Hallo Mädels und Mamis,
wir haben ein großen Einschlafproblem mit unserer Kleinen Maus (3 Jahre), jedesmal wenn sie einschalfen soll, gibt es ein rießen Theater und Gezicke, versuchte Machtspiele,....
Wir stehen morgens so zwischen 7-7:30h auf, Frühstücken und dann geht es in Kindergarten:ich hole sie wieder ab zwischen 12 und 12:30h , anschließend machen wir einen Mittagschlaf (ca.1h +/-), dann natürlich restliche Tagesgestaltung, wie Spazieren gehen, einkaufen, 1x/Woche Kinderturnen, basteln,etc...was man halt so alles macht.
Gegen 18h gibt es Abendessen und die Zeit bis zum zu Bett gehen gehört dann ihr mit Mama und Papa- sie geht dann gegen 20h ins Bett.
Dann fängt das Theater an: Sie muss nochmal Pipi machen (sie geht extra beim Schlafanzug anziehen nochmal): manchmal kommt was, manchmal kommt nichts (wo ziehe ich also die Grenze zwischen "Nein du warst erst vor zwei Minuten auf der Toilette"?!)...dann hat sie Durst (auch hier bekommt sie vorm Zähneputzen noch ein Glas Wasser), manchmal trinkt sie dann im Bett ein halbes Glas und manchaml eben nur einen kleinen Schluck- also wieder die Frage, wo ziehe ich die Grenze "Nein, du hast eben erst was gehabt!?)....ich bin abens regeltecht mit den Nerven am Ende und werde vielleicht auch mal laut, was mir aber dann im Nachhinein wieder leid tut.
Sie liegt abends oft lange wach im Bett und hat immer wieder irgendetwas was sie sagen möchte- wir versuchen schon gar nicht mehr darauf zu reagieren, sondern sie reden zu lasen.
Auch haben wir schon mehrmals versucht den Mittagschlaf weg zu lassen, dass sie vielleicht abends einfach noch nicht müde ist und deswegen diese "Spielchen" treibt. Wenn wir den Mittagschlaf aber weglassen, wird sie entweder spätestens ab 17h so bockoh und zickig, dass gar nichts mehr geht oder sie schläft während des Spielens auf dem Boden ein.
Die zu Bett geh Zeit nach hinten verschieben, möchte ich eigentlich ungern, da wir der Meinung sind, um die Zeit gehört ein Kind ins Bett.
Und früher aufstehen? Sie wird ja schon zwischen 6:30 und 7:00h wach und möchte dann noch im Bett kuscheln...
Gibt es Mamis mit ähnlicher Erfahrung? Was macht ihr dagegen? Habt ihr ein paar Tipps?
Liebe Grüße von Ronja mit Johanna (3 Jahre) an der Hand und
15+5
Jedes mal das Theater mit dem Einschlafen
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Beitrag von sommersprossenmaus87 - 11.11.11 - 10:27 Uhr
Beitrag von widowwadman - 11.11.11 - 10:44 Uhr
Meine Tochter hat einen Becher Wasser auf dem Nachttisch stehen, das erledigt das Trinkproblem. Wenn sie noch mal muss (und noch mal und noch mal und noch mal) ist das auch ok, allerdings muss sie das dann alleine erledigen, und sich danach wieder ins Bett verzupfen. Sie wird zwar erst kurz vor Weihnachten 3 aber kann das schon ohne Probleme allein. Ohne elterliche Aufmerksamkeit wird das Spiel naemlich recht schnell langweilig.
Wenn sie wirklich noch nicht schlafen kann, erlauben wir ihr auch noch im Bett ein Buch anzuschauen, bzw sie hoert dann noch ne CD. Sie muss aber halt dabei im Bett bleiben.
Mittagsschlaf lassen wir so gut wie's geht weg - sie soll bald in ihrer KiTa in die Vorschulgruppe aufsteigen, aber die Kinder dort machen keinen Mittagsschlaf mehr.
Beitrag von baerchen9 - 11.11.11 - 21:02 Uhr
Hallo,
rein aus Interesse: mit noch nicht mal drei Jahren in eine Vorschulgruppe? Sind denn da nicht eigentlich die Kinder, die nächstes Jahr in die Schule kommen?
LG
Claudia
Beitrag von rotelocke - 11.11.11 - 11:21 Uhr
Hallo,
ich würde den Mittagschlaf steichen. Wenn sie um 20 Uhr im Bett liegt und nicht einschafen kann, ist sie vielleicht nicht müde.
Bei und ist es so, dass wir nach dem Sandmännchen ein Buch lesen. Dann bringe ich die beiden Jungs (3 und 5), meine Große liest noch was in der Zeit. Ich frage die Beiden ob sie noch mal aufs Klo müssen oder was trinken wollen. Sie schlafen dann auch schnell ein, weil sie total fertig sind. Dann bring ich meine Große. Die Kleine leg ich hin, wärend die anderen drei TV schauen.
Wenn ich mal mit dem Auto abends (17 Uhr) unterwegs bin und z.B. mein Kleiner einschläft, bekomm ich ihn um 19.15 Uhr auch nicht ins Bett, was ja aber verständlich ist. Also deshalb denke ich, sie braucht nicht so viel Schlaf und ist eben nicht müde.
LG
Beitrag von lisasimpson - 11.11.11 - 12:54 Uhr
ich würde den mittagsschalf streiche nund dann klar abmachen:
sie geht um ... ins zimmer.
was sie dort aber macht, st ihre sache.
meien kinder lesen, hören cd ode malen, wenn sie noch nicht einschlafen können.
aufs klo gehen oder was trinken darf heir jeder wann imnmer er will- waru mauch nicht, braucht man mich doch nicht dafür
ich will abends ab ner bestimmten zeit, daß ruhe ist, aber ich kann niemanden zwingen zu schlafen..
in aller regel sind meine beiden aber um 19 uhr 30 so k.o., daß sie gleich einschlafen
theater hatten wie ehrlich gesagt nie- wer nicht schalfen kann, muß es nicht.
er soll nur alle anderen nicht mit seinem "nicht schlafen" stören...
Beitrag von karin3 - 11.11.11 - 12:56 Uhr
Hallo,
"Die zu Bett geh Zeit nach hinten verschieben, möchte ich eigentlich ungern, da wir der Meinung sind, um die Zeit gehört ein Kind ins Bett."
Warum?
Gruß Karin
Beitrag von franzi_smile - 11.11.11 - 13:28 Uhr
Ich kann dich sooooo gut verstehen.
Wir hatten auch mal so einen Kampfzwerg, den wir jeden Abend in die Schranken verweisen mussten. So haben wir es gemacht:
Ab einer bestimmten Zeit geht es ins Bett. Circa 19.30 Uhr.
Auf die tollen Fragen hier, warum?!: Ganz einfach, wir als Erwachsene brauchen auch einen Abschnitt am Tag zum Bügeln, Aufräumen, miteinander Reden, Entspannen, ohne dass immer ein Zwerg dazwischen funkt.
Diese Zeit ist vereinbart und wird mit Vorlesen und Kuscheln besiegelt. Aufs Klo hat man allein zu gehen. Dass es hier nur um Aufmerksamkeit geht, sieht man besonders an den Tagen, an denen ein Erwachsener badet. Dann müssen die Kids interessanter Weise häufiger aufs Klo.
Sollten die Mäuse was anderes wünschen, werden sie freundlich aber bestimmt in ihre Schranken verwiesen und zurück ins Zimmer "geschoben".
Meine Große denkt im Übrigen im Traum nicht daran vor 21.30 Uhr zu schlafen. Auch der Mittagsschlaf am Wochenende ist nicht ihr Ding. Aber inzwischen (hat ja nur 6 Jahre gedauert) akzeptiert sie, dass die anderen Familienmitglieder schlafen möchten.
Sie darf eben lesen, schreiben, malen, leise spielen.
Beitrag von bambolina - 11.11.11 - 14:44 Uhr
Hallo
ich hätte es nie geglaubt, aber es hat tatsächlich funktioniert.
Mit meiner Tochter hatte ich das gleiche Problem. Ohne Mittagsschlaf war sie total grätig und mit Mittagsschlaf konnte sie abends nicht einschlafen.
Meine Freundin hat mir zu einem 10-Minütigem Kurzschlaf geraten und sie danach wecken. Ich war zuerst wirklich skeptisch, aber nach 10 Minuten war sie noch nicht so tief weg, dass sie beim Aufwecken nur gebrüllt hat, sondern war gleich fit. Ausserdem hat sie es tatsächlich bis abends durchgehalten. Allerdings ging sie dann etwas früher zu Bett.
Probier es einfach mal aus.
Zum Einschlafen. Mein Sohn war diesbezüglich sehr pflegeleicht während meiner Tochter auch alle möglichen Dinge einfielen um nicht schlafen zu müssen. Zuerst hab ich das alles geduldet, irgendwann wurde es immer schlimmer.
Also habe ich klare Konsequenzen gezogen. Pipi machen kurz bevor sie ins Bett ging, gefragt ob sie noch Durst habe etc. und dann durfte sie wegen solchen Sachen nicht mehr aus dem Bett (Ausnahmen ausgenommen).
Viele werden jetzt mit Steinen werfen, aber wenn ein Kind vorher was getrunken hat und auch Pipi gemacht hat, dann kann man weder nochmals müssen und auch nicht sooo Durst haben.
Als sie merkte, dass das nicht mehr ging, bekam sie Bauchweh.
Nach der dritten Nacht hab ich in ihr "leidendes" Gesicht geschaut und gefragt ob sie ein Päckchen Gummibärchen möchte. Sofort hat sie gestrahlt und genickt und ist aus dem Bett gehüpft.
Nach einer kurzen knappen Ansage hatte sie die kommenden Nächte auch keine Bauchschmerzen mehr.
Eine Bekannte macht das mit ihren Kindern heute noch mit - die Große ist inzwischen 9 Jahre. Ich meine, wer das mitmachen möchte bleibt jedem selber überlassen. Ich wollte das nicht.
Abgesehen davon finde ich das auch eine Art von "Grenzen testen".
lg bambolina
Beitrag von anarchie - 11.11.11 - 15:32 Uhr
Hallo!
Wieso gehört ein Kind um die Zeit ins Bett?
Für mich gehört ein Kind ins bett, wenn es wirklich müde ist.
Dauert das Einshclafen länger als 10-15 Minuten ist das Kind entweder zu aufgedreht, nicht müde, oder ZU müde..
Entweder Mittagschlaf kürzen,
die Umstellungszeit ohne Mittagschlaf durchstehen,
morgens früher raus, oder ins bett, wenn sie müde ist.
Toilette dürfen meine kidss natürlich immer, wasser steht am bett,...
bleibt ihr bei ihr, bis sie schläft?
lg
melanie mit 4 Kindern
Beitrag von zahnweh - 11.11.11 - 22:22 Uhr
Hallo,
bleibt ihr dabei oder soll sie alleine einschlafen?
wie müde ist sie?
ich selbst bin als Kind auch ständig wieder aufgestanden. Begründet habe ich es mit den von dir genannten Dingen, die ich als Kind wirklich meinte so zufühlen.
Später (sehr viel später) wurde mir klar, dass mein Unwohlsein nicht Hunger, Durst oder Toilette war, sondern das Bedürfnis nach Nähe.
Ergebnis: ich lag stundenlang nachts wach, schlief dann mal kurz ein, wachte wieder auf. Mit ca. 7 Jahren beugte ich mich dem Machtkampf meiner Eltern und blieb brav liegen. Wach, geschlafen hab ich dann irgendwann zwischendurch schon, aber nicht wirklich.
Bei meiner 4jährigen ist es so:
sie schläft Punkt 21 Uhr ein.
Klar, ich kann sie vorher hinlegen. Mich auch dazu legen. Aber sie schläft um 21 Uhr.
Wenn sie um 20 Uhr schläft
- ist sie nachts dafür ständig wach
- oder sie schläft bis zum Morgen und ist ab 5 Uhr top fit (ich nicht)
- oder sie ist krank.
Wenn sie um 21 Uhr schläft, ist sie morgens um 7 Uhr oder etwas früher wach.
Macht sie doch mal einen Mittagschlaf (sehr selten), wird es 23 Uhr oder später.
Meine Variante: ich ruhe mich in der Zeit auch aus, bin dann wach, bis sie schläft und am nächsten Tag ohne Mittagschlaf geht sie wieder um 21 Uhr ins Bett.
Bis kurz vor dem 4. Geburtstag wollte und brauchte sie meine direkte Nähe zum Einschlafen. Ab 20 Uhr hatte ich "Feierabend" (sie spielte ruhig für sich, in meiner Nähe, aber leise ohne mich). Um 20:55 Uhr, sie kann keine Uhr lesen, kam sie zu mir "Mama, ich bin müde, will ins Bett, will slafen".
Kurz bevor sie 4 wurde, schmiss sie mich aus dem Zimmer bzw. fing an sich ins Bett zu legen und schläft.
Man kann die Uhr nach ihr stellen
nur dass eben 21 Uhr und 7 Uhr ist.
Beitrag von sommersprossenmaus87 - 13.11.11 - 10:07 Uhr
Super danke, für die vielen lieben Antoworten.
Nein, wir bleiben abends nicht bei ihr am Bett, aus dem ganz einfachen Grund, dass sie dann auch nicht schneller einschläft (haben wir schon ausprobiert). Ich bin halt der Meinung dass Kinder ab gewisse uhrzeiten ins Bett müssen. Ich mächte auch abends meine Ruhe haben, vielleicht mal einen Film anschauen und zeit für meinen Mann haben, der sehr selten zu Hause ist. Unsere Tochter darf im Bett noch wach bleiben, das ist kein Thema, aber ich möchte nicht immer alle zwei Minuten zu ihr rein kommen müssen, weil sie irgendetwas anderes hat (Kalte Füsse, Nase läuft, kam alles schon vor). Zudem bekommen wir im April das zweite Kind und da mein Mann wie gesagt, abens auch oft unterwegs ist, werde ich sonst vermutlich ganz schön ins Schleudern kommen.
Aber ich habe mir zwei wertvolle Tipps zu Herzen genommen:
Wir haben ihr letzte Nacht Wasser an Bett gestellt und auf einmal war es uninteressant ![]()
Auch habe ich ihr Windelslips besorgt, die sie selber hoch und runter ziehen kann um auch selber auf die Toilette gehen zu können- hat auch wunderbar funktioniert, da sie ein Hcchbett hat und plötzlich viel zu faul zum runterklettern war 
Mein oder unsere Fehler war sicherlich auch, dass wir einfach zu schnell gerannt sind (ist unser erstes Kind), gestern gab es die klare Ansage, wenn du was brauchst dann musst du es dir selber holen- prima, sie hat innerhalb einer halben Stunde geschlafen 
Ich hoffe, dass das nicht nur Anfängerglück bleibt, sondern jetzt besser wird.
Liebe Grüße
