Also folgendes:
mein Freund verdient sehr sehr gut, ich bin noch in AUbildung und bekomme knapp über 400 Euro Netto.
Er würde ja Steuerklasse 3 bekommen und ich 5!
Zur Zeit zahle ich KEINE Steuern, nur Rentenversicherung, Krankenkasse und Sozialversicherung...
Wie ist das nach der Hochzeit? Wird mir dann was abgezogen? Weil unter einer bestimmten grenze muss man doch keine Steuern Zahlen, oder?
Und wenn ich welche Zahlen muss, wie viel wird es ca sein?
Hab etwas Angst, das ich nach der Hochzeit von meinem Gehalt Garnichts mehr habe...
Danke schon mal für die Antworten!
Steuern nach der Hochzeit- Frage!!
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Beitrag von jen90 - 30.10.11 - 10:11 Uhr
Beitrag von anja1968bonn - 30.10.11 - 10:22 Uhr
Ob Du was abgezogen bekommst, kann ich Dir nicht sagen, aber sieh es doch mal so: Weil ihr verheiratet seid, bekommt Dein Mann mit Steuerklasse 3 mehr netto und Du mit Steuerklasse 5 unter Umständen weniger als jetzt (viel Lohnsteuer kann es bei 400 Euro netto aber nicht sein). Bei der Aufteilung 3/5 habt ihr erst mal mehr Geld zur Verfügung (wobei ihr ggf. bei der Steuererklärung nachzahlen müsst).
LG
Anja
Beitrag von anarchie - 30.10.11 - 10:31 Uhr
Hallo!
Unterm Strich werdet ihr definitiv mehr haben!
Aber ja, du musst dann Steuern zahlen.
Ich würde vermuten etwa 40EUR mehr Abzüge als jetzt(KK, etc..)
aber das ohne gewähr
bemüh doch mal nen rechner im www
lg
melanie
Beitrag von biene81 - 30.10.11 - 14:35 Uhr
>>Unterm Strich werdet ihr definitiv mehr haben!<<
Aber auch nur kurzfristig! Am Ende hat man den gleichen Betrag.
LG
Biene
Beitrag von carochrist - 30.10.11 - 12:54 Uhr
Wenn du die Steuerklasse 5 nimmst, dann wird dir so einiges an Lohnsteuer abgezogen. Ich schätze ca. 50 €. Auf die Sozialversicherung hat die Heirat und die Lohnsteuerklasse ja keinen einfluss.
Klar, du bekommst dann deutlich weniger Geld, aber da ihr dann Verheiratet seit, kommt doch sowieso alles in einen Topf (bzw. auf 1 Konto)
Beitrag von lisasimpson - 30.10.11 - 13:02 Uhr
dann nehmt doch jeder die steuerklasse 4- dann bekomsmte genausoviel wie jetzt und am ende des jahres bekommt ihr eine schöne rückzahlung!
Beitrag von shiningstar - 30.10.11 - 15:32 Uhr
"Hab etwas Angst, das ich nach der Hochzeit von meinem Gehalt Garnichts mehr habe..."
Ist das nicht egal?! Als Ehepaar sollte doch jegliches Einkommen in einen gemeinsamen Topf geschmissen werden...?!
Ihr werdet gemeinsam veranlagt sein, und das heißt dass Du natürlich wirst Steuern zahlen müssen. Ihr könnt die Klassen 3/5 wählen oder beide in die 4 (ist dann wie 1).
Aber bei 3/5 werdet ihr monatlich insgesamt mehr Netto haben, auch wenn Du weniger haben wirst. Dafür wird Dein Mann ja mehr haben.
Beitrag von ballroomy - 30.10.11 - 15:35 Uhr
Nehmt doch einfach 4/4. Dann wird Dir auch nicht so viel abgezogen, wie in der 5.
Bei der Lohnsteuererklärung gleicht es sich dann eh aus.
Wollt Ihr Eure Finanzen denn weiter getrennt halten?
Beitrag von miau2 - 30.10.11 - 15:54 Uhr
Hi,
sorry, aber eines verstehe ich nicht.
Wenn Hochzeit bei Euch bedeutet, dass dein Freund SEIN Konto als SEINS behält, und gleichzeitig den Vorteil des Ehegatten-Splittings abgrast, und du DEIN Konto als DEINS behältst, aber alle Nachteile der Klasse V mitnimmst - warum denkt ihr dann überhaupt über eine Heirat nach?
Fakt ist: egal welche Klassen ihr wählt - mit einem Lohnsteuerjahresausgleich zahlt ihr bei gemeinsamer Veranlagung in 4/4 übers ganze Jahr genau so viel wie in 5/3. Es gibt also nicht wirklich einen Zwang für die Klasse 5/3, denn der finanzielle Vorteil besteht unterm Strich lediglich in ein paar Euro Zinsen (weil eben der Zeitpunkt wann man zahlt ein anderer ist).
Behalt deine Steuerklasse, macht eine Steuererklärung und teilt das Geld daraus auf - wenn es schon so getrennte Konten gibt und geben soll wäre DAS eine gerechte Lösung.
Ansonsten: "weil unter einer bestimmten Grenze..." - stimmt. Diese Grenze ist definiert durch deinen Steuerfreibetrag. Der Knackpunkt ist allerdings, dass derjenige, der die Klasse III hat ALLE Steuerfreibeträge (also auch deinen, den eventueller späterer Kinder...) auf SEINER Karte hat. Heißt, mit deinem mageren Einkommen werden dir damit ab dem ersten Euro Steuern abgezogen, denn du hast dann mit Klasse 5 keinen Freibetrag mehr.
Zahlen kannst du dir mit diversen Brutto-Netto-Rechnern im Internet selbst ausrechnen.
Ein weiterer Punkt ist dein/euer Kinderwunsch. Das Elterngeld wird nach dem Durchschnitts-Netto der letzten 12 Monate vor dem Mutterschutz gerechnet - wenn du nach einem eventuellen Kind in Elternzeit gehst wäre DEIN Elterngeld niedriger, wenn du in diesem Zeitraum die Klasse 5 hattest als wenn du die 4 gehabt hättest.
M.W. nach (ohne Gewähr, ist bei mir 9 Jahre her das ich das in Anspruch nehmen musste) würde sich auch ALG1 anhand deines Nettos berechnen. Wäre dann natürlich auch weniger. Wenn da also irgendein Risiko besteht...
Ich bin ja gar nicht gegen die Kombi 5/3, die haben wir auch (mein Mann verdient knapp das 4fache von mir). Aber wenn das schon so anfängt mit "Angst dass ich dann gar nichts mehr habe" denke ich, dass 4/4 wohl doch die bessere Wahl wäre.
Wenn ihr alles in einen Topf schmeißt, also auch SEIN Einkommen, dann wäre für Eure Konstellation - mal Nachteile bei Elterngeld und ALG1 außen vor gelassen - die Klassenwahl 5/3 nicht wirklich falsch. Aber dann könnte es dir auch egal sein, wie viel von deinem gEhalt weniger bleibt - von seinem würde nämlich (vermutlich) ein höherer Betrag mehr bleiben.
Viele Grüße
miau2
Beitrag von jen90 - 30.10.11 - 19:41 Uhr
Natürlich behält jeder sein Geld selber! Sein hart verdientes Geld soll er mal schön behalten, davon will ich nix! Er bezahlt halt das Haus... Und alles andere... Ich selber nur mein Auto, und wenn ich mir was kaufen will, daher reicht mir das was ich so monatlich bisher habe...
Gemeinsames Konto finde ich blöd... Er hat ein teures Hobby, und naja... Was will ich mit seinem Geld? Ich will mein eigenes Geld verdienen und ausgeben, und nicht seins!
Und heiraten tun wir, weil wir uns lieben, da is das Geld doch egal... Heute meinte er, das das was mir abgezogen wird, er mir wieder gibt, da er ja deutlich mehr bekommt, also ist das dann so ok für mich :)
Will halt nur mein Auto selbst bezahlen können, ich finds doof vom Mann abhängig zu sein... Jedem das seine aber meins ists nicht :)
Beitrag von littlequeen - 31.10.11 - 11:46 Uhr
Wenn ich das richtig verstehe ist es doch trotzdem so das du "abhängig" bist von deinem mann wenn der die laufenden Kosten für den Monat bestreitet und du "nur" dein Auto-deine Freizeit/Kleidung zahltst ;) Aber wie heißt es so schön "Gib dem Kind einen anderen Namen.... " ;)
Aber wie du schon sagst, jeer nach seiner Ansicht, überlege dir nur wie es später mit einem Kind wird, wer zahlt dann die Ausgaben für Windels etc. und was ist wenn ihr gemeinsam in den Urlaub fahrt?
Ich bin froh das wir kein MEIN und DEIN sondern nur UNSER kennen, trotzdem müssen wir nciht wegen jedem cent den anderen "fragen" wir sind ja noch genauso mündig vernünftig wie mit zwei Konten, nur haben wir so einen besseren Überblick was WIR UNS leisten können ;)
Ich persönlich finde es recht merkwürdig wenn ich meinem Mann Geld geben müsste weil wir zusammen essen gehen, oder er mir Geld geben würde weil er einen Joghurt aus dem Kühli genommen habt ;) denn DAS wäre konsequente Trennung, und läme für uns nicht in Frage alles andere ist Augewischerei in meinen Augen ;)
Beitrag von jen90 - 31.10.11 - 16:28 Uhr
nein ich will nur meine normalen sachen zahlen können wie auto, und halt wenn ich mir maö was gönnen will... finds doof wnen die frau vom mann ein "taschengeld" für kleidung bekommt und der mann sogar das auto zahlt...
alles andere kommt von ihm und das ist für mich auch ok. bis wir ein baby bekommen bin ich ausgelernt, ich weiß das ich übernommen werde, also habe ich genug geld am ende... elterngeld und kindergeld gibt es ja auch, also bruchen wir uns darüber keine gedanken machen :)
und urlaub: wie gut das mein zukünftiger und ich urlaubsgeld bekommen, das reich immer für eine woche karibik oder so :)
Beitrag von shiningstar - 31.10.11 - 18:18 Uhr
Wollt ihr dann auch genau aufteilen, von welchem Gehalt jeder wie viel Miete zahlen muss, und wer von welchem Gehalt die nächsten Pampers zahlen muss?! 
Auf der einen Seite finde ich Deine Einstellung toll. Aber, man will doch eine Familie sein, da gibt es nur ein WIR und kein DU UND ICH.
Ach ja, bei uns heißt es nicht Taschengeld, sondern Haushaltsgeld 
Wir haben ein monatliches Budget für Einkäufe, Baby-Sachen, Kleidung/Schuhe usw und was am Monatsende übrig bleibt, wird gespart oder wir gehen mal lecker Essen oder so.
Beitrag von littlequeen - 31.10.11 - 21:08 Uhr
Ich habe von meinem Mann noch NIE Taschengeld zugewiesen bekommen und würde mich auch vehement dagegen aussprechen, ich bin ja nicht unmündig und muss gesagt bekommen was ich ausgeben darf.
Ich weiss auch ohne das er mir das sagt was wir uns leisten können, und ob es gerade drin istd as ich shoppen gehe oder nicht, mein Mann würde NIE NIE NIE aif die Idee kommen mich zu fragen ob das sein muss oder ein Wort darüber zu verlieren warum ich geld ausgegeben habe.
In meinen Augen ist es einfach nur Augenwischerei was ihr macht, denn ob du jetzt "dein" geld auf ein gemeinsames Konto einzahlst und davon dann "dein" Auto und "deine" Extras bezahlst, oder er alles andere zahlt und du es auf deinem konto hast, macht keinen Unterschied außer zusätzliche Kontoführungsgebühren :) und eben einen anderen Namen und - für mich - weniger das Gefühl von einem WIR als mehr von MEIN und DEIN, bei uns gab es nie "mein" Auto oder "dein" Auto, sondern unser Auto, was von unserenm Konto gezahlt wird und mit dem wir unser Kind durch die gegen fahren ;) aber wie gesagt "Gib ihm einen anderen Namen und schon ist es etwas ganz anderes ;) " und dabei habe ich nie das gefühl das ich mich von meinem Mann aushalten lasse, auch wenn ich nur zu 50% arbeiten gehe weil WIR beschlossen haben UNSER Kind zu bekommen und dafür soviel wie möglich Zeit aufzubringen ;)
Beitrag von jen90 - 01.11.11 - 14:48 Uhr
da wir beide aber voll arbeiten (ums kind gehts nunmal jetzt nicht) und er aber mehr bekommt, will ich sein geld einfach definitiv nicht. darum gehts mir und um nichts anderes.
Ich kenne viele, die gemeinsame konten haben, wo die frau das alles mannaget, ist ja auch okay. Aber ich will kein gemeinsames. ich will nicht von ihm abhängig sein wenn ich mal tanken muss und dann an "unser konto" gehen, wo von mir vllt 15% und von ihm ganze 85% drauf sind die ihm gehören, es ist SEINS und das soll er für sich ausgeben, davon will ich NIX!
weiß auch nicht was daran augenwischerei sein soll, wenn man für seine eigenen sachen nicht finanziell vom Mann abhängik sein will. ich hab n besseres gefühl wenn ich mir meine sachen von meinem geld leiste, und kein taschengeld bekomme, wie es manche nennen, oder einfach so was vom konto hole und geld auf den kopf haue...
So bin ich nicht, das will ich nicht... Lass mir doch nicht von meinem mann meine kleidung oder auto zahlen, so weit kommts noch!!
wenn man dann ein kind hat, und nicht arbeitet und keine arbeit hatte ist es was anderes, aber auch mit kind bekommt man trotzdem geld... wie elterngeld etc... davon kann ich mir mein auto auch leisten und mal shoppen gehen oder was auch immer...
naja, jeder hat seine meinung. wenn ihr ein gemeinsames konto für gut findet ist ja okay, aber ich mag sowas nicht!
es wir ein konto zusammen geben, auf das wir geld packen zum sparen, aber das wars. und alles andere wie haus essen etc ist aufgeteilt von der zahlung her, sodass jeder noch bisschen sein eigenes hat :) und das finde ich besser..
Beitrag von cgwkmg - 01.11.11 - 22:39 Uhr
Ich hab seit der Hochzeit ne EC- und Kreditkarte über das EINE Konto. Ich kaufe mir was ich/wir brauchen. Bin da 1000x cleverer als mein Mann weil ich alle möglichen Preise/Angebote im Kopf habe- er kann das Geld dafür gut verdienen - ich würde Vollzeit nicht mal die Hälfte bekommen egals welche Steuerklassenkombi wir haben. Wir haben übrigens auch 3/5 und bekommen trotzdem immer was wieder (mag aber an der PKV liegen und unseren privaten Renten - die zahlt mein Mann noch mit).
Für mich würde so ne TRennung nie in Frage kommen. Bekommt mal das erste Kind.......das wird er sich umgucken mit seinen "teuren Hobbies". Für mich sind getrennte Finanzen genauso bekloppt wie verschiedene Nachnamen wenn man verheiratet ist. Man hat in einer Ehe genug Höhen und Tiefen - das sind Geld und Namen das aller-aller-aller-kleinste Problem.......
Beitrag von jen90 - 02.11.11 - 12:05 Uhr
Wenn das erste kind kommt, kann er trotzdem noch sein teures hobby ausleben... ich sage ja er verdient sehr viel... er kann locker eine 4- köpfige familie ernähren und ganz normal 2 mal im ajhr in urlaub fahren und seine hobbys haben, das ist kein problem.
und wenns so kommt das ich nicht mehr arbeiten kann ja dann werd ich wohl von ihm abhängig sein, aber so lange ich arbeite möchte ich das nicht..
