Meine Kinder räumen nicht auf

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Beitrag von coronacora - 24.10.11 - 15:37 Uhr

Hallo ihr Lieben,

meine Kinder sind 4,5 (Junge) und fast 3 Jahre alt (Mädchen). Sie teilen sich ein recht großes Kinderzimmer, das räumlich klar in Schlaf- und Spielbereich aufgeteilt ist.

Meine Kinder besitzen folgendes Spielzeug: eine große Kiste Lego, eine Kiste Eisenbahnschienen, Schleich- Tierchen (ca. 20 Stück), eine Kiste mit Autos in verschiedenen Größen und eine Kiste mit gemischten Sachen (z.B kleiner Softball, Fädelmaus, Flummies usw.) Im Kinderzimmer steht dieses Regal und die Kisten haben in etwas die gleiche Aufteilung:

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/S09856277/

Zusätzlich steht noch eine Puppenküche und ein Puppenwagen im Kinderzimmer und 4 Puppen und 20 Kuscheltiere.

Es gibt ein Regal mit ca. 30 Büchern und auf einem Tisch stehen Buntstifte und Papier zur freien Verfügung. Ausserdem gibt es im Regal Fächer, die nicht frei zugänglich sind, für Gesellschaftsspiele, Puzzles, Bastelsachen und Fingermalfarben.

Die Sachen, die im Kinderzimmer stehen werden auch immerwieder bespielt.

Seit ca. zwei Wochen weigern sich meine Kinder vehement, ihr Kinderzimmer aufzuräumen, nachdem sie es "verwüstet" haben. Vor allem die Kleine kippt mit Freude alle Kisten aus, ohne anschliessend mit irgendwas daraus zu spielen. Hauptsache es scheppert schön #aerger.

Bisher haben wir vor dem Sandmann das Kinderzimmer gemeinsam aufgeräumt. Die Kinder brauchten zwar eine extra Aufforderung, aber dann haben sie super mitgeholfen und das Zimmer war schnell wieder in Ordnung. Plötzlich klappt gar nichts mehr. Sie helfen nicht mehr mit. Wenn ich schonmal das Aufräumen anfange, ernte ich bei nochmaligem Auffordern ein klares Nein. Von beiden Kindern. Geholfen wird nur, wenn ich mit Fernsehverbot drohe #augen.

Ich habe den Kindern gesagt, dass ich nicht mehr lange diskutieren möchte, wenn es ums Aufräumen geht und dass ich das nächste Mal mit dem Müllsack parat stehe und das Zimmer ausräume. Aber ob das wirklich hilft?

Wie läuft das bei euch so oder was macht ihr, wenn eure Kids auf stur schalten?

Ich bin für Tipps echt dankbar, denn ich bin so langsam mit meinem Latein am Ende...

Liebe Grüße,

cora

Beitrag von marion2 - 24.10.11 - 15:49 Uhr

Hallo,

besser wäre, das Spielzeug nicht in Kisten, sondern in Schubfächern zu deponieren.

Ich habe schon massiv Spielzeug aus dem Kinderzimmer meiner 4jährigen entfernt. Was nicht da ist, wird nicht ausgekippt.

Aufräumen ist in dem Alter auch noch gar nicht spannend.

Gruß Marion

Beitrag von juniorette - 24.10.11 - 15:56 Uhr

Hallo,

"Ich habe den Kindern gesagt, dass ich nicht mehr lange diskutieren möchte, wenn es ums Aufräumen geht und dass ich das nächste Mal mit dem Müllsack parat stehe und das Zimmer ausräume. Aber ob das wirklich hilft?"

ja, wenn du deine Drohung wahr machst, hilft das natürlich.

Eine längere Zeit ohne Spielzeug wirkt Wunder #cool

LG,
J.

Beitrag von agostea - 24.10.11 - 15:56 Uhr

<<Ich habe den Kindern gesagt, dass ich nicht mehr lange diskutieren möchte, wenn es ums Aufräumen geht und dass ich das nächste Mal mit dem Müllsack parat stehe und das Zimmer ausräume. Aber ob das wirklich hilft?<<

Ja, das hilft. Sogar nachhaltig. Das ist eine Lektion, das vergessen sie nicht so schnell.

Allerdings war meine Motivation, so drastisch durchzugreifen, eine andere. Nämlich, weil die Jungs mutwillig ihr Zeug kaputt machten - und sich dabei totlachten. Seiten aus Büchern gerissen, Lego gegen Tür geschmissen, Stofftieren Ohren ausgerissen usw.

Offensichtlich ist ihnen ihr Spielzeug nichts wert, also kanns ja auch weg. Alles. Das half, es ist seit dem nicht mehr vorgekommen.

Aber wenns nur ums aufräumen geht - nö, dass war mir nie so wichtig, dass ich sie dafür dermaßen gestraft hätte. Geht doch nur ums aufräumen. Dem wird eh viel zu viel Bedeutung beigemessen.

In dem Punkt würde ich locker abwarten, denn es dauert ja nicht lange, und sie wollen was.....und das geht dann leider nicht...weil...es müsste ja das Zimmer aufgeräumt werden...Mensch, das tut mir aber Leid, mein Schatz....#schein

Gruss
agostea

Beitrag von coronacora - 24.10.11 - 16:55 Uhr

Lach... das hatten wir auch schonmal... Mein Sohn wollte seine Eisenbahnschienen aufgebaut haben, aber es lag definitiv zu viel rum. Er hat es zwar verstanden, aber aufräumen? Nö #augen.

Beitrag von ayshe - 24.10.11 - 17:00 Uhr

Ist schon komisch, daß es sonst ganz gut klappte und nun plötzlich mehr, immerhin können sie aber gut mitmachen beim Aufräumen.

Ich würde nicht gleich den Müllsack nehmen, denn dann müßtest du es auch wirklich wegschmeißen und ich nehme an, das willst du nicht wirklich oder?
Ich würde die gesamten kisten komlpett einkassieren, Dachboden, Keller, irgendwo unerreichbar und ihnen sagen, daß dann so eben keiner mehr aufräumen muß, wenn kein spielzeug da ist. Alle Kisten, die nicht aufgeräumt werden, weg.

Blöd ist nur, wenn zb dein Sohn gar nichts dafür kann, weil die Schwester blockt.

Beitrag von juliz85 - 02.11.11 - 13:22 Uhr

würd ich auch so machen. alles, was bis zum sandmann nicht aufgeräumt ist, kommt in ne kiste und ist für den nächsten tag weg!
ansonsten, ist aufräumen mit 3 sicher noch schwer. da fallen einem nebenbei doch noch tausend wichtigere sachen ein.

bleib dabei (tust du wahrscheinlich, wenn du hilfst) und sag ihr, wa sie nach und nach wohin räumen soll. dann ist sie nicht so leicht abgelenkt.
lg julia

Beitrag von sarahg0709 - 24.10.11 - 17:14 Uhr

Hallo,

in diesem Alter habe ich immer mit den Kindern aufgeräumt. Es gibt Situationen, da sind die Kinder einfach überfordert. Sie wollen vielleicht, können aber nicht. Kleine Hinweise, Tipps, das kommt hierhin, das kommt dorthin, könnten helfen.

Mein Sohn hat mit etwa 10 angefangen, selbst Ordnung zu halten und seitdem klappt es auch ohne Aufforderung. Manchmal ist er mir gar ein wenig zu penibel :-D

LG

Beitrag von ayshe - 24.10.11 - 17:40 Uhr

Generell stimme ich dir da auch zu, aber die TE sagte ja, es hat sonst gut geklappt, sie hat auch mitgeholfen und eben hinweise gegeben und plötzlich geht es nicht mehr.
Sie läßt sie ja nicht ganz allein mit dem chaos, wenn ich das richtig verstanden habe.

Beitrag von coronacora - 24.10.11 - 19:11 Uhr

Genau so ist es. Ich räume immer mit auf. Meine Tochter bekommt z.B. die Aufforderung, die Stifte wieder in die Box zu räumen (es sind ca. 15 Buntstifte). Sie weigert sich schlicht, obwohl sie es war, die sie vom Tisch gefegt hat. Wenn ich ankündige, dass ich die Stifte komplett wegräume, wenn sie sie nicht aufräumt, dann will sie es aussitzen und abwarten, ob ich das wirklich mache. Also passiert folgendes: ich hebe die Stifte auf (sie hilft immernoch nicht mit, sondern schaut nur zu), packe sie in die Box und die Box räume ich komplett weg. JETZT folgt lautes Geschrei und Getrampel, dass sie die Stifte wieder zurückhaben will. Und konsequenterweise bekommt sie die Stifte vorerst nicht zurück.

Und diese Szenen sind mit beliebig anderem Spielzeug oder Bücher erweiterbar. So läuft es gerade ständig. Sie fordert mich ja geradezu auf, ihr die Sachen wegzunehmen. Und mein Sohn, der eigentlich der Vernünftige ist, macht es seiner Schwester nach.

Beitrag von sarahg0709 - 24.10.11 - 17:18 Uhr

Hallo,

noch etwas:

Die Idee mit dem Müllsack finde ich übrigens grausam. Das hat meine Schwägerin öfter mal praktiziert.

Die Folge: Die Kinder haben geweint, aber trotzdem nicht aufgeräumt. Nach dem Motto, ist doch völlig egal, Mama schmeißt eh alles weg.

Ich habe dann meinen Bruder mal darauf angesprochen und ihm gesagt, dass das der falsche Weg ist, zumal der 2. Name meiner Schwägerin Unordentlichkeit ist.

Jetzt halten die Kinder (sind jetzt Teenies) ihre Zimmer halbwegs sauber, ansonsten herrscht halt Chaos. Aber da haben die Kinder eher weniger mit zu tun.

LG

Beitrag von ayshe - 24.10.11 - 17:45 Uhr

Hat sie die Sachen dann tatsächlich weggeworfen oder ihnen zumnidest gesagt, daß sie es macht? Also ihnen bewußt Angst gemacht?

Das finde ich auch nicht so gut, aber mal einen Teil weg zu stellen, würde ich schon tun.
Gemacht habe ich das nicht, weil ich es nicht für nötig befand.
Aber meine Tochter hatte mal sämtliche Puzzle zusammen geworfen und sich dann geweigert, wieder zu sortieren.
Da habe ich einfach alle in einen Beutel geworfen und fertig.
Als sie dann puzzeln wollte, verzweifelte sie ziemlich, schien aber zu begreifen, daß es blöd ist, wenn man alle puzzle zusammen wirft #rofl

Beitrag von sarahg0709 - 24.10.11 - 18:43 Uhr

Hallo,

meine Schwägerin hat tatsächlich die Müllsäcke in die Tonne gebracht. Einzelne Teile hat dann mein Bruder "gerettet" und weggestellt, was aber nicht so einfach war, weil da auch noch andere Sachen drin sind.

LG

Beitrag von ayshe - 24.10.11 - 18:52 Uhr

#schock

Und wenn das nun jemand mit ihrem Chaos machen würde? #rofl

Es hörte sich ja so an, als wenn nun die Kinder besser dabei sind als sie selbst.

Also richtig wegwerfen halte ich auch für kontraproduktiv.
(Was dann manche Frauen alles so für Zeug wegwerfen sollten...)

Beitrag von kathrincat - 24.10.11 - 18:58 Uhr

müllsack! und alles da rein und erstmal in den keller, du denkst nicht wie schnell sie aufräumen lernen

Beitrag von bine3002 - 24.10.11 - 21:00 Uhr

Bei uns hat niemand feste Aufgaben, d.h. ich räume auch im Kinderzimmer auf, dafür räumt meine Tochter auch mal im Wohnzimmer auf. Aber aufräumen ist ja nur eine von etlichen anderen Aufgaben im Haushalt, sodass sie manchmal auch irgendwas anderes erledigt. Und vielleicht ist genau das das Geheimnis, dass es bei uns niemals Diskussionen darüber gibt und sie sogar oftmals selbstständig Dinge erledigt und mich damit überrascht. Neulich hat sie die Dusche geputzt, dann hat sie mir die Augen verbunden, mich ins Bad geführt und mir ganz stolz die Überraschung präsentiert :-) Ich habe mich ehrlich riesig gefreut, ihr einen ganz dicken Kuss gegeben und mich dafür bedankt.

Es kommt vor, dass ich ihr sage, dass das Zimmer noch aufgeräumt werden muss und sie keine Lust dazu hat. Dann schließen wir irgendeinen Deal (möglichst zeitnah), d.h. dass sie dann z. B. am nächsten Tag den Müll runter bringt oder ich aufräume und sie saugt.

Für uns alle ist diese Lösung in Ordnung. Für sie wird es nie langweilig, sie hat neue Herausforderungen und Spaß daran, mir auch mal einen Gefallen zu tun. Ich habe sie z. B. auch schon mal Essen kochen lassen und das hat super geklappt. Ist ja schließlich auch eine Aufgabe im Haushalt und darum geht es ja dabei oder?

Beitrag von thyme - 25.10.11 - 09:34 Uhr

Wir handhaben das so, dass wir auch mal Aufgaben tauschen: Z.B. Mein Grosser (5) hilft der Kleinen (2) ihr Zimmer aufzuräumen oder saugt das Wohnzimmer, dafür räume ich sein Zimmer auf. Das klappt dann meistens ganz gut, die Arbeit ist erledigt und alle sind zufrieden.

lg thyme

Beitrag von nadinedubs - 26.10.11 - 14:34 Uhr

hallo coronacora

als bei uns das chaos herrschte und es mit dem aufräumen harzte, habe ich themenkisten gemacht. wie du, in eine kiste bauklötze, in eine die legos, in der nächsten die werkzeuge etc. find ich schon mal ein sehr guter ansatz von dir. dann habe ich beschlossen, es gibt pro kind eine kiste plus die puzzles plus die stofftiere. das muss reichen.

den rest habe ich bei uns im elternschlafzimmer im dachgeschoss in den (wir sagen in der schweiz dazu) "schlupf" gesperrt. die kinder wissen zwar, dass die sachen dort drin sind, nehmen aber nix raus. sie dürfen aber jederzeit andere kisten haben. du glaubst gar nicht, mit wie wenig spielsachen kinder gut auskommen - und das über monate!

aufräumen tun wir übrigens jeden abend zusammen. ich delegiere die aufgaben, helfe aber auch mit. das gehört irgendwie dazu bei uns. es ist sowieso eher ordentlich bei uns, das ist mir wichtig. in den kinderzimmern und im garten darf tagsüber allerdings chaos sein. das gehört zum spielen.

Beitrag von kleinerbaer - 27.10.11 - 09:36 Uhr

Hallo,
ich habe auch zwei Kinder. Der Kleine ist erst 4 Monate alt und kann daher noch nicht wirklich mit einbezogen werden. Aber die Große ist jetzt 3 Jahre alt und wir hatten auch schon einige Diskussionen übers aufräumen.

Im Sommer hatten wir mal eine Tage lang das Problem das sie ihr Laufrad und Bobbycar im Hof liegen lassen wollte. Ich habe sie mehrmals aufgefordert beides an seinen Platz zu räumen. Ich habe ihr dabei auch angeboten das sie eins nimmt und ich das andere. Sie hat mir gesagt das sie das nicht tun würde und ist dann einfach im Hausflur verschwunden und hoch gegangen in die Wohnung. Ich hatte ihr auch gesagt das die beiden Spielzeuge bestimmt weg sind wenn wir sie nicht wegräumen und das dann andere Kinder kämen und sie mitnehmen würden um daheim damit zu spielen. Hat alles nicht geholfen. Als sie dann an einem morgen drinnen verschwunden war habe ich beide Sachen in den Keller in den Schrank geräumt. Als wir nach dem Mittagessen und Mittagsschlaf wieder draußen spielen wollten, wollte sie ihre Spielzeuge haben. Was war das Geschrei groß das beides weg war. Sie hat mir ja fast ein wenig leid getan. An diesem Tag hatte sie die Sachen aber nicht mehr bekommen. Auch am Abend vorm ins Bett gehen hat sie deswegen noch mal sehr geweint und wir haben noch einige Zeit darüber reden müssen. Dabei hat sie mir auch versprochen ab jetzt immer schön alles wegzuräumen. Mein Mann und ich hatten ihr dann versprochen das wir gleich am nächsten Tag die Sachen suchen gehen würden. Was war am nächsten Tag die Freude groß das alles wieder an seinem Platz war. Und seitdem hilft sie auch wirklich dabei ihre Sachen wieder wegzuräumen.

In ihrem Kinderzimmer versuche ich immer ihr beizubringen immer nur mit einer Sache zu spielen und wenn sie diese nicht mehr haben möchte sie einfach wegzuräumen und dann erst etwas neues zu beginnen. Dies klapt eigentlich auch recht gut. Abends räumen wir immer zusammen auf.

Sie möchte auch immer sehr gerne im Haushalt helfen. Was manchmal ganz schön schwierig ist und ja auch nicht immer realisierbar ist. Aber meistens kann man sie da ganz gut mit anderen Tätigkeiten ablenken. Letztens habe ich ihr erklärt das sie mir sehr helfen würde, wenn sie dem kleinen ein Fläschen geben würde (habe in einfach in den Maxi Cosi gesetzt und sie sich daneben)und ich die Kartoffeln fürs Mittagessen schneiden könnte. Das hat richtig super geklapt und sie war total stolz das sie ihrem kleinen Bruder das Fläschen alleine geben durfte und es auch so gut geklapt hat.

Man muss halt immer versuchen die Kinder mit einzubeziehen und machnmal auch mal ein wenig härter durchgreifen. Und vor allem wenn man Strafen androht, müssen diese auch eintreten. Von daher kannst du ruhig auch mal ihre Spielsachen in einen gelben Müllsack räumen und diesen dann wegstellen.

Beitrag von zahnweh - 10.11.11 - 01:37 Uhr

Hallo,

bei meiner ist wichtig

1. ganz genaue Anweisung:

Du nimmst NUR die Bücher und bringst alle Bücher in DIESES Regal
ich räume so lange die Bauklötze ein.

Dann:
DU tust jetzt alles was Lego ist, in DIESE Kiste

was nicht genau definiert ist, überfordert sie. Ausgenommen, es liegt nur ein System rum, dann reicht es zu sagen, "alles ab in die Kiste" (wobei es zu heftigen Protesten führt, wenn sich auch nur ein Teil dazwischen gemogelt hat, was nicht in die gleiche Kiste gehört)

2. nicht so viel auf einmal.

seit ich aufgeteilt habe (Küchenspielsachen in die Küche, Duplo/Lego Kinderzimmer, Baukltze + Holzeisenbahn Wohnzimmer) spielt sie viel intensiver.

Puzzle und Gesellschaftsspiel hat sie im Kinderzimmer, aber jeweils nur eines pro Sorte. Weitere kann sie sich hertauschen, in dem sie mir das eine gibt und ein anderes bekommt.

3. wenn gar nichts mehr geht, kommt das Spielzeug unerreichbar weg. Aber nicht wegschmeißen!

a) sie schaut mir dann zu, wartet darauf, dass ich es wirklich mache und nimmt mich nur dann erstn, wenn ich es wirklich in den Mülleimer schmeiße! (schade ums Geld). Einmal habe ich das gemacht bei was kleinem. Ich holte es wieder heraus und versteckte es. Wochenspäter fand sie es wieder "Mama, du hast das weggeschmeißt! Das darf da nicht sein und wollte es wegwerfen. Traurig durchaus!! Aber es durfte nicht zurück

b) mein Vater drohte es mir oft an. Ich fühlte mich und mein Eigentum nicht respektiert und verlor weiterhin Respekt vor ihm. Zumal von ihm auch immer mal wieder etwas herum lag. Nicht totales Chaos, aber ich verstand den Unterschied nicht
- meine Sachen in meinem Raum dürfen jederzeit durch andere Personen entwendet und weggeschmissen werden
- während seine Sachen im Gemeinschaftsraum nicht angefasst oder gar weggeschmissen werden durften.

Meiner hilft es, wenn ich ihre Sachen dann wegräume, wo sie nicht rankommt.
Einige Male hat sie mir dann schon mit Freuden dabei geholfen ihr Zimmer fast leer zu räumen. Es schien ihr Überblick zu bringen.
Im Laufe der Zeit hat sie sich dann wieder was hergetauscht oder auf Nachfrage wieder bekommen.

4. wenn wir beide so gar keine Muse zum Aufräumen haben - und ich kein 100% Vorbild bin, sondern mein Zimmer auch nicht tiptop aussieht, dann gilt die Regel (für uns beide): der Weg zum Bett MUSS frei sein. Alles andere machen wir am nächsten Tag. Dann aber wirklich (beide Räume).