kindermädchen/haushaltshilfe...bitte hilfe

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Beitrag von tunez - 07.11.11 - 16:09 Uhr

Hallo,

ich schreibe hier nochmal, da mich das Thema wirklich beschäftigt.
Seit dem 4.10. betreue ich werktags ein Kind drei Std. täglich. Jetzt ist ja ein
Monat vorbei und ich habe noch kein Geld gesehen.
Achso, die Mutter des Kindes musste in stationäre Therapie und deshalb wurde
vor Beginn ein Antrag bei der Krankenkasse für Haushaltshilfe beantragt (ob
der überhaupt bewilligt worden ist, weiss ich bis heute nicht!).
Dort habe ich u.a. auch meine Adresse eingetragen sowie den Std.Lohn, den ich
nehme.

Es hiess, die Mutter sei schwerkrank und die Betreuung sollte ich ca. 3 Monate
lang machen.
Ich habe einen etwas hohen Aufwand, denn ich habe selbst 2 Kinder, mit denen
ich mittags los gehe um das Kind vom Kindergarten abzuholen. Eine Fahrt

dauert mit den Öffentlichen 45 Minuten. Das mal 2, sind alleine anderthalb Std., die
wir nur unterwegs sind. Pro Tag zahle ich 5,-€ Fahrtkosten. Deshalb war mein
angesetzter Std.Lohn auch bei 8,-.

So.... nun rief mich am WE die Grossmutter an, die das Ganze mehr managed und
mit der ich auch mehr Kontakt habe.
Ihre Tochter, sprich die Mutter des Jungen, kommt nun heute aus der Therapie
zurück, bricht ab, weil sie angeblich eine Ausbildung angeboten bekommen hat!
Sie ist aber schwerst depressiv, laut ihrer Aussage - und ich wundere mich halt
darüber ob dies mit der Ausbildung der Wahrheit entspricht!
Desweiteren wird doch, wenn man Krankenhaus oder sonstwas abbricht, die Kosten
nicht mehr übernommen? Also für die Haushaltshilfe dann...?

Kennt sich jemand aus?

Die Ausbildung beginnt wohl am 16. und die Mutter ist ab heute vor Ort.
Wundert mich zudem, dass sie ihr Kind nicht selbst abholen geht...hmm...

Dann soll das Ganze wohl übers Jugendamt laufen. Und die bezahlen ja wohl deutlich weniger an Std.Lohn, wie ich gelesen habe.
Den genauen Betrag kenne ich nicht...
Aber für mich würde sich das gar nicht lohnen, denke ich, z.B. für 3,50 die Std. so ein
Aufwand und so viel Verantwortung! Fahrtkosten werden ja auch nicht erstattet...
Würdet ihr das weiterhin tun, oder wie komme ich da raus?
Leider bin ich auch ein gutmütiger Mensch und ich glaube die haben das schon durchschaut!

Und auch für heute...: mein Geld...keine Ahnung wer das von heute dann bezahlt?
Es ist ja nichts abgeändert worden und ich gehe weiter von 8,- die Std. aus!

Aber die KK ist dann ja wohl nicht mehr zuständig...

Was also tun, kann mir jemand helfen?
DANKE

Beitrag von sonnenblume77 - 07.11.11 - 16:14 Uhr

Hallo,

bezahlen wird dich nicht die Krankenkasse, sondern sie Familie. Sie bekommen von der Krankenkasse in der Regel nur 5 Euro pro Stunde für deine Hilfe (bei meiner AOK ist es so).

Den Rest müssen sie aus eigener Tasche zahlen. Hast du die Oma gefragt wann du das Geld bekommst? Wie gesagt, sie müssen dich zahlen.

LG

Beitrag von tunez - 07.11.11 - 16:20 Uhr

Hallo,
danke für die Antwort!
Die Oma sagt jedes Mal von vornerein ohne dass ich frage, dass ich mein Geld
schon noch bekomme. Aber wann keine Ahnung...

Sie wollen sich demnächst mit mir zusammen setzen und über die weitere Betreuungssache
mit mir reden...

Aber wie gesagt nun ist derzeit ja noch gar nichts mit dem Jugendamt geklärt, und
zur Zeit ist ja auch noch nicht die Ausbildung, die beginnt ja erst am 16.11.
Ich weiss nicht, ob denen das so bewusst ist, dass sie mich ja zahlen müssen/sollen...
Hmm.
Zumal ich eigentlich auch keine eingetragene Tagesmutter bin und dies auch nicht vorhabe, denn der Kurs dafür ist teuer, und das kann ich mir finanziell nicht leisten. Zudem soll der
Junge dann alsbald in einen Ganztagskindergarten kommen, das ist nur eine Frage der Zeit.

Beitrag von sonnenblume77 - 07.11.11 - 17:26 Uhr

Hallo,

ich würde ihr schonmal einen Stundenzettel für die vier Wochen geben. Schreib die Stunden auf und den Betrag den du kriegen musst.

Das Jugendamt wird dich ohne Tagesmutterkurs nicht akzeptieren.

Beitrag von wasteline - 07.11.11 - 19:09 Uhr

Ich würde mich nicht länger hinhalten lassen.
Fordere schriftlich Dein Geld ein mit Fristsetzung, andernfalls Anwalt.

Beitrag von tina_b84 - 07.11.11 - 17:33 Uhr

Hallo,

vorab: ich kenn mich überhaupt nicht aus, wie das mit der Vermittlung von Haushaltshilfen etc. über die Krankenkasse läuft.

Aber ich finde, dass du dich ganz schön ausnehmen lässt! Da du täglich Fahrtkosten in Höhe von 5 Euro hast, verdienst du nicht 8 Euro / Stunde, sondern nur 6,30 Euro. Dann bekommt das Kind von dir ja sicher auch mal was zu essen und zu trinken. Auch wenn das nicht viel kostet, schmälert es natürlich deine Einnahmen. Selbst meine Babysitterin bekommt mehr, obwohl sie nur mal für 2-3 Stunden zu uns nach Hause kommt (zu Fuß, da sie in der Nachbarschaft wohnt).

Wurde denn nichts schriftlich festgehalten?

Es ist sicher schwer, an eine kranke, hilfsbedürfte Frau Forderungen zu stellen - aber du musst auch an dich denken. Du hast den Job ja sicher nicht nur aus Nächstenliebe angenommen, sondern weil du ein bisschen was verdienen wolltest, oder?

Ich würde der Oma ganz klar sagen, dass du klare Verhältnisse haben willst und erst wieder zur Verfügung stehst, wenn du deinen ersten Monatslohn bekommen hast. So leid es mir um das Kind tut... das geht einfach nicht!

LG, Tina