Hallo ihr Lieben 
Meine Tochter Lea (14) möchte im März 2012 die Gymiaufnahmeprüfung machen. Finde dazu gehört auch ein Vorbereitungskurs. 
Wie viel CHF oder Euro würdet ihr max. dafür ausgeben?? 
Prüfungsvorbereitungskurs 1 (lang), 2850 CHF, 80 Lektionen, 20 Schultage und 4-8 Schüler
Prüfungsvorbereitungskurs 2 (kurz), 1950 CHF, 56 Lektionen, 14 Schultage und 4-8 Schüler
es gibt auch noch andere Angebote, wie z.B der intensiv Kurs in den Sportferien -> 1600 CHF, 44 Lektionen, 10 Schultage und auch 4-8 Schüler.
dann gibt es auch nur Sprachen (Französisch & Englisch) entweder mündlich oder schriftlich bzw. mit Grammatik
Bin momentan bisschen naja ---> 


Danke für eure Antworten 
LG
Gymivorbereitungskurs
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Beitrag von honeyspatz - 17.10.11 - 17:56 Uhr
Beitrag von wind_sonne_wellen - 17.10.11 - 18:15 Uhr
Hallo!
Will sie mit 14 von der Realschule / Oberschule auf ein Gymnasium wechseln?
Keine Ahnung, wie das in der Schweiz so ist.....
Ich denke aber, wenn für so einen Wechsel ein aufwändiger Kurs notwendig ist, wird es auf Dauer schwierig, auf dem Gymnasium mitzuhalten.
Außerdem kenne ich den Wechselkurs nicht genau - ist das nicht fast 1 zu 1?
Also ich würde auf keinen Fall über 2000 Euro für solch einen Kurs ausgeben.
LG Petra
Beitrag von coffeefreak - 17.10.11 - 21:35 Uhr
An die Posterin über mir: In der Schweiz ist es so, dass man entweder nach der Primarschule, die 6 Jahre bei uns geht, also mit 12, ans Gymi wechselt (dabei muss man ne Aufnahmeprüfung machen) oder man hängt noch 2 Jahre Sekundarschule dran und wechselt dann mit 14 (wieder per Aufnahmeprüfung) ans Gymi.
@ honeyspatz:
Wie ist es denn, hat deine Tochter noch grosse Schwierigkeiten bei den Probeprüfungen und benötigt einen Kurs?
Ich habe damals auch kurz einen besucht, einen Intensivkurs jedoch und daneben einfach noch viel geübt und es so geschafft.
Meine Eltern haben damals ca. 1600 fr. ausgegeben.
Würde also eher den Intensivkurs in den Sportferien wählen.
Doch je nachdem, wenn sie noch grosse Schwierigkeiten hat, ist vielleicht auch der teuerere angemessen.
Evt. kannst du auch dort anrufen und dich erkundigen, was der Vorteil der jeweiligen Kurse ist.
Lg coffeefreak
Beitrag von luka22 - 18.10.11 - 00:06 Uhr
Aufnahmeprüfung?
Warum machen es die Schweizer ihren Schülern denn so schwer? 2000 Franken für einen Kurs? Das finde ich wirklich krass und ich kenne nichts Vergleichbares in Deutschland.
Liebe Grüße
Luka
Beitrag von coffeefreak - 18.10.11 - 00:24 Uhr
jo, es gibt ne aufnahmeprüfung und dann wenn man die geschafft hat, gibts im gymi noch 3 monate ne sogenannte "probezeit", eine zeit mit erhöhtem leistungsdruck und mehr prüfungen, damit sie nochmal zwischen den besten und schlechteren "aussieben" können.
In der schweiz machen auch nur 20 % die matura (also abitur) während das in deutschland ja ca. 70 % sind.
bei uns ist glaub ich einfach evt. sonstige ausbildungssystem iwie anders, also man kann auch schon mit nem sekabschluss und dann lehre sehr viel erreichen, später gibts noch diverse wege, wie berufsmittelschulen, handelsmittelschulen, fachhochschulen (an denen man studieren kann nach ner lehre und 2 jahren "pasarelle"), erwachsenenmaturität (matura zum nachholen), etc..
Beitrag von ippilala - 18.10.11 - 11:50 Uhr
70%?
Es sind knapp 30% der Schulabgänger. Später erlangen dann noch einige die (Fach)hochschulreife. Gesamt sind es in Deutschland auch nur 22%, da die meisten Alten kein Abitur haben. Bei den 20-30 Jährigen sind es allerdings schon 37%. Dadrüber nimmt es schon wieder ab.
Aber von 70% ist man in allen Alterschichten weit entfernt!
Oder meinst du einfach nur einen "höhren Schulabschluss" ? Dazu zählt die mittlere Reife in Deutschland auch und da sind es dann wirklich kanpp 70%, das hat aber mit Abitur oder (Fach)hochschulreife nichts zu tun.
Beitrag von wasteline - 18.10.11 - 22:02 Uhr
Falsch, es sind nicht 30%. Abitur/Fachabitur machen in Deutschland aktuell
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,748622,00.html
Beitrag von coffea - 20.10.11 - 13:52 Uhr
In Deutschland wird es den Schülern deutlich einfacher gemacht, das Abitur zu machen, als in der Schweiz.
Ich hatte mal einen Freund, der zog aus Deutschland in die Schweiz und wechselte vom Gymnasium in Deutschland auf eines bei uns.
Er sagte selber, dass es um einiges schwieriger war, den Notenschnitt zu halten, da in der Schweiz höhere Anforderungen an die Gymnasiasten gestellt werden!
Beitrag von paula74 - 20.10.11 - 12:43 Uhr
Hallo
Halte doch auch Rücksprache mit den Lehrern! Wie sind ihre sonstigen Noten, wo siehst Du Defizite? Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg!
LG Paula
(die auch nach vielen Jahren in CH über dieses krasse System nur noch den Kopf schütteln kann, es aber wahrscheinlich genauso machen wird...)
Beitrag von coffea - 20.10.11 - 13:48 Uhr
Hallo!
Hat sie denn in dem einen oder anderen Fach grössere Probleme?
Wenn es nur die sprachliche Schiene ist, dann vielleicht nur den Kurs mit den Sprachen. Sollten aber überall Probleme sein oder sie hat noch ziemliche Probleme mit den Probe-Prüfungen, dann würde ich das über den längsten Zeitraum machen, denn dann hat sie Zeit, den Stoff zu festigen...
Ich habe damals auch einen Vorbereitungskurs gemacht, war aber wohl bei uns in der Schule inklusive, soweit ich weiss...
LG coffea
