Hallo,ich bin gelernte Erzieherin und bin seit meiner Ausbildung !998 immer arbeiten gewesen.Ich habe seitdem in drei Einrichtungen gearbeitet,außer 2,5 Jahre nicht,als ich meinen Sohn bekommen und betreut habe.Seit Juli bin ich nun arbeitslos,weil leider in der letzten Einrichtung zuviele Kinder fehlten und meine Stelle gestrichen wurde.Von den Arbeitszeiten her ,habe ich dort immer vormittags gearbeitet und hatte meinen jüngsten Sohn und älteren Stiefsohn währendessen in Kiga und Schule,was natürlich super war und wenn es da mal Engpässe gab,war meine damalige Chefin mir gegenüber immer sehr flexibel,entweder konnte ich Kind mit nehmen oder einen anderen Tag arbeiten und im Gegenzug bin ich dann auch mal eingesprungen ,wenn es bei denen irgendwo eng wurde.Sie waren immer stets zufrieden mit mir und hätte mich sehr gerne als Kollegin behalten.
Nun bin ich seit Juli auf der Suche nach einer neuen Stelle,habe mittlerweile 13 Bewerbungen geschrieben.Auf einige Bewerbungen kam leider gar keine Rückmeldung und bei manchen war einfach keine Stelle frei.Habe beim Arbeitsamt angegeben,dass ich gerne 20-25 Stunden die Woche arbeiten möchte,damit ich nebenher noch Zeit für die Kinder habe und auch noch die Therapiestunden des kleinsten wahrnehmen kann(Logo und Moto).Ist ja auch kein Problem.Hatte nun schon 3 Vorstellungsgespräche,bei dem ersten hatten sie mir allerdings eine Stelle von 38 Stunden angeboten,die zudem noch 40 Minuten Fahrzeit in Anspruch genommen hätte,das ging nicht zu realisieren,da mein Mann im Schichtsystem arbeitet und Schwiegereltern zu keiner Hilfe bereit sind.
Beim zweiten Vorstellungsgespräch passten die Arbeitzeiten von 20 Stunden super,hätte auch 30 Minuten Fahrzeit in Kauf genommen,aber da haben sie sich für eine Erzieherin,die 5 Minuten entfernt wohnt,entschieden.
Und nun hatte ich am Freitag wieder ein Vorstellungsgespräch,diesmal eine Stelle mit 19,5 Stunden(Fahrzeit 20 Minuten).Ich hätte zwei Nachmittage und zwei Vormittage arbeiten sollen.Habe extra im Kindergarten abgesichert,dass ich die Betreuungszeit beim Kleinen erhöhen und somit arbeiten könnte.Der große ist 12 und hätte einen Nachmittag eine Stunde alleine verbringen müssen,bis ich gekommen wäre und einen Nachmittag wäre er zu Freunden gegangen.Leider habe ich dann heute die Absage erhalten,da ich nicht flexibel genug wäre.
Nun bin ich echt frustriert,habe mich so sehr bemüht,dass die Kids irgendwo betreut sind und dann wieder eine Absage.Was kann ich denn noch machen.
An meiner Erfahrung kann es eigentlich nicht liegen,habe einige Fortbildungen gemacht und die auch schriftlich in der Bewerbung mit eingebracht,ebenso von jeder Einrichtung Arbeitszeugnisse.
Bin ich echt zu unflexibel,obwohl ich die Betreuung meiner Kinder abgesichert habe?Was kann ich denn noch machen?Habe jetzt hier im Umkreis alle Einrichtungen angeschrieben,kath. Einrichtungen muss ich leider ausschließen,da wir nur standesamtlich verheiratet sind und mein Mann nicht kirchlich heiraten will.
Bin echt verzweifelt,will endlich wieder arbeiten,finde aber nichts.
lg Katrin,die sich alles mal von der Seele schreiben musste.
Wieder eine Absage-verzweifelt!lang
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Beitrag von schutzengel07 - 08.11.11 - 19:12 Uhr
Beitrag von no-limit - 08.11.11 - 19:33 Uhr
hallo,
naja ..... also 13 bewerbungen sind nicht wirklich viel.
Was du machen sollst ? Weitersuchen und sich weiterbewerben
Beitrag von schutzengel07 - 08.11.11 - 20:23 Uhr
Hallo,ja sicher haben andere schon viel mehr Bewerbungen geschieben,aber wir wohnen sehr ländlich und da gibt es halt nicht soviele Einrichtungen,die in Frage kommen,weil der überwiegende Teil kath. ist,und die stellen mich nicht ein.Wenn ich da eine Bewerbung hinschicke,werde ich sofort abgewiesen.
Ich versuche mich immer wieder zu bewerben,im Internet zu gucken,wo etwas frei ist,was für mich passen würde.Vormittags arbeiten wäre natürlich super,aber auch nachmittags ginge es stundenweise,aber selbst das reicht manchen Arbeitgebern nicht aus.Aber ich habe nunmal zwei Kids und ein Kindermädchen zusätzlich kann ich mir nicht leisten.
lg Katrin
Beitrag von bruchetta - 08.11.11 - 19:40 Uhr
Zunächst einmal würde ich mich ausschließlich auf Stellenangebote bewerben. "Keine Stelle frei" kann dann ja schon mal nicht sein.
Alternativ vorher in den Einrichtungen anrufen, ob eine Halbtagsstelle vakant ist.
"bei dem ersten hatten sie mir allerdings eine Stelle von 38 Stunden angeboten"
Das weiß man ja laut Stellenangebot vorher, ob es sich um eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle handelt.
Im Zweifelsfall vorher anrufen und nachfragen.
Ansonsten: Weitersuchen!
Eine Stelle als Erzieherin sollte sich doch finden lassen!
Beitrag von schutzengel07 - 08.11.11 - 20:19 Uhr
Hallo,wohnen hier sehr ländlich und in einer Region,wo es überwiegend kath. Einrichtungen gibt,ganz wenige städtische Einrichtungen oder auf Elterninitiative.Deswegen habe ich mich erst einmal bei allen diesen Einrichtungen beworben und bei dem ersten Vorstellungsgespräch handelte es sich um ein Gespräch bei der Stadt,die einem vorher keine Auskunft über die Stundenanzahl gegeben haben.Aber dort bin ich vorgemerkt,falls eine Stelle mit weniger Stunden frei werden sollte.
Freie Stellen sind kaum zu finden,selbst die Beraterin vom Arbeitsamt hat das letztes Mal im Gespräch gesagt.Ich muss halt Geduld haben und weiter suchen und hoffen,dass irgendwo zwischendurch etwas frei wird. lg Katrin
Beitrag von emmy06 - 08.11.11 - 20:56 Uhr
Als Erzieherin stehen Dir doch noch diverse andere Berufsfelder offen - nicht nur Kindergarten!
- offene Hilfen FUD/FED
- der ganze große Bereich der Behindertenhilfe
- stationäre Betreuung in Heimen, Wohngruppen
- Tagespflege
usw. usw.....
LG
Beitrag von vwpassat - 08.11.11 - 21:03 Uhr
Was Du machen kannst?
Flexibler sein!
Beitrag von sonnenscheinchen1 - 08.11.11 - 21:38 Uhr
Ganz ehrlich, beim Lesen Deines Beitrages platz mir fast die Hutschnur!!!
Du hast gerade mal 13 Bewerbungen geschrieben und beschwerst Dich??? Weißt Du, dass viele 50-100 Bewerbungen schreiben müssen, bevor sie das passende finden??
Und dann finde ich es schon echt dreist, dass Dir anscheinend 40 min Fahrweg zu viel sind. 30 min hättest Du gerade noch hingenommen.
Das ist schonmal unflexibel hoch 10!
Und dann hast Du einen Teenager und ein Kindergartenkind und Du möchtest gerade mal 20 Stunden arbeiten? Warum gehst Du nicht Vollzeit arbeiten so wie tausende Mütter in ganz Deutschland??? Und Du wunderst Dich über die Absagen???
Ich finde Deine ganzen Ansichten schon fast dreist!
Ich bin selbst arbeiten gegangen, seit meine Tochter 1 Jahr alt geworden ist und zwar 35 Wochenstunden. Mein Mann ist nur am Wochenende zu Hause und Eltern/Schwiegereltern wohnen mehrere hundert Kilometer weit weg. Ach ja und ich habe einen einfachen Arbeitsweg von ca. 45 - 60 min, je nach Staulage.
Man kann alles organisieren, wenn man nur WILL!
Aber anscheinend willst Du nicht.
Beitrag von mamavonyannick - 09.11.11 - 08:32 Uhr
Ist dir aufgefallen, dass einige Stellen, auf die sich sich beworben hat, tatsächlich nur auf 20-25 Stunden ausgescrieben waren? Auch bei uns arbeiten die Erzieherinnen nur 25 Stunden. Kommt da etwa jemanden den dreisten und faulen Müttern, die wegen ihrer Kinder nur Teilzeit gehen wollen, entgegen? Unerhört!
Beitrag von sonnenscheinchen1 - 09.11.11 - 11:10 Uhr
Keine Ahnung, warum Du Dich jetzt hier aufregst, aber hier gibts ne Ausgangsfrage von einer Mutter, die - ich zitiere - "verzweifelt" ist, weil sie nur Absagen bekommt. Da steht konkret: "...bin verzweifelt, bin frustriert, was kann ich denn noch machen???" Und da habe ich ihr ne Antwort geschrieben, warum das denn so sein könnte. Die potentiellen Arbeitgeber halten sie für unflexibel und ich sehe das genauso.
Außerdem hast Du anscheinend den Text gar nicht richtig gelesen. Niegendwo steht, dass sie sich nur auf TZ Stellen beworben hat. Sie hat das lediglich dem AA so angegeben. Sie hat sich bei AG bewoben, wo gar keine Stelle vakant ist oder wo eben nur Vollzeit (38h) offen ist. Und da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln, warum man so eine Stelle nicht annehmen kann und sich im Gegenzug noch darüber mokiert, dass der Fahrweg von 40 min ja viel zu lang ist.
Und in meinen Kopf geht auch ncht rein, wieso jemand, der ein 12 Jahre altes Kind (also schon einen Teenager, der sehr gut auch tagsüber allein in der Wohnung sein kann!)hat und ein Kind mit 4 Jahren, sich nicht in der Lage sieht, Vollzeit zu arbeiten. Entweder ich akzeptiere, dass es eben für mich mit meinem 20 Stundenarbeitswunsch nix gibt oder ich bin eben nicht so verzweifelt und schreibe: "Ich suche dringend einen Job, bitte helft mir!!!!", wenn ich mich nicht in der Lage sehe, mal in der Arbeitszeit etwas nach oben zu gehen.
Im übrigen habe ich nirgends was von "faul" geschrieben!
Unflexibel? Ja, definitiv!
Und ich ergänze noch: "realitätsfern"!
Schöne Grüße.
Beitrag von mamavonyannick - 09.11.11 - 14:37 Uhr
Hui... heißes Thema. Ich reg mich gar nicht auf. Du scheinbar schon
Beitrag von nele27 - 09.11.11 - 10:35 Uhr
Also 100 Bewerbungen zu schreiben, ist sicher nicht zielführend.
Was können die sonst sein außer Kettenbriefe mit irgendwelchen belanglosen Phrasen und Textbausteinen drin. Keine kann mir erzählen, dass man 100 Bewerbungen mit der nötigen Sorgfalt schreibt.
Außerdem: Wer kriegt schon 100 Bewerbungen zusammen, die aufs eigene Profil passen? Und überall bewerben, obwohl schon klar ist, dass man die Anforderungen nicht erfüllt ist ebenfalls völlig bescheuert.
Als ich mich vor 3,5 Jahren zuletzt bewarb, schrieb ich seeeehr sorgfältig Bewerbungen aus seeeehr gut ausgesuchte Stellen.
EINE Bewerbung zu schreiben dauerte im Schnitt 6 Stunden. Das Anschreiben schon 2 oder 3 Stunden, dann Lebenslauf sorgfältig anpassen, evtl. dritte Seite, Arbeitsproben sammeln und auswählen, Korrektur lesen etc. pp. Und ich würde mal behaupten, da ich mit Sprache arbeite, fällt mir das Schreiben leicht. Daher ist die Dauer sicherlich nicht zu hoch gegriffen.
Also lieber 13 sehr gute und professionelle Bewerbungen als 100 Versatzstücke mit anderer Anrede!
LG; Nele
Beitrag von sonnenscheinchen1 - 09.11.11 - 10:58 Uhr
Ach komm...
Welcher Bewerber schreibt denn tatsächlich 6 Stunden an ner Bewerbung??? Das tun vielleicht Akademiker, dei sich für besondere Stellen bewerben, bei denen es tatsächlich auf das Anschreiben ankommt.
Ich arbeite selbst im HR Bereich und bei den allermeisten Bewerbungen für "einfache" bis "mittel-qualifizierte" Stellen - so wie hier, interessiert das Anschreiben nur am Rande. Da schaut man in erster Linie, ob die Ausbildung und die Berufserfahrung paßt. Das wars. Zu mehr hat der Personaler kaum Zeit, wenn man für eine offene Stelle 50 Bewerbungen durchlesen muß.
Und ich WETTE mit Dir, dass die Posterin auch ganz sicherlich nicht 6x13 Stunden für Ihre Bewerbungen gebraucht hat.
Beitrag von nele27 - 09.11.11 - 11:08 Uhr
Die 6 Stunden waren auch nur MEIN Beispiel, hab ich ja dazu geschrieben. Auch in kürzerer Zeit wären 100 Bewerbungen nicht zu realisieren.
Was ist ein HR-Bereich?????????
Ich helfe vielen Leuten im Umkreis beim Bewerbungenschreiben und kann Dir versichern, dass besagte Kettenbriefe auch unter Akademikern verbreitet sind... bzw. die Tendenz, nachlässig zu schreiben und NICHT auf die Frage einzugehen, was denn der potentielle AG von dem Bewerber hat.
Und selbst wenn nur der Lebenslauf relevant ist (was ich noch nie gehört habe), kriegt man keine 100 Bewerbungen zusammen, bei denen das Profil passt, solange man sich nicht gerade weltweit bewirbt.
Gegenwette
: Wer 100 Bewerbungen schreibt, benutzt entweder allgemeine Vorlagen oder schreibt nicht individuell auf die jeweilige Anzeige zu.
Beitrag von sonnenscheinchen1 - 09.11.11 - 11:18 Uhr
HR heißt Human Resource und ist die Übersetzung für Personalbereich.
Ich bin Personaldisponentin mit 5 Jahren Berufserfahrung und habe Jura studiert.
Ja, ich kenne mich auf dem Bewerbermarkt aus.
Ja, oft interessiert nur der Lebenslauf, das Anschreiben nur am Rande. Ich spreche hier von normalen Ausbildungsberufen, keine Akademikerstellen oder andere hochqualifizierte Stellen.
Im technisch-gewerblichen Bereich werden (aufgrund der aktuellen Marktlage) die Leute eingestellt, die gerade mal ein paar zeilen Lebenslauf hingeschrieben haben und ne Kopie vom Facharbeiterbrief haben, Anschreiben ist total irrelevant. Das nur am Rande.
Zum Fall: sie bewirbt sich seit 4 Monaten nach eigener Aussage, das ist keine kurze Zeit.
Ich schrieb ja auch nciht, dass sie 100 Bewerbungen schreiben soll, sondern antwortete lediglich darauf, dass sie sich beschwert, weil sie ja SCHON ganze 13 Bewerbungen geschrieben hat. Ich wollte ihr damit nur sagen, das 13 Bewerbungen keine wirklich große Anzahl sind.
Und zu Deiner Wette: da stimme ich Dir vollkommen zu. Und ich schließe gern ne Gegenwette und behaupte, ca. 80 % (wenn nicht mehr) der Bewerber schreiben Standartanschreiben, wo sie lediglich den Adresskopf austauschen.
Beitrag von nele27 - 09.11.11 - 11:34 Uhr
Ah, was dazu gelernt 
ICH fände eine Kurzbewerbung bzw. die Abgabe des Lebenslaufs für einen Job zum Regale auffüllen auch total ausreichend. Aber ich lese ständig in Discountern und Drogerien, dass für solche kleinen Jobs "vollständige Bewerbungsunterlagen" verlangt werden
Was da dann drin steht kann ich mir denken. "Schon als Kind war es mein Traum, Regale zu füllen" oder so...
Ich meinte jetzt Bewerbungen im durchschnittlichen/mittleren Ausbildungsbereich, wo ja auch die Erzieherin anzusiedeln ist...
Da würde ich mir als Leiter der Einrichtung schon ein Anschreiben wünschen, in welcher man die Person und ihre pädagogischen Ansätze bzw. ihren Bezug zu ihrer Arbeit kennenlernt statt standardisiertem "Ich habe Ihre Anzeige xxxxx gelesen und bewerbe mich, da ich Kinder mag".
Und je nachdem, was die Erzieherin dann an Zusatzqualis/Schwerpunkten hat (unsere in der Kita meines Sohnes können zumindest alle was anders - Sprachförderung, psychomotorisches Turnen, Kinder-Yoga etc), sollte das auch im Profil erkennbar sein.
Und da denke ich, lieber 20 GUTE und PASSENDE Bewerbungen als 100x "Ihre Anzeige hat mich sehr angesprochen
"
Beitrag von snoopster - 09.11.11 - 10:36 Uhr
Ganz ehrlich, beim Lesen Deines Beitrages platz mir fast die Hutschnur!!!
Ja, mir bei Deinem aber auch.
Was willst Du?? Den Preis für die obertolle super fleißige Mutter?? Wow, toll, dass Du das alles machst, ganz super, kriegst ein Lob. Zufrieden??
Warum müssen sich a) alle immer hier als supertoll hinstellen und b)von sich auf andere schließen und c) nicht jeden entscheiden lassen, wann und wieviel er arbeiten möchte??
Es steht hier NIRGENDWO, dass sie momentan von ALG lebt und einen Job braucht, um da raus zu kommen. Es steht da auch, dass sie arbeiten WILL, aber trotz Vorstellungsgespräch den Job halt nicht bekommen hat. Außerdem steht auch da, dass sie eben nur Teilzeit arbeiten will - ja, stimmt, wenn ich mir das so überlege ist sie wirklich ne faule Sau!! DU bist dafür unglaublich...
Beitrag von sonnenscheinchen1 - 09.11.11 - 10:54 Uhr
Ich habe NIRGENDWO geschrieben, dass ich mich für supertoll halte oder ein Lob will. Es gibt genügend Mütter, die viel mehr arbeiten als ich und die mehr Kinder als ich betreuen müssen.
Es geht hier überhaupt nicht um mich, sondern um jemanden, der sich darüber aufregt, dass er nur Absagen bekommt. Und da ist es wohl erlaubt, hinzuschreiben, woran diese Absagen evtl. gelegen haben könnten.
Die potentiellen AG haben ihr selbst gesagt, dass sie unflexibel ist. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Ich bin nur der selben Meinung und halte sie auch für unflexibel.
Und für realitätsfern.
Beitrag von no-limit - 09.11.11 - 10:54 Uhr
Also ich sehe es ähnlich .... Jammern auf hohem Niveau !
Wenn ich wirklich arbeiten möchte und keine Kinderbetreuung habe, dackel ich zum JA und lass mir ne Tagesmutter vermitteln.
Beitrag von karin3 - 09.11.11 - 16:47 Uhr
Hallo,
"Und dann finde ich es schon echt dreist, dass Dir anscheinend 40 min Fahrweg zu viel sind. 30 min hättest Du gerade noch hingenommen.
Das ist schonmal unflexibel hoch 10!"
Wo beschwert sie sich denn über die 40 Minuten? Sie schreibt das 38 Stunden + 40 Minuten Fahrtzeit nicht gehen. Die Fahrtzeit alleine war es also nicht.
"Du möchtest gerade mal 20 Stunden arbeiten? Warum gehst Du nicht Vollzeit arbeiten so wie tausende Mütter in ganz Deutschland?"
Weißt du von wann bis wann die Therapeuten ihres Kindes arbeiten? Kennst du das Betreuungsangebot vor Ort?
Und zum Schluß würde ich noch gerne wissen was du unter dem Wort dreist verstehst. Ich kann nicht nachvollziehen wo sie sich dreist verhält. Oder tut sie dir irgendwas an, wenn sie nur Teilzeit arbeitet?
Gruß Karin
Beitrag von kerstini - 08.11.11 - 22:39 Uhr
Puh! Also 13 Bewerbungen in 5 Monaten ist ehrlich gesagt gar nichts!
Ich finde auch das du nicht flexibel bist. Klar wenn man wirklich keine Kinderbetreuung hat ist es echt sch... Aber dein Großer kann ja wohl mal ein paar Stunden alleine verbringen und dein Kleiner wird ja auch schon 5 und geht in den KiGa. Der hat ja mit Sicherheit bis Abends geöffnet.
40 Minuten Fahrtzeit finde ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht extrem. Glaub mir ich wohne wirklich, wirklich ländlich und selbst hier hättest du mehr Möglichkeiten dich zu bewerben. Aber du müsstest natürlich Fahrzeiten auf Dich nehmen.
Ich werde selbst irgendwann vor solchen Problemen stehen. Aber ich bin mir dessen bewusst, das einem Arbeit nicht in den Schoß fällt und ich werde abwägen müssen ob sich Kinderbetreuung und Fahrtkosten lohnen.
Du scheinst nicht genug um einen neuen Arbeitsplatz zu kämpfen!
Kerstin mit Ida
an der Hand und Madita, Leo &
im
Beitrag von schutzengel07 - 09.11.11 - 07:27 Uhr
Hallo,leider geht unsere Kinderbetreuung nicht bis abends,sondern genau bis 16:30 Uhr,danach hätte ich keine Betreuung mehr für den kleinen.Freunde gehen auch arbeiten und da kann ich ihn nur ab und zu hinbringen.Schwiegereltern haben ihre Hilfe abgelehnt und sonst sind alle anderen aus der Familie zu weit weg(mehr als 100 km).
Ich habe schon meine Gründe warum ich nicht mehr als 25 Stunden die Woche arbeiten möchte.Zum einen ,weil der Kleine noch Therapien am Nachmittag bekommt,weil er Entwicklungsverzögerungen hat und zum anderen,damit ich auch noch Zeit für den großen habe,weil er in der Schule zur Zeit sehr große Schwierigkeiten hat.
Mir geht es auch nicht darum,ob ich 30 oder 40 Minuten fahre bis zur Arbeitstelle,aber ich kann ja auch nicht deshalb morgens meine Kinder hier alleine sitzen lassen.Betreuung ist erst ab 7 Uhr.
Werde mich nun weiter bewerben und dann weiter hoffen,etwas zu finden.
lg Katrin
Beitrag von emmy06 - 09.11.11 - 08:01 Uhr
Aufgrund von Berufstätigkeit hat man Anspruch auf sogenannte Randzeitenbetreuung, die Zeiten vor und nach dem Kindergarten abdeckt. Tagesmütter betreuen dann die Kinder entweder im Kindergarten weiter oder holen sie dort ab und betreuen sie daheim!
Bei uns läuft das Modell trotz absoluter Pampa supergut!
Ansonsten kann Dein Kind in den meisten Kindergärten auch Ergo und Logo usw. bekommen. Rezept dort abgeben und fertig. Solch Modell wäre für Dich und das Kind stressfreier...
Du sperrst Dich vielen Lösungsmöglichkeiten und JA, dadurch wirkst Du unflexibel. Selbst auf meine erste Antwort in diesem Posting reagierst Du 0! Wer sich mit solch breitgefächerter Ausbildung und dementsprechend vielen möglichen Tätigkeitsfeldern hinter dem Bereich der Kleinkindpädagogik versteckt - sorry auch der vermittelt den Eindruck nicht wirklich arbeiten zu wollen!
LG
Beitrag von woodgo - 09.11.11 - 10:55 Uhr
Hallo,
Du solltest die Betreuung Deiner Kinder besser absichern und bei den Arbeitszeiten Kompromisse eingehen. Kommt hier ein Bewerber, und sagt gleich, ich kann aber nur so und so arbeiten, kann der gleich wieder abtreten. Zumindest solltest Du es versuchen.
LG
Beitrag von ikarya - 09.11.11 - 11:00 Uhr
An welcher Stelle des Vorstellungsgspräches sprichst Du denn Deine zeitliche Verfügbarkeit an? Bevor oder nachdem Du Ihnen klargemacht hast, dass sie Dich haben wollen?
Ich sehe immer wieder bei Müttern die sich bei uns bewerben, dass sie es falsch angehen. Oft rufen die Frauen an, fragen nach der jeweiligen Stelle und machen mir dann gleich erstmal vor allem anderen klar, dass die Kinder natürlich an erster Stelle stehen und ich mich als Arbeitgeber irgendwo in die Restzeit einzupassen habe. Wenn ich dann etwas zurückhaltend reagiere, werde ich beschimpft, dass wir so familienunfreundlich sind.
Sind wir nicht, aber ich als Arbeitgeber habe in erster Linie Interesse an einer motivierten Mitarbeiterin, die dann später auch mit mir zusammen Arbeitszeitpläne macht, als an einer Mutter, die notgedrungen ja auch neben dem Hausfrauendasein ein bisschen arbeiten muss.
Fazit: Erst überzeugen und dann kooperativ (!) über die eventuellen zeitlichen Einschränkungen reden!
