Was tun bei solchen Zuständen im Geschäft?

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Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 12:01 Uhr

Hallo zusammen.

Ich bin seit ca 9 Monaten bei Rewe angestellt. Zuerst war ich für 4-5Monate eine 400€-
Aushilfskraft für den Tiefkühlbereich. Habe dann gewechselt an die Kasse, und arbeite da jetzt auf Teilzeit (Seit 3Monaten)

So, ich warte immer noch auf meine Kassenschulung, und auf meine Arbeitskleidung.

Ich renne Tagtäglich mit Klamotten von anderen Mitarbeitern rum, weil ich nichts eigenes bekomme, und es nervt einfach tierisch, wenn man sich die riesen Gewänder von anderen "umhängen" muss, weil nichts in der richtigen Größe da ist. Oder wenn man sich in viel zu kleine Sachen reinzwängen muss.

Dann kam es neulich zum Supergau, da wurde mir Samstags bei Arbeitsantritt gesagt (von der Vertretung des Chefs), das sie mich nicht weiter beschäftigen können, weil irgendwo in der Nähe ein Markt zu macht, und sie von dort Mitarbeiter übernehmen müssen, und ich dann für den Markt zu viel kosten würde, und da ich (laut denen) noch in Probezeit bin, muss halt leider ich dran glauben.

Ich bin danach gleich zum Anwalt, und der meinte gleich, das es so einfach nicht geht.
Ich sei in Kündigungsschutz, und könnte somit auf Wiedereinstellung oder auf ne Abfindung klagen. Ich solle einfach nach meiner Woche Urlaub (die ich dann hatte) wieder ins Geschäft gehen, falls bis dahin nix schriftliches da sein sollte. Genau das hab ich auch gemacht, und an dem Tag wurde mir dann auf einmal gesagt, das ich doch nicht gekündigt bin, weil da was schief gelaufen wäre, und die Kündigung nicht rechtzeitig in der Zentrale ankam oder sonstwas.

Ich hab dann halt in den Sauren Apfel gebissen, und bin am nächsten Tag mit ziemlich miesen Gefühl wieder arbeiten gegangen. War aber eigentlich okay, jeder war normal zu mir. Wie immer eben. Hab dann die Woche durchgezogen, ohne das mal jemand kam, und sich für das ganze entschuldigt hätte. Nicht mal der Chef persönlich. Der hat getan, als wäre nichts. Und Samstags kam er dann an, ob ich ne Woche in nen anderen Rewe könnte, da die dringend jemanden brauchen, der ihnen unter die Arme greift.

Da hab ich natürlich zugesagt, weil ich eh weg wollte.

Gleich am ersten Tag im neuen Markt, hab ich dort den Chef gefragt, ob ich zu ihm wechseln darf, hab ihm die Sache von der Kündigung erzählt, und das ich mich nicht mehr wohl fühle dort. Zufälligerweise war auch der Bezirksleiter im Büro, hat mitgehört, und als ich das von der Kündigung erwähnte, meine er plötzlich "Ach sie sind das, jetzt kenne ich sie"
Also ich weis aber von ihrem Chef, das er nicht zufrieden mit ihnen ist"
(Also nichts von wegen Markt schließt usw....)

Ich stand da, wie erstarrt, war total baff, und musste mit den Tränen kämpfen, und hab nur noch raus gebracht, das man mir gegenüber NIE erwähnt hätte, das man unzufrieden ist.
Und der Bezirksleiter meinte daraufhin, das er mal mit meinem Chef reden müsste.

Ich muss dazu sagen, ich habe NIE großartig hohe Differenzen. Die liegen immer im Centbereich, und das ist ja laut Chef auch okay. Ich hatte auch schon öfters "Null-kassen"
was nicht oft vorkommt. Ich stehe auf, sobald wenig Kunden an der Kasse sind (Kolegin sitzt an 2-ter kasse) und frage ob ich helfen kann (einräumen, putzen usw...)
Ich bin immer 5min früher zum ablösen da, und kam noch NIE zu spät. Abends bleibe ich länger, weil meine Ablöse immer zu spät kommt!

Und dann kriege ich hintenrum durch den Bezirksleiter gesagt, das man unzufrieden mit mir wäre! Und da ist mir der Kragen geplatzt, und als ich dann nach meiner Schicht im neuen Markt daheim war, hab ich sofort beim Betriebsrat angerufen! Und die gute Dame dort meinte, das mit der Kündigung wäre schon der Hammer, zumal mir das eine Vertretung gar nicht hätte ausrichten dürfen, das darf anscheinend NUR der Chef. Dann hab ich ihr auch erzählt, das ich noch keine Schulung hatte, und es heißt man wäre unzufrieden. Und das ich keine Arbeitskleidung habe. Da meinte sie nur "Sauber" und das sie sich drum kümmern wird.

Jetzt muss ich die Woche noch im neuen Markt aushelfen, und dann bin ich wieder im alten.
Allerdings graut es mir jetzt schon extrem davor, weil die ja jetzt einen auf den Deckel kriegen, durch mein Anruf beim Betriebsrat. Und dann steh ich noch blöder da. Die wollten mich ja loswerden, konnten es nicht, und jetzt fahr ich denen auch noch an den Karren.

Aber was hätt ich denn machen sollen? Alles schlucken? Nee, seh ich nicht ein.

Ich hab auch gefragt ob ich den Markt wechseln kann aber der Chef im neuen Markt hat nur rumgedruckst und gemeint "wenn dann nur als Aushilfe" und die vom Betriebsrat meinte, sie guckt mal, aber das gehe nicht von heut auf morgen.

Fakt ist, das ich so schnell wie möglich da raus will.
Was gibt es da für Möglichkeiten? Kennt sich jemand aus?
Was könnte ich noch unternehmen?

Gruß Kunigunde.

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 12:15 Uhr

Ach, Naddl ...

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 12:47 Uhr

Was heißt da bitte schon wieder "Ach Naddl"????
Wahrscheinlich willst mir jetzt wieder weiß machen, das ich alles falsch gemacht habe,
und eh auf ewig an allem selbst Schuld bin.

Obwohl es diesmal offensichtlich ist, das ich nichts dafür kann.
Selbst mein Anwalt meinte das ICH auf der sicheren Seite bin und RECHT habe.
Aber das hat er wahrscheinlich aus Spaß oder aus Mitleid gesagt, weil er nichts besseres zu tun hat.

#augen#augen#augen

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 12:55 Uhr

"Ach, Naddl" heißt einfach, dass Du Probleme in allen Lebensbereichen offensichtlich magisch anziehst ... und da würde ich an Deiner Stelle mal in mich gehen, woran das denn liegen könnte.

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 13:10 Uhr

Du wirst es nicht glauben, aber ich hab mir genau DAS neulich auch gedacht. Ich scheine das wirklich magisch anzuziehen. Sicherlich mag das in gewissen Dingen auch an mir liegen. Ich sage nicht, das ich bisher noch NIE an etwas selbst Schuld hatte. Aber so, das immer NUR ich Schuld bin, isses auch nicht.

Und diesmal ist es definitiv nicht meine Schuld. Und wenn du es richtig gelesen hättest, hättest das vielleicht auch gesehen. Dann braucht man nicht gleich wieder kommen mit "Ach Naddl...." Das hilft mir reichlich wenig.

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 14:58 Uhr

>>> Aber so, das immer NUR ich Schuld bin, isses auch nicht. <<<

Das habe ich auch nicht gesagt. Fakt ist aber, dass Du bei Deinem Gegenüber, sei es Dein Chef, sei es Dein Kind, irgendetwas auslöst, dass Dir das Leben kompliziert und schwierig machst.

Und auch wenn Du in diesem Fall nicht Schuld sein solltest, hast Du Dich trotzdem extrem ungeschickt verhalten.

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 21:15 Uhr

Inwiefern ungeschickt verhalten? Was hättest du anders/besser gemacht?#kratz

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 21:22 Uhr

Hallo.

Das wurde Dir doch schon zu genüge geschrieben ...

a. Termin mit dem Chef machen.
b. Im Aushilfsmarkt möglichst nicht über den derzeitigen Chef herziehen.
c. Nicht nur ab und an Null-Kassen machen, sondern als Standard.
d. usw.

LG

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 21:30 Uhr

Das mit dem Termin find ich zwar immer noch lustig, aber sehe ich ein, weil anders kommt man an den Mann ja nicht ran.

Aber ihr habt das fast alle schon wieder falsch verstanden. Ich hab im Aushilfsmarkt nicht über den Chef hergezogen. Ich hab nur die Sachlage erklärt. Hab erzählt wie das war mit der Kündigung, das ich mich dort jetzt unwohl fühle (und viele meiner Kollegen meinten auch, sie würden sich ebenfalls unwohl fühlen) und das ich nun gerne den Markt wechseln würde. Ich habe kein einziges schlechtes Wort über den Chef verloren.

Und ich hab dann auf den Satz, das er mit mir nicht zufrieden wäre nur gesagt, das ich das noch nicht gesagt bekommen habe. Mehr nicht.

Wo genau hab ich da jetzt über jemanden hergezogen?
Da war ja gar nichts negatives dabei, ich hab ja nur gleich begründet WARUM ich wechseln möchte.

Beitrag von sassi31 - 26.10.11 - 21:35 Uhr

Die Frage ist doch aber nicht, ob du die Dinge sachlich vorgetragen hast. Es kommt beim Gegenüber komisch an und katapultiert dich ins Aus.

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 21:45 Uhr

Aber, wenn ich jetzt dem neuen Chef sage, das ich wechseln möchte, wäre der 100% mit der Frage "WARUM"
gekommen. Hätte ich dann sagen sollen "So halt" oder wie?

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 21:59 Uhr

>>> Hätte ich dann sagen sollen "So halt" oder wie? <<<

Ne, aber alles andere als über die andere Arbeitsstätte herzuziehen und damit indirekt über den Chef (Du greifst damit seinen Führungsstil an).

Beitrag von sassi31 - 27.10.11 - 02:01 Uhr

Er hat aber nicht gefragt, sondern du bist mit der Tür ins Haus gefallen.

Jeder halbwegs vernünftige Chef hätte sich auch erst mal ein paar Tage angesehen, wie du arbeitest. Wäre dann die Frage gekommen, ob du vielleicht die Filiale wechseln möchtest, hättest du zum Beispiel sagen können: "Ja, gern. Es gefällt mir hier sehr gut und ich möchte hier gerne weiterhin arbeiten."

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 21:38 Uhr

Hallo.

>>> Ich hab im Aushilfsmarkt nicht über den Chef hergezogen. Ich hab nur die Sachlage erklärt. Hab erzählt wie das war mit der Kündigung, das ich mich dort jetzt unwohl fühle (und viele meiner Kollegen meinten auch, sie würden sich ebenfalls unwohl fühlen) und das ich nun gerne den Markt wechseln würde. <<<

Das alles impliziert, dass Du über den Chef herziehst, insbesondere >>> (und viele meiner Kollegen meinten auch, sie würden sich ebenfalls unwohl fühlen) <<< ... und mal abgesehen davon, warum thematisierst Du das alles im Aushilfsmarkt? Wenn Du wechseln willst, geh den üblichen Dienstweg und nicht so.

Und wunderst Du Dich wirklich, dass man nicht zufrieden mit Dir ist ... wenig Null-Kassen, und vorher, als Du nur Regale eingeräumt hast, gab es mit der Chefin dort auch schon Missstimmungen. Meinst Du wirklich, dass das nicht seine Kreise zieht?

Mensch, Naddl, stell Dich doch nicht so doof.

Und natürlich ist es völlig normal, dass man sich auch mal einen Termin beim viel beschäftigten Chef geben lassen muss, wenn man Sachen in Ruhe klären will ... das mag im Sonnenstudio um die Ecke anders sein, aber Dein Chef dürfte ein wenig mehr zu tun haben. Bist Du Dir eigentlich über seine Arbeitsbelastung auch nur im Ansatz im Klaren?

LG

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 21:49 Uhr

Der Job vorher mit den Regalen hatte mit Rewe gar nicht's zu tun. Das war zwar im gleichen Markt, aber das lief über eine extra Firma. Und nee, ich glaube kaum, das der Chef von Rewe das damals mit bekommen hat.

Da gings auch gar nicht um meine Leistung bei der Arbeit, sondern um die Bezahlung die nicht so war, wie sie hätte sein sollen.

Und ich sagte nicht das ich wenig Null-Kassen habe. Ich hatte schon einige. Aber mir wurde damals gesagt, unter 2€ sagt keiner was. Und ich bin IMMER weit drunter. Und ich finde, ich kann das irgendwie schon erwarten, das man mir bescheid gibt, wenn man mit mir nicht zufrieden ist. Nur so, kann ich mich schließlich verbessern!

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 21:56 Uhr

>>> Und ich finde, ich kann das irgendwie schon erwarten, das man mir bescheid gibt, wenn man mit mir nicht zufrieden ist. Nur so, kann ich mich schließlich verbessern! <<<

Da Du mit Deiner fehlenden beruflichen Qualifikation und als ungelernte Hilfsarbeiterin so dermaßen austauschbar bist, interessiert es keinen Menschen, ob Du Dich verbessern willst oder nicht ...

LG

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 22:02 Uhr

Trotzdem wäre es doch irgendwie fair oder einfach nur Menschlich oder nett, wenn man als Chef zu den Mitarbeitern geht, die man nicht mehr will, und sagen würde "Entschuldigung, aber wir haben uns das mit ihnen etwas anders vorgestellt, sie passen leider doch nicht in unseren Markt, deshalb werden wir uns demnächst von ihnen trennen müssen, aber sie bekommen noch ihre 2Wochen Kündigungsfrist, damit sie Zeit haben, sich anderweitig zu orientieren"

Aber nein, da kommt ja GAR nichts. Die erfinden lieber eine Geschichte, und versuchen einen auf die einfachste Art abzuschießen. Ohne Vorwarnung oder Begründung oder sonstwas.

Das ist einfach nur Unmenschlich. Und dann braucht sich der Chef auch nicht wundern, wenn von ihm nicht gut geredet wird. Klar war das vielleicht auch nicht gut für mich, das gleich zu sagen, aber ich wollte einfach nur wissen, ob der im Aushilfsmarkt überhaupt jemanden brauchen kann.

Beitrag von hedda.gabler - 26.10.11 - 22:18 Uhr

Du, ich gebe Dir vollkommen recht, dass das weder nett noch menschlich ist ... und ich bin mir sicher, dass es in der Hire-and-Fire-Discounter-Welt auch andere Chefs gibt (und Du darfst bitte auch nicht vergessen, unter welchem Druck auch die Chefs stehen, auch wenn das für Dich jetzt eine magere Entschuldigung ist) ...

... dadurch dass Du ungelernt bist und so gut wie keine berufliche Qualifikationen hast, wirst Du auf dem Arbeitsmarkt leider immer "Freiwild" sein ...

... vielleicht wäre es jetzt mal an der Zeit, sich ernsthaft Gedanken zu machen, welche Möglichkeiten es gibt, sich zu qualifizieren und einen Berufsabschluss zu erlangen, damit Du in Zukunft einfach besser dastehst.

LG

Beitrag von ayshe - 27.10.11 - 07:52 Uhr

##
Aber ihr habt das fast alle schon wieder falsch verstanden.

##
Ja, genau, alle anderen sind doof und verstehen dich einfach nicht, schon mal überlegt, ob das eine Ursache hat und ggf. Auswirkungen?

Beitrag von mamavonyannick - 26.10.11 - 12:22 Uhr

Hallo Kunigunde,

sicher, alles läuft da nicht richtig. Aber du selbst machst auch Dinge, die ich NIE im Leben bringen würde. Wie kann man denn am ersten Tag im neuen Laden den Chef um Versetzung bitten und mich bei ihm dort über die Zustände im anderen Markt beklagen? Und dann auch noch im Beisein des Bezirksleiters? Da bist du deinem eigentlichen Chef aber mal mächtig über die Füße gefahren, in dem du 1) versäumt hast, mit ihm die Zustände zu besprechen und dich 2) sofort mit seinem Vorgesetzten sprichst. Damit hast du die "Kette" (Mist, suche ein Wort, komm nicht drauf) mit wem man spricht nicht eingehalten. Von daher brauchst du dich nicht beschweren, dass du hintenrum durch den Bezirksleiter gesagt bekommst, "das man unzufrieden mit dir wäre" Du machst es schließlich nicht anders.
Außerdem kanntest du den neuen Chef doch auch nciht. Vllt sind die Zustände dort ähnlich.

Des weiteren verstehe ich das hier nicht: "Ich hatte auch schon öfters "Null-kassen"" Ich hab mal als Stundentin an der Kasse gearbeitet. Null-Kassen waren dort das, was verlangt wurde und Normal sein sollten. Klar, es gab auch mal Abweicheungen. Aber das waren die Ausnahmen und bei Häufungen wurde man zum Chef zitiert. Kann mir schon vorstellen, dass eine Kassiererin, bei deröfters Abweicheungen auftreten, nicht gerade die Wunschbesetzung für die Kasse sind.

vg, m.

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 12:41 Uhr

Mit meinem eigentlichen Chef konnte ich nie reden, weil er entweder nie da war, wenn ich ihn gebraucht habe, oder keine Zeit hatte, wenn er dann mal da war, ODER das Büro immer proppe voll war, und ich ihn NIE mal unter 4Augen erwischt hab.

Wenn es möglich gewesen wäre, hätt ich ihn mir schon mal geschnappt, um das alles anzusprechen.
Aber das ging ja nie. Außerdem hat ER ja das mit der Kündigung gebracht (bzw die Vertretung)
und als er wieder da war, hat er nichts dazu gesagt. Warum sollte ich dann ankommen, wenn es eigentlich SEIN Part wäre?

Und, das mit der Arbeitskleidung und mit der Schulung hab ich ihm persönlich mehrmals gesagt.
Da kamm immer nur "Ja die Schulung ist demnächst, ich muss das noch klären"
Und "Ja die Arbeitskleidung kommt bald...."
Mittlerweile warte ich seit 3Monaten darauf, und es sieht nicht so aus, als würde sich da bald was tun....

Beitrag von mamavonyannick - 26.10.11 - 12:50 Uhr

Also pass mal auf: Wenn die Vertretung mir sagt, dass man mich kündigt und der Chef nichts sagt, dann gehe ICH zu ihm und frage, was das war und wie es sich jetzt verhält.
Und wenn man etwas besprechen möchte, aber der Chef offensichtlich NIE Zeit hat, dann bittet man um einen verbindlichen Termin.

Das mit der Arbeitskleidung und Schulung ist sicher berechtigt, wobei die Schulung ja nur dann unbedingt wichtig ist, wenn du sonst deine Arbeit nicht fehlerfrei ausüben kannst. Worum gings denn bei der Schulung? Aber diese Sachen sind für mich grundsätzlich keine Dinge, die einem das Arbeiten unmöglich machen. Auf der Wichtigkeitsskale würde das bei mir bei 3 kommen, wenn 10 das wichtigste und 1 das unwichtigste ist.

Du vermischt hier Dinge, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

Beitrag von kunigundelchen - 26.10.11 - 13:07 Uhr

Das mit der Schulung, ist mir unter anderen deshalb so wichtig, weil ich nun schon von vielen Kollegen gehört habe, das diese normalerweise in den ersten 3Wochen schon stattfinden müsste, einfach deshalb, damit man sich an der Kasse wirklich sicher ist, und die Tricks der Kunden kennt usw....
Man lernt in dieser Schulung, auf gewisse Dinge zu achten, und was man alles sagen und machen muss.
Klar hab ich das auch so gesagt bekommen auf die Schnelle eben, damit ich das wichtigste weiß.

Aber eine Schulung wäre schon gut. Außerdem darf man eigentlich nicht getestet werden (Testeinkauf bei dem geklaut wird) bevor man keine Schulung hatte, und genau DAS haben die aber schon gemacht, und das auch noch ganz dreist mit nem Kollegen, dem man eigentlich vertraut. Und da bin ich natürlich ohne Gnade zu 100% durchgerasselt.

Und das ich gerne meine eigene Arbeitskleidung hätte, ist wohl logisch. Ich glaube niemand schlüpft gerne (ohne zu fragen) in Sachen von anderen Leuten. Aber ich kann auch keinen fragen, weil die Leute meistens nicht da sind, wenn ich Schicht habe.

Und das ich meinen Chef nicht auf die Kündigung angesprochen habe, liegt am oben genannten Grund, das er nie da ist. Oder ich ihn nie alleine erwische. Neulich hab ich ihn aber gefragt, ob ich in zukunft 2Stunden früher anfangen kann, da war's mir egal ob noch andere zuhören, und prompt ist eine absichtlich stehen geblieben, und hat zugehört ,weil sie halt neugierig war. Klar könnte ich den Chef auch um nen Termin bitten, aber das finde ich ja schon fast lächerlich, wenn man schon "Termine" brauchen würde, um mal kurz zu reden.

Aber wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben.

Beitrag von suny123 - 26.10.11 - 17:59 Uhr

Doch du hättest erst einen Termin beim Chef machen sollen, bevor du solch einen Wirbel veranstaltest!

Beitrag von king.with.deckchair - 26.10.11 - 19:40 Uhr

"aber das finde ich ja schon fast lächerlich, wenn man schon "Termine" brauchen würde, um mal kurz zu reden"

Das ist nicht "lächerlich", sondern in der Arbeitswelt STINKNORMAL! Gerade ein Vorgesetzter hat nicht immer die Zeit und Ruha, allen möglichen Kram mal eben auf de Gang zu bekakeln. Mädel, du musst noch viel lernen.