auch mal eine Weihnachtsfeierfrage

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Beitrag von sonnenstrahlen2010 - 23.10.11 - 11:18 Uhr

Huhu,

ich habe da auch gerade mal eine Frage bzgl. der Weihnachtsfeier.

Unsere Weihnachtsfeier ist eine Pflichtveranstaltung, was ich schon nicht sehr toll finde, aber was soll man machen.

Es wird wie jedes Jahr so ablaufen:

Freitag arbeiten bis zu einer bestimmten Uhrzeit

Abfahrt in eine andere Stadt, Check in im Hotel

gemütliches Abendessen

Samstag:

gemeinsam Frühstücken

großes Meeting

gemeinsames Mittagessen

Abends gemeinsam Abendessen

irgendeine Veranstaltung

Sonntag:

gemeinsames Frühstück

gemeinsam Zeit verbringen

Mittagessen

Abfahrt

Ich finde es ja schon immer extrem, dass man 3 Tage dafür opfert. Es wird auch gesagt, dass es Arbeitszeit ist, aber es gibt weder Ausgleich noch sonst was dafür.

Ist das denn rechtens?

Klar nehmen wir aus unserer Niederlassung Teil, aber irgendwie immer mit einem blöden Gefühl, so haben wir z.B. eine junge Mama von 3 kleinen Kindern, die Probleme mit der Betreuung ihrer Kids bekommt.

Gruss

Beitrag von nordlaender - 23.10.11 - 12:19 Uhr

Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine kleinere Firma mit mehreren, etwas weiter voneinander entfernten Niederlassungen handelt und man seine Kollegen der anderen Niederlassungen teilweise das ganze Jahr nicht sieht.

Ich fide es eher nobel von eurem Chef wenn er euch ein Wochendende mehr oder weniger komplett freihält (Ich gehe mal davon aus die Firma zahlt Essen, Hotel, Anreise etc.) um den Zusammenhalt der Firma zu fördern. Ich würde die drei Tage durchaus nicht so eng sehen.

Es ist für die Kollegin mit den Kindern sicherlich schwierig, hat sie sich bei nden Kollegen beschwert ? Ich könnte mir Vorstellen wenn man in einer besonderen Situation steckt mann man mit dem Chef auch reden. dass man nicht 3 tage dabei ist sondern nur am Haupttag mit dem Meetingoder ähnlichem.

Sieh es positiv, der Chef spendiert das Wochenende und du investiertst nur Zeit.

Beitrag von manavgat - 23.10.11 - 12:55 Uhr

Ich finde manche Mitarbeiter wirklich zum K....

Da macht sich ein AG die Mühe, bezahlt Hotel, Essen, Weiterbildung usw. und was ist? Es wird noch gemeckert, weil es am Wochenende ist.

Solchen Leuten empfehle ich die Arbeit bei MCDoof hinter der Theke oder ein Putzjob, da wird man mit Events nicht belästigt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von shampoo - 23.10.11 - 13:45 Uhr

Teile nicht oft Deine Ansichten, aber da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht !

Beitrag von king.with.deckchair - 23.10.11 - 13:50 Uhr

#pro

LG
Ch.
...die mit ihrem Mann auch schon zu solchen Events gereist ist...

Beitrag von king.with.deckchair - 23.10.11 - 13:51 Uhr

Nachtrag: Partner waren mit eingeladen.

Beitrag von dore1977 - 23.10.11 - 15:21 Uhr

Ich schließe mich an ich war auch schon oft zu solchen "Events" mit und dabei kommt man wirklich rum und lernt spannende Leute kennen.

In der Firma meines Mannes werden (manchmal) sogar die Kinder mit eingeladen. Die werden dann dort beschäftigt.

LG

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 15:06 Uhr

Ich finde eine Verpflichtung dabei nicht in Ordnung.
Über seine Wochenenden entscheidet schließlich jeder selbst und nicht der AG.
So weit reicht der Arm nicht.

Verpflichtung ist hier indiskutabel.

Beitrag von woodgo - 23.10.11 - 17:29 Uhr

Aber es ist doch ein Meeting dabei, ich denke, da wird das alte Jahr besprochen und das neue Jahr geplant... keine Ahnung. Da sollte man schon anwesend sein und sich nicht beschweren ;-) Und leider kann man heut zu Tage nur relativ selten über sein Wochenende bestimmen.

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 17:33 Uhr

Stimmt, das Meeting, sie arbeiten ja auch an dem WE.

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Und leider kann man heut zu Tage nur relativ selten über sein Wochenende bestimmen.

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Also meine AG haben sich noch nie in meine WE eingemischt.
Und samstags habe ich nur ganz früher mal im Einzelhandel gearbeitet.
Ansonsten mache ich, was ich will, Einfluß hat nur meine Familie, das ist klar.

Beitrag von woodgo - 23.10.11 - 18:14 Uhr

Ja sicher, ich muß derzeit auch kein Wochenende opfern, aber ich habe viele Bekannte und Freunde, bei denen solche 1-Jahres-Wochenendfeiern, -meetings Pflicht sind, obwohl sie keinen Samstag oder Sonntag arbeiten müssen. Andere haben Samstagsmeetings, ...
Wie die Gesetzgebung dabei aussieht, weiß ich nicht, aber da geh ich doch lieber einmal im Jahr dahin, als daß ich meine Stelle riskiere.

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 18:26 Uhr

Also ich kenne echt keinen, wenn jemand am WE arbeiten muß, wird das einfach entsprechend bezahlt.
Wir haben auch schon mal einen Samstag als Schulungstag ausgewiesen, weil es nicht anders möglich war.
Aber neben einer guten Cateringverpflegung galt es als Arbeitstag und wurde entlohnt.

Laut Gesetzgebung muß Arbeit entlohnt werden, ganz einfach.
Und wenn Überstunden angeordnet werden, dann auch.

Hier in diesem Falle scheint sich das alles zu vermischen, also weihnachtlicher Freizeitspaß und ein Meeting, das als Arbeitszeit gilt.

Beitrag von woodgo - 23.10.11 - 18:38 Uhr

Ich gebe Dir vollkommen Recht und sie sagt ja auch, daß es Arbeitszeit ist, dann sollte sie auch vergütet werden. Ich würde mir in dem Fall die Zeit auf mein Überstundenkonto schreiben und sie dann später abbummeln oder auszahlen lassen. Das muß ich dann durchsetzen, ist ja mein Recht. Allerdings gibt es AG, die stellen sich quer, ist nicht rechtens, aber besteht man auf sein Recht, wird man eben rausgekickt. Ist auch nicht Rechtens, aber riskiere ich meine Stelle dafür?
Andererseits, es ist ein Wochenende im Jahr mit Weihnachtsfeier und wenn ich nicht teilnehmen kann, fällt mir auch etwas ein.

Beitrag von nick71 - 23.10.11 - 17:37 Uhr

"Da macht sich ein AG die Mühe, bezahlt Hotel, Essen, Weiterbildung usw. und was ist? Es wird noch gemeckert, weil es am Wochenende ist."

Der AG macht sich Mühe und investiert Geld, alles richtig...aber warum teilnehmen müssen, wenn man -aus welchen Gründen auch immer- nicht teilnehmen möchte oder kann? Wer da Bock drauf hat, soll mitmachen...würde ich ja vermutlich auch tun, aber der Arbeitgeber hat eben nicht das Recht, seinen Mitarbeitern die Teilnahme vorzuschreiben. Es gibt Leute, die außerhalb ihrer Arbeitszeit anderes zu tun haben und nicht drei Tage lang (!!!) im Rahmen einer Weihnachtsfeier unterwegs sein wollen...das muss man als Arbeitgeber halt akzeptieren. Gerade bei einer Mutter, die für ihre Kinder keine Betreuungsmöglichkeiten hat, habe ich für eine Absage vollstes Verständnis.

Beitrag von lichtenstein - 23.10.11 - 18:09 Uhr

Ich kann Deine Meinung nicht teilen.

Fast drei Tage für eine "Weihnachtsfeier" sind meiner Ansicht nach viel zu viel, außerdem würde mich die Teilnahmepflicht auch massiv stören. Freitag Anreise und Party und Samstag dann wieder nach Hause, das wäre okay. So habe ich das auch schon selber erlebt und das ist auch völlig ausreichen.

Und was das soll "Ich finde manche Mitarbeiter wirklich zum K...." will ich garnicht wirklich wissen. Als Mitarbeiter liefert man seinem Arbeitgeber gute Arbeit, dafür bezahlt er gutes Geld und dann ist aber auch gut.

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 18:29 Uhr

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Und was das soll "Ich finde manche Mitarbeiter wirklich zum K...." will ich garnicht wirklich wissen. Als Mitarbeiter liefert man seinem Arbeitgeber gute Arbeit, dafür bezahlt er gutes Geld und dann ist aber auch gut.
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#pro

Und manchen Chef muß man auch nicht noch in seiner Freizeit ertragen.

Beitrag von kruemi090607 - 23.10.11 - 21:42 Uhr

Du magst ja Recht haben mit dem Geld, ABER wenn ich meine Familie schon unter der Woche nicht viel sehe möchte ich wenigstens meine FREIZEIT mit ihnen verbringen. Außerdem ist nicht in jeder Firma das Klima so toll, dass ich die Leute 13 Tage am Stück sehen müßte....
Sorry, 3 Tage für ne Weihnachtsfeier wär mit definitiv zu viel, Undankbarkeit hin oder her

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 13:05 Uhr

Ich würde die drei nur dann dafür opfern, wenn ich auch wirklich Spaß daran hätte, reines Absitzen würde ich nicht so lange tun.

Ist ja sicher nett gemeint vom AG, aber schon völlig übertieben.

Beitrag von shampoo - 23.10.11 - 13:49 Uhr

Wenn ich schon die Frage lese, ob das rechtens ist...
Bleib zuhause und gut ist!

Manchmal fragt man sich wirklich , ob eigentlich Mitarbeiter nur noch am Meckern sind.

Das alles kostet den AG viel Geld und soll eine Form von Anerkennung und Zusammenhalt zeigen.

Beitrag von sarahg0709 - 23.10.11 - 14:26 Uhr

Hallo,

unser AG ist mit uns einmal im Jahr in der Vorweihnachtszeit zum Abendessen gegangen. Da waren dann auch die Mitarbeiter dazu eingeladen, die aus weiter entfernten Niederlassungen kamen.

Das war keine Pflichtveranstaltung. Der, der kommen wollte, der kam, der andere halt nicht.

Die, die von weiter her kamen, bekamen allerdings hier die Übernachtung in einem Hotel dazu spendiert. Und ich bin sicher, dass sie am Samstag beim Chef im Büro aufschlagen mussten zu einer Besprechung :-)

Nachdem ich mein erstes Kind bekommen habe, bin ich da nicht mehr hingegangen, da ich allein erziehend war und keine Betreuungsmöglichkeit für ihn hatte.

LG

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 15:11 Uhr

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Das war keine Pflichtveranstaltung. Der, der kommen wollte, der kam, der andere halt nicht.
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Dann ist es ja auch okay, finde ich.

WENN denn das Klima auch gut ist und ein AN sich zugehörig fühlen kann, dann geht eben trotzdem gern hin.

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Nachdem ich mein erstes Kind bekommen habe, bin ich da nicht mehr hingegangen, da ich allein erziehend war und keine Betreuungsmöglichkeit für ihn hatte.
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Ja, das kann ich auch verstehen.
Und wenn die TE hier schon sagt, daß es bei einer Kollegin auch ein problem gibt, dann frage ich mich, was der Chef denn machen will, weil er sie ja einfach mal dazu verpflcihtet hat, ihr WE mit der Firma zu verbringen.
Naja, wirklich machen kann er gar nichts, außer es an ihr auslassen, wenn er Lust hat.

Totaler Schwachsinn diese Verpflichtung.

Beitrag von muppi75 - 23.10.11 - 15:12 Uhr

Rechtens ist es mit Sicherheit nicht, dürfte aber schon durch einen Blick in den Arbeitsvertrag klar werden, sieben Tage am Stück ist nicht.

Was man vom Rest halten soll weiß ich nicht, ich schwanke noch zwischen der Chef ist nett und der Chef hat keine Freunde mit denen er seine Freizeit verbringen kann.

Mein Fall wäre es auch nicht, ich opfere für sowas gerne einen Abend, aber kein ganzes Wochenende.

Beitrag von nick71 - 23.10.11 - 17:21 Uhr

"Ist das denn rechtens?"

Mit einigen wenigen Ausnahmen kann kein Arbeitnehmer zur Teilnahme an der betrieblichen Weihnachtsfeier verpflichtet werden...siehe auch hier unter Punkt "Teilnahmepflicht":

http://www.weihnachtsfeierrecht.de/information-weihnachtsfeier/index.html

Beitrag von lichtenstein - 23.10.11 - 18:12 Uhr

Der Knackpunkt wird im vorliegenden Fall wohl das Meeting sein. Die Teilnahme daran ist sicherlich Pflicht, damit gilt das wahrscheinlich auch für den Rest der Veranstaltung.

Allerdings hat der AG dann auch für den entsprechenden Ausgleich in Form von Zeit oder Geld zu sorgen (zumindest, was den Zeitrahmen des Meetings angeht)

Beitrag von ayshe - 23.10.11 - 18:27 Uhr

Ach siehst du, da hätte ich mir meine letzte Antwort sparen können ;-)