6Tausch von Wochenenden

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Beitrag von mentalos - 25.10.11 - 07:06 Uhr

Hallo zusammen!
Bin neu hier und habe mal direkt eine Frage.
Bin seit ca 6 Monaten von meiner Frau getrennt.Haben einen 11jährigen
Sohn.Habe auch eine neue Partnerin,mit der sich mein Sohn sehr gut
versteht.Da meine Partnerin in der Altenpflege arbeitet,muss sie leider
auch an den WE arbeiten(Nachtschicht von 21:00-06:00Uhr)
Daher haben wir den Schichtplan extra so ändern lassen,dass mein Sohn,meine

Partnerin un dich ein gemeinsames langes WE haben.
Bis jetzt lief alles gut.Plötzlich will meione Noch-Ehefrau eine Änderung,da
sie am Samstag von 06:00 bis 14:00 in einer Bäckerei arbeitet.
Ich habe ihr gesagt,dass wir extra den Schichtplan geändert haben.
Ihre Antwort war einfach:Es wird so gemacht wie ich es will.Ich bin
wichtiger als deine Freundin.
Kann sie so einfach das WE tauschen??
Besten Dank

Beitrag von redrose123 - 25.10.11 - 07:14 Uhr

Was wurde gerichtlich festgelegt? Wenn Ihr das nur mündlich abgemacht habt kann sie wohl, such einen Anwalt und lass es festmachen, auf deine neue wird da allerdings keine rücksicht genommen. Ich muss jedes we arbeiten meistens, ob meinem Mann seine Kinder da sind oder nicht. Ich hab ja kein Umgangsrecht für die Kinder ;-)

Beitrag von mentalos - 25.10.11 - 07:36 Uhr

Hallo!Das ging aber schnell.Danke!!
Nur mündlich.Ich möchte es aber nicht per Gerichtsbeschluß klären lassen,
da sich meine Freundin einen neuen Job sucht(leider auch Altenplege)
und ich mir evtl ein Eigentor schieße.
Muß ich also alle akzeptieren was sie sagt?

Beitrag von redrose123 - 25.10.11 - 08:36 Uhr

Nein, sicher nicht, aber du musst es eben wenn sie sich an nichts hält oder tauscht wie sie will, den Umgang mit einem Anwalt einklagen lassen, an den MUSS sie sich dann auch halten.

Deine Freundin musst du aussen vor lassen, es geht um dein Kind und um deinen Umgang. Nicht wie deine Neue arbeitet. Auf das wird niemand rücksicht nehmen.....

Beitrag von frlagathenieselpriem - 25.10.11 - 07:41 Uhr

Du bist erst seit 6 Monaten getrennt?

Ehrlich, da würde ich es besser finden, wenn Du die Umgangswochenden allein mit deinem Sohn wahrnimmst und deine neue Partnerin außen vor bleibt.

Es geht hierbei um die Vater - Kind - Bindung und nicht darum, das Du mit der neuen Frau auf Familie machst.

Emotional sehr ungeschickt, wie Du agierst.

Inhaltlich das Selbe würde ich übrigens auch jeder Frau mit neuem Partner antworten.

Dann wäre im übrigen auch das Tausch - Wochend - Problem vom Tisch

Agathe

Beitrag von mentalos - 25.10.11 - 07:53 Uhr

Hallo,
die Bindung zu meinem Sohn ist sehr sehr groß.Ich brauch kein WE um

eine Bindung aufzubauen.Das habe ich die ganzen Jahre zuvor gemacht.
Ich bin nachts aufgestanden und habe ihn als Baby gefüttert und Windeln
gewechselt.Habe nach der Arbeit mit meinem Sohn Hausaufgaben gemacht,
wenn meine Frau arbeiten war.Ich bin kein WE-Papa.ich kümmere mich
komlett um meinen Sohn.
Wenn es sich ergibt und man eine neue Beziehung hat,dann möchte mein
Sohn natürlich meine partnerin kennen lernen.Und siehe da,beide sind ein
Herz und eine Seele.Und ob ich mit der Frau ein auf Familie mache,das mußt
Du wohl mir überlassen!

Beitrag von frlagathenieselpriem - 25.10.11 - 08:11 Uhr

Es geht nicht um die Vergangenheit, sondern um die Gegenwart!

Der Junge ist noch durch die Trennung traumatisiert und Du führst vor , wie einfach seine geliebte Mutter von einer anderen Frau ersetzt worden ist.

Nicht wirklich empathisch, weder dein Handeln, noch deine Reaktion hier.

Ich halte es für absolut sinnvoll, wenn Du dich beim JA oder Kinderpsychologen besprichst, wie man als Elternteil in akuten Trennungssituationen am besten agiert.

Hier zeigst Du ein in erster Linie hormongesteuertes Bild von dir.

Meine Kinder haben meine Partner erst nach vielen Monaten kennengelernt , und sie wohnten bei mir!

Es ist nicht normal, das man den Kindern sofort jeden neuen Partner vorstellt. Später können die beiden immernoch ein Herz und eine Seele sein. Aber jetzt geht es nicht um Dich, die neue Frau, sondern einzig darum, dem Jungen den Verlust des Vaters im Alltag zu erleichtern. Und da ist es Kontraproduktiv mit neuer Frau ( oder auch neuem Mann ) sofort einen auf heile Welt zu machen.

Auch Männer sollten in so wichtigen Dingen eine gewisse Sensibilität beweisen können.

Agathe

Beitrag von redrose123 - 25.10.11 - 08:38 Uhr

Nicht jedes Kind bekommt durch die Trennung ein Trauma ;-) Die Kinder meines Mannes sind ganz normale Kinder, viele die ich kenne auch. Kenn bei mir ein Kind das die Trennung nicht gut verkraftet. Und es gibt sicher mehr, aber deshalb muss der Sohn des TE´s kein Trauma haben.....

Beitrag von lunacy - 25.10.11 - 12:02 Uhr

Fürs nächste Mal: Es ist sicherlich taktisch unklug gegenüber Deiner Ex mit dem Dienstplan Deiner Freundin zu argumentieren ;-) Hättest Du einfach freundlich gefragt, ob SIE da nicht was ändern kann, wäre die Sache wohl besser gelaufen.

Mein Ex kann jederzeit die Papa-Wochenenden verlegen und umschieben (wir haben eine flexible Lösung), nur mit "meine Freundin kann dann nicht" bräuchte er mir aber auch nicht kommen. Und ich kann seine Freundin durchaus gut leiden!

Beitrag von schmelli - 25.10.11 - 15:18 Uhr

Nein, wenn damals bei der Scheidung festgelegt wurde, an welchen Wochenenden Dein Sohn bei Dir ist, und an welchen nicht, dann kann Deine Ex-Frau jetzt nicht einfach die Wochenenden tauschen oder umändern, das muss sie mit Dir abklären und Du musst dafür Dein ok geben. Wenn Du das nicht tust, bleibt die Regelung genauso, wie sie bei der Scheidung vereinbart wurde, um dies zu ändern, müsste Deine Ex die Zeiten die sie ändern möchte einklagen.

Beitrag von redrose123 - 26.10.11 - 07:58 Uhr

Ich glaube die beiden haben den Umgang mündlich untereinander ausgemacht, so kommt es mir rüber. Und dann hat er wohl die A Karte gezogen und sollte schnellstens den Umgang regeln lassen.

Beitrag von schmelli - 26.10.11 - 09:22 Uhr

Ach so, ok dann ist es natürlich blöd. Allerdings bin ich trotzdem der Meinung das die Mutter nicht einfach mal so, wie sie möchte, hin- und hertauschen kann.

Und dann noch mit so einem zickigen Argutment. Sie hätte jawohl auch vorher, bevor sie die Arbeit beim Bäcker angenommen hat, bei ihrem Ex nachfragen können, ob es ihm auch passt, wenn sie die WE´s tauschen.
Allerdings sind es (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe) auch "nur" 6 Wochenenden die sie tauschen möchte, danach wird es doch wieder so laufen wie vorher, dann würde ich sagen, das man(n) die 6 Wochenenden nun so durchzieht, ihr aber sagt das es beim nächsten Mal erst vorher abgesprochen werden muss, ob getauscht werden kann.

Bei uns gibt es, wenn mal einer das WE tauschen möchte eigentlich nie Probleme, es wird vorher darüber gesprochen und dann ist das auch ok.

Beitrag von redrose123 - 26.10.11 - 10:28 Uhr

Naja man sollte Job mässig eben nehmen was man bekommt, und da auch noch rücksicht auf den Vater zu nehmen dem es nur darum geht auf heile Familie zu machen mit der neuen ne.

Ausser er bezahlt Ihr den ausfall? Wäre doch auch eine Idee oder? Ich war froh als die Ex meines Mannes arbeit hatte und ja wir hätten auch getauscht. Ich arbeite auch so gut wie jedes we demnach müsste mein Mann seine Ex beten die Kids nur noch im Winter rauszugeben weisst was ich meine?

Beitrag von schmelli - 26.10.11 - 12:35 Uhr

Ja klar ich verstehe schon was Du meinst und klar sollte man Job mässig alles nehmen was man bekommen kann, das alles sehe ich ganz genauso wie Du.

Finde nur immer, man kann sich doch vorher vielleicht mal kurz (in Ruhe und sachlich) absprechen ob es für beide Seiten ok ist. So machen wir es immer und bisher hat es nie groß Stress gegeben, klar war die Anfangszeit nach der Trennung auch kein Zuckerschlcken, aber wir haben uns immer wegen den Abholzeiten der Kinder einigen können, und auch heute tauschen wir noch öfters mal das ein oder andere WE, bei uns wird das zum Glück nicht zum Problem gemacht.

Nur bei manchen (Ex-) Frauen (wie jetzt bei seiner) kommt es mir so vor, als wenn sie meinen das alles nur so gemacht wird wie es ihnen passt, dass der Mann da überhaupt nicht mit zu reden hat und er einfach nur froh sein kann, dass er seine Kinder sehen darf (natürlich nur zu den Zeiten wie frau es gerne hätte) und ansonsten aber den Mund zu halten hat.
Vielleicht hat mich auch einfach nur der Satz geärgert, weil sie doch gesagt hat das sie wichtiger ist wie die Neue, das stimmt ja nicht, denn für ihn ist nun einmal seine Neue jetzt wichtiger wie sie.
Aber diesen Satz hat sie vielleicht nur gebracht, weil er direkt gesagt hat das er nicht tauschen möchte, weil sie dann nicht zu dritt die WE´s verbringen können.

So ein Satz ist auch äußerst unklug, einer Ex-Frau/Mutter gegenüber.
Finde beiden haben etwas seltsam reagiert ;-)

Beitrag von redrose123 - 26.10.11 - 12:40 Uhr

Mein ich auch, selbst schuld, aber gut, ich kann es auch nicht verstehen das man sich so das leben schwer macht nur weil die neue da Arbeiten muss;-) manche können nicht miteinander reden gerade anfangs