Mit Paypal auf der sicheren Seite?

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Beitrag von woogie - 05.11.11 - 16:37 Uhr

Hey zusammen,

ich habe derzeit einObjektiv zu verkaufen, deren Wert sich im 4-stelligen Bereich befindet.

Heute meldete sich ein Interessent aus Polen.

Kurios:
Die polnische Dame schreib mir via Übersetzungsprogramm in gebrochenem Englisch und Deutsch, geht aber nicht drauf ein, dass wir gern polnisch schreiben können (scheint aber alles zu verstehen, was ich auf polnisch schreibe).
Außerdem möchte sie die Ware nach Italien geschickt bekommen.

Sie selbst schlug die Zahlung per Paypal vor und ich frage mich jetzt, ob da trotzdem irgendwelcher Schmu getrieben werden kann?
Mir kommt halt alles sehr kurios vor. Zig Länder, Sprachen, dann redet sie dauernd von einer Kamera statt einem Objektiv (das schieb ich einfach mal auf fehlerhaftes Übersetzen).

Ich werde jetzt meinem Bauchgefühl folgen und es ihr nicht verkaufen, würde aber dennoch gern wissen, wie Ihr den Fall betrachtet.

LG Stephie

Beitrag von twisterdister - 05.11.11 - 16:59 Uhr

Das klingt nach einem Betrugsversuch. Paypal ist in diesem Fall nicht sicher genug. Der Käufer kann ein Problem melden und dann wird Dein Geld auf Deinem Paypal Konto eingefroren bis einer Recht bekommt und damit das Geld. Du als Käufer müsstest beweisen, dass Du das Paket verschickt hast, also versichert. Das ist kein Problem, ABER paypal schreibt vor, dass Käufer und Empfänger diegleiche Person und Liegeranschrift sein müssen. Dies wäre in diesem Fall ja schonmal nicht und das wissen die Betrüger auch. Auch wenn, das alles passen würde, ist das Risiko eines Verkäufers immer sehr hoch, sein Geld und die Ware zu verlieren.

Wenn ein Käufer auf direkte Fragen keine Antwort gibt, handelt es sich meißt auch um einen Betrüger, also lass die Finger davon.

Die sichere Variante ist ein Direktverkauf gegen Bares.

Auch Überweisungen müssen nicht immer sicher sein. Geschickte Betrüger können da einiges aufweisen. Bei weiteren Fragen bin ich gerne behilflich. Ich bin bei ebay genau 3 mal betrogen worden, sehr trickreich, da kommt man nicht drauf. Da habe ich mich mit der Materie sehr ausgiebig beschäftigt...

Beitrag von vwpassat - 05.11.11 - 17:40 Uhr

Als Verkäufer niemals Paypal!

Beitrag von zwei-erdmaennchen - 05.11.11 - 23:21 Uhr

Diese bittere Erfahrung musste ich auch schon machen #aerger

LG

Beitrag von fruehchenomi - 05.11.11 - 19:21 Uhr

Ich kaufe und verkaufe schon viele Jahre bei e-bay und bin bisher noch nie betrogen worden, weil ich einfach auf mein BAUCHGEFÜHL höre.
Und das sagt mir bei Dir "Finger weg" - da schrillen alle Alarmglocken.
Paypal ist zwar gut, kann aber nicht alles absichern.
LG Moni

Beitrag von paypal-webhilfe - 07.11.11 - 17:29 Uhr

Hallo woogie,

du hast die richtige Entscheidung getroffen, in dem du den Artikel nicht an die Interessentin verkaufst.

Grundsätzlich solltest du den Artikel erst verschicken, wenn der Betrag auch wirklich deinem PayPal-Konto gutgeschrieben wurde. Außerdem muss er versichert und an die in den Transaktionsdaten angezeigte Lieferadresse geschickt werden.

Wenn du weitere Fragen hast, wende dich einfach mit deiner bei uns registrierten E-Mail Adresse und einer Rückrufnummer an webhilfe@paypal.com.

Viele Grüße,

dein Team von der PayPal-Webhilfe

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