Wechsel in die PKV mit ganzer Familie, wer kennt sich aus??

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Beitrag von kiki-2010 - 03.11.11 - 17:55 Uhr

Hallo!

Wir beschäftigen uns gerade mit einem Wechsel in die PKV. In der gesetzlichen KV sind wir zur Zeit noch freiwillig (liegen über der Einkommensgrenze und sind daher freiwillig versichert mit dem Höchstbeitrag).

Frage: Wer kennt sich aus zum Thema Arbeitgeberzuschuss zur PKV bei Familienangehörigen (mein Mann ist erwerbstätig, ich bin zur Zeit zuhause und gehe nicht arbeiten und wir haben zwei Kinder).
Weiß jemand ob es vom Arbeitgeber auch einen Zuschuss für uns gäbe?? Denn wir wären in der GKV ja in der Familienversicherung.

Irgendwie finde ich nichts dazu und unser Versicherungsfachmann kann mir gerade keine eindeutige Antwort geben.

Den Arbeitgeber fragen ist nicht so einfach, mein Mann arbeitet für mehrere Unternehmen und zum Teil auch freiberuflich.

Also, hat jemand eine ähnliche Situation gehabt? Bitte keine Vor- und Nachteile zur PKV!! Danke!!

lg K.

Beitrag von demy - 03.11.11 - 18:06 Uhr

Hallo,
der Höchstzuschuss des Arbeitgebers beträgt 271,01 Euro zzgl. 36,20 Euro Pflegepflichtversicherung.

Mehr gibt es nicht, egal wieviele Familienangehörige da sind, da die PKV das Prinzip der Familienversicherung nicht kennt.
Den Rest der Gesamtkosten trägt der Versicherte also selber.

Gruß
Demy

Beitrag von lieserl - 03.11.11 - 18:43 Uhr

Hallo!

Ihr bekommt den Höchstsatz des Arbeitgeberzuschusses (also so viel wie er im Höchstfall bei einem gesetzlich Krankenversicherten zahlen müsste).

Hier ein Link:

http://www.finanztip.de/recht/versicherungen/pkv-arbeitgeberzuschuss.htm

Grüße
Lieserl

Beitrag von anarchie - 03.11.11 - 19:00 Uhr

Hallo!

Bei der PKV musst du jeden einzeln versichern, zuschuss gibbet aber nur einmal, inder Höhe, wie der AG gesetzlich höchstens zahlen müsste.

lg

melanie, zum glück beihilfeberechtigt, mit 4 kids

Beitrag von anna031977 - 04.11.11 - 02:54 Uhr

Bist Du darüber echt froh?

Ich bin auch beihilfeberechtigt, zahle für beide Kids nen Beitrag von 30,50 Euro pro Kind und fühle mich bei vielen Ärzten immer nur abgezogen und teilweise unnötig behandelt....
Bei Rückfragen sagen die Ärzte dann, warum ich mich aufrege, ich bekäme das Geld ja erstattet - äääääh ja und deshalb soll ich einen Betrugsversuch decken..

Dann braucht die Beihilfe bei uns lange für Abrechnungen (bei uns aktuell 5 Wochen)...

Beitrag von delfinchen - 04.11.11 - 07:50 Uhr

Hallo,

ja, diese Aussage hat mich auch gewundert.

Mich nervt das tierisch - zumal man das Geld ja auch immer erst auslegen muss, da die Zahlungsfristen ja kürzer sind als die Abrechnungsfristen.

Nach der Geburt meiner Zwillinge sollte ich innerhalb von zwei Wochen 1.800 Euro für Kind 1, 5.400 Euro für Kind 2 und 1.200 Euro für mich zahlen - äh, nur weil ich privat versichert bin (sein muss!!!), hab ich noch lang keine Gelddruckmaschine im Keller.

Und dieses Abzocken geht mir auch etwas auf die Nerven - den Vorteil hab ich bislang selten mitnehmen dürfen, sprich: Ich hab einmal früher einen Termin bekommen, als die spitz bekommen haben, dass ich Privatpatient bin.

Nee, nee, wenn ich die Wahl hätte, dann lieber gesetzlich, ist günstiger und mit weniger Aufwand verbunden -
und man würde nicht jedesmal in Schockstarre fallen, wenn man sieht, was das alles kostet - da traut man sich ja bald nicht mehr zum Arzt .-).

LG,
delfinchen

Beitrag von anarchie - 04.11.11 - 08:31 Uhr

Hallo!

ja, auf jeden Fall!

Meine Kinder wurden viel osteopathisch behandelt, unser Homöpath ist ebenfalls oft im Spiel gewesen, 4 mal Rufbereitschaft für hausgeburt...etc...alles ohne Murren gezahlt.
Es gibt keinerlei Diskussionen, wenn ich dier ss nur einen US will - und den im Uni-Klinikum mit Arzt mit Degum xy und in 3D..
ich brauche keine Überweisungen(renne ergo nicht von x nach y).
Wenn mir im KH der Arzt nicht passt, ist das ebenfalls kein thema.
Termine kriege ich prinzipiell problemloser.

Ja, die Beihilfe braucht meisst um die 4 Wochen, aber bei hohen Rechnungen sage ich das gleich an , das wir die erst zahlen, wenn das kommt - das war noch nie ein Problem.
Das einzig Nervige finde ich das Einreichen...

Krank sind wir selten und wenn, dann weiss ich was ich will und lase auch nur das machen.
Ich muss aj erstmal zustimmen, bevor was gemacht wird.
ok, die Ärzte kennen mich und wissen, dass ich eher schulmedizin-kritisch bin, vielleicht versucht mir deshalb Keiner was aufzuschwatzen.

Und meine Kinder...ich zahle insgesamt knapp über 90 EUR - für 4 Kinder!(kind 4 ist frei bei der debeka).

für uns macht das definitiv Sinn!

lg

melanie

Beitrag von manavgat - 03.11.11 - 19:13 Uhr

Da Du über Nachteile nichts wissen willst, kann ich jetzt nur den Kopf schütteln....

Gruß

Manavgat

Beitrag von vwpassat - 03.11.11 - 19:26 Uhr

Der Beitrag für 2 Erwachsene und 2 Kinder wird aber den Höchstbetrag der GKV weit übersteigen.

Naja, wenn's keine Rolle spielt. Ein Zurück im Falle des Falles geht auch nicht so einfach.

Beitrag von wasteline - 03.11.11 - 19:43 Uhr

"Irgendwie finde ich nichts dazu und unser Versicherungsfachmann kann mir gerade keine eindeutige Antwort geben."

Fachmann? Der Witz ist gut.

Beitrag von vwpassat - 03.11.11 - 19:58 Uhr

Das wird wieder so ne Lusche sein, der nur auf seine Provision (3-9 Monatsbeiträge) scharf ist.

Ein Wahnsinnsgeschäft, wenn er 4 Mann auf einmal verraten und verkaufen kann.

Beitrag von r.le - 03.11.11 - 21:56 Uhr

Hallo kiki2010,

<Also, hat jemand eine ähnliche Situation gehabt?>

Ich stand vor etwa 12 Jahren vor dieser Entscheidung, als wir uns für das (für viele mit Recht als nicht mehr zeitgemäß empfundene) Modell der Alleinverdiener-plus-Hausfrau-und-Mutter-Familie entschieden haben. Ich bin in der gesetzlichen KV geblieben.

<Bitte keine Vor- und Nachteile zur PKV!!>

Es ist m.E. fahrlässig, diese nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.

<Danke!!>

Bitte, gern geschehen.

Gruß

Ralf

Beitrag von kati543 - 04.11.11 - 12:16 Uhr

Also wenn wir mal die ganzen Vor und Nachteile beiseite lassen. Es entstehen dir durch die PKV massive Mehrkosten. Du solltest ernsthaft mal durchrechnen, ob du die gewillt bist, auch zu tragen. Ich meine hier noch nicht die vertraglich festgelegten Sachen, was bezahlt wird oder was nicht. Eher interessant sind die Sachen, die fehlen...und die du dann ergänzt.

Beitrag von cooky2007 - 04.11.11 - 22:16 Uhr

Sollte dein Mann den Höchstzuschuss (der schon genannt wurde) nicht ausreizen, kann dieser auf die Kinder "übertragen" werden.
ich weiß nicht genau wie ich es nennen soll. Ihr werdet den Höchstzuschuss bekommen für eine Person - deinen Mann. Ist seine Versicherung günstiger, bekommt ihr es trotzdem, wenn ihr alle zur PKV geht, denn gemeinsam übersteigt ihr das mit Sicherheit.

Ansonsten gibt es - nichts!

ich denke es spielt auch eine Rolle, wie DU zur Zeit versichert bist. Mit noch eigenem Vertrag in der GKK, weil noch in Elternzeit?

Habt ihr es euch durchrechnen lassen, wie hoch die monatliche Belastung sein würde?
Das kann bei einer 4 x 100% Versicherung gut über € 1000,- im Monat ausmachen.