Angst nicht rechtzeitig was zu finden

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Beitrag von domstadt-lady - 19.10.11 - 10:10 Uhr

Hallo#winke

Ich bin im 8. Monat schwanger und lebe momentan alleine in meiner 1 zimmer
Wohnung. Sie ist 30qm "groß". Hab alles so herrgerichtet wie es geht,
auch improvisiert um soviel Platz zu sparen wie möglich. Es wird ENG, aber
es wird klappen die ersten Monate solang meine kleine noch nicht krabbelt etc.
Nun ist es so, mir wurde bisher die Wohnung vom JA bezahlt.

Ich bin mit meinem Partner noch zusammen, mir hat das AA auch gesagt ich hab
jetzt schon Ansprüche auf ne größere Wohnung, jedoch will ich erstmal
gucken wie es so läuft mit meinem Freund und meiner Tochter um dann nächstes
Jahr zu entscheiden ob wir zusammen ziehen oder nicht.
Meiner Tochter und mir wird die Wohnung vom AA bezahlt, und mein Freund muss
1/3 zufügen da er in der Ausbildung ist. Falls alles klappt möchte ich mit ihm
in eine 2 Zimmer Wohnung ziehen, da wenn ich selber Geld verdiene später immernoch
in ne 3 Zimmer wohnung ziehen kann...
Aber nun ist es so das ich total beschissene Voraussetzungen habe für eine Wohnung.
Erstens Amt, 2. bis dahin 19 und ein Baby. Es wird total schwierig werden.
Was habt ihr für Tipps, ich möchte so im Sommer nächsten Jahres ausziehen,
wann müsste ich ca. suchen? Ich stell mir so locker vor das es 4-5 Monate dauert was zu finden oder?
Und was für "Vorteile" hat man mit einem WBS?
Hat mein Freund der in der Ausbildung ist auch einen Anspruch auf einen WBS?
Weil dann könnte ich mich bei Wohnungsgesellschaften anmelden, die Wohnungen
vermitteln...

LG Monja

Beitrag von myimmortal1977 - 19.10.11 - 10:22 Uhr

Sorry, aber so wirklich kann man Dir auf Deine Frage keine konkrete Antwort geben. Von Bundesland zu Bundesland und Stadt zu Stadt, Dorf zu Dorf ist die Wohnungslage ja unterschiedlich.

Der eine hat innerhalb von 2 Wochen eine passende Bleibe, der andere sucht 1 Jahr und länger.

Meine Erfahrung ist, dass die Wohnungssuche, wenn der Wohnungsmarkt üppig bestückt ist, nicht so schwierig ist, wenn man die Wohnung vom Amt bezahlt bekommt. Da das Amt ja in der Regel pünktlich zahlt.... Und darauf sind Vermieter ja aus. Pünktlich ihr Geld zu bekommen.

Ich vermiete selber und hätte nichts gegen jemanden, der vom Amt sein Geld erhält. Warum auch, hatte bisher nur Scherereien mit Mietern, die selber Geld verdient hatten. Fast jeder hatte mal in Teilen Mietausfall.... Ging bisher immer gut, wurde auch gleich nachgezahlt......

Das Amt schreibt Dir aber glaube ich vor, wie teuer die Wohnung sein darf. Somit schmälert sich die Auswahl bei Dir glaube ich, es sei denn, Du wohnst in einer sehr günstigen Wohngegend.

Drücke die Daumen, dass alles so klappt, wie Du es Dir vorstellst!!!

LG Janette

Beitrag von marion2 - 19.10.11 - 10:41 Uhr

Hallo,

mit einem WBS kannst du auch in eine Wohnung ziehen, die günstiger - weil subventioniert - ist. Beantragen lohnt sich also auf jeden Fall. Er ist nur begrenzt gültig, deswegen nur beantragen, wenn du konkret anfängst zu suchen.

Bei uns sind die Kündigungsfristen für Wohnungen 3 Monate. Das heißt, dass der Vermieter natürlich erst drei Monate vor Auszug des alten Mieters weiß, dass er einen neuen Mieter braucht. Wenn du im Sommer umziehen möchtest, lohnt es sich folglich nicht, vor dem Frühjahr mit der Suche anzufangen.

Wohnungen, die länger leerstehen, haben für gewöhnlich größere Macken. Nimm dir immer jemanden zur Besichtigung mit, der deutlich ÄLTER ist als du. Das hätte Vorteile:

a) Erfahrung bei der Wohnungssuche
b) er/sie wird vom Makler eher respektiert

Im Übrigen ist so: Mit krabbelnden Babys kann man im Sommer prima auf eine Wiese in den Park gehen. ;-) Soooo eilig ist es mit dem Umzug dann wahrscheinlich gar nicht mehr.

Vermeide es, überstürzt eine Wohnungsentscheidung zu treffen. Immer schön in Ruhe. Einmal umgezogen, ist es schwierig so eine Entscheidung rückgängig zu machen.

So lange du in deiner Wohnung einen Platz zum Essen und einen zum Schlafen für dein Baby hast, und die Wohnumgebung einigermaßen erträglich ist, reicht das die ersten 1,5 bis 3 Jahre (je nach Kind) aus.

LG Marion

Beitrag von jeannylie - 19.10.11 - 12:43 Uhr

Hi Monja,
du wohnst ja in Köln. Ich glaube ein bisschen schwierig wird es schon werden... vor allem wenn man nicht gerade in Kalk oder Chorweiler wohnen möchte :-)
Ich vermiete auch, und ich finde es nicht unbedingt schlimm, wenn jemand Geld vom Amt erhält. Entscheidend ist auch das auftreten, die Sprache und der allgemeine Eindruck. Das erhöht die Chance doch wesentlich. Ich würde auf jeden Fall rechtzeitig anfangen zu suchen.... und noch ein Tipp: Lass Dich bei Hausverwaltungen als suchend eintragen, ebenso bei der GAG und der GEWOG. Wenn die dann was passendes frei haben, kommen die auch auf Dich zu. Die GAG hat ein Büro am Heumarkt und in Buchforst glaube ich auch...
LG und alles Gute

Beitrag von domstadt-lady - 19.10.11 - 12:51 Uhr

Hallo,

ja das stimmt, genau aus diesem Grund hab ich Angst.
z.Z wohne ich in Neuehrenfeld, und da find ich es schön ruhig...
Würd auch gern dort bleiben aber irgendwann wirds eng.
Als ich mit 17 meine jetztige Wohnung gesucht hab, hatte ich

von 50 Wohnungsangeboten nur 4 Chancen auf besichtigungen bekommen.
Alle meinten als sie am Telefon gehört haben AA/JA

>damit haben wir schlechte Erfahrungen gemacht , wollen wir nicht<
Wobei ich jedoch das auch so geregelt hab das ich die Miete erst gar nicht
auf das Konto bekomme sondern das Amt sie überweist, und das ist eig. sicher.

Meine jetzige Wohnung hab ich auch nur dadurch bekommen weil mein Vermieter
befreundet mit meiner Heim-Einrichtung ist wo ich gelebt habe.

Danke für den Tipp, das werde ich machen.#winke

Beitrag von luckulu - 19.10.11 - 17:06 Uhr

Huhu,

hast Du denn ein gutes Verhältnis zu dem jetzigen Vermieter?

Wenn es soweit ist und Du anfängst ernsthaft nach Wohnungen zu suchen, kannst Du ihn bitten dir eine Art Zeugnis als Referenz auszustellen. Wenn es keine Probleme gab, macht er das bestimmt. Da kann er reinschreiben, ob Du eine empfehlenswerte Mieterin bist, wie die Wohnung behandelt wurde und wie die "Zahlungsmoral" war.

Ich denke, das könnte ein großer Pluspunkt für die Wohnungssuche sein, denn dann kann ein etwaiger neuer Vermieter sich ein besseres Bild machen und hat weniger Sorge auf die Nase zu fallen.

Schöne Grüße :-)

Beitrag von susasummer - 19.10.11 - 21:33 Uhr

Als ich damals in meiner erste Wohnung ziehen wollte,hatte ich so einige Probelem,obwohl die Miete gesichert war.Ich wurde damals erst 18 und habe dann über eine Wohnungsgenossenschaft etwas gefunden.Da hab ich dann auch später mit Baby drin gewohnt.
Also es kann schon dauern,bis man etwas findet,aber für die erste Zeit kommt ihr bestimmt auch so zurecht.
lg Julia