Kind einer Freundin ermahnen?-Brauche mal Rat!

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Beitrag von evileni - 07.11.11 - 14:37 Uhr

Hallo,
ich hab mal eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Wir sind ein Kreis von Müttern und treffen uns mit unseren gleichaltrigen Kindern in regelmäßigen Abständen. Ich fand es immer schön, weil man sich gut austauschen kann. Eine Freundin von mir hat einen Sohn, der (meiner Meinung nach) keine Grenzen kennt. Er hat mehrmals mein Kind/andere Kinder in den Bauch geboxt, gebissen, getreten, absichtlich mit Fahrzeugen umgefahren, weil er kein Nein akzeptieren kann.
Die Kinder sind mittlerweile fast 5 und sollten das eigentlich wissen. Auf einem Geburtstag bei uns hat er auch fremden Erwachsenen ans Bein getreten. Meine Freundin sagt immer nur sehr verhalten etwas zu ihm, wird nie laut und er macht munter weiter. Meine Tochter möchte nicht mehr mit ihm spielen, weil er so grob ist (und sie ist echt auch ein aufgewecktes Kind, das nicht zimperlich ist). Neulich ist mir der Kragen geplatzt, als ich meiner Tochter etwas sagen/sie ermahnen wollte, weil er sich sofort an meinen Arm gehängt hat und eine seiner Attacken startete. Ich hab ihn sehr laut angesprochen und ihm das untersagt. Daraufhin lief er heulend zur Mama, weil er mal wieder seinen Willen nicht durchsetzen konnte. Sie sagte daraufhin zu ihm: Tja, das musst du akzeptieren.
Eine Woche später rief meine Freundin mich an und fing richtig Streit mit mir an, ihr Kind sei nicht der Buhmann, an dem ich meine schlechte Laune auslassen sollte. Ich hätte ihren armen kleinen Sohn, der ja erst vier ist, angeschrien (und siehe da: er hörte zum ersten Mal sofort auf!) und das könne nicht sein. Sie sei eine gute Mutter und die Erziehung obliege ihr. Und er würde schon noch lernen, wie man sich gut verhält.Ich war echt sauer und erzählte ihr mal, dass ich es nicht gut finde, wenn ihm gar keine Grenzen gesetzt werden und dass ich in meinem Haus etwas zu ihm sagen kann, wenn sie es schon nicht tut. Sie war tödlich beleidigt und möchte den Kontakt abbrechen, was ich als totale Überreaktion sehe.

Was meint ihr, kann man das sagen oder nicht?
Liebe Grüße

Beitrag von marion2 - 07.11.11 - 14:53 Uhr

Hallo,

sie ist wirklich deine Freundin? Ich könnte so eine Freundin gar nicht gebrauchen #gruebel

"Sie sei eine gute Mutter und die Erziehung obliege ihr."

Meine Antwort wäre gewesen:

Mütter, die ihre Kinder nicht erziehen, sind keine guten Mütter. Wenn sie dann endlich mit der Erziehung anfängt, kann sie sich wieder melden.

Gruß Marion

Beitrag von evileni - 07.11.11 - 20:48 Uhr

Das sehe ich mittlerweile auch so. So was habe ich auch bei all meinen Freundinnen noch nie erlebt und ich glaube, die Sache ist für mich erledigt. Ich denke schon, dass sie überfordert ist mit der Erziehung, aber da sie ja von niemandem einen Rat annehmen will, ist ihr halt auch nicht zu helfen. Wenn man seinen Freundinnen nicht vertraut, dass sie es nur nett meinen, dann weiß ich auch nicht.

Beitrag von hustinetten - 07.11.11 - 14:54 Uhr

Meine Wohung, meine Regeln! Ganz einfach!

Natürlich bin ich bei Regeln, die zwar hier gelten, die Besucherkinder aber nicht kennen, nachsichtiger, als bei meinen eigenen Kindern, die natürlich genau wissen, was sie dürfen und was nicht. Aber über manche Sachen diskutiere ich nicht. Meine Kinder haben auch recht viele Freiheiten, aber die eigene Freiheit endet spätestens da, wo die Freiheit anderer Menschen verletzt wird. Das ist bei Gewalt gegenüber anderen definitiv der Fall! (In dem Alter sollten Kinder das auch schon wissen, bei einem 1-jährigen Kind sieht die Sache natürlich noch anders aus.)

Wer damit ein Problem hat, wird gerne erinnert, wo sich die Wohnungtüre befindet.

lg

Beitrag von evileni - 07.11.11 - 20:29 Uhr

Genauso sehe ich es auch und so hab ich es ihr auch erklärt: Die Freiheit des Individuums hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. Hat sie nicht verstanden. Ihr Argument ist immer, Jungs seien halt wilder als Mädchen #gruebel

Beitrag von bine3002 - 07.11.11 - 15:05 Uhr

Wir haben auch so eine "Krabbelgruppe" und unsere Kinder sind jetzt ebenfalls alle 5 (geworden). Bei uns ist es völlig normal, dass wir auf alle Kinder achten und sie ggf. auch alle ermahnen.

Ich finde allerdings nicht, dass man dazu laut werden muss. Es genügt ein strenger Tonfall (aber vielleicht meinst Du das).

Beitrag von evileni - 07.11.11 - 20:32 Uhr

Ich war schon etwas lauter und mein Tonfall sehr bestimmt, allerdings habe ich ihn nicht angeschrien, sondern laut angesprochen (und da ich Lehrerin bin, kann ich das gut unterscheiden und dosieren, aber genau das ist glaube ich, auch das Problem meiner Freundin). Das Problem ihres Kindes ist, dass es auf eine freundliche Ansprache gar nicht reagiert, sondern einfach munter weitermacht. Die Mama sagt nämlich immer (20 mal hintereinander): ..., hör bitte auf. Jetzt ist Schluss. Und das in einem Ton, da wüsste ich als Kind auch nicht, dass es ernst ist.

Beitrag von juniorette - 07.11.11 - 15:09 Uhr

Hallo,

"und möchte den Kontakt abbrechen, was ich als totale Überreaktion sehe."

sei doch froh! Mit Menschen, die ihre Kinder zu brutalen Monstern (nicht)erziehen, möchte ich nichts zu tun haben :-)

Ein Kind, das meinem Kind weh tut, bekommt von mir IMMER eine deutliche/laute Ansprache, egal ob in meinem Haus, ob ich anderswo zu Besuch bin, im Kindergarten, auf dem Spielplatz, etc.

Was mein Haus betrifft, hätte so ein verzogenes Blag schon längst Hausverbot bei mir bekommen, wenn ich das Kind nicht wenigstens in seine Schranken weisen darf bzw. es versuchen darf #cool

LG,
J.

Beitrag von twins - 07.11.11 - 15:28 Uhr

Hi,

solche Freunde kommen 1-2x zu mir und wenn die Kinder sich furchtbar benehmen und die Mutter macht rein gar nichts dagegen, dann kommen sie auch nie wieder zu uns.
Das ist mir einfach zu anstrengend!

Ich sehe es schon jeden Morgen an der Bushaltestelle, wo nur Grundschüler einsteigen. Zwei Mütter bringen ihre Kinder hin warten auch so lange bis der Bus kommt.....andere Kinder springen vor die Autos, werfen Stöcke auf die Straße und keiner der beiden Mütter sagt was.

Da frage ich mich doch, wie die Kinder Respekt vor den Erwachsenen bekommen sollen, wenn die sich nirgends einschmischen.

Mein Haus - meine Regeln und wenn ich irgendwo stehe und merke das die Kids ausflippen, sage ich genauso etwas!
LG
Lisa

Beitrag von paula74 - 07.11.11 - 16:04 Uhr

Hallo
So eine Geschichte hatte ich in unserer Nachbarschaft. Da kann man nix machen, ihr werdet keine Freundinnen mehr! Ich habe gelernt, dass gerade Eltern, die ihre Kinder nicht erziehen, sehr empfindlich reagieren, wenn andere mal einschreiten (müssen!). Eltern, die sich kümmern, sind ja meist sehr froh, wenn auch andere mal etwas sagen. Traurig ist es nur für die Kinder, die so schlecht erzogen werden.

LG Paula

Beitrag von evileni - 07.11.11 - 20:50 Uhr

Hallo Paula, genauso sehe ich es auch. Mir ist es eher peinlich, wenn andere Leute meinem Kind etwas sagen müssen, weil ich denke, das hätte ich auch merken sollen. Und bei allen anderen Freundinnen ist es auch normal, wenn eine zu den Kindern was sagt, was eine andere vielleicht in dem Moment gar nicht gesehen hat.
LG

Beitrag von lejana - 07.11.11 - 16:24 Uhr

Hallo,

mein Haus, meine Regeln
Aber was gar nicht geht, ist fremde Kinder anzuschreien. Ermahnen ja, wenn nötig auch strenger, aber nicht schreien. Ich bin ehrlich, egal wie ungezogen mein Sohn wäre, aber wenn jemand "Fremdes" meint, ihn anschreien zu müssen, würde ich auch zur Löwenmutter mutieren. Ist für mich dasselbe, als wenn jemand die Hand gegen ihn erheben würde.

Aber was ich noch interessant finde, dass sie sich erst nach 1 Woche gemeldet hat. Ich mein, dass sie vielleicht nicht vor den anderen Müttern was sagen wollte seh ich ein. Aber so lang? Und was ihr Kontaktabbruch-Vorhaben begrifft, kann ich dazu gar Nichts sagen, weil ich nicht weiß, WIE Du mit ihr am Telefon geredet hast - ich mein, wenn Du es schon nötig hast einen 5-jährigen anzuschreien....

Ist halt schade, weil ja die Gefahr besteht, dass durch euren Streit die ganze Gruppe auseinander fallen könnte.

Also alles in allem ist das der reinste Kindergarten bei Euch. Ihr beide solltet erstmal selber erwachsen werden.

Lg
Lejana

Beitrag von juniorette - 07.11.11 - 16:46 Uhr

Hallo,

zwischen "sehr laut ansprechen" und "anschreien" liegen Welten. Wo du also herausgelesen hast, dass die TE irgendwen angeschrien hat, ist mir ein Rätsel.

LG,
J.

Beitrag von lejana - 07.11.11 - 17:35 Uhr

"Sehr laut" ist für mich schreien, grad in der Kombi mit "geplatztem Kragen". Der Unterschied ist glaub ich verschwindend gering. Und zumindest bei ihrer Bekannten ist das ja anscheinend auch so rüber gekommen, wie sie im Telefonat gesagt hat.

Schreien beginnt schließlich nicht erst wenn man mit hochrotem Kopf rumbrüllt wie ein Affe oder die RTL-Nachmittags-Typen. Aber ist wohl Definitionssache.

Aber auch wenn jemand mein Kind "nur" sehr laut anspricht, würd ich mich vor ihn stellen. Weil es soll ja lernen, wie man richtig miteinander umgeht. Und alles was über Zimmerlautstärke ist, finde ich einfach schlechtes Benehmen. Und das möchte ich meinem Kind nicht beibringen.

Beitrag von juniorette - 07.11.11 - 17:56 Uhr

"Und alles was über Zimmerlautstärke ist, finde ich einfach schlechtes Benehmen. Und das möchte ich meinem Kind nicht beibringen. "

Ich kann dir versichern (an Eides statt #cool), dass ein Kind, welches mich mit seinem Benehmen dazu bringt, sehr laut zu werden, eben KEIN Benehmen hat (mein eigenes Kind ausgenommen #schein).

Ich bin zwar ein relativ aufbrausender Mensch, aber dass ich mich dazu hinreißen lasse, fremde Kinder (also alle außer meinem eigenen) sehr laut anzusprechen, da muss schon SEHR VIEL an nicht akzeptablen Benehmen passiert sein.

Das Kind, um das es in diesem Thread geht, hat definitiv kein Benehmen. Dafür spricht das Verhalten des Kindes und das uneinsichtige Verhalten von dessen Mutter.

Im Übrigen:
hast du noch nie nach anderen Menschen gerufen? Und "Rufen" ist definitiv lauter als Zimmerlautstärke.

Und "die Waltons" (Fernsehserie) sind eigentlich ein Musterbeispiel für vorbildliches Benehmen, trotzdem haben sie sich beim zu Bett gehen immer "Gute Nacht, John Boy" etc. zugeRUFEN (über Zimmerlautstärke, da sie sich sonst nicht gehört hätten).

Hast bei einem Rockkonzert noch nie "ZU-GA-BE" geschrien? Auch über Zimmerlautstärke.

Darf dein Kind nie Fußballspielen, weil die Kommunikation auf dem Fußballplatz über Zimmerlautstärke (also schlechtes Benehmen) hinaus geht?

Ich glaube, du wirst vieles anders sehen, wenn dein Kind mal älter ist und wenn dein Kind mal Opfer von Schläger-Kindern wird.

Beitrag von lejana - 07.11.11 - 19:08 Uhr

Naja das nimmst aber jetzt sehr genau ;-) Klar ist rufen und so ok.
Ist schriftlich aber auch kompliziert zu erklären was ich meine. Eben Negatives, wie Ermahnungen und so - das muss einfach nicht schreiend sein.

Also 5-jährige schon mit Schlägertypen gleichzusetzen find ich jetzt aber auch bisschen arg. Obwohl "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr" - mhh.

Nur weil mein Kind noch klein ist, hab ich durchaus Bekannte/Freunde/Verwandte mit älteren Kindern. Also ich schreibe da jetzt nicht von was, was ich nicht kenne. Wir reden halt wenn uns sowas auffällt mit den Eltern und schreien nicht die Kinder an. Letzteres bringt ohne ersteres sowieso Null. Und so würde ich es auch erwarten, wenn unser Sohn so ein ungezogenes Bürschchen werden sollte. ;-)

Beitrag von juniorette - 07.11.11 - 20:27 Uhr

"Naja das nimmst aber jetzt sehr genau"

Man nennt mich auch nicht umsonst "Korinthenkacker vom Dienst" #cool

"das muss einfach nicht schreiend sein."

Nee, schreiend nicht. Aber es darf mal relativ laut werden, wenn man sich die Ungezogenheiten eines Kindes länger gefallen hat lassen und darauf gewartet hat, dass die entsprechende Aufsichtsperson ENDLICH eingreift :-)

"Also 5-jährige schon mit Schlägertypen gleichzusetzen find ich jetzt aber auch bisschen arg. "

Mein Sohn wurde als 2Jähriger von einem 4Jährigen ohne Grund von hinten so geschubst, dass der Kopf meines Sohnes Ping-Pong mit Tische und Stühlen "gespielt" hat (und ja, ich war lange genug vor der Situation dabei, um beurteilen zu können, dass es vollkommen grundlos war). Auch bei anderen Gelegenheiten hat dieser 4Jährige meinen Sohn gequält. Wie nennst du solche 4Jährigen?

"Nur weil mein Kind noch klein ist, hab ich durchaus Bekannte/Freunde/Verwandte mit älteren Kindern. "

Als mein Kind 9 Monate alt war, habe ich das Argument auch gebracht. In Wirklichkeit hatte ich KEINE Ahnung davon, wie es sich anfühlt, wenn seinem eigenen Kind aus Bösartigkeit weh getan wird und wie ich dann reagieren würde. Warte einfach noch 2-3 Jahre ab, und du wirst mir Recht geben ;-)

" Wir reden halt wenn uns sowas auffällt mit den Eltern und schreien nicht die Kinder an."

So sollte es sein.

Ich vermute aber, du kennst keine Eltern, die genau sehen, wie ihr eigenes Kind andere Kinder ärgert oder quält und milde lächelnd dabei zusehen (oder es ignorieren), anstatt einzugreifen (so wie die Freundin der TE).

Bei Bekannten habe ich übrigens auch kein Problem, diese anzusprechen, doch bitte mal einzugreifen. Bei mir fremden Müttern, denen man in der Öffentlichkeit nun mal begegnet, weiß ich doch gar nicht, zu welchem Kind sie gehören. Also wende ich mich direkt an das betreffende Kind.

"Letzteres bringt ohne ersteres sowieso Null. "

Doch, die wenigen Male, wo ich richtig sauer war und laut wurde, hat es viel gebracht. Allerdings sehe ich nach wie vor einen Unterschied zwischen "sehr laut" und "Schreien".
Und bei 9monatigen Babys bringt Schreien natürlich nichts.

"Und so würde ich es auch erwarten, wenn unser Sohn so ein ungezogenes Bürschchen werden sollte"

Ich hoffe, du wirst im Gegensatz zur Freundin der TE, verhindern, dass dein Sohn ein ungezogenes Bürschchen wird :-)

Beitrag von lejana - 07.11.11 - 21:23 Uhr

Nein, ich kenne wirklich keine solchen Eltern. Oder zumindest keine, die einem einen Hinweis in dieser Richtung übel nehmen.

Naja, das heißt, kennen tu ich schon welche, aber die nenn ich nicht Freunde und Bekannte.

Und ich kenne auch keine solch brutalen 4-jährigen. Dem hät ich aber wohl auch die Meinung gegeigt #zitter

Und ja, ich hoffe, mein Sohn wird ein ganz anständiger junger Mann. Und das ich nicht irgendwann mal blind gegenüber evtl. Fehlverhalten werde.

Beitrag von juniorette - 08.11.11 - 08:21 Uhr

"Nein, ich kenne wirklich keine solchen Eltern. Oder zumindest keine, die einem einen Hinweis in dieser Richtung übel nehmen."

Spätestens, wenn dein Kind mal in den Kindergarten kommt, wirst du dich mit solchen Eltern und ihren ungezogenen Kindern auseinander setzen müssen ;-) Das sind alles Erfahrungen, die man mit einem 9monatigen Baby noch nicht haben kann.

"Und ich kenne auch keine solch brutalen 4-jährigen. Dem hät ich aber wohl auch die Meinung gegeigt"

In Zimmerlautstärke oder doch ein paar Dezibel lauter? #schein
Ich war übrigens so perplex in der damaligen Situation, dass ich im Gegensatz zu meinem sonstigen Naturell NICHT geschrien habe und auch nicht so laut geworden bin, dass man es im ganzen Kindergarten hätte hören können. Hätte ich aber geschrien, hätte ich deswegen kein schlechtes Gewissen.

Beitrag von lejana - 08.11.11 - 08:44 Uhr

Wie ich reagieren würde, kann ich nicht sagen.

Wahrscheinlich würd ich entweder zupacken, den Kerl wegnehmen, festhalten und dann - mh ja. Also eigentlich auf Augenhöhe und ihm ernst oder auch schärfer und auch ein bisschen lauter sagen, dass das so nicht geht. Aber wer weiß....

Allerdings ging es hier ja um das Kind einer Freundin. Normalerweise weiß man da doch, wie die sind und weiß auch mit was man rechnen muss und wie man mit denen dann umzugehen hat. Aber wie gesagt, bei uns wartet da auch keiner bis ihm der Kragen platzt. Vielleicht liegts daran.

Und trotz allem liegt bei mir zwischen schreien und schlagen nicht mehr viel, bzw. ist nur ein kleiner Schritt. Genau deswegen würd ich immer versuchen nicht zu schreien, weil ich Angst hätte irgendwann die Beherrschung vollkommen zu verlieren, und weiter zu gehen. Mag an meinen eigenen Kindheitserfahrungen liegen, aber so seh ich das.

Beitrag von camille.wray - 07.11.11 - 18:05 Uhr

Irgendwie hast du den Zusammenhang völlig aus den Augen verloren. Dein letzter Satz ist in Anbetracht des Ausgangspostings doch echt absurd.

Beitrag von lejana - 07.11.11 - 19:26 Uhr

Find ich nicht.
Ich wollte damit nur sagen, dass ich auch die Reaktion der anderen Mutter irgendwie verstehen kann. Die meisten geben nunmal ungern zu ein ungezogenes Balg daheim zu haben, weil das ja IHR Fehler ist.

Wäre ich die TE hätte ich nicht geschrien, weil ihr Kind ja auch daneben stand. Und wenn sowas öfter vorkommt, lernt das Kind, dass es ok so ist. Oh jetzt kommt ganz sicher, dass das bestimmt nur eine einmalige Sache war und sonst nie nie vor kommt - klar, und der Nachbarshund ist grün #augen

Beitrag von evileni - 07.11.11 - 21:06 Uhr

Glaub mir, du hättest in dieser Situation auch deine Stimme erhoben, spätestens wenn ein Vierjähriger sich in deinem Arm verbeißt, was als nächstes gekommen wäre.

Beitrag von lejana - 07.11.11 - 21:29 Uhr

Oha, ja dann allerdings.

Aber wie ich gerade Juniorette geantwortet hab, kenne bzw. kannte ich persönlich bisher keine 4-jährigen, die sooo brutal sind. Und ich habe nicht gerade wenig Kinder in Verwandtschaft/Nekanntschaft.

Na ganz ehrlich, dann sei froh, dass Du die los bist. Wer weiß wie der sich weiter entwickelt. Ich hät da ja ehrlich Angst um mein Kind.

Beitrag von schnabel2009 - 07.11.11 - 20:03 Uhr

na, dann bin ich mal gespannt, ob du deine regel mit der zimmerlautstärke selber beherzigen wirst ;-)
noch hast du ja ein baby, aber wenn du erstmal einen trotzenden 2jährigen, einen zickigen 6jährigen oder einen 8jährigen in der vorpubertät vor dir hast, wird man ja sehen, ob das mit dem reden in normaler zimmerlautstärke noch klappt #rofl

lg schnabel