An alle Hausbesitzer --> seid ihr alle risikolebensversichert?

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Beitrag von rose77 - 19.10.11 - 08:17 Uhr

Hallo zusammen!

Meine Frage steht ja schon oben.
Wir ziehen im nächsten Jahr in unser Haus, welches wir finanzieren.
Nun ist meine Frage: Habt ihr alle eine Risikolebensversicherung?

Gruß und danke

Beitrag von dienini1987 - 19.10.11 - 08:24 Uhr

Ja, wir haben eine.
Soweit ich richtig informiert bin, ist es sogar pflicht eine zu haben.

Bei uns war es jedenfalls so!
Und es ist auf jeden Fall eine sehr gute Sache!

Beitrag von anna031977 - 19.10.11 - 08:57 Uhr

Nein, eine Risikolebensversicherung ist keine Pflicht. Wenn Du nach dem Tod Deines Partner nicht zahlen kannst, haben sie ja das Haus als Sicherheit, das Du dann verlieren würdest.

Wir haben eine Kapitallebensversicherung und ich wüsste jetzt nicht warum ich Risikoleben nehmen sollte....

Pflicht beim finanzierten Hauskauf ist übrigens eine Feuer Sturm und Hagel Versicherung...
Schimpft sich dann Wohngebäudeversicherung...

lg

Beitrag von zwillinge2005 - 19.10.11 - 13:47 Uhr

Hallo anna031977,

in einer Kapitallebensversicherung ist das Risiko des Ablebens aber automatisch mitversichert.

Die Beiträge sind höher, da man zum Zeitpunkt x dann eine Endsumme oder eine Rente ausbezahlt bekommt (im Falle des Erlebens).

LG, Andrea

Beitrag von seinspaetzle - 19.10.11 - 09:24 Uhr

Hallo,

nein, keiner von uns beiden hat eine Risikolebensversicherung.
War bei uns auch nicht Bedingung beim Hauskauf.
Haus gehört mir (steh allein im Grundbuch) Kredit haben beide unterschrieben.
Vielleicht liegt es an der "geringen" Summe, die wir aufgenommen haben.
Habe zum Kredit allerdings einen Riester-Bausparvertrag mit abgeschlossen, der nach Laufzeit die Restsumme tilgen soll.

Grüßle
seinspaetzle

Beitrag von mamavonyannick - 19.10.11 - 09:40 Uhr

hallo,

na sicher haben wir eine. Und das weniger als 100.000 €. Warum? Damit wir im Fall der Fälle das Haus halten können.
Denn wenn mein Mann nicht mehr ist, dann muss ich meine Arbeitszeiten verändern. Hinzu kommen die laufenden Kosten (neben dem Haus) die getragen werden wollen. Und wenn man schon "so viel Leid errtagen" muß, dann will ich sicher sein, dass wir wenigstens in finanziellen Dingen keine sorgen haben müssen. Hab nämlich dann genug zu tun. (oder halt mein Mann)
Im ürbigen ist eine Risiko-LV nicht besonders teuer. Ich bezahle nicht mal 4 € mtl dafür.

vg, m.

Beitrag von myimmortal1977 - 19.10.11 - 09:49 Uhr

Guten Morgen :-)

Ja, wir haben eine nachträglich letztes Jahr abgeschlossen.

Und nein, es ist nicht wie von einer Userin hier beschrieben ein Pflichtprogramm, so was abschließen zu müssen. Manche Kreditinstitute drücken einen ganz gern noch Versicherungen auf, wie eine Restschuldversicherung bei Arbeitslosigkeit oder Tod. Aber weitaus nicht alle.

Wir haben es im Nachhinein gemacht, da wir ein Kind haben, mein Mann Hauptverdiener ist und unsere Immobilie noch mit einer Summe X beliehen ist. Nur mein Mann ist versichert, da er allein das Haus mit seinem Job tragen kann. Also wäre der Worstcase, wenn ihm etwas passiert und ich könnte dann natürlich nicht die Unterhaltungskosten + Abtragung nebst Zinsen leisten. Die Hausnebenkosten könnte ich von meinem Einkommen schon decken und mir und meinem Sohn zu essen kaufen.

Wir haben die auf das Haus ausstehende Summe als Versicherungssumme gewählt. Und das Laufzeitende mit dem voraussichtlichen Laufzeitende des Kredites gekoppelt.

Wählt man nur eine kurze Laufzeit, da ggf. die Beiträge günstiger sind, muss man nachher ggf. noch tiefer in die Tasche greifen, da die Beiträge mit steigendem Alter und erneutem Versicherungsbedarf steigen. Daher würde ich die Laufzeit der Versicherung immer an die Zeit der Finanzierung anpassen.

Das reicht.

Wenn ersichtlich ist, dass eine Person allein das Haus nicht finanziell halten könnte, wenn dem Partner etwas zustößt, sollte man es auf jeden Fall machen.

Sonst verliert man in dem Falle ggf. nicht nur seinen Partner, sondern auch seine ganze Existenz. Das wäre doppelt tragisch.

LG Janette

Beitrag von susannea - 19.10.11 - 10:00 Uhr

Nein, nur ich habe eine Risikolebensversicherung, weil sie bei meinem Mann einfach zu teuer war. Da muss dann die normale LEbensversicherung reichen.

Beitrag von zwillinge2005 - 19.10.11 - 14:51 Uhr

Hallo susannea,

wo ist denn der Unterschied zwischen einer Risikolebensversicherung und einer "normalen" Lebensversicherung?

Ich kenne nur Risikolebensversicherungen und Kapitallebensversicherungen.

LG, Andrea

Beitrag von susannea - 19.10.11 - 15:43 Uhr

Die Kapitallebensversicherung heißt ja auch nicht mehr Kapitallebensversicherung sondern irgendwie Lebensversicherung mit Kapitalwahlrecht oder so ähnlich.
Und so eine ist es, die ist viel viel günstiger für uns.

Beitrag von maike385 - 19.10.11 - 10:18 Uhr

Hey,

meine Eltern haben bei dem Hauskauf vor 5Jahren auch eine abgeschlossen.

Nun zahlen sie 100EUR im Monat und im Todesfalle meines Vaters werden 2/3 der ursprünglichen Kaufsumme ausgeschüttet.

Es ist zwar teuer, vor allem weil man ja (wenn alles gut läuft) nichts von hat. ABER wenn mein Papa mal nicht mehr sein sollte fällt der Hauptverdiener weg!Meine Mama mit Ihrem 400EUR Job könnte das Haus nicht halten.

Mittlerweile könnten mein Ex-Partner und Ich zwar die laufenden Kosten auffangen, aber meine Eltern möchten trotzdem abgesichert bleiben.

LG

Maike

Beitrag von myimmortal1977 - 19.10.11 - 10:29 Uhr

100 € im Monat (!!!) #kratz für eine RSLV?????? Das ist Wahnsinn! Was ist denn das für eine RSLV?

Wir zahlen ohne gesundheitliche Vorgeschichte und sonstiger Riskibehaftung für eine 6 stellige Versicherungssumme 112 € im Jahr (!!!!) bei 25 Jahren Laufzeit. Mein Mann war bei Abschluss 40 Jahre alt und das zählt schon vom Alter zu den höheren Grenzen bei Abschluss.

Wir bekommen im Todesfall 100 % der Versicherungssumme.

Also, entweder muss der Versicherungsnehmer in Deinem Fall schon sehr alt sein, gesundheitliche Vorgeschichten haben, die wo eine hohe monatliche Summe begründen oder die Versicherungssumme muss utopisch hoch sein, ggf. 7-stellig.....

Beitrag von mamavonyannick - 19.10.11 - 10:45 Uhr

oder sie ist mit einer kapitalbildenden LV gekoppelt

vg, m.

Beitrag von maike385 - 19.10.11 - 16:46 Uhr

Hab extra nochmal meine Mama gefragt.
Es handelt sich um eine RLV, die wenn mein Papa nicht verstirbt auch nichts bringt und auch bei Auflösung kein Geld oder so abwirft.

Versichert sind 120.000€ und mein Papa war (ohne Krankheiten oder so) bei Beginn 45Jahre "alt".

Die Versicherung wurde über den Makler in seiner Provinzialfiliale abgeschlossen und beträgt monatlich 96€.

Deine Angaben verwirren mich allerdings...komisch komisch...vllt wurden sie über den Tisch gezogen?

LG

Maike

Beitrag von myimmortal1977 - 20.10.11 - 13:19 Uhr

Ja, ja, die Provinzial #augen Der Fairness halber muss man sagen, jede Versicherung hat gute und schlechte Angebote....

Gib mal die Daten Deines Vaters auf der Seite der Ergo-Direkt-Versicherung ein. Lese auch das Kleingedruckte und vergleiche das ganze (identische Leistungen) dann mal mit der Versicherung, die Dein Dad da für die Absicherung Deiner Mama am Laufen hat.

Man kann sich auch anhand der Daten Deines Vaters ein unverbindliches Angebot der Ergo schriftlich direkt ins Haus kommen lassen, wo alle Vertragsbestandteile ersichtlich sind, nebst zu leistenden Beiträgen.

Wir zahlen bei der Ergo auf 100.000 € 25 Jahre Laufzeit 112 € im Jahr. Startalter war 40 Jahre, ohne gesundheitliche Risiken. Es ist handelt sich um keine sinkende Versicherungsleistung mit zunehmendem Fortschritt der Versicherungslaufzeit. Sondern bleibt immer gleich. Die Auszahlungssumme wäre im Todesfall 100 %, allerdings natürlich ohne Zinsen und Gewinnbeteiligung. Diese möglichen Optionen werden schon mit den günstigen Beiträgen einbehalten, bzw. abgezogen.

Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter eine kapitalbildende LV bei der Ergo hatte. Der Pott war entgegengesetzt zur garantierten Versicherungsleistung zu einem Viertel einbezahlt. Nun trat der Versicherungsfall leider letztes Jahr ein. Meine Mutter verstarb im Sommer letzten Jahres an Krebs. Ich bekam als Begünstigte die Versicherungssumme anstandslos und bombenschnell ausgezahlt. Die Abwicklung war top!

Ja, ggf. sollte man bei Deinem Dad doch mal prüfen, ob es nicht günstigere Alternativen als die jetzt vorhandene gibt. Prüfe aber vorher, ob man die Versicherung auch ohne weitere Strafe vorher kündigen könnte und ob die Provinzial ggf. nicht doch bessere Voraussetzungen im Todesfall im Kleingedruckten stehen hat. Das bezieht sich vor allem auch auf die Ausschlussklausel bei bestimmten Erkrankungen oder Todesumständen.

LG Janette

Beitrag von ujn1 - 19.10.11 - 10:39 Uhr

Hallo,

nein, haben wir nicht. Bedingung unserer Bank war es nicht, und bei uns würde auch eines unserer beiden Einkommen reichen, um das Haus und den Lebensstil zu halten.

LG

Beitrag von kerstini - 19.10.11 - 10:46 Uhr

Ja, wir haben beide eine Risikolebensversicherung!

Uns ging es erstmal nicht "nur" um das Haus, sondern auch um das normale Leben das im Fall des Todes eines Ehepartners ja erstmal komplett neu organisiert werden muss. Somit kann man alle evtl. Engpässe und finanziellen Probleme erstmal locker überbrücken.

LG

Kerstin mit Ida #verliebt und Madita, Leo & #stern im #herzlich

Beitrag von sonntagsmalerin - 19.10.11 - 11:06 Uhr

Ja, wir haben beide eine abgeschlossen - mit abnehmender Versicherungssumme, die in Relation zu der aufgenommenen Kreditsumme sinkt.

Beitrag von wemauchimmer - 19.10.11 - 11:09 Uhr

Hallo rose,

ich weiß nicht, ob wir alle risikolebensversichert sind!
Aber ich bin es. (Als Hauptverdiener). Es gibt ja spezielle RLVs, wo die Todesfallsumme mit der Restschuld fällt. Die sind recht günstig. Ich würde auch darauf achten, daß man sie jährlich kündigen kann (falls man z.B. den Kredit schneller abbezahlt hat).
Kosten hängen natürlich sehr von ALter, Geschlecht und Gesundheitszustand ab. Gibt aber große Unterschiede zwischen den Anbietern. Also Angebote vergleichen! Bei mir ca. 20-30€/Monat. Das ist's uns wert. Es geht ja nur darum, daß im "schlimmsten Fall" die Hinterbliebenen wenigstens nicht noch mit einem Haufen Schulden auf der Straße landen.
LG

Beitrag von michi3005 - 19.10.11 - 13:14 Uhr

Wir haben keine, warum auch?

Gruß

Beitrag von manavgat - 19.10.11 - 18:46 Uhr

Ich verstehe Deine Frage nicht! Ihr habt 2 Kinder. Wenn einem der Eltern was passiert, dann muss Geld da sein, wenn beiden gleichzeitig was passiert, dann natürlich auch.

Mein Rat: eine Risikoleben mit fallender Summe auf Laufzeit 20 Jahre. Je Kind und Jahr musst Du 20.000 Euro mindestens versichern. Also je Erwachsenen mindestens anfänglich 400.000 Euro, das kürzt sich dann jedes Jahr um 20.000 Euro runter.

Kuck mal hier:

http://www3.cosmosdirekt.de/html/produkte/versicherung/leben/flexible_risiko/index.html

Das wären für Euch beide rund 300 Euro im ersten Jahr an Versicherungsbeitrag. Jedes Jahr verringert sich das dann.

Gruß

Manavgat

Beitrag von havanna0804 - 19.10.11 - 20:36 Uhr

Hallo,

ja, wir haben beide eine abgeschlossen.

Es war aber nicht im Rahmen der Finanzierungsverhandlung Thema, sondern wir haben uns hinterher separat abgesichert. Da mein Mann Hauptverdiener ist, ist seine Versicherungssumme doppelt so hoch wie meine und deckt nahezu unsere Finanzierungssumme.

Wir haben es in der Familie selbst erlebt, daß jemand plötzlich jung stirbt. Glücklicherweise war das Haus zu dem Zeitpunkt nicht mehr mit Schulden belastet. Solche Sachen geben einem zu denken. Man hofft natürlich, daß man von solchen Unglücksfällen verschont bleibt. Aber die Garantie hat man nunmal nicht.

LG Sandra

Beitrag von jetteraake - 19.10.11 - 22:04 Uhr

Hallo,
ja wir haben sogar zwei - waren aber zum Zeitpunkt des Hauskaufes noch nicht verheiratet und haben das Haus je zur Hälfte gekauft. Mit der Risikolebensversicherung haben wir jeweils zur Hälfte den Kredit abgesichert - sprich wenn dem anderen etwas passiert wäre hätte sich die Kreditschuld halbiert. Mittlerweile sind wir soweit, dass die Risikolebensversicherung die Restschuld decken würde. Außerdem kosten die nicht die Welt wir zahlen bei zwei Verträgen jährlich knapp 100 € (wobei meiner nur etwas über 30 kostet und der von meinem Mann etwas mehr - als Raucher und älter ist er auch noch;-))

LG Jette

Beitrag von nordlaender - 21.10.11 - 21:39 Uhr

Ja, ich habe eine, meine Partnerin nicht, aus folgenden Gründen:

- Wenn meiner Partnerin etwas passiert kann ich mit meinem Gehalt das Haus allein halten.
- Wenn mir was passieren sollte kann meine Partnerin das Haus nicht halten, also habe ich 100% der Kreditsumme abgesichert um ihr und den Kindern nicht die Wohnung zu nehmen.
(Kostet <10 EUR/Monat für 170.000 EUR)

Nur im Falle einer Berufsunfähigkeit wird es haarig, die Prämien sind schon sehr heftig wenn man dieses Risiko absichern möchte.

Beitrag von melka2003 - 23.10.11 - 22:09 Uhr

Ja, ohne die RLV hätten wir bei der Bank gar keinen Hauskredit bekommen