Hallo zusammen,
wie ich vor kurzem erfahren musste könnte es sein, dass ich nicht der Erzeuger meiner Tochter bin. Von deren Mutter bin ich in der Zwischenzeit ohnehin Gott sei Dank bereits getrennt und will sie auch keinesfalls wieder zurück.
Meine Tochter ist 9 Jahre alt und mein Ein und Alles, eben das Wichtigste überhaupt in meinem Leben.
Nun macht mich diese Ungewissheit ob sie meine Gene in sich trägt langsam aber sicher verrückt. Ich bin jeden Tag hin und her gerissen ob ich einen Test machen lassen soll oder nicht.
Natürlich, wenn dort dann stehen würde, dass ich zu 99,9xxxxx% der Erzeuger bin ist alles in Butter. Doch was würde mit mir psychisch passieren wenn das Gegenteil dort steht?
Eins ist für mich klar: ich bin der soziale (oder wie auch immer man das nennen mag) Vater dieses Kindes und will und werde das auch bleiben. Doch was würde ich fühlen und durchmachen wenn ich nciht der Erzeuger gewesen bin? Zu welchem Zeitpunkt wäre ich moralisch dazu verpflichtet dem Kind die Wahrheit zu sagen?
Vielleicht hat einer von euch genau diese beschissene und niemand zu wünschende Erfahrung gemacht und kann mir hier eine Antwort auf meine qualenden Fragen geben.
Seelische Auswirkungen eines Vaterschaftstests?
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Beitrag von thomasr - 06.11.11 - 19:59 Uhr
Beitrag von lavala - 06.11.11 - 20:17 Uhr
Ohne die Einwilligung der Mutter darfst Du keinen Vaterschaftstest machen lassen.
Vielleicht durchdenkst Du Dir doch erst mal eine Weile, was Dir am Wissen wirklich wichtig ist.
Gut wäre auch, wenn Du mit einem Erwachsenen Deines Vertrauens das Problem eingehend erörtern könntest.
Deine oben geäußerte Frage kannst nur Du selbst Dir beantworten. Die Einstellung zur genetischen Vaterschaft ist bei den Menschen verschieden, mir wäre sie gar nicht wichtig, bin aber eine Frau, da ist das wohl anders.
Wenn Du nicht willst, dass sich an dem Verhältnis zwischen Dir und dem Kind etwas ändert, rate ich Dir, erst mal gar nichts zu tun und Zeit vergehen lassen, bis Du Dir selbst im Klaren bist. Wenn das Mädchen älter ist, kann sie mit dieser Problematik anders umgehen. Jetzt würde sie wohl nur schlussfolgern: "Er will nicht mehr mein Vater sein."
Willst Du allerdings aus materiellen Gründen den Vaterschaftstest machen lassen, wird damit die Beziehung zu ihr nachhaltig gestört sein, auch wenn Du Deine 99, 99 % bekommst.
Beitrag von thomasr - 06.11.11 - 20:30 Uhr
Setzen! 5! Thema verfehlt!
Schreibe ich so undeutlich oder liegt es daran, dass du eine Frau bist und es nicht verstehen willst?
Eins von Beidem muss es wohl sein, denn ich schrieb ja wohl klar und deutlich, dass ich
- der soziale Vater des Kindes bin
- dies bleiben will
- SIE das Wichtigste in meinem Leben ist
- SIE mein Ein und Alles ist
Was an diesen Ausführungen ist so schwer zu verstehen oder auch falsch zu verstehen?
Habe ich irgendwo irgendwas von materiellen Gründen geschrieben? Ich kann da nix, aber auch gar nix von erkennen!
Hab ich irgendwo geschrieben, dass ich mit einem eventuell negativen Ergebnis direkt zu der Kleinen rennen will und ihr damit den schlimmsten Schlag versetzen will den es überhaupt gibt? NEIN! NIRGENDWO!
Darüber hinaus kannst du dir sicher sein, dass ich mir darüber im Klaren bin welche rechtlichen Grundlagen für einen Test zu erfüllen sind.
Beitrag von fr.mayer - 06.11.11 - 21:46 Uhr
Mensch du stehst aber unter Strom
Wie bist du denn drauf.
Na wenn du allen Antworten gegenüber so angepisst reagierts wirst du schnell keine mehr bekommen.
Aber das wird wohl darann liegen das du ein Mann bist und nur hörst was du hören willst- Ironie off-
Beitrag von thomasr - 06.11.11 - 22:10 Uhr
Ne, das bestimmt nicht, aber eine solche, sorry aber es ist so, blöde und das Thema verfehlende Antwort braucht man wirklich nicht.
Ich bin ganz nett und auch normal drauf. Dazu gehört jedoch, dass man sachlich diskutiert, sinnfreie Antworten sind sowas von überflüssig.
Und diese dumm, arrogante Art und die belehrend wollende Art und Weise der Antwort bringt mich nun mal auf die Palme.
Wenn man keine sinnvollen Beitrag verfassen kann läßt man es eben bleiben. Man (in dem Fall frau) muss ja nicht zu jedem Thema seinen Senf abgeben!
Ich schätze durchaus auch Beiträge von Frauen wenn diese sich eine Meinung zu einem bestimmten Thema bilden können. Doch zu genau diesem Thema kann eben nur ein Mann der sowas schon mal durchgemacht hat einen Beitrag leisten der tatsächlich eine Antwort auf meine Frage darstellt. Oder hast du ein Beispiel dafür, dass einer Frau mal ein Kind untergeschoben wurde?
Beitrag von fr.mayer - 06.11.11 - 22:19 Uhr
Natürlich habe ich kein Beispiel,bin ja auch zeitlebens eine Frau.
Na dann hättest du dir explizit nur Antworten von Männern erbeten sollen.
Du hast gefragt wer schon mal in der Situation war.
Dann hätten dir trotzdem Fauen Ratschläge gegeben,du bist hier bei Urbia und es gibt hier viele davon
Villeicht antwortet aber gerade eine Frau ,weil sie so eine Geschichte schon mal beim Partner oder im Freundeskreis miterlebt hat,oder denkst du dass Kukukskinder eine Seltenheit sind?
Na wenn du auch ein netter sein kannst bin ich ja mal gespannt wie dein Thread so verläuft,der Start war ja,mmmm.....
sagen wir impulsiv.
Beitrag von .doctor-avalanche. - 07.11.11 - 10:49 Uhr
"Na dann hättest du dir explizit nur Antworten von Männern erbeten sollen."
Als wenn das hier schon mal was genützt hätte.
Es gibt leider den Typus Frau, die meinen sich zu allem und jedem äußern zu müssen. Auch wenn das dann kompletter Mumpitz wird. Und wenn es eine wirklich komplett männerspezifische Frage ist, die eine Frau beim besten Willen nicht nachemfinden kann, kommt garantiert dann der Satz: "Ja bei meinem Mann/ Freund ist das so bla bla bla......."
Beitrag von thomasr - 07.11.11 - 12:46 Uhr
Genau das ist es weshalb ich auch ein wenig überspitzt geantwortet habe!
Es muss einfach nicht sein zu allem seinen Kommentar zu hinterlassen. Vor allem dann, wenn man gar nicht weiß wovon man schreibt!
Beitrag von sky-diver - 06.11.11 - 22:25 Uhr
Das sehe ich anders. Sie hat zwar nicht auf deine Frage direkt geantwortet, vielleicht auch das ein oder andere flugs überlesen aber sie gibt dir den Tipp das Ganze eventuell mit einer Vertrauensperson zu besprechen.
Zudem bin ich nicht der Meinung, dass nur Menschen die bereits exakt dieselbe Erfahrung gemacht haben gute Ratschläge erteilen können. manche sind durchaus in der Lage, sich in eine Situation hineinzudenken, andere wiederum haben dieselbe Situation mitgemacht waren aber in anderer Form betroffen (Vater ist nicht biologischer Vater des Kindes und siehat es ihm verheimlicht) und nicht zuletzt erkenne ich "dumm, arrogante Art und die belehrend wollende Art und Weise der Antwort " das in ihrer Antwort wirklich nicht.
Zu deiner Frage kann ich nur sagen: ich habe mit dieser Situation keinerlei Erfahrung, würde aber bei Unsicherheit ob und wie ich das Ergebnis des Testes verkrafte, mit diesem warten bis ich mir über mein Handeln im jeweiligen Ergebnisfall sicher bin Zeit lassen.
Du fühlst dich als Vater deiner Tochter und es läuft dir ja nichts davon. adoptiveltern empfinden auch Elternliebe für ihr Kind ohne dass sie die Erzeuger sind. was würde also eine Gewissheit für dich ändern?
Viele Grüße Nick
Beitrag von zenturio - 06.11.11 - 22:18 Uhr
Rein inhaltlich trägt dein Beitrag aber auch nichts zum Thema bei.
Beitrag von fr.mayer - 06.11.11 - 22:25 Uhr
Stimmt,gebe ich dir Recht.
Dein Beitrag war da wesentlich hilfreicher.
Beitrag von .doctor-avalanche. - 07.11.11 - 10:46 Uhr
"Na wenn du allen Antworten gegenüber so angepisst reagierts wirst du schnell keine mehr bekommen."
Auch wenn es zugegeben etwas überzogen bei ihm klingt: Er hat vollkommen Recht. Manche schreiben hier um des Schreibens willen einen Sermon runter, dass ich mich auch mitunter frage: Hallo? Falscher Film?
@TE: Ich an Deiner Stelle würde mir, wenn Du denn Gewissheit haben willst, zunächst über einen "heimlichen" Test Klarheit verschaffen. Der Vorteil: Du musst die Mutter erstmal nicht involvieren und wenn Euer Verhältnis ohnehin nicht das Beste ist, würden möglicherweise erst mal nur Diskussionen folgen. Außerdem kannst Du dann mit dem Ergebnis immer noch entscheiden, was dann nur Du kennst, was zu tun oder auch ggfs. nicht zu tun ist.
Der Wunsch nach Wahrheit ist verständlich. Jedoch ist das Wissen um die Wahrheit nicht immer hilfreich oder gar nützlich. Und man sollte abwägen, wie teif man graben will wenn das, was man findet, einem möglicherweise nicht gefällt. Deswegen würde ich mir das gut überlegen. Und Du stehst ja zeitlich nicht unter Druck.
Beitrag von my-opinion - 07.11.11 - 12:11 Uhr
"Ohne die Einwilligung der Mutter darfst Du keinen Vaterschaftstest machen lassen."
Das alleine ist ja schon eine Frechheit.
Aber Du hast recht, Du kannst es nicht verstehen, es gibt ja auch keine " Kuckucksmütter"
Beitrag von thomasr - 07.11.11 - 12:53 Uhr
Es ist eine absolute Frechheit, dass die Mutter einwilligen muss! Denn der Mann wird ja auch nicht um seine Einwilligung zum Fremdgehen gefragt!
Von daher finde ich das durch die Medien kreiierte Wort des "Schlampenschutzgesetztes" als durchaus zutreffend!
Zumal es ja so ist, dass ich kein Einzelfall bin. Studien zufolge sind 8-10% aller Kinder sogenannte Kuckuckskinder.
Ich würde, sollte eine Frau von mir noch einmal (angeblich) schwanger sein, mir sofort bereits vor Geburt die Einwilligung zu einem Vaterschaftstest unterschreiben lassen. Denn die holde Damenwelt unterstellt uns Männern immer pauschal, dass wir fremdgehen würden. Doch ich bin der festen Überzeugung, dass es eher umgekehrt ist und Frauen öfter und hinterhältiger fremdgehen als Männer!
Beitrag von arvid-2007 - 07.11.11 - 11:13 Uhr
Hallo,
ich hoffe mal, daß ich Dir als Frau nun doch auch antworten darf.
Ich glaub, das hängt davon ab, was für ein Typ Du bist in bezug auf Problemlösung. Du schreibst ja schon selbst, daß diese Ungewißheit Dich quält. Das würde mir auch so gehen! Lieber Klarheit, dann kann man sich entsprechend eine Lösung überlegen. Aber manche leben eben lieber mit der ungeklärten Frage, weil es leichter für sie ist (das Schlimmste) nicht definitv zu wissen. Welcher Typ bist Du?
Es ist ausschließlich aufgrund Deines Posts schwer einzuschätzen wie Dein Leben mit Deiner Tochter bisher verlaufen ist. Wie die Beziehung so ist. Aber ich vermute mal gefestigt, da sie ja schon 9 Jahre alt ist und Du so schwärmst. Ich find es jetzt schwierig so eine "Ferndiagnose" zu erstellen.
Wie lange weißt Du schon von dieser doofen Möglichkeit? Kannst Du nicht einfach mit der Mutter reden und sie fragen, oder bin ich da jetzt irgendwie naiv? Für Frauen ist es ja eigentlich auch nicht grad so prickelnd, wenn die Vaterschaft nicht klar ist. Aber wie gesagt ich kenn Euch und die zugehörige Geschichte ja nicht.
Aber es soll ja auch so Situationen geben, wo die Frauen nur um die Väter zu verunsichern so etwas einfach grundlos behaupten... In dem Fall würde Dich ein Test natürlich entspannen.
Ich denke Du mußt Dir selbst erstmal etwas innerliche Klarheit verschaffen.
Eigentlich klingst Du so, als wär die Bindung zu Deiner Tochter in jedem Fall ungefährdet...nur die zu Deiner Exfrau dann eben um einen weiteren Punkt negativ belegt. Und das machts ja dann auch nicht schlimmer als jetzt schon.
Also:
ich denke Mal wenn der Test negativ wäre, wärst Du total angepißt und sauer auf Deine Ex und fühlst Dich betrogen. Aber es spielt ja eigentlich keine Rolle mehr, denn Ihr seid getrennt.
Ob und wie Du das mit Deiner Tochter besprichst kannst Du selbst besser einschätzen als wir hier. Wenn der Test negativ ist hat sie schon ein Recht es zu wissen, aber der Zeitpunkt? Das ist schwer.
Aber vielleicht gibt es doch noch ein Paar Väter die Dir hier etwas Raten können?
Alles Gute jedenfalls!
Beitrag von thomasr - 07.11.11 - 12:31 Uhr
Vielen Dank für deine Meinung und deine Einschätzung.
Wie du richtig bemerkt hast halte ich die Bindung zu meiner Tochter für sehr gefestigt. Schon deshalb, weil ich sie ja immer den ganzen Tag nach der Schule hatte und mich um sie gekümmert habe. Ihre Mutter hatte doch eher selten Zeit.
Dass ich einen Test machen lassen muss steht für mich bereits fest, denn die Ungewißheit muss der Sicherheit weichen. Mit geht es nur darum inwieweit ein eventuell negatives Ergebnis mich, meine Tochter oder unser Verhältnis belasten könnte. Meine Bekannten raten mir alle zu dem Test, eben um mich aus diesem Status der Ungewißheit zu holen.
Die Mutter zu fragen ist sinnlos, denn sie war es ja die mir sagte, dass sie fremdgegangen ist. Das war der Zeitpunkt an dem jegliche Bindung zu der Mutter irreperabel zerbrochen ist. Denn über einen so langen Zeitraum ein Lügengebilde aufzubauen deutet für mich doch auf einen sehr miesen Charakter. Und mit solchen Menschen muss ich mich nicht abgeben.
Das Ganze weiß ich nun seit Mitte September. Und seit diesem Zeitpunkt stelle ich mir fast täglich diese quälenden Fragen ob ich der Erzeuger bin oder eben nicht.
Nur war eben niemand aus meinem Bekanntenkreis bisher in einer solchen Situation und kann mir von daher eben auch nicht sagen wie man sich beim Öffnen des Ergebnisses und danach fühlt wenn das Ergebnis ungewünscht ausfällt.
Das ist der Grund weshalb ich in einem Forum Rat und Hilfe suche, denn bei einer Quote von 8 - 10% an untergeschobenen Kindern ist die Möglichkeit in einem Forum doch besser als im Bekanntenkreis.
Beitrag von arvid-2007 - 07.11.11 - 14:29 Uhr
Ok, danke für die Rückmeldung. Das macht es alles etwas klarer für mich.
Über so lange Zeit belogen zu werden ist echt harter Stoff! Natürlich vorausgesetzt sie hat Dir das nicht nur erzählt, um Dir eins reinzuwürgen. Allerdings macht das die Beurteilung ihres Charakters natürlich auch nicht besser....
Ich kenn es auch noch (aus einer anderen aber auch Lügengebildesituation), man zweifelt ja dann auch so an seinem eigenen Urteilsvermögen.
Es ist gut, wenn Du schreibst Du hast einen positiv eingestellten Bekanntenkreis. Die werden Dir alle helfen, egal wie das Testergebnis ausfällt. Sowas kann man nicht hoch genug schätzen!
Wenn Du Dich und die Situation sortiert hast, wär es schön zu hören wie es Dir so ergangen ist! Alles Gute nochmal.
Beitrag von redrose123 - 07.11.11 - 12:16 Uhr
Wenn es so ist ist es hart, die Wahrheit? Ja gute Frage, sagen muss man es dem Kind aber ich würde da wahrscheinlich fachlichen Rat holen wie man sowas einem Kind das meint der soziale Papa auch der Papa genetisch ist mitteilt, wie weit ein 9 jähriges Kind das verstehen wird....Schwer ich drück die Daumen das du der Papa bist in allen Fällen.
Beitrag von thomasr - 07.11.11 - 12:33 Uhr
Dankeschön! Das hoffe ich auch ganz fest!
Beitrag von redrose123 - 07.11.11 - 12:35 Uhr
Erstatte doch Bericht wie es ausgeht. Und ich denke in jedem Fall das du der Vater bleiben wirst, nach solanger Zeit hast du eine Starke Bindung aufgebaut.
Beitrag von thomasr - 07.11.11 - 12:56 Uhr
Den Bericht werde ich bestimmt erstatten, doch nur per PN an diejenigen die sich tatsächlich die Mühe gemacht haben hier einen hilfreichen Beitrag zu verfassen. Du bist sicherlich dabei!
Beitrag von morti1975 - 07.11.11 - 15:24 Uhr
Mit geht es nur darum inwieweit ein eventuell negatives Ergebnis mich, meine Tochter oder unser Verhältnis belasten könnte
Hallo,
na,da hat sich die Kindsmutter ja ein starkes Stück geleistet...
Ich selbst war zwar nie in der Situation,würde aber vermuten,dass es euer Verhältnis nur insofern belasten würde,dass du nicht weißt,wie du ihr die Wahrheit beibringen sollst ,solltest du de facto nicht der leibliche Vater sein.
Aber auch da kann man ja Jugendpsychologisch Hilfe zu Rate ziehen und sehr einfühlsam vorgehen.
Aber wenn du sie wie dein eigenes Kind großgezogen hast,werden die fremden Gene am Gefühl zu ihr auch nichts mehr ändern können,oder?
Du solltest den Test machen lassen,dann hast du Klarheit und du musst nicht jedesmal,wenn du die siehst,darüber nachdenken ob du nun der leibliche Vater bist oder nicht.Stelle ich mir ziemlich zermürbend vor,auf Dauer.Und an erster Stelle wegen IHR.Sie hat doch auch das Recht zu wissen,wer ihr Vater ist.
Alles Gute!
Beitrag von nightwitch - 07.11.11 - 17:49 Uhr
Hallo,
wie man sich da als Mann fühlt, kann ich dir leider nicht beantworten, aber ich würde vermuten, dass sich - auch wenn du weiterhin der soziale Vater des Kindes sein willst - dennoch unter Umständen das Verhältnis zu deiner Tochter ändern kann.
Nämlich dann, wenn du nicht der Vater des Kindes bist und die Mutter dann den Kontakt zu dir unterbindet. Ob das rechtlich eine Handhabe hat, weiß ich nicht. Sowas solltest du dann vorher mit einem Anwalt klären.
Also mein Worst-Case-Szenario wäre, dass du nicht der Vater bist, die Kindsmutter eine absolute Dumpfbacke und du das Kind wohlmöglich nicht mehr zu Gesicht bekommst.
Dein Verlangen nach Klarheit kann ich wirklich verstehen, aber in dem Falle geht es halt leider nicht nur um dich und um deinen Seelenfrieden.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.
Sandra
Beitrag von witch71 - 07.11.11 - 20:24 Uhr
Meine für mich persönliche Lösung sähe so aus:
Es ist mein Kind. Egal, was die Gene sagen. Deswegen brauche ich das Ergebnis auch nicht. Selbst bei einer tatsächlichen Vater(Mutter)schaft vererbe ich ja nicht nur die Gene, sondern vor allem meine moralischen Werte. Dazu gehört auch Loyalität den Menschen gegenüber, die ich liebe. Was wiederum bedeutet, dass dieses Ergebnis erst einmal total unwichtig ist.
Da ich meinem Kind ein negatives Ergebnis nicht mitteilen könnte und möchte, würde ich also zum jetzigen Zeitpunkt auf einen Test verzichten. Er würde ja eben nichts an irgendwelchen Verpflichtungen ändern. Und ich müsste das Kind möglicherweise jahrelang belügen.
Zu einem späteren Zeitpunkt würde ich dem Kind sagen, was ich weiss. Auf die Frage, warum es das jetzt erst erfährt würde ich mit der o.g. Argumentation antworten. "Es ist nicht wichtig, Du bist mein Kind." Sollte das Kind dann einen Test wünschen, dann würde ich natürlich zustimmen.
Ob Du jetzt damit etwas anfangen kannst, weiss ich nicht. Aber ich weiss, dass ich niemals einen Test machen könnte, weil ich mit dem Ergebnis nicht unbedingt umgehen könnte. Vor allem dann, wenn ich etwas wüsste, was mein Kind nicht wissen darf..
Beitrag von martina65 - 07.11.11 - 21:34 Uhr
Hi Thomas
die Ungewissheit wird Dich sicher nicht los lassen, ich denke Du wirst den Test durchführen lassen- mir bleibt nur Dir zu wünschen, dass es eine Boshaftigkeit Deiner Ex war.
Solltest Du nicht der biologische Vater sein, bin ich auf Grund Deiner Schreibweise überzeugt dass Du Lösungen finden wirst ( in Bezug auf Deine Unsicherheit, wann und ob Du es Deiner Tochter sagen kannst).
Alles Gute für Dich und Deine Kleine
LG
