Hallo!
Wie läuft das ab, wenn ein Kind krank ist. Kann man sich dann krankschreiben lassen oder muss muss eine Krankmeldung des Kindes dem Arbeitgeber vorlegen? Hab mal irgendwie gehört, dass das gehen soll.
Wie viele Tage im Jahr darf das sein und macht Ihr sowas oder gebt Ihr euer krankes Kind z. B. dann der Oma und geht trotzdem arbeiten?
Kommt das schlecht beim AG an, wenn man wegen einem kranken Kind zu Hause bleibt?
LG
Kind krank?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von 0987654 - 14.11.11 - 09:43 Uhr
Beitrag von wind-prinzessin - 14.11.11 - 09:58 Uhr
Der Kinderarzt stellt dir dann ne Bescheinigung aus, dass das Kind Betreuung braucht. Die gibst du bei deiner Arbeit ab. Ich glaube, 12 oder 14 Tage sinds im Jahr. Mein Chef mag sowas nicht, deswegen arbeite ich die Tage immer nach.
Beitrag von puffie - 14.11.11 - 20:59 Uhr
Hallo,
wenn Du ges. krankenversichert bist, ist es egal ob Dein Chef das mag oder nicht, da Du ein Anspruch darauf hast.
Gruß
Torsten
Beitrag von ayshe - 15.11.11 - 08:45 Uhr
Manche chefs mögen es auch nicht, wenn man Urlaub oder Gleittage nimmt.
Beitrag von wind-prinzessin - 15.11.11 - 10:00 Uhr
Richtig, deswegen habe ich auch nicht meinen kompletten Urlaub genommen
Beitrag von lumi1980 - 15.11.11 - 11:00 Uhr
Selber Schuld!
Bei der Selbstaufgabe hier einiger bezüglicher ihrer Arbeitsstelle bracuht man sich über die zunehmenden "Burn-Out" Fälle echt nicht mehr wundern!
Beitrag von ayshe - 15.11.11 - 11:08 Uhr
Mußt du wissen. Ich habe bisher immer meinen vollen Jahresurlaub genommen und meine Überstunden abgleichen lassen.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 14.11.11 - 10:04 Uhr
Hallo
Du hast 10 Kind-krank-Tage im Jahr.
Bianca
Beitrag von tjanzen - 14.11.11 - 10:16 Uhr
Guten Morgen,
der Kinderarzt stellt Dir eine Bescheinigung aus, die Du in Kopie Deinen AG vorlegst und ansonsten bei der Krankenkasse einreichst. Für die Kinder-Krankentage erhältst Du kein Gehalt vom AG, dafür aber Krankengeld von der Krankenkasse.
Pro Kind hat jedes Elternteil 10 Tage im Jahr, bei Alleinerziehenden alle 20 Tage.
Wenn es meinem Kind nicht sooo schlecht geht und ich die Möglichkeit habe, gebe ich es durchaus auch mal zu meiner Mutter bzw. sie kommt zu uns nach Hause.
Mein Chef macht keine Luftsprünge, wenn ich wegen krankem Kind zu Hause bleibe - das lässt sich aber nunmal nicht ändern.
Viele Grüsse,
Tina
Beitrag von thea21 - 14.11.11 - 10:20 Uhr
<<<Kann man sich dann krankschreiben lassen>>>
Nein, das wäre, rein rechtlich Betrug.
<<<Wie viele Tage im Jahr darf das sein und macht Ihr sowas oder gebt Ihr euer krankes Kind z. B. dann der Oma und geht trotzdem arbeiten?>>>
10 Tage für jedes Elternteil, 20 für Alleinerziehende. Pro Jahr.
Und wo das Kind hinkommt wie individuell entschieden. 40 Fieber und Bronchitis, bleibt sie bei mir. Bindehautentzündung, alles wieder gut mit Antibiotikagabe, dann Plan B, Oma, Partner etc.
<<<Kommt das schlecht beim AG an, wenn man wegen einem kranken Kind zu Hause bleibt?>>>
Ja,nein,ja,nein...ähm...warte ja, äh nein.
Will heißen: Ich kenne deinen AG nicht. Mein Arbeitgeber sagt: Krankes Kind gehölrt auskuriert, zieht keine Miene und alles ist schick. Mein voriger AG wäre mir am liebsten an den Hals gesprungen!
Beitrag von tina_b84 - 14.11.11 - 10:26 Uhr
Hallo,
jedem Elternteil, das gesetzlich krankenversichert ist, stehen 10 Tage zu. Zusammen haben Vater und Mutter also 20 Tage, die sie von der Arbeit bezahlt freigestellt werden können - die Krankenkasse zahlt dann eine Entgeltersatzleistung. Bei privat versicherten gibt es das, soweit ich weiß, nicht.
Der Kinderarzt stellt dafür eine Bescheinigung aus.
Wie es beim Arbeitgeber ankommt, wenn man mit seinem kranken Kind zuhause bleibt, ist ganz unterschiedlich und hängt von der Firmenpolitik ab. Ich war auch schon während der Probezeit mit meinem kranken Kind zuhause ohne dass es negative Folgen hatte. Manchmal geht es eben nicht anders. Natürlich sollte man sich bemühen, sein Kind anderweitig unterzubringen, wenn es länger dauert.
LG, Tina
Beitrag von ayshe - 14.11.11 - 11:03 Uhr
Bei gesetzlich Versicherten Arbeitnehmern:
Daß man nicht sich selbst krankschreiben läßt, sondern den sogenannten "blauen Schein" vom Kinderarzt bekommt, wurde schon gesagt.
http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/wenndaskindkrankist/gutzuwissen/freistellung/
##
und macht Ihr sowas oder gebt Ihr euer krankes Kind z. B. dann der Oma und geht trotzdem arbeiten?
##
Wir haben keine weitere Betreuung und ich habe das nur genutzt, wenn mein Mann entweder auch krank war oder aus beruflichen Gründen nicht betreuen konnte.
##
Kommt das schlecht beim AG an, wenn man wegen einem kranken Kind zu Hause bleibt?
##
Kommt auf den AG an.
Beitrag von havanna0804 - 14.11.11 - 11:40 Uhr
Hallo,
uns hat es letzte Woche (bin seit 3 Monaten wieder arbeiten) auch erwischt. Ein Kind Bronchitis und 3 Tage knapp 41 Grad Fieber, die andere hat es nicht ganz so schlimm erwischt. Sie fieberte jedoch auch dann und wann und hing total in den Seilen.
Am Dienstag bin ich noch zu Hause geblieben und ab Mittwoch hat mein Mann dann früher angefangen und war um 15.30 Uhr zu Hause (sonst selten vor 18 Uhr).
Dann bin ich los, und habe das Nötigste weggearbeitet. Wenn ich nach Hause kam, haben meine drei Lieben schon geschlafen.
Die Stunden schreibe ich mir auf und schaue, was dann an Fehlzeiten übrigbleibt. Und dafür nehme ich dann Urlaub. Es ist noch genügend aus der Zeit vor Mutterschutz da. Seit Donnerstag geht es den beiden von Tag zu Tag besser, aber Kita ist noch nicht. Also machen wir das die Woche weiter so. Meiner Chefin reicht das so, sie ist mir bei diesem Vorschlag entgegengekommen und hat meinen Vorschlag akzeptiert. Klar, ist es anstrengend, aber die Zeit geht auch vorbei...
Die Kind-Krank-Tage würde ich nur in Anspruch nehmen, wenn es gar nicht anders geht. Schließlich bekommt man von der Krankenkasse dann nur ca. 75% seines Nettoeinkommens erstattet, oder täusche ich mich da?
Ich weiß, das geht nicht in jedem Job (mein Mann und ich arbeiten beide im kaufmännischen Bereich und ich habe mit dem Tagesgeschäft nicht viel zu tun), aber für uns ist es eine Option.
-gebt Ihr euer krankes Kind z. B. dann der Oma und geht trotzdem arbeiten?-
Die Variante entfällt bei uns, da beide Omas selbst noch viele Jahre Vollzeit arbeiten (müssen).
LG Sandra
