einfach, sein Kind so einfach ziehen zu lassen, auch wenn man weiß, es ist richtig so.

Mittlerweile - nach 3 Jahren - sehen wir das allerdings ganz entspannt, das ist nun mal der Lauf der Dinge. Wir Eltern begleiten unsere Kinder, aber irgendwann gehen sie ihren Weg. Mittlerweile bin ich aber sehr stolz, wie er sich zu einem selbständigen jungen Mann entwickelt hat. Auch Eltern müssen lernen loszulassen.

Aber --->mir graut heute schon, wenn meine Tochter dann auch noch auszieht.

LG Schulke