Hallo zusammen,
ich brauche dringend einen Rat. Ich werde nächstes Jahr wieder Teilzeit arbeiten, d. h. an 3 Tagen in der Woche, pro Tag 5 Stunden. Da meine Mutter vormittags arbeitet, kann ich erst ab mittag beginnen. Mein Mann ist der Meinung, seine Mutter hat auch ein Anrecht auf die Betreuung unserer Tochter. Er würde vorschlagen, 2 Tage meine Mutter, 1 Tag seine Mutter. Allerdings habe ich schon von Beginn an ein Problem mit meiner Schwiegermutter. Ich mag sie einfach nicht. Es ist schwierig zu beschreiben... Sie hat für mich - grob gesagt - einen Schlag... Redet soviel Schwachsinn, erzählt heute so und morgen wieder anders.. Mein Mann streitet sich schon oft mit ihr. Den Kontakt bricht er natürlich nicht ab, kann ich ja verstehen, sie ist schließlich seine Mutter... Aber ich kann sie halt gar nicht abhaben...
Seitdem unsere Kleine da ist, versucht sie sich schon mühe zu geben... Aber ich hab einfach ein ungutes Gefühl dabei, wenn ich die Kleine ihr einen Tag geben soll. Ich hab mich auch gestritten mit meinem Mann, wir kommen auf keinen grünen Zweig. Einer von uns wird nachgeben müssen. Wahrscheinlich halt ich, weil er sagt, dass ich es ja nicht mal versuchen möchte, ob es klappt oder nicht. Ja gebe ich auch zu, aber was soll ich machen? Er meint, nur weil ich ein Problem mit seiner Mutter habe, soll ich unserer kleinen die oma nicht wegnehmen. Würde ich ja auch nicht, sie kann sie ja sehen, aber nicht sozusagen die Kinderbetreuung übernehmen. Wenn ich zum einkaufen fahre oder wenn wir mal abends essen gehen wollen, dann kann sie ja auf sie aufpassen.
Danke für euren Rat!
Kinderbetreuung von Schwiegermutter
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Beitrag von scheugi - 03.11.11 - 12:20 Uhr
Beitrag von widowwadman - 03.11.11 - 12:42 Uhr
"Seine Mutter hat ein Anrecht das Kind betreuen zu duerfen" - ich weiss ja nicht wie's bei anderen ist, aber ich bin eigentlich eher dankbar wenn mir jemand die Kinderbetreuung kostenlos anbietet, wenn ich welche brauche, und sehe das nicht als Recht an was ich jemandem grosszuegig zugestehe.
Wenn's nicht so traurig waere, faende ich es urkomisch, dass ihr es so sieht, dass ihr Euren Eltern einen Gefallen tut, wenn sie Eure Kinder regelmaessig betreuen duerfen, und nicht umgekehrt.
(Abgesehen davon hat dein Mann allerdings schon recht, und im umgekehrten Falle, wenn dein Mann nicht wollte dass sich Deine Mutter um Euer Kind kuemmert, faendest du das bestimmt auch alles andere als toll. )
Beitrag von bambolina - 03.11.11 - 12:43 Uhr
Hallo
zugegeben, ich kann nicht verstehen, dass du das von deinem persönlichen Verhältnis zur Schwiegermutter abhängig machst. Auch wenn du sie nicht magst hat dein Kind genauso einen "Anspruch" auf die andere Oma.
Meine Ex-SchwieMu ist mir auch nicht ganz grün und trotzdem kann sie ihre Enkelkinder abholen kommen.
lg bambolina
Beitrag von silbermond65 - 03.11.11 - 12:45 Uhr
Sucht euch einen Kita-Platz bzw. eine Tagesmutter und haltet die Großeltern aus der Betreuung raus.
Das kostet zwar ,aber vermeidet anscheinend Streit.
Beitrag von mamavonyannick - 03.11.11 - 13:22 Uhr
Hallo,
will sie überhaupt das Kind betreuen? Wenn ja, dann gebe ich deinem Mann Recht: Solange du nichts handfestes hast und du sie einfach nur nicht leiden kannst, finde ich, dass du dich zurück nehmen solltest und das Kind von ihr betreuen lassen. Vor allem: SIE tut damit dir einen Gefallen. Nicht du ihr. Das sollte dir mal bewußt werden.
vg, m.
Beitrag von lisasimpson - 03.11.11 - 13:37 Uhr
meiner erfahrung nach ist es denkbar ungünstig großeltern für die regelmäßige Betreuung einzuspannen.
Da sind konflikte schon vorprogrammiert- wenn das dann auch noch startet wie bei euch- auf keinen fall!
Beitrag von hannih79 - 03.11.11 - 20:45 Uhr
..... Ausnahmen bestätigen die Regel - bei uns klappt es super
Beitrag von lisasimpson - 03.11.11 - 20:54 Uhr
du hast ein kind, das 23 monate alt ist?
dann drück ich die daumen!
aber klar- natürlich gibt es immer wieder fälle, in denne es klappt-
es gibt auch immer wieder fälle in denen krippenbetreuung schief läuft.
in aller regel würde ich aber davon ausgehen, daß 80-90% der krippenbetreuung ohne Probleme verläuft, während ein ähnlich hoher Prozentsatz an inner familiärer Betreuung zu Problemen führt..
wie gesagt - ist natürlich nur aus meiner Erfahrung heraus...
Beitrag von thyme - 04.11.11 - 10:21 Uhr
Habe dir ja schon an anderer Stelle wiedersprochen 
Ich wüsste nicht, was wir ohne unsere Grosseltern täten und unsere Kinder geniessen ihre Grosseltern und freuen sich auf deren Tage.
lg thyme, die ihre Probleme mit ihrer SM für sich behält
Beitrag von lisasimpson - 04.11.11 - 10:30 Uhr
ich habe aber nie behauptet, daß die betreuun niemals gelingen kann.
ich verweise auf meine erfahrung, die mir zeigt, daß es ehr häufig probleme gibt ,da vollkommen unterschiedliche erwartungen mit dieser betreuung verbunden werden.
und ich bin mitnichten ein verfechter der "nur von mutti darf betreut werden" idee.
wenn die erwartungen vollkommen klar kommuniziert werden (oder eienr der partner stillschweigend seine eigenen wünsche und bedürfnisse hintenanstellet ODER diese so exakt übereinstimmen) dann kann das gelingen.
ich bevorzuge dennoch eine professionelle betreuung, denn da sind die bedingungen und gegenseitigen erwartungen klar formuliert und es spielt nichts anderes mit rein.
ich will aber niemandem die betreuung durch die großeltern madig machen-
nur in den beiden beispielen ist es doch bereits so, daß es eben probleme gibt.
diese sind eben nicht ungewöhnlich und daher mei nrat:
dann leiebr eine ander betreuung suchen unddie großeltern genau das sein lassen was sie sind- großeltern und keine zur betreuung verpflichteten personen
Beitrag von unsicher8981 - 03.11.11 - 14:10 Uhr
Mein Sohn wurde auch fast ein Jahr lang von beiden Omas (jede Oma zwei Tage pro Woche) betreut. Ich fand die Situation furchtbar, auch, weil ich es nicht so sonderlich toll fand, wie meine SM einige Sachen mit meinem Sohn gemacht hat (ich finde nicht, dass man mit einem Einjährigen "Bettler" spielen muss. Mein Sohn schien mir etwas verwirrt als ich das beim Heimkommen gesehen habe). Meine Mutter hätte ihn dafür heillos verwöhnt wenn es länger so weitergegangen wäre. Aber es scheint ihm trotzdem nicht geschadet zu haben.
Jetzt geht er in die Kita, hat einen festen Ablauf und Spielfreunde. Darüber bin ich sehr sehr froh. Ich würde beim nächsten mal lieber eine Tagesmutter nehmen. Das ist weniger konfliktgeladen.
Ich habe den Omas übrigens nie etwas vorgeschrieben, sondern sie einfach machen lassen.
Beitrag von vifrana58116 - 03.11.11 - 15:00 Uhr
Für mich käme es drauf an, wie alt deine SchwieMu ist. Ist sie einem kleinen Kind gewachsen? Daher kommt es natürlich auch auf dein Kind an (Wirbelwind oder eher ruhig?). Ist sie zuverlässig oder ruft sie einen Abend vorher an, dass sie morgen nicht kann? Wie geht sie sonst mit der Kleinen um? Und warum streitet sich dein Mann mit ihr?
Ansonsten würde ich - auch um Konflikte zu vermeiden - einen Kitaplatz suchen oder eine Tagesmutter, so dass du auch vormittags arbeiten kannst.
Ansonsten sollten Großeltern ihre Enkelkinder sehen dürfen, wenn nicht gravierende Gründe dem entgegen stehen. Dass sie sich Mühe gibt, solltest du anerkennen. Aufrechenrei zwischen den Großeltern ist totaler Schwachsinn!
Beitrag von kathrincat - 03.11.11 - 15:03 Uhr
für mich würde mir eine kigaplatz suchen und nciht die oma´s einspannen, für den kind wäre es auch besser.
Beitrag von woodgo - 03.11.11 - 15:03 Uhr
Kita Platz suchen und gut. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mein Kind von den Großeltern betreuen zu lassen. Die hätten sie nur verhätschelt und betütelt...und Freunde zum Spielen hätte sie da auch nicht gehabt...
Beitrag von nepumuk2009 - 03.11.11 - 15:15 Uhr
Jaja alles ziemlich schwierig. Ich wäre auch für einen Kitaplatz.
Ich weiß nicht wie alt dein Kind dann ist aber ab 1 1/2 Jahren würde ich es so machen.
Nur ich hab keinen Platz bekommen. Also passt mein Schwieger
Mo auf meine Tochter auf und meine Mutter Mi+Fr. Glücklich bin ich damit nicht immer aber wir sind selbstständig.
Nochmal würde ich es aber nicht machen ! Falls ich doch noch ein kind bekommen würde, würd ich ir gleich einen Kitaplatz ab 1 1/2 Jahren suchen.
lg und viel Glück egal wie ihr es macht
Beitrag von babylove05 - 03.11.11 - 15:31 Uhr
Hallo
mal ne frage .. wie fändest du es wenn dein Mann deine Mutter nicht mögen würde und zu dir sagt er möchte nciht des sie eurer Kind betreut ? Traurig oder ? Und so wird sich sicher auch dein Mann fühlen .
Nur weil DU die Schwiegermutter nicht magst , heisst des doch nicht des sie eine schlechte Oma ist . UNd wieso sollte eine Oma mehr recht haben als die andere.
Auch wenn ich es schon witzig find des ihr eruen Eltern einen gefallen tut und ihr es nicht anderest rum seht . Ich bin froh des meine Mutter mir den gefallen tut meine Kiner ab und an nimmt wenn ich arbeite und meine Betreunugn ( Tagesmutter udn Kiga ) ausfällt . Leider hab ich keine Schwiegermutter in Deutschland , sonst würde ich sie gerne auch da mal hinbringen ...
Lg Martina
Beitrag von loonis - 03.11.11 - 18:46 Uhr
Ich würde keine regelmäßige Betreuung durch d.Großeltern
wollen.
Gibt meist nur Stress.
Ich habe sehr früh wieder nach d.Kids gearbeitet,die Betreuung
war in d.Krippe.
Wir waren SEHR zufrieden u. d. Kinder fühlten sich sehr wohl
dort.
LG Loonis
Beitrag von fraz - 04.11.11 - 09:21 Uhr
Seine Mutter hat auch Anrecht auf die Betreuung unserer Tochter?
Diesen Satz musste ich 2x durchlesen, bis ich begriff, was du meinst.
Mütter haben nicht per se "Anrecht" auf Betreuung ihrer Enkelkinder, sondern ihr könnt froh und dankbar sein, habt ihr ZWEI Grossmütter, die sich gerne um euer Kind kümmern würden!
Daher ist das Gejammer auf hohem Niveau meiner Meinung nach. Wir haben zwei Kinder und die beiden Grossmütter haben unsere Kinder NICHT EINEN EINZIGEN TAG gehütet! Warum? Die eine wohnte viel zu weit weg und ist nun gestorben und die andere will ganz einfach nicht!
Beitrag von hanni123 - 04.11.11 - 09:53 Uhr
Huhu,
generell sehe ich kein Problem in der Betreuung durch Grosseltern. Mein Sohn ist - seit er 15 Monate alt ist - regelmässig bei seiner Oma, meiner Schwiegermutter. Wir haben das langsam von 2-3h am Nachmittag auf zwei ganze Tage pro Woche erhöht. Mit knapp drei kam er dann in den Kindergarten und ist jetzt immer zwei Nachmittage von 15-18 Uhr bei der Oma.
Meine Schwiegermutter hält sich im Grossen und Ganzen an unsere Regeln, wir haben aber auch nicht so viele: Fernsehen nur in Ausnahmen und Süssigkeiten in Maßen. Früher noch: kein Töpfchentraining. Der Rest ist ihre Sache. Meine Schwiegermutter ist ziemlich entspannt und mischt sich in unsere Erziehung nicht ein. Ich hatte mit ihr nur einmal eine kleinere Auseinandersetzung, als sie meinem Sohn mit drei eine Spielzeugpistole geschenkt hat, obwohl sie wusste, dass wir das nicht so prickelnd finden. Ansonsten halte ich mich auch raus, was die Aktivitäten betrifft, die sie mit unserem Sohn macht. Und mein Sohn profitiert schon sehr von so einer entspannten, ein bisschen "unkonventionellen" Grossmutter. Sie hat immer ganz verrückte Ideen und spielt seit einem Jahr fast jeden Nachmittag (den er bei ihr verbringt) mit ihm mit Playmobilpiraten. Ich würde dabei wahnsinnig werden und bin auf diesem Gebiet wirklich ganz unkreativ. Sie hingegen denkt sich Geschichten aus, sie singen Piratenlieder, backen Piratenkuchen, nähen den Piraten Umhänge, basteln Piratenhüte,… Toll! Ansonsten hat die Oma einen grossen Garten, wo im Sommer immer irgendwelche Früchte und Beeren reif sind, Unkraut zu jäten ist, Blumen zu pflanzen sind, Insekten zu beobachten und man generell auch toll auf Bäume klettern kann. Sie geht mit ihm in die Bücherei und ins Schwimmbad. Ich bin Vollzeit berufstätig und wirklich sehr dankbar, dass sie all das macht, denn ich kann das nur eingeschränkt leisten.
Bei euch bin ich nicht ganz sicher, ob die Konstellation passt. Man muss schon Vertrauen haben, dass die Grosseltern das meistern können. Meine Denke war, dass meine Schwiegermutter ja schliesslich meinen Mann grossgezogen hat, und aus dem ist ein ganz toller Mensch geworden. Also hat sie irgendwas richtig gemacht. Deshalb ist es für mich mehr als OK, wenn mein Sohn bei ihr einen Teil seines Lebens verbringt. Er liebt seine Oma auch heiss und innig.
Falls ihr es veruscht, mach ein paar einfache Regeln, und frag nicht nach dem Rest. Manchmal ist das besser.
Ich denke, Du wirst relativ schnell sehen, ob es passt oder nicht.
LG
Hanna
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 04.11.11 - 11:54 Uhr
ich finde deine einstellung sehr egoistisch muss ich sagen.
nur weil du sie nicht leiden kannst, heißt es doch nicht das sie eurem kind nicht gut tut.
was machste du später einmal wenn dir die gruppenerziehrin im kindergarten, oder die späteres lehrerin in der schule nicht sympathisch sind - bleibt dein kind dann zu hause?
ganz ehrlich, du kannst froh und dankbar sein das sie euch unterstützt - denn du hast dadurch nur vorteile. du kannst arbeiten gehen, dein spross wird behütet und die finanzielle lage wird sich bessern.
Beitrag von scheugi - 04.11.11 - 12:42 Uhr
Vielen Dank für Eure Meinungen.
Ich möchte noch eins klar stellen, ich bin nicht egoistisch oder sonstiges in der Art... Vielleicht habe ich das auch mit dem Wort "Anrecht" falsch beschrieben, weil so viele von euch darauf rumpochen. Klar tue nicht ich den Omas den Gefallen, sondern sie mir, wenn sie mich unterstützen.
Wenn ihr vielleicht meinen Beitrag richtig gelesen hättet, dann lest ihr auch raus, dass ich generell nichts dagegen habe, dass meine Schwiegermutter meine Tochter sieht. Sie kann mit ihr auch mal für 2 Stunden alleine bleiben.
Aber ich denke, dass die Omas schließlich so eine Art "Ersatzmama" darstellen in diesen 3 Tagen, auch wenn ich gewisse Regeln vorgeben werde. Und wenn es eine Art Ersatzmama ist, dann muss ich ein gutes Gefühl haben, während ich in der Arbeit sitze und möchte nicht dauernd grübeln, ob alles passt.
und dieses Gefühl habe ich eben nur bei meiner Mutter. Warum ich so gegen meine Schwiegermutter bin, ist ein anderes Thema. Das ist mir zu privat, möchte ich euch auch gar nicht zumuten...
Mein Mann und ich haben uns gestern nochmals ausgesprochen. Wir werden die kleine in diesen 3 Tagen meiner Mutter geben und seine Mutter kann die kleine auch weiterhin sehen - wie bisher, aber halt nicht mehr... Ihr könnt jetzt denken was ihr wollt. Ich habe ihn nicht beeinflusst oder so. Er hat gestern nochmals in Ruhe darüber nachgedacht und ist doch zu dem Entschluss gekommen, dass es so besser ist.
Trotzdem danke euch allen für euren Beitrag.
LG
Beitrag von bonbon1985 - 04.11.11 - 13:54 Uhr
huhu
Aber nur weil du deine Schwiegermutter nicht magst,kannst du doch nicht sagen du willst nicht das sie aufpasst.
Ich kann deinen Mann da schon verstehen.
Was wäre wenn dein Mann deine Mutter nicht mag,würdest du deine Tochter trotzdem hingeben?
Ja weil du das so möchtest.
Ich würde vorschlagen,probiert es doch mal aus,wenn es dann - warum auch immer nicht klappt kannst du es ja immer noch ändern.
Ach aber wenn du abends mal weg möchtest,dann is die böse Schwiegermutter wieder gut genug?
Ne also echt ich kann dein Mann verstehen und nur weil du dich net mit ihr verstehst,heißt es nicht das deine Tochter es auch nicht tut-vielleicht verstehen die beiden sich dann ja richtig gut,weil sie viel Zeit miteinander verbringen können,oder liegt hier dein Problem?
Lg
Beitrag von janne80 - 04.11.11 - 15:49 Uhr
Hallo!
Meine Kinder sind bei meiner Schwiegermutter. Wir haben zwar nicht immer einer Meinung und natürlich ist sie auch nicht so schlau wie ich, aber sie tut meinen Kindern gut und ich akzeptiere sie so wie sie ist.
Ich finde die Regelung 2 zu 1 eigentlich ganz gut. Aber natürlich musst du das auch wollen. Ich lebe einfach nach der Einstellung: Wir Menschen sind nicht alle gleich. Und meine Schwiegermutter hat auch ein Anrecht auf ihre Enkelkinder.
Und nebenbei: Ich bin ihr sogar dankbar, schließlich spare ich dadurch jede Menge Geld!!!
LG
Janine
Beitrag von bine3002 - 04.11.11 - 18:17 Uhr
Ich persönlich würde mich niemals auf meine Eltern verlassen wollen, wenn ich arbeiten müsste. Sie sind über 60 und na ja... ich brauch's nicht weiter zu vertiefen. Es ist jedenfalls keine verlässliche Betreuung.
Mal abgesehen davon würde ich ihnen auch nicht aufbürden wollen, dass sie sich an bestimmten Tagen um das Kind kümmern MÜSSEN. Natürlich würden sie nie zugeben, dass es eine Belastung ist. Sie lieben ja ihre Kinder und Enkelkinder (in der Regel). Trotzdem ist es eine in dem Alter (meine Eltern sind beide über 60). Ich wünsche ihnen und unserer Tochter eine liebevolle Großeltern-Enkel-Beziehung, die sie freiwillig und ohne Druck ausleben sollen. Meine Tochter ist freitags dort, aber auch nur, weil meine Eltern es so wollen. Wenn sie keine Lust haben oder krank sind oder einfach auch mal etwas anderes vor, dann bleibt sie hier. Kein Problem.
An Eurer Stelle würde ich eine Tagesmutter nehmen und diese Pflicht einer unabhängigen Person übergeben. Für Oma und Opa bleibt dann der Freizeitspaß übrig.
Beitrag von anaria - 05.11.11 - 12:59 Uhr
Die Frau "die einen Schlag hat" hat immerhin deinen Mann grossgezogen.
Ob du sie magst oder nicht, tut hier gar nichts zur Sache. DU musst sie auch nicht mögen, trotzdem ist sie die Oma deines Kindes - und ja meiner Meinung nach hat deine SM Anrecht auf ihr Enkelkind.
Aber was noch viel wichtiger ist: Dein Kind hat ein Anrecht auf seine Oma!!!
Sofern du davon ausgehen kannst, dass sich deine SM ordentlich um dein Kind kümmert (deinen Mann hat sie ja auch grossbekommen) solltest hier dein eigenes Ego und Befindlichkeiten mal zurückstellen.
Im übrigen ist es kein "Anrecht" dein Kind gratis betreuen "zu dürfen", sondern ein grosszügiges Angebot.
