Gehalt (Techniker): gerechte Tarif-Einstufung?

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Beitrag von duif - 16.10.11 - 21:19 Uhr

Hallo zusammen,

mir liegt ein Vertragsangebot einer mittelst. Firma mit Tarifbindung vor. Dabei gibts ein paar Fragezeichen, vielleicht kann mir jemand mit entspr. Erfahrung sagen, ob das gängig ist?
- Die anfängliche Einstufung ist 2 Stufen unter dem, was ich eigentlich bin
- Der Vertrag stellt eine Raufstufung um 1 Stufe nach 1 Jahr in Aussicht
- Zusätzlich wird eine freiwillige Zulage gezahlt, die 1 Stufe ausmacht, und gute Arbeitsleistung meinerseits sowie gute Gewinnerwartung der Firma voraussetzt

D.h. dass ich praktisch 1 Jahr Bewährungszeit habe, in der ich untertariflich bezahlt werde. Danach stimmts dann ungefähr, solange die Firma meine Leistung und die Gewinnaussichten gut findet.

Ist das nach Eurer Erfahrung normal, oder ein unschöner Trick, den ich nicht akzeptieren sollte?

Danke & Gruß

Beitrag von ladyblue80 - 17.10.11 - 02:25 Uhr

die einzige Frage die sich hier stellt ist:

Hast Du ein besseres Angebot? Wenn ja nimm es, wenn nicht dann nimm es und zeige Deinem AG, dass Du da Geld wert bist

Beitrag von demy - 17.10.11 - 19:30 Uhr

Hallo,
eigentlich ist doch die Einstufung nachdem was man macht und nicht was man ist oder irre ich mich?

Wenn jemand als Techniker eben "nur" einen Facharbeiter Job bekommt, dann gibt es halt auch nur eine Facharbeitereinstufung.

Sollte es allerdings ein Technikerjob mit einer niedrigeren Einstufung sein, so würde ich die, je nachdem in welcher Position man sich befindet, nicht akzeptieren.

Ich hoffe wir sprechen auch von dem gleichen, also den staatlich geprüften Techniker (Weiterbildung in 4 Semestern Vollzeit oder in Abendschule mit Abschlussprüfung) und nicht irgendwie "Servicetechniker" oder so, der letztere ist nämlich kein Techniker sondern Facharbeiter.

Gruß
Demy