wie seht ihr das?? haushaltshilfe/kindermädchen...was tun

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Beitrag von tunez - 09.11.11 - 09:08 Uhr

Hallo!!

Ich hatte ja gestern und davor schon mal gepostet, es geht um die Betreuung

eines 4 Jährigen, wo die Bezahlung erst über die Krankenkasse gehen sollte - angefangen Anfang Oktober.

Nun am Wochenende erfuhr ich, dass die Mutter übers WE verreist war da sie eine Reise gewonnen hatte.
Ihre Therapie brach sie ab, seit Montag ist auch quasi die KK nicht mehr für die Zahlung verpflichtet.

Die Mutter ist also vor Ort, aber ich soll ihren Sohn trotzdem täglich (vis auf morgen und Freitag) abholen vom Kindergarten...
Die KK hat das Ganze ans Jugendamt geleitet und über die soll wohl nun auch die Bezahlung laufen. Ab nächster Woche fängt die Mutter eine Ausbildung an, ihr Sohn hat nur einen Platz bis 14 Uhr und steht wohl auf der Warteliste für einen Vollzeitplatz.

Ich bekomme nun nur einen Abschlag in Höhe von 200,-, ich habe im Oktober 52 Std. gemacht, und es war ein Stundenlohn von 8,-ausgemacht.
Die KK drückt sich wohl und will nur 5,- bezahlen, laut Aussage der Oma.

Angeblich hat sie diesen Monat kein Gehalt bekommen und ist gestern dann extra zur Bank, um Geld abzuholen und es mir heute nachmittag zu geben - da wollen sie auch mit den Anträgen vom JA kommen um diese auszufüllen. Man sagte mir, dass ich aber einen Std.Lohn von 8,- dann vergessen kann, das JA zahlt weniger (weiss jemand wieviel die Std.?? in München??).
Ich möchte aber mindestens 350,- monatlich bekommen da ich tägl. Fahrtkosten habe und jeden Tag mit meinen zwei Kindern dazu 2 Std. mit den Öffentlichen unterwegs bin da die Verbindung nicht so vorteilhaft zum Kindergarten ist.

Was soll ich tun bzw. wie würdet ihr das sehen und vorgehen?
Ich weiss, dass ich eigentlich erstmal mein volles Gehalt verlangen sollte, aber ich bin ein Typ, der das nicht so rüberbringen kann da ich zu gutmütig bin...
Desweiteren hat die Oma mir so private Probleme worum es bei dem Jungen geht (sein Vater ist alkoholabhängig und macht alle nieder....usw. ...)
was mich eigentlich n icht zu interessieren hat.

Danke für die Antworten.

Beitrag von arkti - 09.11.11 - 09:28 Uhr

Warum drückt sich die Krankenkasse?
Die Krankenkasse zahlt es einfach nicht komplett und man muss selber eine Zuzahlung leisten, in deinem Fall hat die 3 Euro pro Stunde.

Habe bisher alle deiner texte gelesen und ehrlich gesagt wundert es mich das die Krankenkasse überhaupt was zahlt.
Auf eine Art ist die Frau angeblich schwer krank, dann macht sie eine Reise weil sie die gewonnen hat, bricht die Therapie ab weil sie eine Ausbildung anfängt.
Klingt alles sehr komisch.

Das JA wird dir wohl nichts zahlen denn du bist keine ausgebildete Tagesmutter.

Gutmütig hin oder her, aber man muss sich doch nicht zum Deppen machen.
Bevor ich das komplette Geld nicht hätte würde ich gar nichts mehr machen.

Beitrag von tunez - 09.11.11 - 09:34 Uhr

Ja du hast Recht...

Doch, laut JA geht das weil ich nur 15 Std. die Woche betreuen würde.

Aber so bald es über drei Monate hinaus geht, müsste ich schon eine Pflegeerlaubnis haben.
Das habe ich gestern noch im Net gelesen...

Es ist schon merkwürdig... Es beschäftigt mich auch total.

Ich frage mich auch, wie es nicht möglich sein kann mir komplett mein Geld zu geben
wo wir gerade Monatsanfang hatten.

Da muss man doch mit rechnen, wenn man ein Kindermädchen "einstellt"? Wer macht das denn umsonst? Ich mache das auch, damit ich Geld hinzuverdienen kann...
Wir haben auch unsere Kosten zu zahlen.

Sorry aber ich ärgere mich total und jedes Mal dieses Erzähle von wegen wie gemein und böse der Papa vom Jungen ist, auch zu der Mutter, und dass die davon wirklich krank und schwerst depressiv geworden ist...

Danke dir.

Beitrag von myimmortal1977 - 09.11.11 - 10:08 Uhr

Du solltest Dinge dabei wissen: Eine KK kann auch eine Haushaltshilfe weiter bewilligen, wenn die erkrankte Person wieder daheim ist. Nur weil sie daheim ist, heißt es nicht, dass sie auch voll einsatzfähig ist. Die Beurteilung hängt immer vom behandelnden Arzt ab und von den vorgegebenen Richtlinien der jeweiligen KK. Ich habe auch schon Geld für eine HHH vom der KK bekommen und war daheim.

Als was will Dich das JA denn bezahlen? Als Tagesmutter? Mir ist bekannt, dass man dafür lediglich einen Zuschuss vom JA bekommt, aber den vollen Satz???? Ich weiß ja nicht.... Außerdem meine ich, dass der Stundenlohn einer TA weit unter 8 € im Monat liegt.

Wenn die Mutter aus pychischer Sicht Hilfe benötigt, wird eigentlich eine vom Jugendamt bestellte Familienhilfe für eine ausgehandelte Zeit nach Hause kommen. Diese Familienhilfen sind studierte Sozialpädagogen, die sich dann mit dem Kind beschäftigen, der Mutter Aufgaben abnehmen, Gespräche mit der Familie führen, bei Konfliktsituationen Lösungshilfen bereit stellen.....

Meine Freundin hat gerade den Fall. Sie ist psychisch betroffen. Und hat so eine Hilfe daheim, die mehrmals die Woche kommt und sie daheim in allen Lebens- und Erziehungsfragen unterstützt. Sie muss dafür keinen Cent bezahlen. Die Leute sind beim JA oder einer anderen sozialen Einrichtung angestellt.

Arbeitet die Mutter? Wenn nein, hätte sie so wie so kein Gehalt erwartet, wenn sie schon länger als 6 Wochen arbeitsunfähig ist. Die Krankenkassen zahlen eigentlich immer super pünktlich, wenn sie Anspruch auf Krankengeld hat.

Ich wäre da vorsichtig, ob man Dich nicht doch über das Ohr hauen möchte.

Diese Situation ist schwierig. Da ich, wenn ich an Deiner Stelle wäre, natürlich auch nicht das Wohl des Kindes gefährden möchte, indem ich mich einfach entziehe....

ABER: und den Rat gebe ich Dir ganz dringend: Ruf mal beim Jugendamt an. Versuch mal mit unterdrückter Nummer anzurufen. Schildere den Fall fiktiv, erstmal ohne Namen und frag mal, ob man in dem Fall überhaupt finanzielle Unterstützung erwarten könne, oder ob nicht doch ein Vertreter direkt vom Jugendamt bestellt wird. So was nennt man, bei uns zumindest, Hilfe zur Lebenshilfe für psychisch kranke Menschen.

Beitrag von twisterdister - 09.11.11 - 10:27 Uhr

Ich habe Deine ganzen Texte gelesen und verstehe Dich nicht. Es klingt alles nach hinhalten und Ausbeutung und Du machst die ganze Zeit weiter diesen Job und zahlst auch noch drauf! Bei soviel Ausreden und verschiedenen Sachverhalten würde ich sofort stutzig werden und nichts mehr ohne Bares machen. Natürlich willst Du Dein Geld, aber vielleicht musst Du es auch als Lehrgeld hinnehmen und bei der nächsten Arbeit nicht so blauäugig dran gehen. Wie soll man Dir denn hier noch weiterhelfen? Und morgen kommt der nächste Text von Dir? Du musst doch langsam mal aufwachen.
Ich wünsche Dir viel Glück!

Beitrag von sissy1981 - 09.11.11 - 10:40 Uhr

Nun seien wir doch mal ehrlich - selbst wenn das Jugendamt dich nach den Richtlinien der TM bezahlen würde kommst du noch lange lange nicht an die Umsätze ran, die dir vorschweben - von Gewinn garnicht zu reden.

Und ob du jemals Geld sehen wirst ist mehr als fraglich.

Wenn du nicht in der Lage bist dich abzugrenzen gebe ich dir den guten Rat mit sofortiger Wirkung dieses "Geschäftsverhältnis" ad Acta zu legen.
Auf jeden Fall würde ich nicht mehr arbeiten bis der ausstehende Lohn bei dir eingegangen ist und jede weitere Betreuungskosten im Voraus zahlen lassen - notfalls indem die Eltern in Vorlage treten (Jugendämter haben gerne mal laaaaange Bearbeitungszeiten)

Beitrag von kerstini - 09.11.11 - 11:58 Uhr

Ohje! Ganz ehrlich nachdem das ganze doch sehr verwirrend ist und du schon eine ganze Zeit lang hinter deinem Geld herrennen musst würde ich auf die komplette Bezahlung bestehen! Auch wenn es schwer fällt!

Du hast auch deine Ausgaben und kannst in so einem Fall keine Rücksicht auf andere nehmen!

Kerstin mit Ida #verliebt an der Hand und Madita, Leo & #stern im #herzlich