Hallo,
ich werde mich wohl von meinem Mann trennen, und hab mich grad mal um die Finanzen gekümmert, ich komme ja dann in die Steuerklasse 2? Bin jetzt 5...
Wir haben 2 Kinder, 4 und 9. Ich verdiene brutto 870E, bekomme 368E Kindergeld, 254E Unterhalt für die Große, für die Kleine ja dann auch von meinem Mann, er hat ein Netto, mom. mit der 3 von ca. 1700E, brutto weiß ich nicht, wechselt auch wegen Schichten und so... Hab jetzt erstmal laut Düsseld.Tabelle 240E angenommen. Hätte also Einnahmen von 1550E. Hab mal wegen Wohnungen geschaut, müsste ich mit NK (ohne Strom) so 680E rechnen.
Hab jetzt mal im Netz geschaut, laut diesem Rechner würde mir 376E Wohngeld zustehen... Sollte das stimmen, würde ich mit meinem "kleinen" Einkommen trotzdem hinkommen. Auch hab ich mal den ALG2-Rechner bemüht, hier würde ich 346E bekommen... Welches beantragt man denn nun? Und gibt es noch irgendwas, was man beachten muss, also das man es doch nicht bekommt...
Für Infos wäre ich dankbar!
LG Clubberer
Wohngeld oder ALG2?
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Beitrag von clubberer - 07.11.11 - 09:45 Uhr
Beitrag von clubberer - 07.11.11 - 11:19 Uhr
Ich nochmal... Hab grad überlegt, momentan zahlen wir unsere HH ab, das sind 500E monatlich plus 200E NK, also nicht wirklich viel mehr, als ich hier in der Gegend Miete zahlen würde.
Steht mir denn das Wohngeld auch zu, wenn ich weiter im Haus bleibe und abzahle, also nicht zur Miete wohne?
Aber das wird sicher nicht einfach, mein Mann geht sicher nicht freiwillig, ich hab ihn schon oft gebeten, uns mal ne Auszeit zu geben, für mich mit den Kindern ist es doch viel schwieriger, auszuziehen... Wäre ich alleine, wäre ich schon lange weg und hätte mir für ein paar Wochen irgendein Zimmer genommen für den Übergang... Aber macht er nicht.
Ich müsste ihn dann ja auch auszahlen... Seine Eltern haben uns, wohl eher ihm, damals 20.000E gegeben, und abbezahlen tun wir nun seit 3Jahren... Dann müsste ja die Bank auch zustimmen, da wird wohl das größte Problem liegen mit meinem kleinen Einkommen... und die Kosten von Anwalt und so kommen ja dann auch dazu, also ich könnte mit viel Glück vielleicht aufn 3.000E Erspartes kommen... Meint ihr, das reicht?
Ich mein, wegen dem Haus, ich denke da halt auch an die Kinder, die fühlen sich hier wohl, grade haben wir der Großen ihr Zimmer neu gemacht, im Garten haben sie ihre Geräte, seit diesem Sommer erst ein Trampolin, die Schaukel, Rutsche, Sandkasten - all das, könnte ich ja nicht mit in die Mietwohnung nehmen...
Auch die Nachbarschaft ist gut, die Große und auch die Kleine haben schon Kinder zum Spielen gefunden...
Was ist wohl das Beste für sie? Hierbleiben und immer dran erinnert werden, dass es hier auch mal einen Papa dazu gab? Dafür aber alles Vertraute behalten, wenn schon der Papa nicht mehr zu Hause wohnt?
Oder ein Schnitt, und ein ganz neuer Anfang, eine Wohnung, wo es nie einen Papa gab? (Bitte nicht falsch verstehen, natürlich werden sie regelmäßig Kontakt zum Papa haben, werde dies sicher nicht verhindern!) Dafür aber alles Vertraute verlieren?
Vielleicht antwortet ja jemand...
LG
Beitrag von manavgat - 07.11.11 - 12:47 Uhr
Hast Du den Alleinerziehendenzuschlag berücksichtigt?
Du bekommst bei ALG2 das Bildungspaket für Deine Kinder, eventuell auch bei Wohngeld. Stadtpass, Zugang zur Tafel, Befreiung GEZ soweit ich weiß nur bei ALG2.
Hinzu kommt:
ALG2 wird angepasst, wenn sich was ändert. Zeitnah. Heißt: kommt kein Unterhalt oder Du bekommst mal Krankengeld - man weiß ja nie - dann hast Du trotzdem insgesamt den gleichen Betrag zur Verfügung.
Gruß
Manavgat
