Hallo zusammen
Tja, mein Anliegen steht ja schon oben. Ich arbeite jetzt 6 Monate bei meinem neuen AG (Arzt), und es ist schon das vierte Mal, dass er das Gehalt viel zu spät überweist, d.h. heute ist der 5. und es ist immer noch nicht drauf.
Das finde ich, zeigt die Einstellung zu seinen Angestellen, oder was meint ihr?
Die Motivation weiterhin dort zu bleiben schwindet langsam, oder stelle ich mich an?
LG
killemann
Neuer AG zahl Gehalt spät
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Beitrag von killemann - 05.11.11 - 10:10 Uhr
Beitrag von elaleinchen - 05.11.11 - 10:15 Uhr
Hi!
Was steht denn im Arbeitsvertrag, wann das Geld da sein sollte?
Mein Mann hat auch so eine kuriose Firma was das angeht....er bekommt seinen Lohn immer am 4. Werktag des Monats...in diesem Monat also am 7. Und das halten die auch penibel ein.
Als ich noch gearbeitet habe, bekam ich mein Geld immer zwischen dem 28 und dem 30.
Abgemacht laut Arbeitsvertrag war "ende des Monats"!
vlg
Beitrag von elaleinchen - 05.11.11 - 10:18 Uhr
P.s.:
Bei meinem Mann im Arbeitsvertrag steht "Anfang des Monats"!
Wann kam dein Geld denn sonst immer?
Und denk dran, der 1. war auch ein Feiertag...weiss ja nicht, wo du wohnst...
Beitrag von vwpassat - 05.11.11 - 10:28 Uhr
Wichtig wäre ersteinmal, was vertraglich vereinbart wurde.
Wenn sich dann herausstellt, dass es wirklich öfter zu spät kommt, würde ich erstmal das persönliche Gespräch suchen und erklären, dass ich auch diese und jene Verpflichtung habe, welche z.B. per Lastschrift am 01. des Monats eingezogen wird und mir durch mangelnde Deckung des Kontos Kosten in Höhe von X entstanden sind und er diese durch die verspätete Zahlung gerne tragen darf.
Beitrag von arkti - 05.11.11 - 10:31 Uhr
Das muss nicht unbedingt am Arzt selber liegen.
Mein Gehalt kommt auch nicht immer pünktlich, ist mir aber auch egal weil es bei uns auf ein paar Tage nicht drauf ankommt.
Kleinere Betriebe lassen die Abrechnungen meistens vom Steuerberater machen.
Je nachdem wie der 1. liegt verzögert sich das bei mir schonmal, vor allem wenn ein Wochenende oder auch Feiertage dazwischen fallen.
Fällt der erste auf einen Samstag kann mein Chef die Stundenzettel frühestens Montags weiterreichen.
Der Steuerberater brauch dann auch noch ein paar Tage um es wieder zurückzusenden.
Naja wie gesagt mein Chef hat es mir so erklärt und wir haben kein Problem damit.
Ist natürlich doof wenn man auf das Geld angewiesen ist.
Warum fragst du ihn nicht einfach mal?
Gruß
Arkti
Beitrag von gidle - 05.11.11 - 18:07 Uhr
hallo,
das stimmt so nicht ganz. In der Regel muss der Steuerberater die Löhne bis zum 20 jeden Monats bearbeitet haben, Ausnahme sind die Stunden Löhner, aber das sind nur die wenigsten. Die meisten Mandanten haben Angestellte mit einem festen Lohn. Das heißt die Gehaltsabrechnungen erfolgen spätestens am 20 jeden Monats und werden direkt an den Mandant geschickt. Es liegt also an dem Arbeitgeber, ob er den Auftrag bei der Bank rechts zeitig eingereicht hat oder nicht.
gruß
Beitrag von connychi - 05.11.11 - 23:08 Uhr
Hallo,
soooo ganz stimmt das auch nicht...
Für die Zwecke der Sozialversicherung ist der Lohn bis zum fünftletzten Bankarbeitstag abzurechnen des Monates, damit die Krankenkassen den Beitrag zum drittletzten Bankarbeitstag einziehen können.
Ist aber das sogenannte Schätzverfahren aktiviert (meistens bei Stundenlöhnern), kann der Steuerberater abrechnen, wann er (bzw der Mandant) das will. Dann wird nämlich immer zum Fälligkeitstermin ein geschätzter Beitragsnachweis an die Krankenkasse gemeldet.
Wir raten unseren Mandanten nur davon ab, weil die Abstimmerei mit dem tatsächlich für den Monat zu zahlenden Beitrag und den verrechneten Beiträgen zwischen Schätzung und Korrektur im nächsten Monat die absulute Hölle ist !!! 
Gruß
connychi
