Ui noch kein Thread zum Thema Steuerentlastung??

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Beitrag von lenilina - 08.11.11 - 10:06 Uhr

Hallo

Normalerwiese ist Politik nicht soooo mein Ding, doch die Spar / Entlastungspläne der schwarz - gelben Regierung haben mich hellhörig gemacht.

Vor allem das Geld, was nun Mütter bekommen sollen, die Ihre Kinder bis zum 3. Geburtstag zuhause betreuen wollen. Das finde ich super. Endlich wird auch mal an die Mamis gedacht, die ihre Kinder selbst durchs Kleinkindalter führen wollen. Zu dieser Fraktion gehöre ich und finde das toll. Schon meine 4 Jährige durfte bis zum 3. Geburtstag bei Mama bleiben.

Im Endeffekt ist es bestimmt nur eine Notlösung für die Regierung. Denn der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab dem 1. Geburtstag ab 2013 wird wohl so schnell nicht realisierbar sein. Vor allem in ländlichen Gegenden.

Wie seht Ihr das denn??? Betreuungsgeld für Kinder bis zum 3. Geburtstag??

LG K. mit Kiddies 4 Jahre und 9 Monate

Beitrag von zeitblom - 08.11.11 - 11:08 Uhr

Ein Blick in den allerersten thread dieses Forums waere vielleicht empfehlenswert....

Und: nein, ich bin dagegen.

Beitrag von nele27 - 08.11.11 - 12:40 Uhr

Begründung???

Beitrag von zeitblom - 08.11.11 - 13:29 Uhr

die allseits bekannten, die bereits hier und in den anderen threads ueber dieses Thema aufgezaehlt wurden.....

Beitrag von nele27 - 08.11.11 - 14:20 Uhr

Ach, da oben, hab ich gar nicht gesehen #rofl

Beitrag von ninnifee2000 - 08.11.11 - 11:19 Uhr

Ich finde es beschämend vom Deutschen Staat, dass man über dieses Thema überhaupt sprechen muss. Die DDR hatte viele Fehler, aber die Kinderbetreuung war vom Babyalter an 1A.

Egal auf welche Art und Weise, Kinder und Jugendliche sollten von Anfang betreut und in ihren Fähigkeiten unterstützt werden. Und da muss der Staat mehr tun.

Aber warum sollten Eltern unterstützt werden, die ihr Kind zu Hause betreuen? Wegen höheren Ausgaben der Betriebskosten, wegen mehr Ausgaben bei den Lebensmitteln? Du machst es doch freiwillig...

Es sollten zu allererst Eltern unterstützt werden, die aufgrund ihrer Arbeit nicht anders können als ihre Kinder in Krippe und KiGa zu geben.

Beitrag von nele27 - 08.11.11 - 12:40 Uhr

Hi!

Ich bin dagegen. Das Zuhausebleiben eines Elternteils sollte nicht 3 Jahre lang von der Solidargem einschaft finanziert werden. Es gibt ja 1 Jahr Elterngeld, das reicht nun wirklich.

Wolkswirtschaftlich besteht ja auch gar kein Interesse, die Arbeitskräfte fürs Zuhausebleiben zu belohnen oder #gruebel Im Zweifel finanziert der Staat erst Schule, dann Studium inkl. BaföG - und hinterher das Zuhausebleiben??

Da sollte besser die Kinderbetreuung ausgebaut werden...

Außerdem ist ja auch nicht gewährleistet, dass es den Kindern zu Hause gut geht. Drei Jahre zu Hause kann man auch einen Menge Mist bauen, wenn man sich nicht ordentlich um die Kinder kümmert. Ich denke, die meisten werden ihre Kinder gut betreuen. Aber nicht alle und auch die greifen die Kohle ab.

Meine Kinder durften/dürfen mit 18 bzw. 14 Monaten in die Kita gehen #huepf

LG, Nele

Beitrag von nele27 - 09.11.11 - 08:36 Uhr

Wolkswirtschaftlich #rofl #klatsch

Habs jetzt gemerkt :-)

Beitrag von sassi31 - 10.11.11 - 12:55 Uhr

Sehe ich auch so.

Außerdem hätte man dann gar nicht das Erziehungsgeld gegen Elterngeld austauschen müssen, wenn man nun wieder quasi zurück rudert.

Beitrag von lassiter - 08.11.11 - 12:42 Uhr

Grundsätzlich dagegen.

Rausgeworfenes Geld das anderswo besser aufgehoben wäre.

Schuldenberg abtragen wäre z.B. eine gute Idee.

Josef

Beitrag von leonie133 - 08.11.11 - 12:46 Uhr

Ui, zum Betreuungsgeld gibt es schon was. Egal: Ich finde es völlig falsch.

Meine Kleine durfte schon ab 1 in die Krippe gehen :-D

Zwar "nur" 3 Tage, aber immerhin. Ich war froh, dass ich eine Top-Kita hatte durch Konzernzugehörigkeit. Sie hat sich dort wunderbar entwickelt. Und DAS muss ausgebaut werden: Die Kindergärten und Krippen, die Ausbildung für Erzieher muss attraktiver werden, die Ausstattung besser etc.

Warum das Familienbild von 1950 jetzt subventioniert werden soll, weiß ich nicht.

Ach ja, die Steuerentlastungen: Glaube ich keine Sekunde dran. Der Staat kann es sich nicht leisten, egal wie man es dreht und wendet. Daher wird er uns an anderer Stelle die paar Kröten wieder abnehmen, da mache ich mir keine Sorgen :-p

Beitrag von lenilina - 08.11.11 - 12:52 Uhr

Ich WILL aber bei meinen Kindern sein. ICH will sie betreuen und erziehen. Ich hab sie geboren. Warum soll ich dann gezwungen werden meinE Kinder so früh abzugeben???????

Ich selbst musste mit 2 Jahren in die Krippe. Ich bin leider ein Kind der DDR. Ich weiß heute noch wie schlimm das für mich war. Ich wollte bei meiner Mutter bleiben und durfte es nicht. Ich kann mich noch sehr gut an die dicke Erzieherin erinnern und wie gemein sie zu mir und anderen Kindern war. Bei dem Gedanken daran, das meinen Kindern anzutun schüttelt es mich.

Beitrag von lisasimpson - 08.11.11 - 13:02 Uhr

aber es hält dich doch niemand ab davon.
du hat ein RECHT auf 3 jahre elternzeit, dein ag muß dich danach wieder nehmen, du bekommst Elterngeld, du und dein kind ihr werdet kostenlos medizinisch versorgt in dieser zeit, du bekommst für deien rente diese zeit so angerechnet als hättest du den deutschen durchschnittsverdienst und und und...

niemand hat etwas dagegen, daß du bei deinem kind bleibst.
wenn ihr euch als familie so ernähren könnt, dann kannste auch 18 jahre bei deinem kind bleiben und niemand hat etwas dagegen.
aber muß das wirklich bezuschußt werden?

wenn du nicht genug zum leben hast, dann steht dir für diese zeit sogar ALG2 zu (also in den ersten 3 jahrrn)
aber soll wirklich die hausfrau mit einem familieneinkommen von 200 000€ auch noch zu den knapp 200 € kindergeld 150€ herdprämie kassieren?

wie siehts mit kindern aus ausländische nfamilien aus, in denne kein deutsch gesprochen wird?
sollen wir wirklich finanzielle anreize schaffen, daß diese so lange wie möglich in der familie betreut werden ohne deutsche sprachkenntnisse?
schau dir eine solche familie mal an
mutter ohne deutschkenntisse und 2 jähriges kind-.
alternative 1 wäre, das kind geht in die krippe, die mutter könnte einen elternkus /deutschkurs besuchen und zahlt daüfr vielleicht 50€
alternative 2 sie bleibt zu hause, lernt kein deutsch, ebenso wie das kind und sie bekommt dafür 150€
wofür wird sich eine Familie mit relativ geringem einkommen und wenig bildung entscheiden?

ICH jedenfalls möchte keine davon finanzieren!

Beitrag von leonie133 - 08.11.11 - 13:31 Uhr

ich habe ja nicht gesagt, dass du dein Kind unbedingt betreuen lassen sollst. Wenn dein Partner die Familie finanzieren kann, ist doch alles gut.

Ich finde es aber blödsinnig, das Ganze mitzufinanzieren, nur weil es der Staat nicht auf die Reihe kriegt, die U-3 Plätze auszubauen.

Es ist schade dass du diese schlechten Erinnerungen hast! Aber vielleicht war das eine Ausnahme?

LG

Beitrag von havanna0804 - 08.11.11 - 14:45 Uhr

Off Topic:

Es ist schade, daß Du solche Erfahrungen gemacht hast. Ich war wesentlich jünger, und bei mir ist nichts negatives hängen geblieben#gruebel. Es gab sicher auch damals schon Frauen, die diesen Job als Berufung angesehen haben. Und heute welche, die diesen verfehlen. Du kannst die DDR-Krippenbetreuung nicht mit den heutigen Betreuungsmöglichkeiten vergleichen.

Und Dein Kind kannst Du nicht von allem fernhalten und in Watte packen, oder willst Du es auch nicht in die Schule lassen, weil Du da mal einen bekloppten Lehrer hattest? Deine Gründe sind fadenscheinig. Nichts ist schlimmer, als sich mit der negativen Erfahrung, die man selbst gemacht hat, nicht auseinanderzusetzen. Ob dann immer ein: "Ich mach das alles mal ganz anders, mein Kind soll das nicht durchmachen müssen" die richtige Entscheidung ist, sei mal dahingestellt.

Topic:

Keiner zwingt Dich, Dein Kind fremdbetreuen zu lassen. Du hättest Dir das auch so geleistet. Weil ihr es Euch leisten könnt. Warum soll der Steuerzahler das jetzt noch mit einem "Betreuungsgeld" aufwerten? Vor allem, wo es genug andere (wichtige!) Baustellen gibt...

LG Sandra

Beitrag von wasteline - 08.11.11 - 21:42 Uhr

Es ist keiner dagegen, dass Du zuhause bleibst, aber dafür musst Du nicht von Steuerzahlern subventioniert werden.

Beitrag von bambolina - 09.11.11 - 11:45 Uhr

Wenn du das so möchtest und es dir auch LEISTEN kannst, ist das doch schön - aber dafür noch Geld bekommen???

Ich fände es auch wichtiger, das Geld in Beteuungsplätze zu investieren.

Weiterhin kannst du früher nicht mit heute vergleichen. Zu meiner Zeit gabs im Kindergarten noch ganz legal die Prügelstrafe - aber du hast sicher gemerkt, dass die Zeiten sich geändert haben, oder etwa nicht???

Meine Kids liebten den KiGa, meine Tochter kam mit 2 Jahren rein (zuvor wurde sie von der Oma bertreut) gleichaltrige Kinder, basteln, spielen und nette Erzieherinnen...

Beitrag von sassi31 - 10.11.11 - 12:58 Uhr

***Ich WILL aber bei meinen Kindern sein. ICH will sie betreuen und erziehen. Ich hab sie geboren. Warum soll ich dann gezwungen werden meinE Kinder so früh abzugeben???????***

Kannst du doch auch. Aber dann musst du auch zusehen, wie du dein Leben finanziert bekommst. Das kann wohl kaum die Aufgabe der Steuerzahler sein.

Beitrag von amadeus08 - 14.11.11 - 14:54 Uhr

aber es ist Aufgabe ALLER Steuerzahler, diejenigen zu finanzieren und zu unterstützen die arbeiten gehen und ihr Kind abgeben????

Aha!

Genau, möchte man sich selbst um seine Kinder kümmern, dann darf man das leider nur, wenn man genug Geld hat!!Toll!
Und das mit der Krankenversicherung, was jemand anders genannt hat, das ist ja wohl auch nur dann, wenn derjenige zufällig pflichtversichert ist. Ist er freiwillig versichert, muss er nämlich jeden Monat Hunderte von Euro bezahlen obwohl er nichts verdient!

Das ist dann gerecht??

Okay, wir lernen, zuhause bleiben und sich ums Kind kümmern (also die ureigentliche Aufgabe von Eltern !!!) DARF man, wenn man genug Geld hat!
Ansonsten Kind bitte IRGENDWELCHEN Leuten geben, die Kinder sind ja auch alle ach so glücklich, wenn sie nicht zuhause sein müssen, und dafür gibts dann Geld vom Staat, der das schön mitfinanziert........ach so nee, das finanzieren ja alle, auch die Kinderlosen, denn es sind ja Steuergelder.

Okay, ich muss es nicht verstehen. Und nein, ich bin nicht grundsätzlich für Betreuungsgeld, ich finds in der jetzigen Situation des Staates Quatsch, aber die Diskussion hier artet auch ziemlich aus!

Beitrag von coerny - 11.11.11 - 09:27 Uhr

Na dann bleib doch zu Hause und kümmer dich um DEINE Kinder.
Dann finanziere sie auch selber - es sind schliesslich DEINE und nicht die von uns.

ICh bin ebenfalls ein Kind der DDR und hatte eine tolle Kindheit ohn Folgen der ach so bösen Kita. Noch heute erinnere ich mich gern an meine Kitazeit zurück.

Beitrag von dentatus77 - 08.11.11 - 18:09 Uhr

Hallo!

Von dem Betreuungsgeld halte ich - wie ich schon im obersten Thread geschrieben habe - gar nichts.
Du bist in der glücklichen Situation, dass dein Mann anscheinend genug Geld verdient und du nicht arbeiten musst. Also habt ihr das Geld eigentlich gar nicht nötig - schön für Euch.
Aber die meisten Mütter gehen ja nicht deswegen nach einem Jahr wieder arbeiten, weil sie sich daheim langweilen, sondern weil das Geld sonst einfach nicht reicht. Und diesen Müttern ist mit 100€ im Monat weiß Gott nicht geholfen.
Und dann gibt es noch Kinder, die in einer KiTa deutlich besser gefördert würden als daheim (ich denke da z.B. an kinderreiche Ausländer, bei denen die Mutter kein Deutsch spricht). Das sind oftmals sozialschwache Familien. Die nehmen natürlich das Betreuungsgeld mit Kusshand, obwohl es für das Kind nachgewiesener Maßen besser wäre, wenn es nicht daheim betreut würde.

Also profitieren von dem Betreuungsgeld entweder Familien, die es nicht nötig hätten, oder eben Familien, wo es falsch angelegt wäre.

Aber das Motto "Wer hat, dem soll mans geben, der weiß damit umzugehen" gilt ja in Deutschland fast in jedem Bereich, warum nicht auch hier?

Liebe Grüße!

Beitrag von wasteline - 08.11.11 - 21:51 Uhr

Das Betreuungsgeld halte ich für unangemessen, es sollte besser in den Ausbau von Kitas gesteckt werden. Gerade im Westen der Republik hinkt das Betreuungsangebot ganz gewaltig hinterher. Ich bin für den Soli-West.;-)

Und die Steuerentlastung ist echt ein Witz. Aber die CDU musste sich ja irgendwann auf die FDP einlassen, sonst kracht es gewaltig im Gebälk. Meine Hoffnung ist, dass der Bundesrat das Ansinnen kippt. Es ist sinnvoller dafür zu sorgen, dass unsere nachfolgenden Generationen nicht im Schuldenberg ertrinken.

Beitrag von sxf25 - 09.11.11 - 12:04 Uhr

Hallo,

ich bin gegen das Betreuungsgeld.

Dafür fallen mir sogar gleich mehrere Gründe ein.

Zum einen ist es nicht finanzierbar und wenn es doch durchgesetzt werden soll, dann wird das Geld garantiert wieder an anderer Stelle einkassiert (meistens auch noch mehr, als der Staat Ausgaben hat und fast immer trifft es dann wieder "kleinen Leute")

Zum 2. sehe ich schon, dass durch den Beschluss des Betreuungsgeldes der Ausbau der Krippenplätze noch mehr stagnieren wird als ohnehin schon. Allein die Debatte darüber, als der Ausbau beschlossen wurde, war ein Witz, denn selbst MIT dem Ausbau MÜSSEN 2/3 der <3jährigen zu Hause bleiben bzw durch Tagesmütter oder private Einrichtungen betreut werden.

Zu guter Letzt meine ich auch, dass man das "nur Mutti sein" nicht weiter subventionieren sollte. Wer es sich leisten kann, darf gern zu hause bleiben, wer nicht, der bekommt ja auch viele staatlichen Leistungen (ALG2, Wohngeld etc) und braucht nichts extra.

Viel wichtiger ist es, dass die Betreuung der Kinder endlich, endlich mal der gelebten Realität angepasst würde. Die Kita meiner Kinder macht beispielsweise zwischen Weihnachten und Neujahr zu und nun muss man sehen wie mein Mann und ich die Schichtpläne abgestimmt bekommen um die Kinder irgendwie betreuen zu können. Omas und Opas wohnen nicht in der Nähe, da wir ja (ganz flexibel, wie heutzutage gewünscht) vor einigen Jahren zur Arbeit hin gezogen sind.

Leider basieren die Wünsche der Betreuungsgeldbefürworter in der Politik (also die CSUler) auf deren Vorstellungen der eigenen Kindheit, als Papi genug Geld heimbrachte und Mami deshalb (und weil sie damals in der BRD ohne Erlaubnis des Mannes nicht arbeiten durfte) zu Hause für die Kinder da war.

Ach, was reg ich mich eigentlich auf.... wird ja ohnehin kommen, das Betreuungsgeld - wetten? Denn auch wenn die SPD gerade ordentlich dagegen poltert, die Mehrheit des Bundesrats wird sich dafür entscheiden, weil es den Staat billiger kommt, wenn er das Geld zahlt, statt die Betreuungsplätze bis 2013 auszubauen.

Beitrag von rosaundblau - 09.11.11 - 20:26 Uhr

Hallo!

Warum sollte der Staat eine Mutter dafür bezahlen ihr eigenes Kind zu betreuen?

vg rosaundblau

Beitrag von delfinchen - 09.11.11 - 20:28 Uhr

Hallo,

was mich an der Diskussion (weniger hier als vielmehr in den Medien) stört, ist, dass man sich mittlerweile verteidigen muss, wenn man sein Kind nicht in eine Krippe gibt - das jetzt mal unabhängig von einem eventuellen Betreuungsgeld.

Meine Mäuse (2 Jahre) sind auch nicht in einer Krippe - sie werden mit knapp drei in den Kindergarten gehen - und ich denke, dass ich sehr gut in der Lage bin, sie dennoch angemessen zu fördern. Wir nehmen regelmäßig Förderangebote (Musikgarten etc.) wahr und haben Kontakt zu Gleichaltrigen - hinzu kommt, dass sie sich ja gegenseitig haben und somit immer einen sozialen Lernprozess durchlaufen. Meine Kleinen sind völlig normal entwickelt, in dem ein oder anderen Bereich sind Gleichaltrige weiter, in anderen sie sie weiter, ganz normal eben.

Ich akzeptiere, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder mit einem Jahr oder noch früher in die Krippe geben (manche haben ja finanziell keine andere Wahl), aber ich erwarte, dass man auch die Entscheidung akzeptiert, dass man die ersten drei Jahre zuhause bleiben will.

(Ich arbeite übrigens wieder - aber wegen der Kinder nur 25% - und habe zum Glück meine Mutter, die sich in der Zeit um meine Kinder kümmert, wofür ich auch seeeehr dankbar bin.)

Es wird einem aber in der letzten Zeit immer wieder durch die Blume vorgehalten, dass man seinem Kind "nicht Gutes tut", wenn man es nicht schon im zweiten Lebensjahr fremdbetreuen lässt und das finde ich nicht ok (ebenso wenig wie ich es nicht ok finde, wenn man Müttern unterstellt, sie wären Rabenmütter, weil sie ihr Kind schon früh fremdbetreuen lassen - das sind doch Entscheidungen, die jeder mit sich selbst ausmachen muss).

Um nun doch noch den Bogen zum Betreuungsgeld zu kriegen:

Wenn Krippenplätze kostenlos sein sollen dann sollte es auch für die Mütter einen Ausgleich geben, die keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen - schließlich arbeiten diese Mütter dann ja nicht, womit ein Verdienst ausfällt. Ohne Ausgleich profitieren dann nur die, die ihre Kinder in Krippen geben und das ist dann auch nicht gerecht.

Und dieses eventuell augezahlte Betreuungsgeld als "Fernhalteprämie" zu bezeichnen ist eine bodenlose Unverschämtheit, denn es wird jeder Mutter ein Anliegen sein, ihr(e) Kind(er) zuhause zu fördern und sie werden es mit Sicherheit auch tun (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Liebe Grüße,
delfinchen

LG,
delfinchen