Ich mag nicht mehr ... aber was wird aus den Kindern?

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Beitrag von xenotaph - 12.11.11 - 16:18 Uhr

Hallo,

Ich versuche, mich kurz zu fassen. Wir sind seit 14 Jahren zusammen, verheiratet seit 10 Jahren, 3 Kinder.

Wir haben uns auseinander gelebt (von meiner seite mehr als von seiner seite), ich liebe ihn einfach nciht mehr. ich mag ihn, ja, als Freund, aber nicht als Mann. Ich möchte weder mit ihm kuscheln, küssen noch sonstwas. Er liebt mich noch sehr, das betont er immer wieder.

Ich würde gern ausziehen, eine eigene Wohung haben (die ich dann mal streichen kann, wie es mir gefallen würde).

Aber, was wird aus den Kindern (10,5,2)? Ich kann mich doch nicht nur aus meinen eigenen Befindlichkeiten trennen? Es ist ja nichts schlimmeres vorgefallen, weder große Streits, kein Fremdgehen, eben gar nichts ... wie soll ich das den Kinder erklären??? Hört mal, die Mama nimmt euch den Papa weg (nicht wörtlich - ich würde 500m weiter in eine Wohung ziehen) aber erklären kann ich auch das nicht, ich will nur nicht mehr ... usw... das geht doch nicht ???!?

Ist es nicht besser, zusammen zu bleiben, dass die Kinder "ihre" Familie behalten?
Aber, ganz ehrlich, ich bin mit dem jetzigen Zustand nicht sehr glücklich ...
Und mein Mann, gott, ihm würde es das Herz brechen ...

Verzweifelte Grüße
xenotaph

Beitrag von kathy1512 - 12.11.11 - 16:42 Uhr

Hi....
also das ist meine ganz eigene Meihnung und die Teilt bestimmt auch nicht jeder,
aber tue das womit es DIR gut geht. Klar tut es deinen Mann bestimmt sehr weh und deine
Kids würden auch leiden bei einer Trennung ABER wie will man Kindern etwas über Liebe geben und nehmen beibringen wenn man selbst nicht mehr zu der Sache steht und man nicht glücklich ist? Das finde ich auf Dauer noch viel schwerer.....Außerdem verlieren die Kinder Ihren Vater ja nicht. Trennungen gibt es, Schmerz auch und das wird dein Mann und deine Kinder verarbeiten. Es klingt zwar abgedroschen und egoistisch aber denk auch mal an dich!Willst du dir und deinen Kindern und deinen Mann immer was vormachen....von wegen heiler Familie?Tue dir das doch selber nicht an.....Versuch mal für dein Ich zusorgen.Du bleibst doch trotzdem noch ne tolle Mama!Ich weiß nicht ob ich dir helfen konnte,aber alllesssssss Liebe für dich und Kopf hoch.

P.S.:Das ist meine Meihnung,keiner soll sich auf den Schlips getreten fühlen.

Beitrag von freno - 12.11.11 - 17:21 Uhr

Hallo

Also ich kann dich gut verstehen, aber...

Mein Mann ist auch ausgezogen, da er sich um sich kümmern muss. Erst muss es ihm gut gehen bevor er sich um andere kümmern muss. Das ist ein großes Problem unserer Zeit, dass jeder sich nur um sich kümmern soll.

Alles gut und schön, aber vielleicht gibt es ja auch zwischenlösungen. z.B. du nimmst die Wohnung um ab und zu abzuschalten oder dein mann.

Ich weiß es ist nicht einfach., aber überlege es dir.

Freno

Beitrag von rusu74 - 12.11.11 - 19:29 Uhr

Hallo xenotaph,

ich selbst bin Scheidungskind und froh, das meine Eltern sich, als ich 3 Jahre war, getrennt haben. Sie waren unglücklich miteinander und das bekommen die Kleinsten schon mit.
In diesem Milieu wäre ich nicht gerne groß geworden.
Bei mir ist noch mehr vorgefallen, aber hier nicht wichtig.

Es wird nicht leicht, aber wenn ihr Euch gütlich trennt, der Vater regelmäßig seine Kinder sehen kann und ihr vernünftig miteinander umgeht, werden Eure Kinder das verkraften.
Klar, sind Verständnis, Gespräche und ganz viel extra Liebe dann erst mal wichtig für die Kids.

Ich war 10 Jahre mit jemand zusammen und hätte mich schon nach einem Jahr trennen sollen.
Heute denke ich, ich hab Lebens- und Liebeszeit verpasst.

Tu das was Du für richtig hältst. Früher oder später wird es eh soweit sein.

Viel Kraft und hol Dir (emotionale) Hilfe, wo Du sie kriegen kannst!
LG Susanne

Beitrag von thea21 - 12.11.11 - 20:04 Uhr

<<<(10,5,2)>>>

Darf ich ganz unverhohlen fragen, ob du ihn vor 2 Jahren noch geliebt hast?

Beitrag von lula222 - 12.11.11 - 20:37 Uhr

Hi,

ich habe das was du gerade schilderst vor 6 Jahren durch... Gleiche Situation, 3 Kinder und keine Gefühle mehr für meinen Mann.
Ich habe mich getrennt, es hat ihm das #herzlich gebrochen, aber mitlerweile sind wir beide wieder glücklich verheiratet (nicht miteinander ;-) ).
Wenn du gefühlsmäßig durch bist, dann ist es angebracht aufrichtig zu sein! Du nimmst ihm ja auch auf gewisse Weise die Option "glücklich" zu sein.

Es ist "nett", dass du an die Kinder denkst, aber das ist m. E. kein dauerhaftes Argument und treibt dich irgendwann in ziemliche Frustration und deine Familie gleich mit.
Wenn es vorbei ist - ist es vorbei. Das Wichtigste ist allerdings auch nach der Trennung als Eltern noch präsent zu sein!!!!

Alles Gute Euch! #blume

Beitrag von manavgat - 12.11.11 - 20:51 Uhr

Für mich wäre - mit 3 Kindern - "auseinander geliebt" kein Grund für eine Trennung.

Ich habe häufig mit Familien zu tun, die munter durcheinander gemixt sind und das ohne jegliche Rücksicht auf die Kinder. Da wird sich hier getrennt, da wieder zusammen getan, noch ein Kind gezeugt und die armen Kinder ziehen wie die Zigeuner zwischen den verschiedenen Patchworkfamilien (bei dem Begriff krieg ich Pickel) hin und her und fühlen sich nirgendwo wirklich wohl.

Die Erwachsenen reden sich das immer schön und erklären mir oft freudestrahlend, wie toll das alles klappt. Hörst du den Kindern zu, dann wird Dir ganz anders.

Seid ihr alle nicht erwachsen oder was ist los?????

Wenn Du (3!) Kinder in die Welt setzt, dann kannst Du nicht einfach die Familie auseinander reißen, nur weil's nicht mehr so prickelnd + aufregend ist wie am Anfang.

Im übrigen kann man auch einfach mal ein Zimmer streichen, ohne es vorher zu diskutieren....

Gruß

Manavgat

Beitrag von my-opinion - 15.11.11 - 17:52 Uhr

Hallo Manavgat,
ich bin zwar sehr erstaunt so etwas von Dir zu lesen, aber ich stimme dir 100 % zu.
Das hast Du wirklich gut geschrieben.
Auch hier bei Urbia ist ja das Credo: Du musst glücklich sein, also wenn es nicht mehr Dein Traumprinz ist, dann geh mal lieber.
Die Kinder sind nur glücklich wenn Mutti in Ihrem Märchenland leben darf.
( In der Regel posten hier Mütter )

Danke Dir Manavgat, schön auch mal so etwas zu lesen.

Beitrag von rusu74 - 18.11.11 - 19:42 Uhr

so ein quatsch. Das Beste was man für die Kinder tun kann, ist sich zu trennen WENN man sich nicht mehr liebt.

Was willste denn Deinen Kindern vorleben?
Das Mami und Papi gute Freunde sind? Mehr Schein als Sein?

Ne, die Kinder verkraften das, wenn die Eltern sich im guten trennen!

Beitrag von janecarrion - 13.11.11 - 00:03 Uhr

#aergerHallo Xenotap,

überlege Dir genau, was Du da vor hast!!!#nanana

Wieso machen sich es die Leute heutzutage so einfach?
Man geht doch keine Ehe ein und setzt wahrscheinlich 3 wundervolle Kinder in die Welt, um dann bei jeder kleinen Lebenskrise gleich das Handtuch zu werfen.:-[
Verdammt, Eure Kinder sind das WICHTIGSTE.
Beiss die Arschbacken zusammen und Kämpfe für sie und ihr Glück!
Natürlich kann man keine Beziehung auf Ewigkeit halten, wenn keine Gefühle mehr im Spiel sind. Aber weiß Dein Mann eigentlich von Deinen Gedanken?
Hast Du mit ihm darüber gesprochen? Jede Partnerschaft hat Höhen und Tiefen. Es heißt nicht umsonst in guten und in schlechten Zeiten, aber für die Guten muss man nun mal ne ganze Menge für tun!!!#bitte
Schnapp Dir Deinen Mann und geht zusammen zu ner Partnerberatung. Sprecht mit einer neutralen Person über Eure Bedürfnisse und Wünsche. Wenn Du dann in nem halben Jahr keine Besserung spürst, dann kannst Du handeln...
Bedenke auch, dass Du wahrscheinlich Deinem Mann nicht nur das Herz brichst, sondern ihn auch finanziell ruinierst. Den Kindern steht Unterhalt zu und wenn Du nicht arbeitest, Dir auch.

Ich hoffe ich bin Dir mit meinen Worten nicht zu Nahe getreten#sorry, aber ich befinde mich gerade in umgekehrter Situation. Mein Mann hat mich ohne Vorwarnung mit unserem 4jährigen und schwanger sitzen gelassen:-[. Besonders seinen Sohn hat er damit das Herz gebrochen, weil er ihn bedingungslos liebt, sein Vater nun aber nur noch glückseelig in seinem neuen, verantwortungslosen Leben und mit seiner 14 Jahre jüngeren Geliebten ist.

Ich hoffe, dass Du keine voreilige entscheidung triffst und Dir gut überlegst, was Dir im Leben wichtig ist und wo für Dich der Stellenwert einer Familie ist.

Viel Glück#liebdrueck

Beitrag von kulka74 - 13.11.11 - 08:49 Uhr

Ich schliesse mich meinen beider vorrädnerinen ein.

Natürlich bin ich hier nicht objektiv, als verlassene Frau mit Kind. Genauso wie bei janecarrion hat sich mein Mann für ein verantwortunsloseres Leben mit einer 14 Jahre Jüngeren Geliebten entschieden... Auch wenn er seine Tochter regelmässig und oft sieht, muss er eben die Verantwortung für die Familie nicht mehr tragen. Natürlich ist es so einfacher.

Es geht an den Kindern UND an dem Partner NICHT spurlos vorbei. Meine Tochter leidet an der Trennung, auch wenn sie es am Anfang nicht wirklich gezeigt hat.. Sie macht sich ihre Sorgen, hat oft Kopfweh, ist oft bedrückt, wüttend oder traurig.

Das Patchworken stelle ich mir auch nicht einfach vor... Ein wirres durcheinander von Kindern die da sind und Kindern die nur am Wochenende zu besuch kommen, von Erwachsenen die Erziehungsberechtigt sind und deren Partnern, die "nichts zu sagen" haben. Klar kann es auch gut gehen, aber ich glaube nicht dass es die Regel ist...

Für gute UND SCHLECHTE Zeiten hat man sich mal versprochen. Nun jetzt habt ihr gerede die schlechten, macht was draus! Partnerberatung, Gespräche, Urlaub zu Zweit.

Es liegt oft an einem selber wie und ob man den Parter liebt und respektiert. Schau in den Speigel und mach dir das Leben nicht zu einfach. Aufgeben ohne zu kämpfen geht nicht, finde ich. Vor allem nicht wenn Kinder in Spiel sind!

LG
K

Beitrag von schmelli - 14.11.11 - 16:06 Uhr

Mh ich glaube auch das Du nicht ganz objektiv sein kannst, gerade weil Du dies alles mit Deinem Mann hinter Dir hast und immer noch sehr leidest.
Man kann nicht generell sagen, dass man wegen der Kinder zusammen bleiben muss.
Ganz ehrlich ich habe vor meiner Trennung auch immer so gedacht, und ich habe auch bis kurz vor dem Eheaus immer noch so gedacht und mir den Gedanken an eine Trennung nicht erlaubt, weil ich fand ich muss, wegen der Kinder mit ihm zusammen bleiben.
Ich war zum Schluss hin aber gar nicht mehr glücklich, konnte nichts mehr essen, hätte jeden Tag heulen können und sobald ich draußen nur sein Auto gehört habe, bekam ich schon schlechte Laune.
Daraufhin hab ich beschlossen mich trotz unserer zwei Kinder zu trennen, weil ich so nicht weiterleben wollte.
Klar war die Zeit schwer und auch jetzt ist es nicht immer so einfach wie für andere vielleicht es aussieht, aber meine beiden Kinder haben von der Trennung nicht wirklich viel mitbekommen, da sie erst 4 + 1 Jahr alt waren, sie beide wissen z.B. gar nicht mehr das ihr Vater mal bei uns gewohnt hat.
Sie lieben meinen neuen Partner, der ihnen genauso viel zu sagen hat wie ich! Und sie wissen auch ganz genau das er genauso viel zu sagen hat und sie genauso auf ihn hören müssen wie auf mich oder auf ihren richtigen Vater.
Sie mögen die neue Frau ihres Vaters und sie gehen gerne jedes zweite WE zum Papa, auch wenn das jetzt manchmal nicht mehr jedes zweite WE ist, da sie jetzt auch älter sind und sich viel verabreden und am Wochenende auch mal andere Aktivitäten vor haben, aber dann holt der Vater sie eben mal in der Woche.

Wenn wir zusammen geblieben wären, hätten unsere Kinder ein völlig falsches Bild von "Liebe zwischen Erwachsenen" bekommen.

Klar hast Du Recht, aufgeben ohne zu kämpfen geht nicht, aber manchmal hat man genug gekämpft und es gibt einfach nichts mehr zu kämpfen, dann ist eine Trennung sicher sinnvoll.
Und nein ich bin auch nicht dafür das man sich immer direkt trennen sollte, und ich jeder sollte es sich genau überlegen, aber wenn es nicht mehr geht, geht es eben nicht mehr.

Und für Dich tut es mir leid, dass Du immer noch so leidest, aber Du solltest versuchen wieder anfangen zu leben und nicht mehr so oft nach hinten zu schauen, ich weiß das ist sicher nicht einfach und man braucht eine gewissen Zeit zum trauern, aber auch Dir wird es irgendwann wieder besser gehen.
#klee Drücke Dir die Daumen

Beitrag von xenotaph - 13.11.11 - 09:07 Uhr

Hallo,

Danke für alle (!) Meinungen.

Ich möchte aber noch etwas anmerken (ich sagte ja, mein erster Threat war die Kurzfassung)

Der Kleine wurde vor 3 Jahren gezeugt und nicht vor 2. Und ja, damals war ich der Meinung, dass alles bei bester Ordnung sei. Nach der Geburt rutschte ich hormonell bedingt in eine schwere Wochenbettdepression, die mit Medikamenten und Therapie behandelt wurde. In der Therapie bin ich noch immer. Und dort wurden mir so einige Dinge klar, die ich einfach nicht mehr möchte. Z.B. ist es nicht möglich, mal eben ein Zimmer zu streichen. Dinge, die ich beim Aufräumen wegwerfen will, werden nochmal kontrolliert - könnte ja was dabei sein, was man noch braucht. Er fällt mir ständig ins Wort, nicht bösartig, aber extrem frustrierend.

Ich denke seit über einem Jahr über Trennung nach und ich mache es mir sicher nicht leicht. Ich weiß, dass heutzutage viel zu schnell aufgegeben wird. Dazu wollte ich nie gehören. Aber dieses ständige Nichtgesehenwerden ... das macht mürbe.

Was das finanzielle angeht: Ich gehe arbeiten, brauche keinen Ehegattenunterhalt. und wenn wir vielleicht zu einem Wochenmodell kämen (ich würde ja in der Nähe wohnen), dann bräuchte keiner Unterhalt an den anderen zu bezahlen (denke ich mir zumindest jetzt mal)

Ich arbeite selbst mit Kindern und gerade deshalb würde ich mich nie einfac mal aus der Kalten trennen. Aber immer so leben? So "Hintendran"? ...

Grüße
xenotaph

Beitrag von sini60 - 13.11.11 - 10:26 Uhr

Mit einer Flucht löst du deine Probleme nicht sondern du schaffst dir noch weitere dazu.

Dein Mann nimmt dich deiner Meinung nicht ernst. Der Grund ist aber nicht, dass er dich nicht liebt sondern das du dich dagegen nicht wehrst. Und genau da solltest du mal anfangen. Warum lässt du dich so bevormunden, mach doch einfach mal. Das ist meiner Meinung kein Grund sich zu trennen.

Was glaubst du was erst alles auf dich zukommt, wenn du alleine bist? Wenn du nicht mal solche Kleinigkeiten lösen kannst, wie willst du dann richtige Probleme lösen. Die Gefahr einer Therapie ist, dass man nur noch sich selber sieht. Jeder falsche Satz, jede Reaktion wird als persönlicher Angriff gewertet und man glaubt mit einem Schlußstrich und einem Neuanfang wird alles besser. Das stimmt aber nicht.

Fang an dich zu ändern, schaff dir Respekt und dein Mann wird dich auch respektieren.

Gruß
Sini

Beitrag von carrie23 - 16.11.11 - 22:53 Uhr

Ich schließe mich den Vorrednern NICHT an.
Wenn man sich nicht mehr leibt sollte man auseinander gehen und BEVOR man sich hasst.
Wichtig istn icht dass die Eltern zusammen leben sondern dass sie miteinander reden können, sich vertragen auch dann haben Kinder mit getrennten Eltern noch ein stabiles Umweld.
Wer sagt dass man sich das schwarze unterm Nagel nicht mehr gönnen darf, sich täglich beschimpfen und lautstarke Streits führen muss um sich zu trennen?
Ich bin auch nicht davor wegen jeder Kleinigkeit das Handtuch zu werfen und sich zu trennen, aber ich bin dafür sich zu trennen wenn man sich einfach nicht mehr liebt.
Wenn einer nicht mehr liebt führt das sonst irgendwann zu genau diese schlimmen Streitszenen die dann in Hass enden und genau DANN wirds für die Kinder scheiße

Beitrag von rusu74 - 18.11.11 - 19:45 Uhr

Sehe ich auch so!

Beitrag von blaue-rose - 13.11.11 - 09:48 Uhr

Hallo xenotaph ,

so wie ich es sehe bist du schon länger unglücklich in deiner Ehe. Ich denke eure Kinder werden auch bemerken das es Probleme gibt.

Hat denn dein Mann nicht bemerkt das du nicht mehr glücklich bist? Für mich liest es sich als ob du im " goldenen Käfig " gefangen bist. Ich denke dauerhaft wird dieser Zustand dich noch weiter krank machen und es kann auch sein das der Erfolg deiner Therapie dadurch sehr eingeschränkt wird. Ich weiß nicht ob du dir vorstellen kannst eurer Ehe noch eine Chance zu geben. Wenn " Ja " würde ich aber sagen geht zu einer Beratungsstelle und sucht dort nach Wegen.

Siehst du allerdings keinen Sinn mehr in eurer Ehe würde ich für eine Trennung stimmen. Bleibst du weiter mit ihm zusammen und erträgst es nur wegen der Kinder würde es für mich einer Selbstaufgabe gleichkommen.

Habt ihr denn schon einmal offen über eure Probleme gesprochen?

Ich muss dir sagen ich habe auch eine Trennung unter ähnlichen Bedingungen hinter mir und muss sagen es war der richtige Weg. Es war zeitweise sehr hart für mich aber es war okay. Wir haben immer noch ein freundschaftliches Verhältnis und es gab nie Probleme wegen unserm Kind. Wir haben alles unter vier Augen klären können und ich denke das war auch der beste Weg fürs Kind.

Freundliche Grüße blaue -rose