JOana 2008 und Mary 2011

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Beitrag von xiangwang - 21.10.11 - 13:51 Uhr

JOANA
Deine Geburt 20.05.2008

Beginnen wir damit das ich bereits im Krankenhaus (das 2.mal) war.
Ich hatte mal wieder zuviel Wasser im Körper, und langsam warst Du für mich nicht mehr, sprichwörtlich, zutragen. Montagnachmittag hast Du Dich bereits ganz schön bemerkbar gemacht. Für mich war es so als ob ich was schlechtes gegessen hatte. Mit Deinem Vater bin ich dann mal in den Kreissaal gegangen, da ich mittlerweile alle 8-10 min. deine Ankündigung gespürt habe.
Im Kreissaal stellte sich dann raus das es tatsächlich so ist, jedoch noch nur eine Vorankündigung. (der Muttermund war 2 fingerbreit offen) In der Nacht bzw. morgens früh zum Dienstag dem 20.05.2008 hin, hatte sich das wieder gelegt.

Dienstagmorgen bei den Untersuchung schauten wir was Du so Treibst, wir sollten eigentlich wieder nach Hause gehen, jedoch stand noch ein Gespräch mit Oberärztin an, was wir auch hatten.
Sie Untersuchte uns noch mal, ganz Überrascht schaute Sie mich an und sagte: Heute werden wir unser 6. Kind auf die Welt bringen. Ihre Maus wird 100% heute noch kommen.“ (Muttermund 5 Markstück groß)
Ich konnte das nicht wirklich glauben, denn ich fühlte nichts der gleichen das sich was ankündigt, bis auf die Bauch schmerzen die ich hin und wieder hatte.
Ich rief Deinen Vater an Er machte sich mit Deiner Tante Beria und Onkel Jürgen auf den Weg zu uns. Ich sonnte uns beide in der Zeit auf dem Balkon und plötzlich hatte ich stärkere Unterbauch schmerzen, wie am Vortag.
Als Tante, Onkel und Papa da waren hab ich uns fertig gemacht um im Park spazieren zu gehen. Das hatte mich gut abgelenkt und hin zu förderte dies deinen kommen. Wir waren viel spazieren, inzwischen waren auch Markus, Oma und Axel da. Zusammen besuchten wir Britta (sie arbeitete ja im Krankenhaus) inzwischen waren die schmerzen schon heftig aber da sie nur kurz an halteten und diese pausen dazwischen länger waren, zumindest kam es mir so vor, es waren ja nur 3-4 min. abstände, war es echt super auszuhalten.
Wir waren noch im Restaurante eine Pizza essen doch dann wollt ich

zur Sicherheit mit Dir und Deinem Papa in den Kreissaal gehen, was wir auch taten um ca. 18:00/19:00 Uhr, nun ja der Muttermund war inzwischen 8cm offen.

Die Hebamme bot mir einiges an, schmerzmittel, ein Bad, liegen oder spazieren gehen. Ich entschied mich noch was spazieren zu gehen. Die Hebamme grinste und meinte das Wir nicht mehr weit kommen würden.
Wir waren noch gut 45 -60 min spazieren, als ich an fing richtige Rücken schmerzen zubekommen.

Die letzte Runde entschieden wir dann Richtung Kreissaal zu beenden.
Ich dachte mir ein Bad würde jetzt richtig gut tun, denn wehen und rücken schmerzen zusammen war nicht mehr angenehm.

Ich dachte mir, etwas entspannen, denn wer weis wie lange er noch dauert bis du kommen magst.
Deine Tante und Papa nahm ich mit, dass Bad entspannte mich, sogar so sehr, das ich plötzlich das Gefühl hatte, dass ich auslaufen würde, es nix zu sehen aber allein das peinlich.

Kurzerhand hatte ich so starke Rücken und Popo schmerzen das ich kaum noch aus der Wanne kam.

Mithilfe deines Papas, Tante Beria und einer Hebamme kam ich dann raus, zu der überfahrt in den Kreissaal kann ich nur sagen, hat ich das Gefühl als wenn ich auf Toilette müsste, dein kopf drückte sich schon was raus, und das Gefühl das ich drücken müsste, war so stark, dem ich ein paar mal nicht widerstehen konnte.
Als wir dann auf dem großem Bett waren paar Sekunden später, hatte ich bereits die ersten 2 press wehen und die Hebamme hilf mir meinen Wehen Rhythmus mit meiner Atmung abzustimmen. Deine Tante und Dein Papa machten wohl Faxen wovon ich leider nix weis, ich kann behaupten das ich nur die Hebamme gesehen & gehört habe.

Die Presswehen waren echt heftig, aber irgendwie dachte ich das wäre noch nicht alles das kommt noch heftiger erst dann würde ich eine PDA nehmen.
Ich weis das es die Vorletzte Wehe war als ich zur Hebamme sagte, dass ich nicht mehr könne und sie mir helfen soll in dem Sie Dich rausziehen soll, alle im Kreissaal lachten etwas und die Hebamme antwortet nur, das das leider nicht geht, das könnte nur ich bewältigen.

Deine Tante sprach zu mir mit Tränen in den Augen, das dein Kopf schon da sein.
Zeitgleich sagte die Hebamme nur noch einmal und alles geben.

Was ich auch mit Milly Sekunden Unterbrechung auch tat, und da war die Erleichterung, der schmerz war weg.

Deine Tante und Dein Papa stützen mich die ganze Zeit und halfen mir etwas mich zu dir zu beugen.
Du hattest keinen Mucks von Dir gegeben, dass Du mein bist, grad aus mir raus konnte ich immer noch nicht ganz glauben.

Deine Tante holte dann Deine Oma meine Mama, und Dein Papa schnitt die Nabelschnur durch.

Du warst sauber und so winzig, das einzige was bei Dir verschrumpelt war, waren Deine Händchen.

Den Gesichtsausdruck meiner Mama, Deiner Oma war einfach Glückliche, Unfassbare Sprachlosigkeit.
Das erste was Sie wissen wollte ob Du auch so große Füße hast wie deine Mama bei Ihrer Geburt… das hattest Du auch.
Man wickelte dich in ein Tuch und legte Dich auf meine Brust.
Ich musste noch genäht werden, und nutzte die Zeit mich mit Dir etwas auszuruhen.
In den Ruhe Raum kamen dann auch die anderen, Onkel Jürgen, Martin R., Thomas und Axel.
Nach dem die dann alle Nach Hause gefahren sind, nach einer Begrüßung und Foto Saison, wollt ich dann doch mal wissen wann Du genau gekommen warst.

Dein Vater hatte 21:15 im Auge gehabt, aber die Hebamme weis ja genau, und es war exakt 21:13.
Das war ansträngend für uns beide und nach dem Dein Papa Dir Dein erstes Fläschen gab, Du einmal gebadet wurdest (Kindspech) wolltest Du auch schlafen.
Was Du auch in den Armen Deines Papas getan hattest.

MARY
Deine Geburt 21.08.2011

Eigentlich fing alles bereits am 20.08.2011 an.
Der Sommer war Gott sei dank nicht so heiß.
An diesem Tag war es mal wärmer, so das wir mit Deiner Schwester zur Dipeschrather Mühle gefahren sind.

Papa ist mit Joana am schaukeln, klettern und rennen gewesen. Ich trug alles möglich und trotte mit Dir hinter her. Ich hatte immer wieder Unterbauch ziehen,

und dachte nur, ohne hoffentlich kein durchfall der sich ankündigt. Das ziehen kam mir irgendwann zu regelmäßig vor, als hielt ich einfach mal die Zeiten fest.

Siehe da alle 4 Minuten kam dabei raus. Nach 1 ½ std. sagte ich Deinen Vater mal bescheid und rief die Oma mal an. 30 min später machten wir uns auf den weg nachhause. Noch konnte ich ja fahren, da alles nur minimal war. Aber halt regelmäßig. Ich stieg dann gegen 18 Uhr in die Badewanne, und anstatt es mehr oder weniger wurde, tat sich nix, gleich bleibend sogar unregelmäßiger. Nach etwa einer stunde (und toben deiner Schwester am Badewannen Rand) bin ich raus. Bis 23 uhr waren Papa und ich wach und warteten, bis ich so müde wurde und ins bett wollte, inzwischen war auch keine einzige wehe mehr da. Um genau 2:43 wurde ich wach da ich total dringend auf Toilette musste (pipi) als das dann lief kam auf einmal ein schmerz komplett rund ums ganze Becken. Das mir schon fast die tränen kamen. Ich ging wieder ins bett und dachte komm schlaf ein, dann hört es auf. Ja ja von wegen, nach dem 3. mal sprich nach 9 Minuten, weckte ich Deinen Vater, das ich es nicht mehr aushalten kann. Egal wie weit es ist nun, ich will ins Krankenhaus. Er Rief die Oma und den Krankenwagen an. Beide trafen zeitgleich ein. Das war dann um 3:15. Unterwegs ging es halbwegs, doch als wir ankamen wurde es schlimmer. Die Diensthabende Hebamme schaute nach und sagte nur och 2 cm das wird noch was dauern. Was ich mir nicht vorstellen konnte da die schmerzen so stark waren wie bei deiner Schwester als die Fruchtblase platzte, nur war das bei dir noch nicht passiert. Sie gab mir leichtes schmerzmittel, wovon Übelkeit kommen kann, kaum gesagt Mama getan. ;-)
Die Hebamme verließ den Raum um Papiere fertig zu machen. Deinen Vater zog ich schon fast aufs Bett vor schmerzen. Er meint oh wai, erst 2 cm und schon sooo schlimm???? Plötzlich wurde es nass, du drücktest so auf blase das ich pipi machte. Kurz danach sagte ich da ist was, ich muss drücken, ich kann’s nicht weg halten. Die Hebamme rief von draußen ich soll einfach mal machen, das tat ich, ging eh nicht anders. Ja da kam was raus, fühlte sich total ekelig an, sah aber nix, dein Vater guckte komisch und klingelte nach der Hebamme, die total überrascht als sie rein kam, oh geht doch schon los, und pitschte da an was. Die Fruchtblase!!!
Die ich raus presste, kaum wurde sie gesprengt ging’s richtig los. Ich veratmete mich öfter Papa, Hebamme und Ärztin halfen beim atmen. Nach 5 mal pressen warst du da. Um 4:22 genau. Uns ging es soo gut das wir um 13uhr circa wieder zuhause waren.

Deine Schwester und Oma Mäuschen kamen gegen 9 Oma Petra war schon um 7 da. Beria und Jürgen kamen um 8 kurz vorbei. Tanja musste auch gleich kommen.

Alle haben sich sehr gefreut das Du nun endlich für jeden sichtbar und greifbar bist.