Schwerer Stand bei anderen Kindern.....

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Beitrag von hasi.1981 - 13.11.11 - 14:22 Uhr

Hallo,

meine Große (4 1/2) macht mir etwas Sorgen. Sie ist sehr "erwachsenenbezogen". Z.b. ist sie sehr oft bei der Erzieherin und spielt wenig mit den anderen Kindern (diese lassen sie oft nicht mitspielen) - das sehe ich z.B. oft wenn ich sie abhole und sie im Garten sind (da kann ich sie "heimlich beobachten" ;-)). Auf dem Laternenumzug sind die anderen Kinder "vorne mitgelaufen" und haben gesungen - meine war anfangs vorne (nachdem ich sie "hingeschickt" habe) und dann lief sie mit einer anderen Mutter (diese war allein und wurde von meiner Tochter "unterhalten" - allerdings hatte ich den Eindruck das die Mutter das nicht wollte - hab sie dann wieder zu mir gerufen). Als der Umzug fertig war, spielte sie zuerst mit einem kleinen Mädchen - kurze Zeit später "hing" sie aber an deren Mutter und Oma. Ich frage mich einfach, warum sie nicht lieber mit den anderen Kindern spielt. Wenn ich sie frage kommt ein "weil ich nicht möchte" oder "weil sie mich nicht mitspielen lassen".

Im Kiga sagt sie immer, wenn andere Kinder was "anstellen". Sie geht dann zu der Erzieherin und sagt z.b. das die Kinder mit dem abgestandenen Wasser im Sandkasten matschen (ist verboten) usw....Ich denke, dass wird es ihr nicht leichter machen Freunde zu finden.

Andererseits finde ich es auch irgendwie falsch, ihr zu sagen, dass sie nichts sagen soll..... Wie soll sie das unterscheiden? Es gibt eben auch "gefährliche" Situationen, die sie mir sagt. Oder wenn jemand etwas macht, wo jemand sich wehtun kann oder Hilfe braucht. Eigentlich ist es ja richtig wenn etwas "falsch läuft" dies zu ändern. Ihre Änderung besteht eben daraus, dass sie zum nächsten Erwachsenen läuft. Aber wie geschrieben, die anderen Kinder finden das "petzen" sicher nicht gut.

Irgendwie hab ich Angst, dass sie sich zum Außenseiter entwickelt und dann in der Schule mal keinen Anschluss findet. Jetzt sind ja Erzieherinnen da, bei denen sie sein kann. In der Schule muss sie sich mit den Kindern auseinandersetzen. Aber wenn sie schon als Außenseiterin dort startet wird das sicher sehr schwer.

ich weiß einfach nicht, was ich machen soll :-(. Soll ich mir Sorgen machen? Soll ich was ändern? Warum sucht sie mehr Kontakt zu Erwachsenen als zu Kindern?

Wenn ich das hier so niederschreibe....vielleicht sucht sie sich dadurch Bestätigung bzw Lob (wenn sie etwas sagt was andere falsch machen)?

Ich bin um jeden Denkanstoß dankbar

Lg Alex

Beitrag von bambolina - 13.11.11 - 15:19 Uhr

Hallo Alex

unser ehemaliges Nachbarskind war auch so. War lieber bei den Großen, als mit gleichaltrigen zu spielen. Meine Mutter war ganz entzückt von dem Kleinen, ich fand das damals eher seltsam. Bei ihm kam noch dazu, dass er mitunter sehr aggressiv war z.B. andere Kinder gebissen hat. Andere Kinder haben ihn gemieden, worauf er ständig bei den Erwachsenen rum lümmelte.
Deine Kleine (so wie du schreibst) scheint ja nicht aggressiv zu sein, aber trotzdem wird sie nicht akzeptiert. Hast du die Erzieherin gefragt, woran es liegt, das sie kaum Anschluß findet?

Zu dem Thema "der Erzieherin erzählen, wenn ein Kind was unerlaubtes tut". Das Petzen kommt nunmal nicht gut bei anderen Kindern an und ich würde meiner Tochter in so einer Situation schon erklären, dass sie das nicht machen soll, dass die Erzieherinnen da sind aufzupassen nicht du.

Und wenn ein Kind in Not ist oder sich verletzt hat, dass man DANN der Erzieherin Bescheid geben kann.

Ladet doch mal ein anderes Kind zum Spielen nach Hause ein. Spreche die Mutter des Kindes an und sage, deine Tochter würde gerne mit XY spielen, ob sie nicht mal zu uns kommen könnte.

lg bambolina

Beitrag von hasi.1981 - 13.11.11 - 20:04 Uhr

Hallo,

nein, aggresiv ist sie überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich kenne kein Kind, welches so sozial ist wie meine Tochter (und das sage ich nicht weil sie "mein Kind ist" ;-) - ich habe drei und die anderen sind da wesentlich unsozialer ). Sie teilt gerne mit anderen. Passt auf kleinere Kinder auf (ist auch oft im Kiga bei den Kleinen und hilft) und gibt gerne ab. Sie ist, ja das kann man sagen, wirklich bescheiden. Sie ist eigentlich ein wirklicher Schatz! Außer dass sie öfters weinerlich ist und dass sie manchmal etwas überreagiert (z.b. wenn ihr Bruder was wegnimmt wird sie schnell "schrill"). Aber das ist für ihr Alter sicher normal.

Mit der Erzieherin habe ich leider keinen so guten Draht. Ich denke, sie sieht da auch keinen "Handlungsbedarf" - sieht das Petzen auch nicht als "schlimm" an. Meine Tochter sagt es und dann werden die anderen geschimpft - aber ihr wird nicht gesagt das sie nicht petzen soll......

Mit zuhause spielen ist schwer. Meine drei schlafen alle noch Mittags (auch die Große) und bis wir dann fertig sind ist es 16.00/16.30 - und dann ist es eigentlich schon zu spät für die, mit denen sie sich treffen könnte. Die Kigagruppe ist auch eher klein (12 Kinder) und da gibt es nicht so die "Auwahl". Mit einigen Müttern bin ich befreundet und wir treffen uns auch mal mit den Kindern - aber das ist bei den meisten Zeittechnisch auch ein Problem (sie arbeiten oder Mann ist dann daheim der auch mal die Kinder sehen will...).

Aber, auch wenn ich mit der Erzieherin ein paar Probleme habe - werde ich es mal die nächsten Tage ansprechen bzw mal einen Gesprächstermin ausmachen. Mir ist schon wichtig, dass sie irgendwie "intigriert" wird.

Ich denke, dass meine Tochter nicht mit den anderen spielt weil sie öfters gesagt haben das sie nicht mitspielen darf (was ja sicher auch am petzen liegen kann) und sie dann eben geht ohne "nachzuhaken" und es immer wieder zu versuchen. Sie hat es irgendwie verinnerlicht, dass sie nicht mitspielen darf das sie evtl nicht mehr richtig fragt#kratz (sie sieht sich öfters und scheinbar auch "ganz gerne" - auch daheim - in der "Opferrolle")

Ich muss mich da nochmal mit allen beteiligten (Tochter, Erzieherin und ev kann ich ja mal mit den befreundeten Müttern reden was die Töchter so erzähen) zusammensetzen...

Lg Alex

Beitrag von jurbs - 13.11.11 - 17:26 Uhr

Kinder, die sich schneller weiter entwickeln als andere suchen oft die Nähe zu den Erwachsenen. Die Eltern machen sich Sorgen, aber eigentlich finde ich das eher positiv! frei nach dem alten Gesetz "was einen nicht tötet härtet ab".

in meinem heutigen Freundeskreis ist übrigens niemand, der als Kind oder Jugendliche kein "Außenseiter" war ... und keiner ist sozial irgendwie freakig!

Beitrag von hasi.1981 - 13.11.11 - 20:14 Uhr

Das hört sich jetzt beruhigend an :-D. Ich würde ihr nur sooo gerne die Kindheit/Jugend "schöner machen". Ich glaube, ich fände es ganz schlimm (für mich ;-)) wenn sie in der Schule gemobbt oder ausgeschlossen wird...... Ob sie das dann schlimm finden würde weiß ich nicht #kratz. Ich glaube das sie sich eigentlich in der momentanen Situation ganz gut fühlt - aber ich habe bedenken, wenn die Erzieherin wegfällt und in der Schule keiner da ist der für sie da ist, dass dann das Tief kommt....und dann dort wieder rauszukommen ist glaube ich schwer.

Das sie weiter ist als andere....das kann ich schlecht beurteilen. Ich glaube sie hat ein großes Verantwortungsbewusstsein und ein sehr großes Sozialverhalten - das ist etwas mit dem sie sich von anderen schon abhebt #kratz "weiter" im Sinne von "hochbegabt" oder ähnlichem glaube ich nicht. Das ist evtl auch etwas was die anderen "stört" - das sie keinen "Quatsch" macht. Also sie spielt z.b. viel Rollenspiele, mit Puppen, Gesellschaftsspiele, Puzzle usw....ABER so Phasen wie mein Sohn, der mal auf die Idee kommt, die Wände zu verschönern, schaut was passiert wenn Tapete abgerissen wird oder gerne mal seine Hände im Wasserbecher wäscht....sowas hat sie NIE gemacht. Sie war vom Verhalten immer sehr "gesittet". Das ist evtl ein Punkt, was andere Kinder als "Spielverderber" sehen #kratz

Beitrag von diefraudocktor - 14.11.11 - 10:32 Uhr

"in meinem heutigen Freundeskreis ist übrigens niemand, der als Kind oder Jugendliche kein "Außenseiter" war ... und keiner ist sozial irgendwie freakig!"

Doch, da haben sich nämlich die Freaks zusammengeschlossen :-p

Beitrag von froehlich - 13.11.11 - 18:29 Uhr

Ich denke, es gibt einfach Kinder, die gerne mit Erwachsenen zusammen sind - allerdings ist mir in meiner pädagogischen Laufbahn oft aufgefallen, daß dies häufig Kinder sind (nicht böse sein), die ein bisschen altklug daherkommen und sich auch gerne "wichtig" nehmen. Ist Deine Tochter Einzelkind? Bekommt sie sehr viel Aufmerksamkeit von Euch/Omas/Opas etc.? Vielleicht wäre es gut, öfter mal Kinder zu Euch nach Hause einzuladen. Das Petzen (und es IST nunmal petzen, so wie Du es beschreibst) würde ich auf gar keinen Fall unterstützen - auch auf Erzieherinnenseite kommt das bestimmt nicht gut an. Ich habe solche Aktionen immer sehr schnell und kurz und knapp unterbunden mit dem Hinweis darauf, daß ich keine "Verklaghaferl" mag. Gibt's übrigens auch bei meinen eigenen Buben nicht, Ausnahme: wenn wirklich etwas Schlimmes passiert oder echter Schaden entsteht! Aber den Unterschied kennen auch kleine Kinder eigentlich sehr genau. Wenn Du da nicht gegensteuerst, wird Dein Kind (wie Du's ja befürchtest) auf dem Schulhof sehr schnell zu jenen unbeliebten Kandidaten gehören, die bei jeder Kleinigkeit die Pausenaufsicht belästigen und sich an den Rockzipfel der Lehrer hängen. Sieh zu, daß Deine Kleine so oft wie möglich unter Kindern ist - wenn ihr Gleichaltrige zu langweilig sind, kann sie vielleicht mit größeren Kindern (z.B. in einem Sportverein) etwas anfangen. Auf jeden Fall solltet ihr dieses Ungleichgewicht versuchen aufzubrechen - würde auch nochmal mit den Erzieherinnen über evtl. Lösungsmöglichkeiten reden.

Gruß, babs

Beitrag von hasi.1981 - 13.11.11 - 19:26 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist die älteste von 3en. Also 4,5 Jahre, fast 3 Jahre und 1 1/2. Etwas altklug ist sie evtl #kratz jedenfalls gegenüber ihrem Bruder. Sich wichtig nehmen - nein, eher im Gegenteil. Sie ist auch oft unsicher, ob sie was richtig macht (da kommt öfters die Nachfrage "mach ich das richtig/gut...." - aber weniger des Lobes wegen sondern eher weil sie unsicher ist).

Das "Problem" bei der Erzieherin ist - ich glaube sie findet es gut so. Ich denke nicht, dass sie sagt das sie nicht petzen soll. Im Gegenteil. Sie "freut" sich darüber das sie "mit aufpasst" und die Kinder werden dann auch gleich geschimpft. Somit bekommt sie mit diesem Verhalten eben leider Bestätigung.... Bei uns zuhause versuche ich das einzudämmen - und hier ist es auch nicht so schlimm. Aber wenn ich sie vom Kiga abhole erzählt sie mir oft was xyz gemacht haben und das sie es der Erzieherin gesagt hat. Sie ist auch so ein bisschen Liebling von der Erzieherin. Sie wechselt aber bald den Kiga wegen Umzug (geplant im nächsten 1/2 Jahr - aber davon weiß sie noch nichts) und da hoffe ich, dass die Erzieherinnen evtl etwas weniger auf sie "eingehen" im Sinne von "bevorzugen".

Mit Nachmittags treffen ist irgendwie schwer. Sie kommt vom Kiga - bis wir daheim sind, gegessen haben und dann machen alle drei Mittagsschlaf (auch die Große - sie braucht den Schlaf noch sonst ist sie Abends total fertig) und dann wären wir erst bis 16.00/16.30 "bereit" um etwas zu unternehmen....die Zeit wo die meisten schon auf Papa warten (bei uns auch - er kommt um 17.30). Sie geht in die Musikschule was ihr sehr viel Spaß macht.

Genau diese Angst mit der Schule habe ich auch..... Ich hoffe, dass die Erzieherin im neuen Kiga da etwas anders drüber denkt und anders reagiert (petzen) auch finde ich, dass die Erzieherin dann eben etwas mehr die Sozialkontakte unterstützen sollte (oder verlange ich da zuviel?) - sie meinte letzens das sie viel allein spielt. Allerdings brauche ich dort nicht meine Probleme ansprechen - da ich denke, die Erzieherin findet es so o.k........ (wir haben leider ein etwas gespanntes Verhältnis da ich mich als Mutter nicht ernst genommen fühle und ihr das auch mal so gesagt habe).

Ich bin wirklich ratlos......ich hätte so gerne, dass sich das eingespielt hat wenn sie im neuen Kiga ist - einfach weil sie dort die Chance hat ganz neu zu starten! Und die Kinder, mit denen sie jetzt im Kiga ist sind dann auch nicht mehr bei ihr in der Schule. Ich würde das so gerne "in den Griff" bekommen....

Danke und lg
Alex

Beitrag von froehlich - 13.11.11 - 20:21 Uhr

O.k., sorry, ich hatte Dein vorheriges Posting übersehen...;-). Ja, als Älteste von Dreien ist Deine Kleine vielleicht wirklich ein bisschen altklug, Schicksal der Ältesten, ich war/bin auch so eine Älteste von Vieren....und als Kind bin ich meinen Geschwistern manchmal gehörig auf die Nerven gegangen....:-p. Jetzt verstehe ich vieles besser. VOR ALLEM: also hör mal, ich finde was Du über die Erzieherinnen schreibst wirft ja nun wirklich kein gutes Licht auf diese Schnarchnasen (sag ich jetzt mal so). Es ist ja nun klar, daß das Verhalten der Erzieherin bei Deiner Tochter die Tendenz zum "anzeigen" verstärkt, das ist ja geradezu lächerlich. Deine Tochter ist 4, sie ist noch ein Kind und weiß es halt im Moment nicht besser, aber eine ERWACHSENE muß doch da milde gegensteuern können! Ich bitte Dich! Kein Wunder, daß die Sache aus dem Ruder läuft. Und nein, ich finde es auch nicht zuviel von der Erzieherin verlangt, die sozialen Kontakte Deiner Tochter im Kindergarten zu verstärken. Kinder in diesem Alter können unmöglich schon eine so hohe soziale Kompetenz besitzen, alles selbst zu regeln. Gut, daß Deine Tochter wechselt, das ist wahrscheinlich der beste Weg. Ich wünsche Euch wirklich, daß sich mit einer neuen (kompetenten) Erzieherin die Dinge ändern.....werden sie bestimmt! Und tröste Dich: Kinder sind ja nun flexibel und extrem lernfähig, sobald Deine Kleine merkt, daß es anderswo andere Regeln gibt und die Karten neu gemischt sind wird sie auch ihr Verhalten anpassen.

Beitrag von hasi.1981 - 13.11.11 - 21:13 Uhr

Ich hab sie vorhin nochmal gefragt (ist nochmal aufgestanden weil sie Durst hatte)...wenn sie es das erste mal sagt ist es o.k./gut und die Erzieherinnen sagen dann auch nicht das sie petzt. wenn die Kinder weiter machen und sie sagt es dann 3x - dann sagen sie, sie ist eine Petze. Ich hab sie dann gefragt ob es denn dann falsch ist was zu sagen. Sie meinte dann "Nein, beim ersten Mal ist das gut aber dann wenn ich es wieder sage, meinen sie das ich petze"#kratz.

Ich glaube einfach, dass der Kiga einfach Wert auf andere Sachen legt. Er ist bekannt dafür, dass er gute Erstklässler "bringt". Die Kinder können (im Gegensatz zu den Kindern aus anderen Kigä) ruhig sitzen, haben gute "Grundkenntnisse" wie Namen schreiben, mit der Schere umgehen, basteln usw. Da wird sehr (meiner Meinung nach zuviel) Wert drauf gelegt. Die gebastelten Sachen "müssen" perfekt sein - da hat meine Tochter schon etwas Komplexe bekommen weil sie z.B. eben mit gerade 3 noch keine Männchen gemalt hat sondern nur Krikel krakel (was "kritisiert" wurde) und ständig fragt, ob das denn gut ist (wenn sie was malt oder so). Ich sage ihr dann immer, dass jeder anders malt und ob ein Männchen jetzt so oder so ausschaut - es muss demjenigen gefallen der malt. Aber sie meint immer, dass etwas "falsch" ist. Ich habe einfach den Eindruck das sehr viel Wert auf die "Außenansicht" gelegt wird...und daraufhin vielleicht die sozialen Kontakte etwas vernachlässigt werden......

Im anderen Kiga, den ich angeschaut habe ist es glaub ich genau andersrum. Dort wird weniger auf die "Fähigkeiten" geschaut bzw die Kinder "lernen weniger". Ich bin sicher, dass sie im momentanen Kiga mehr lernen würde - aber irgendwie bin ich auch sicher das sie im anderen mehr Spaß haben wird..... Es ist weniger ein Programm was abgearbeitet werden muss sondern viel Spiel und draussen sein. Und ich glaube, dass es so besser ist. Wenn sie "Defizite" hat, die sie in der Grundschule können muss, ist es meine Aufgabe als Mutter dies dann daheim zu vermitteln bevor sie in die Schule kommt (konzentriert was machen, still sitzen usw) natürlich sollte sie im Vorschulprogramm auch was "lernen" aber ich finde es auch wichtig, freie Spielzeit zu haben. Oder auch mal mit allen Kindern zu basteln und "Gefahr zu laufen" das ein Kind nicht alles nach Plan macht. Bisher sitzen immer 2-3 Kinder da, die dann "beaufsichtigt" werden beim schneiden/malen usw....

Ich danke dir für dein Post und deine lieben Wünsche.

Lg Alex

Beitrag von babybaer4 - 13.11.11 - 22:44 Uhr

Hallo,

ich habe hier auch einen kleinen Anstandswauwau(6j)
Er hält sich an jede Regel und verpetzt andere.Wir haben es jetzt in "große Regeln"und "kleine Regeln"unterteilt.
Er soll sich an alle halten!
Aber wenn z.b ein anderes Kind in der Nase poppelt muss das nicht gesagt werden .Das ist dann die Aufgabe der Erwachsenen das selber zu sehen oder auch nicht.Aber wenn ein anderes Kind einen oder andere haut,gefährliche Sachen macht...dann soll er einem Bescheid geben.

Lg Sabine

Beitrag von hasi.1981 - 14.11.11 - 07:50 Uhr

Danke, so werde ich es jetzt auch handhaben...ich hoffe, dass es klappt. Hat dein Sohn dadurch einen schlechteren Stand bei dein anderen Kindern oder spielen sie trotzdem "normal" mit ihm?

Lg Alex

Beitrag von babybaer4 - 14.11.11 - 08:45 Uhr

Hallo,

ich weiß es nicht.Er hat momentan ,zumindestens wie er es erzählt,wenig Freunde.
Aber ob es am Petzten liegt , weil er sehr ruhig ist oder weil er der Jüngste ist kann ich noch nicht sagen.Im Kindergarten war er sehr beliebt und in der Schule ist er erst seit ein paar Wochen.

Lg Sabine

Beitrag von xyz74 - 14.11.11 - 09:52 Uhr

Hallo Alex,

Dein Tochter ist die Älteste von Dreien.

Kann es sein, dass sie es gewohnt ist die Kleinen "mitzuerziehen" und dieses Verhalten in den Kindergarten mitnimmt?

Bei meinem Großen (gerade 3 geworden) fällt mir oft auf, dass er die Kleine (16Monate) oft erzieht. Wenn sie etwas macht, von derm er weiß, dass es nicht erlaubt ist (zb CD aus dem Regal holen) motzt er sie an, versucht sie weg zu holen oder ruft nach mir.
Ich denke, dass er einfach mein Verhalten kopiert.

Beitrag von hasi.1981 - 14.11.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

ja da hast du sicher recht! Ich sage ihr auch oft, dass ich die Mutter bin und nicht sie. Auch wenn sie mit den Puppen spielt ist ganz klar, woher sie kopiert. Ich versuche es einzudämmen und sie nicht so "zur Verantwortung ziehen" (ich denke du weißt was ich meine....