Wieviel shoppen ist ok?
Ist es krank wenn man einmal die Woche in die Stadt MUSS????
Ab wann ist es eurer Meinung nach bedenklich bzw. krankhaft??
Haben wollen was grad in ist.
Loopschal, Modeschmuck, Schminke, Handtasche.... obwohl man den Schrank schon voll hat.
Eure Meinung interessiert mich sehr.
Ist dieses Kaufverhalten Ersatz oder einfach nur notwendig um sich mal so richtig gut zu fühlen ( für kurze Zeit )??
Kaufrausch
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Beitrag von hasenfrau70 - 14.11.11 - 08:34 Uhr
Beitrag von lisasimpson - 14.11.11 - 08:48 Uhr
welche anderen möglichkeiten "sich mal richtig gut zu fühlen" gibts denn?
was passsiert, wenn du es nicht machst?
gibt es eine beeinträchtigung durch das kaufen (z.B. finanziell?)
Kommt nach dem "gut fühlen" ein "schlecht fühlen (gewissensbisse, selsbtvorwürfe, heimlichtuerei....)?
ich glaube, daran würde ich es festmachen..
allerdigns muß ich agen, daß ich sachen, die mir gut tun (und wenn auch nciht für ewig und immer:), die ich gerne mache und die mir nicht übermäßig schaden ( ob nun abends in ner kneipe was trinken oder morgens ne runde schwimmen) ehrlic hgesagt bei mir nicht das gefühl hinterlassen, es köntne sich um etwas problematisches handeln..
Beitrag von flamingoduck - 14.11.11 - 09:59 Uhr
Ich denke nicht, dass es krankhaft ist, solange Du keine absolut unnützen Dinge kaufst und Dich obendrein noch komplett verschuldest.
Wichtig ist, dass Du deine Finanzen im Blick hast. Wenn Du es Dir nach Abzug aller anfallenden Fixkosten leisten kannst, dann ist es gut.
Wenn Du in die Miesen rutschst, dann ist es nicht ok.
Mein Mann und ich gehen auch gerne shoppen, aber es ist bei uns auch einfach die Neugier, was denn im Moment wieder Neues da ist.
Vor allem bei mir ist diese Neugier berufsbedingt, da ich als Modedesignerin meine Brötchen verdiene 
Wir sehen viel, aber ich ertappe mich oft bei dem Gedanken "es ist schön aber BRAUCHE ich es denn?" und dann gehe ich gedanklich meine Schränke zuhause durch.
Ich habe kürzlich tolle (und schweineteure) Stiefeletten gesehen, ein absoluterTraum, aber daheim habe ich genug davon.
Dafür habe ich bei einer Skinny Jeans zugegriffen, weil mir die alte wirklich zu groß war und eine andere schon sehr abgewetzt war.
Und demnächst BRAUCHE ich dringend mal wieder eine vernünftige Winterjacke, wenn ich mit unserer Tochter rausgehe (aber eher eine günstige, da oft Freunde mit Hunden dabei sind und diese mit Freuden an uns hochspringen und spielen wollen).
Die einzige Ausnahme mache ich bei GG&L Handtaschen - ich bekenne mich als Sammlerin der Sondereditionen.
Aber das sehe ich eher als (teures
) Hobby, welchem ich nur nachgehe, wenn ich sonst keine großen Ausgaben habe und mein Schatz grinst höchstens darüber.
Ich liebe es, meine Taschen schön auszustellen (wir haben auch schon über einen schönen Vitrinenschrank im Office nachgedacht).
Immerhin besser als Deko-Clowns oder Teddybären meint er und man kann die Taschen stets verwenden.
Und Du schreibst: "haben wollen, was gerade IN ist".
--> hier sollten auch Dein eigener Stil und Geschmack eine Rolle spielen. In den Modezeitschriften sind jede Woche/Monat tausend Sachen abgebildet, die angeblich IN sind.
Heute steht drin, dass der Leolook das MUSTHAVE der Saison ist.
In der nächsten Ausgabe ist er schon wieder kalter Kaffee und wird schlecht gemacht.
(Nur als Beispiel).
Wenn deine Schränke so voll sind: nimm Dir einen Nachmittag Zeit und miste aus.
Alles, was Du länger als ein Jahr nicht getragen hast: raus, auf den Flohmarkt oder ebay.
So gehst Du mal alles durch und weißt später umso besser, was Du brauchst und wovon Du genug hast.
Und dabei lassen sich oft neue Outfits kombinieren, die plötzlich wieder IN sind.
(Frag nicht, wie viele "alte" Plünnen ich mit einer einzigen neuen Jeans kombinieren konnte.) 
LG
Beitrag von snowwhite1974 - 14.11.11 - 10:01 Uhr
Hallo,
sobald du "musst" finde ich es nicht mehr normal. Auch ein übervoller Schrank und der Drang, alles "haben" zu wollen, was in ist, lässt auf eine gewisse Ersatzbefriedigung (Befriedigung innerer Leere?) schließen.
"Haben wollen" ist meiner Erfahrung nach häufiges Indiz für "Nicht-Sein wollen" oder "Nicht-Sein können".
Gru0 snowwhite
Beitrag von ayshe - 14.11.11 - 11:21 Uhr
Ich kann so ein Verhalten oder Kaufbedürfnis überhaupt nicht nachvollziehen und bin immer ganz froh, wenn ich gar nichts brauche und nicht los muß.
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Haben wollen was grad in ist.
Loopschal, Modeschmuck, Schminke, Handtasche.... obwohl man den Schrank schon voll hat.
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Bedenklich finde ich bei extremen Modekäufen immer, daß die Käuferinnen keinen eigenen Geschmack und Stil haben können. Oder finden sie tatsächlich jede Moderichtung selber so klasse?
Bei der Vielfalt ist es doch sehr unwahrscheinlich, daß es tatsächlich dem eigenen Geschmack und Stil entspricht.
Ich denke wirklich, ihnen wird das alles nur von der Werbung eingeredet.
Und so eine Empfänglichkeit, von anderen zum Kauf verleitet zu werden, ist bedenklich.
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Ist dieses Kaufverhalten Ersatz oder einfach nur notwendig um sich mal so richtig gut zu fühlen ( für kurze Zeit )??
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Das weiß ich nicht, es kann sicher mehrere Gründe oder Auslöser geben.
Mir fallen ein:
1. wie oben gesagt, keine eigene Sicherheit bzgl. Geschmack und persönlichem Stil und daher der Wunsch und die Empfänglichkeit dafür, sich komplett von der Werbung einlullen und einkleiden zu lassen.
2. Ja, vllt ein Ersatz, materielle anschaffen, wo es an anderen fehlt, wo vllt auch Anerkennung fehlt oder Selbstbewußtsein.
vllt denken manche, solange sie dauernd absolut das Neueste haben, daß sie damit auch schön sind, in sind, toll aussehen und dazu gehören zur Modewelle.
Ob es krank ist oder ab wann, weiß ich nicht.
Mir ist das Verhalten grundsätzlich nicht geheuer.
Nachvollziehen kann ich es jedenfalls nicht.
Und warum fühlt man sich dann gut?
Wenn ich sehe, daß meine paar Jeanshosen allmählich hinüber sind und ich mir dann Ersatz besorgt habe, fühle ich mich auch gut, weil ich einfach ein Klamottenproblem, -engpaß beseitigt habe, aber mehr auch nicht.
Beitrag von manavgat - 14.11.11 - 11:49 Uhr
Wer Dinge kauft, die er nicht braucht und auch gar nicht bezahlen kann, ist krank.
Mit anderen Worten, die halbe Republik ist krank, was der o. a. These nicht widerspricht.
Gruß
Manavgat
Beitrag von anarchie - 14.11.11 - 21:36 Uhr
Hallo!
bedenklich ist es, wenn es nicht mühelos abstellbar ist.
Und wenn es die finanziellen Mögklichkeiten übersteigt.
Für kaufsucht gibt es viele Ursachen.
das kann man nicht pauschal sagen.
lg
melanie
