Bin ich zu streng? Ist meine Freundin zu weich?

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Beitrag von sandra1702 - 11.11.11 - 10:58 Uhr

Ich hab mich am Dienstag mit Sabine (Freundin von mir) und Hannah (ihre Tochter 2,5) auf dem Spielplatz verabredet. Auf dem Weg zum Spielplatz musste ich zum Bäcker, mein Sohn (3,5) wollte das nicht. Ich hab gemeint "Komm geh halt mit rein, darfst dir was aussuchen." Er wollte nicht. Da hab ich gemeint "Gut dann hast du Pech" und bin allein rein. Durch die Glastüre seh ich ihn ja. Er stand da auch brav vor der Türe und hat gewartet. Hab nur ein Brot gekauft, ihm nichts mitgebracht. Und bin mit ihm dann eben weiter zum Spielplatz. Am Spielplatz angekommen, sieht er dann die Bäckertüte und meint "Oh! Eine Puddingschnecke" War ja nur Brot drin. Da hat er rumgequängelt, dass er eine Puddingschnecke will. Ich hab gemeint "Nein, jetzt kriegst du keine. Du wolltest gerade nichts. Jetzt gibt es auch nichs" Kind hat sich weiter aufgeführt. Geweint, geschrien... Ich hab dann gemeint "Du kannst eine haben, wenn wir dann wieder heim laufen, aber jetzt lauf ich nicht noch mal extra zum Bäcker deswegen" Kind schreit weiter rum. Da meinte Sabine "Ich hab beim Bäcker eine Laugenstange gekauft, wenn er will, kann er davon ein Stück haben" Da hat er eben dann davon ein Stück gekriegt.

Ich hätt, wenn ich allein mit ihm auf dem Spielplatz gewesen wäre, ihn höchsten geschnappt und wär mit ihm wieder heim und hätt ihn dann ins Bett geschmissen.

Beitrag von lichtchen67 - 11.11.11 - 11:10 Uhr

Ich hätte ihn siche rnicht ins bett geschmissen.

Ich hätte ihm auch nicht angeboten, auf dem Rückweg eine Puddingschnecke zu kaufen.

Ich hätte aber auch nichts dagegen gehabt, dass meine Freundin ihm ein Stück von der Laugenstange gibt. Is eh besser als Puddingschnecken ;-).

Lichtchen

Beitrag von ayshe - 11.11.11 - 12:04 Uhr

vllt lag ja im Bett eine Puddingschnecke #cool

Beitrag von rotelocke - 11.11.11 - 11:11 Uhr

Hallo,

hast du noch nie deine Meinung geändert?

Ist doch super, dass deine Freundin ihm was gegeben hat. Er ist 3 Jahre alt und Kinder in dem Alter haben den Weitblick doch gar nicht.

Ins Bett schmeißen, wenn ich das mal wörtlich nehme #nanana geht gar nicht.

Kinder haben Respekt verdient, warum gehen so viele Leute in dem Punkt so viel anders mit ihnen um, wie mit Erwachsenen? Scheißt du deinen Mann auch ins Bett, wenn er dich nervt? #schein
Was lernt dein Sohn?- wenn meine Mama mal eine alte "Hutzelomi" ist und ich am Drücker bin, dann knall ich sie ins Bett, wenn sie mich nervt - ist natürlich überspitzt gemeint ;-)

Beitrag von lichtchen67 - 11.11.11 - 12:04 Uhr

Ich glaub um ins Bett scheißen gings gar nicht #rofl

Lichtchen

Beitrag von rotelocke - 11.11.11 - 19:34 Uhr

#hicks #ole was für ein "schöner" Fehler

Beitrag von schnabel2009 - 11.11.11 - 12:25 Uhr

>>Scheißt du deinen Mann auch ins Bett, wenn er dich nervt?<<

#rofl

lg schnabel

Beitrag von anico - 11.11.11 - 20:23 Uhr

#rofl

Beitrag von alteshaus - 11.11.11 - 11:32 Uhr

Ja, ich finde Du bist zu streng. Wie schon gesagt wurde: er ist doch noch recht klein und kann wahrscheinlich nicht absehen, dass seine Entscheidung, nicht mit in´den Bäckerladen zu gehen für Konsequenzen hat. Vor allem, weil er ja anscheinend öfters eine Puddingschnecke bekommt. Er hat ja kein Theater gemacht, als Du rein bist, sondern hat brav auf Dich gewartet. Warum ihm also nicht trotzdem was mitbringen, falls er auf dem Spielplatz Hunger bekommt? Wegen sowas würde ich mich nicht mit meinem Kind streiten....

Beitrag von natascha88 - 11.11.11 - 11:42 Uhr

Ich seh jetzt das Problem nicht.

Ich hätte ähnlich gehandelt, wenn er sich nichts aussuchen will, bekommt er nichts. Wenn er dann auf dem Spielplatz heult, weil er nichts hat, selber schuld. Wenn die Freundin ihn mit einem Stück Laugenstangerl wieder beruhigen kann, ist doch alles ok und kein Grund zu weiterer Aufregung.

Ich hätte als Mutter es genauso wie du gemacht. Als Freundin ebenfalls, dass ich dem befreundeten Kind etwas von unserem Essen anbiete (in Absprache mit der Mutter).

Und wäre ich alleine gewesen, wäre ich dann sicher auch nach Hause gegangen, wenn er sich nicht beruhigt hätte.

Also wie gesagt, ich seh da kein Problem wegen zu streng oder zu weich.

Lg,

Natascha mit Lukas (2,5)

Beitrag von sandra1702 - 11.11.11 - 11:44 Uhr

#danke

Wollte nur eure Meinungen dazu hören.

Beitrag von sternenschnee - 11.11.11 - 22:40 Uhr

Man kann es übertreiben.Er hat gewartet,alleine deswegen weil er in dem Alter brav gewartet hat,hätte ich ihm schon was mit gebracht für später wenn er hunger bekommt.Er ist doch noch klein,warum muss man immer mit Gewalt alles daran setzen ein Kind Konsequenzen auf zu drücken,die er eigentlich noch gar nicht überblicken kann?

Beitrag von king.with.deckchair - 12.11.11 - 18:31 Uhr

#pro

Beitrag von sini60 - 12.11.11 - 10:08 Uhr

Bestrafung für ein Verhalten, dass ein Kind in dem Alter noch gar nicht kann , hat nichts mit Erziehung zu tun sondern mit Macht. Manche Mütter glauben sie haben kleine Erwachsene vor sich.

Beitrag von sunflower.1976 - 11.11.11 - 11:47 Uhr

Hallo!

So kleine Kinder handeln noch nicht so rational wie Erwachsene. Es kann wirklich sein, dass er erst nichts wollte und als er später die Tüte war, bekam er dann doch Appetit. Die Lösung mit der Laugenstange von Deiner Bekannten finde ich gut.

Meinung ändern finde ich nicht so schlimm. Allerdings gehe ich bei meinen Kindern nur drauf ein, wenn sie ihren Wunsch ohne Quengeln und Schreierei äußern. Das heißt, ich handel anders, wenn mein Sohn z.B. sagen würde "Mama, ich mag doch eine Puddingschnecke" als wenn von jetzt auf gleich losgebrüllt und gebockt wird.

Letztendlich finde ich es kompetent von einem Kind, wenn es nicht immer alles sofort haben möchte. Mein kleiner Sohn leht z.B. manchmal das (tägliche) Mini-Tütchen Gummibären bei den Großeltern ab. Da würde ich ihm nicht sagen, dass er "Pech gehabt" hat. Selbst wenn er sich dann später noch umentscheidet, kann er immer noch runter gehen, um es sich zu holen.

LG Silvia

Beitrag von ayshe - 11.11.11 - 12:03 Uhr

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Ich hätt, wenn ich allein mit ihm auf dem Spielplatz gewesen wäre, ihn höchsten geschnappt und wär mit ihm wieder heim und hätt ihn dann ins Bett geschmissen.
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#rofl#rofl#rofl

Klar, das wäre die einzig wahr Lösung für so ein Kind.

Beitrag von lisasimpson - 11.11.11 - 12:46 Uhr

"Ich hab gemeint "Nein, jetzt kriegst du keine. Du wolltest gerade nichts. Jetzt gibt es auch nichs" Kind hat sich weiter aufgeführt. Geweint, geschrien... Ich hab dann gemeint "Du kannst eine haben, wenn wir dann wieder heim laufen, "

"Ich hätt, wenn ich allein mit ihm auf dem Spielplatz gewesen wäre, ihn höchsten geschnappt und wär mit ihm wieder heim und hätt ihn dann ins Bett geschmissen."

wie muß ich das versthen

1. ihr habt ne klare absprache. reinkommen und aussuchen odr draußen bleiben und nichts aussuchen
2. er ärgert sich und du fängst einen machtkampf an statt zu sagen: "oh, wir hatten ja besprochen, daß du nichts willst, also habe ich nur ein brot gekauft."
3. er fängt an sich "aufzuführen, zu schreien und zu weinen und DANN bietest du ihm an, auf dem heimweg was zu kaufen (warum nicht gleich, als er anfing sich über eien entscheidung zu ärgern?
4 und dann kommste zu dem schluß, daß das schlimmse was man machen könnte ihm ein stück lauenstange anzubieten- deine lösung wäre gewesen, ihn ins Bett zu SCHMEISSEN?

also wenn du dir von deinem kind klarheit wünschst, dann leb ihm das vor!

Beitrag von ayshe - 11.11.11 - 13:15 Uhr

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also wenn du dir von deinem kind klarheit wünschst, dann leb ihm das vor!

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Das wird man ganz verwirrt.

Beitrag von juju277 - 11.11.11 - 13:20 Uhr

Warum nennst du Namen und Alter deiner Freundin und deren Tochter #kratz?

Nun zu deiner Frage: du wirkst insgesamt recht ruppig deinem Sohn gegenüber ("Gut dann hast du Pech"). Er ist doch erst 3,5, in diesem Alter kann er noch nicht abschätzen, dass er vielleicht später doch Lust auf ne Schnecke hat.

Ich nehme eigentlich immer Proviant mit, wenn die Kids auf dem Spielplatz rumtoben, haben sie doch immer Hunger und Durst. Also warum hast du ihm nicht einfach gleich was beim Bäcker geholt?

Dass du mit ihm heim gehst, wenn er Theater macht (wobei du in diesem Fall nicht ganz unschuldig daran warst), okay.
Aber ein Kind ins Bett zu schmeißen geht gar nicht! Was soll das auch bringen? Gut, du hast ihm dann mal ordentlich gezeigt, dass du die Macht über ihn hast und über ihn bestimmen kannst, prima. Aber was richtest du damit bei ihm an? Und wie siehst du euer Verhältnis in ein paar Jahren? Schreibst du dann, Hilfe mein Sohn ist so gewalttätig mir gegenüber?

Beitrag von lisasimpson - 11.11.11 - 14:06 Uhr

"Warum nennst du Namen und Alter deiner Freundin und deren Tochter ?"

jetzt wo du´s schreibst..
ja, ist ja nicht uuunbedingt relevant für die gesamte Geschichte...

Beitrag von sanne4 - 11.11.11 - 13:36 Uhr

Also: Ich gehe mit bis zu der Tatsache, dass ich auch nix gekauft hätte, und dann auch hart geblieben wäre auf dem Spielplatz. Aber ich hätte deshalb nicht den Spielplatz verlassen. Er hätte sich sicher schon bald wieder beruhigt. So sind die Kleinen nun mal. Hochexplosiv - manchmal :-D. Und ins Bett geschmissen? Wegen so einer kleinen Sache? Das ist wirklich übertrieben.

LG Sanne

Beitrag von a79 - 11.11.11 - 14:39 Uhr

Hallo,

das kommt bei uns auch öfters vor, mein Kleiner ist noch nicht so entscheidungsfreudig (er ist aber auch erst 2,5 Jahre alt), mein Großer weiß dagegen, dass er sich nur DANN was aussuchen kann, wenn ich es ihm gerade anbiete und nicht später.
Hätten sich meine Kinder so verhalten, ich hätte trotzdem nichts mehr extra gekauft (auch nicht auf dem Nachhauseweg) - ein Stück Laugenstange von der Freundin ist aber trotzdem o.K. Allerdings hätte ich dazu gesagt, dass er diese erst bekommt, wenn er aufhört zu schreien und dass er scih das nächste Mal vorher überlegen soll, ob er etwas möchte oder nicht.
Ein Kind "schnappen, mit ihm heimgehen und ins Bett schmeissen"? - Ich hoffe, Du meinst das nicht wortwörtlich, denn so ein Aufreger war das doch nun auch nicht. Jedes Kind versucht früher oder später mal, seinen Willen durchzusetzen und da bringt es oft mehr, selbst ruhig zu bleiben und zu erklären: "Wenn Du jetzt noch weiter schreist, brauchen wir nicht mehr auf dem Spielplatz zu bleiben und gehen nach Hause." Eine klare Ansage treffen, diese auch durchführen und zu Hause NORMAL weitermachen. Bitte nicht nachtragend sein, das verstehen die Kleinen in dem Alter noch nicht und können da keine Zusammenhänge herstellen.

LG

Andrea

Beitrag von camille.wray - 11.11.11 - 14:41 Uhr

So wie du die Sache beschrieben hast, wirkst wirkt es würdest du die Konfrontation provizieren, anstatt deinem Kind eine Lösung anzubieten.

Schon die Ausgangssituation ist wirklich seltsam: Warum überhaupt eine Strafe androhen, wenn das Draußenbleiben doch offenbar klappt und keine große Sache ist? Du beginnst da einen Machtkampf, der völlig unnötig ist. Was wäre denn durch das Mit-Rein-Kommen gewonnen gewesen? Warum war es dir so wichtig, dass du daraus eine Bedingung machen musstest, wenn es doch auch ohne ging?

Dann wartet er also draußen, offenbar brav und ohne Zwischenfälle und als es darum geht, dass er wirklich gern eine Puddingschnecke hätte, reagierst du ziemlich provokativ. Anstatt neutral zu sagen, dass du dachtest, er wollte nichts und deshalb jetzt nichts gekauft hast, klingt deine Reaktion unnötig vorwurfsvoll.

Du willst ihm in dem Moment keine Puddingschnecke kaufen und gehst mit ihm weiter. Er jammert und heult und letztendlich stellst du ihm in Aussicht, erkönne eine Puddingschnecke auf dem Heimweg haben. Warum das denn auf einmal? Entweder, du bist dagegen, dann bleib dabei und tröste das Kind, dass in seiner Enttäuschung vermutlich nicht gerade leise sein wird. Oder du bist nicht dagegen, dann fang doch mit dem Machtkampf gar nicht erst an.

Deine Freundin macht meiner Meinung nach, was man eben tun kann, um die Situation zu beruhigen. Sie findet einen Kompromis, weil es ihr wichtiger ist, dass die Kinder in Ruhe zusammen spielen können, anstatt es deinem Kind weiter unnötig und ohne erkennbaren Grund weiter schwer zu machen.

Wenn du Verbote oder Gebote aussprichst, dann solltest du auch wissen, worum es dir genau geht. Denn in der beschriebenen Situation wirkst du sprunghaft und bist für dein Kind nicht verlässlich.

Beitrag von lisasimpson - 11.11.11 - 19:26 Uhr

sehr schön beschrieben- das trifft genau meine empfindung beim lesen des beitrages.

Beitrag von dominiksmami - 11.11.11 - 15:03 Uhr

Huhu,

ich hätte ihn definitiv nicht ins Bett geschmissen.

Ich wäre aber auch nicht so inkonsequent gewesen und hätte nach einem klaren Nein dann auf das Gequengle hin mit einem "na gut dann doch, aber später" reagiert.

Nein wäre in diesem Falle nein gewesen und fertig.

Allerdings, das gebe ich gerne zu, hätte ich meinem Sohn wahrscheinlich sowiso schon etwas mitgebracht vom Bäcker *lach*

lg

Andrea