Hallo,
mich interessiert wie ihr für Eure Kids vorsorgt. Meine Baby ist zwar erst 6 Wochen alt, aber man möchte doch bissl was für die kleinen für "später" sparen. Wie macht ihr das?
Klassisch mit Dauerauftrag aufs Sparbuch oder Tagesgeldkonto?
Bausparer?
Und gibt es solche "Aussteuerversicherungen" noch, wo die Kleinen bei Volljährigkeit den gesparten Betrag ausgezahlt bekommen?
Und habt ihr spezielle Versicherungen abgeschlossen? Es gibt ja auch schon Unfallversicherungen für die ganz kleinen. Ist sowas sinnvoll?
Ich danke für Eure Tipps und Erfahrungen!
Wie sorgt ihr für eure Kids "finanziell" vor?
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Beitrag von titania78 - 14.11.11 - 22:04 Uhr
Beitrag von senior666 - 14.11.11 - 22:26 Uhr
meine haben Festgeld je bis zum 18 Burzeltag bei der Sparda zu damals topZinsen (festgeschrieben) je 20.000 ( umgerechnet)€ seit 17 bzw 15 Jahren festgelegt
Beitrag von michi3005 - 15.11.11 - 06:14 Uhr
Wir nutzen Tagesgeldkonten bei der Diba, die allerdings nicht auf den Namen der Kinder laufen.
Da sind wir sehr flexibel mit der Einzahlung.
Beitrag von rosaundblau - 15.11.11 - 06:45 Uhr
Guten Morgen!
Sparbuch und Ausbildungsversicherung.
Eine Unfallversicherung hat unser Sohn auch, daß ist aber keine Geldanlage -muss die Versicherung nicht leisten, ist das Geld futsch- aber eine Absicherung, die wir sinnvoll finden. Hatten in der Familie einen Fall, indem es nur dank Unfallversicherung finanziell gut weitergelaufen ist.
vg rosaundblau
Beitrag von siomi - 15.11.11 - 08:04 Uhr
Sparbuch und Ausbildungsversicherung
Beitrag von marion2 - 15.11.11 - 08:12 Uhr
Hallo,
zur Unfallversicherung:
Stell dir einfach vor, dein Kind stürzt, kommt blöd auf und ist fortan Querschnittsgelähmt.
Kommt selten vor, ja, aber es kommt vor.
Ich stehe auf flexible Sparformen wie das klassische Sparbuch - wenn das Geld knapp ist, setzt man ein paar Monate aus und dann gehts problemlos weiter... so haben die Kinder auch in schlechten Zeiten noch Butter auf dem Brot.
Gruß Marion
Beitrag von zwiebelchen1977 - 15.11.11 - 08:38 Uhr
Hallo
Du kannst bei der Unfallversicherung auch eine Rente abschlissen, falls soetwas pasiert. Dann ist man auch abgesichert.
Bianca
Beitrag von tina_b84 - 15.11.11 - 08:34 Uhr
Hallo,
wir haben unseren Sohn in die Unfallversicherung seines Papas aufnehmen lassen.
Zusätzlich haben wir ein Tagesgeldonto bei der ING DiBa, auf das wir monatlich per Dauerauftrag einen kleinen Betrag überweisen. Außerdem zahlen wir dort Geldgeschenke ein. Bis er mal flügge wird, sammelt sich da einiges an.
Von Ausbildungsversicherungen etc. halte ich nichts, weil man damit sehr unflexibel ist und außerdem von seinen Beiträgen Gebühren / Verwaltungskosten / Provision etc. mitbezahlt.
Meine Eltern haben eine Enkelpolice von der Allianz für ihn abgeschlossen. Ist zwar dasselbe wie eine Ausbildungsversicherung... aber sie wollten es so und da habe ich natürlich nicht gestritten. Lieber so eine Police als gar nichts 
LG, Tina
Beitrag von zwiebelchen1977 - 15.11.11 - 08:41 Uhr
Hallo
Wir haben für unsren Sohn ein Sparbuch , was wir mit einem etwas höheren angelegt haen. Zusätzlich kommt da monatlich was drauf. MEine Eltern haben einen Sparbrief abgeschlossen und meine Se einen Bausparvertrag.
DAs sollte reichen, bis er 18 ist um sich dann einiges leisten zu können.
Bianca
Beitrag von agostea - 15.11.11 - 08:55 Uhr
Normale Versicherung (Unfall etc.) - den Rest müssen sie selbst sehen später. Ich kann nicht noch Rücklagen bilden für 2 Kinder. Konnten meine Eltern auch nicht, und trotzdem kam ich klar.
Gruss
agostea
Beitrag von siomi - 15.11.11 - 09:23 Uhr
Finde ich eine vernünftige Einstellung, andere sorgen lieber vor als mit den Kids in den Zoo zu gehen, weil es ihnen dadurch an der Kohle dafür mangelt.
O.k. ein Sparbuch für das Geld was bei Geburtstagen und Weihnachten anfällt hat so ziemlich jeder, aber was manche für ihr Kind sparen, da fragste dich echt ob die überhaupt jemals arbeiten müssen.
Beitrag von agostea - 15.11.11 - 10:07 Uhr
Wenn ich das Geld hätte, würde ich das vielleicht auch so machen, damit sie mit 18 gut starten können.
Andererseits kam ich als Kind meiner Eltern auch nicht in den Genuss, bin mit 17 ausgezogen, habe mir den Führerschein nebst Auto selbst fianziert und und und. Es ging. Wenn auch echt kurz auf knapp. Aber ich habe gelernt, mit Geld umzugehen.
Auch kein schlechtes Attribut, wie ich finde. Können die meisten nämlich nicht.
Heuer ist es so, ich kann es mir schlicht nicht leisten, Geld anzusparen, was ausschliesslich als Rücklage gebildet wird, um es irgendwann in 15 Jahren an die Kinder auszuhändigen. Und ich bin nicht bereit, mich dafür einzuschränken, und das müsste ich.
Dafür - wie du schon sagst - bin ich Grosszügig in der Freizeitgestaltung und erfülle auch zwischendurch mal Wünsche. Klar, DAS ist Geld, das könnte ich zurücklegen für die Jungs...aber das ist keine Lebensqualität. 
Gruss
agostea
Beitrag von siebzehn - 15.11.11 - 10:14 Uhr
Meine Eltern konnten auch nicht großartig sparen für uns, trotzdem kam durch Geldgeschenke (der Verwandtschaft) zu Weihnachten, Geburtstagen, Konfirmation etc. immerhin so viel Geld auf mein Sparbuch, dass ich davon meinen Führerschein und ein kleines Auto bezahlen konnte.
Wir sparen für unsere Söhne schon so einiges, denn wer weiß, wie hoch z.B. die Studiengebühren in 15 Jahren sein werden. Wie teuer ein Auslandsstudium oder eine Meisterschule oder der Führerschein. Aber wir können es uns zum Glück auch leisten und trotzdem heute mit den Kindern in den Zoo gehen.
Und dennoch: Wir werden später schon erwarten, dass sich unsere Jungs früh selber was dazuverdienen (Zeitungen austragen, Nachhilfe geben, in den Schulferien in der Fabrik arbeiten etc.), wenn sie z.B. teure Markenklamotten haben möchten oder das neueste Smartphone (oder was auch immer es dann geben wird). Wir sorgen für die Zukunft unserer Kinder vor - werden ihnen aber nicht alle alltäglichen Dinge "in den Hintern blasen" (das tun wir auch heute schon nicht).
Beitrag von siomi - 15.11.11 - 11:12 Uhr
Ich finde was ihr macht auch völlig in Ordnung, wenn man es sich leisten kann. Ein gesunder Misch-Masch.
Wir können unseren Kindern auch etwas auf Seite legen, aber einschränken würde ich mich deshalb nicht. Zumindest nicht soweit, dass sämtliche Freizeitaktivitäten eingeschränkt werden müssen.
Beitrag von siebzehn - 15.11.11 - 11:18 Uhr
Nein, einschränken würde ich mich dafür auch nicht groß. Schließlich lebt man heute und möchte auch heute schöne Erlebnisse mit den Kindern teilen (wobei diese ja nicht immer teuer sein müssen - eine gemeinsame Radtour ist für die Kinder mindestens ebenso toll wie ein Besuch im Indoor-Spielplatz).
Wenn wir finanziell allerdings nicht so gut dastehen würden, würde ich mich in gewisser Weise schon einschränken, um zumindest für die eigene Rente (oder meinetwegen auch Unvorhergesehenes) vorzusorgen.
Beitrag von liki - 15.11.11 - 11:21 Uhr
ja, für die eigene Rente! Aber, wenn man nicht so gut dasteht, dann ist es doch irgendwie sinnvoller, für die eigene Rente was beiseite zu legen, als noch ein Sparbuch für die Kinder anzulegen. (also, wenn beides nicht geht).. lieber sollen die sich mit 18 ihr erstes Auto selber zusammensparen, als dass sie mich später durch die ganze Rente mit durchfüttern müssen 
Gruß, liki (die zwar eine Zusatzrentenversicherung hat, aber keinen Sparvertrag für die Kinder.)
Beitrag von whitewitch - 15.11.11 - 11:46 Uhr
Hier bin ich voll und ganz deiner Meinung. Ich spare zwar jeden Monat einen klitzekleinen Betrag für unsere Beiden und auch die Geldgeschenke fließen aufs Konto. Generell sehe ich es aber nicht ein für meine Kinder vorzusorgen. Auch bekommen sie das Geld nicht mit Sicherheit wenn sie 18 sind, sondern erst dann, wenn ich sicher bin, dass etwas gescheites mit dem Geld gemacht wird.
Ich musste von meinem 18 Lebensjahr an sehen wie ich mit den Po an die Wand komme, mir wurde nichts geschenkt, ich habe so einen ganz anderen Bezug zum Geld als andere Personen in meiner Familie.
VG
Beitrag von wind-prinzessin - 15.11.11 - 09:09 Uhr
Guten Morgen!
Wir haben ein Sparbuch (da kommen kleinere Beträge rauf, meistens die Füchse aus dem Portemonnaie oder mal n paar Euro von den Großeltern). Das kann er von mir aus mit 18 verheizen. Führerschein machen oder Auto kaufen oder sowas. Und dann haben wir einen Bausparvertrag, in den wir monatlich einzahlen.
Die Ausbildungsversicherung war für mich absolut uninteressant. Ich bin 23 und arbeite im Büro. Sogar im Rollstuhl könnte ich arbeiten und ich hoffe, davon ausgehen zu können, dass ich in 18 Jahren noch lebe! Und - sollte ich arbeitslos werden - könnte ich den Betrag trotzdem bezahlen. Da waren die 3 % vom Bausparvertrag absolut attraktiver!
Beitrag von tina_b84 - 15.11.11 - 10:00 Uhr
Die Ausbildungsversicherung ist keine Berufsunfähigkeitsversicherung 
Mit Hilfe der Ausbildungsversicherung soll eine Ausbildung ermöglicht werden (Studiengebühren etc.).
Beitrag von wind-prinzessin - 15.11.11 - 10:30 Uhr
Richtig - und wenn ich nicht weiter einzahlen kann, übernimmt das die Versicherung. So hat es mir der Berater schmackhaft machen wollen. Berufsunfähigkeitsversicherung würde ja an mich zahlen und nicht an mein Kind
Beitrag von frau_e_aus_b - 15.11.11 - 09:34 Uhr
Hallo...
wir haben auch eine Art "Ausbildungversicherung". Das ganze läuft bis zum 21.Geburtstag. es geht jeden Monat ein fester betrag drauf und das ganze ist Fondsgebunden. Wir haben einen festen Betrag den wir/unser Sohn ausgezahlt bekommen und wenns "gute Zeiten" sind gibts halt mehr.
Und dann haben wir noch ein normales Sparbuch auf den alle Geldgeschenke kommen + ein variabler Betrag von uns pro Monat (da kann alles zwischen 0 und 50Euro sein - je nachdem wie teuer den Monat war).
Dieses Sparbuch nutzen wir allerdings auch wenn größere Dinge anstehen wie zum Beispiel der neue Kindersitz letzten Monat.
LG
Steffi
Beitrag von wemauchimmer - 15.11.11 - 09:39 Uhr
Wir haben ein Haus gebaut, zahlen es ab, die Kinder werden es später erben.
Ansonsten? Wir werden sie fördern und ihre Ausbildung unterstützen bzw. finanzieren. Das Ziel ist es, daß sie einmal gut ihr eigenes Auskommen haben werden. Und daß sie lernen, mit ihrem Geld auszukommen.
Unser Ziel ist nicht, ihnen zu einem Stichtag einen Betrag X in den Schoß zu legen - das wäre im Sinne der vorgenannten Ziele kontraproduktiv. Und wir haben es auch nicht so damit, durch die ganzen Reifen zu springen, die die Versicherungsbranche uns Eltern so hinhält...
LG
Beitrag von mamavonyannick - 15.11.11 - 10:14 Uhr
hallo,
das mit "Sie werden mal unser Haus erben" finde ich kein passendes Argument. Klar werden sie das mal erben und das wird sicher eine schöne Summe sein. Aber wie alt werden sie denn dann im besten Fall sein? Ich denke nicht, dass es der TE darum ging, ihrem Kind was zukommen zu lassen, wenn sie stirbt und ihr Kind dann vllt 50 ist. Bis dahin hat das Kind sich hoffentlich was eigenes aufgebaut.
vg, m.
Beitrag von wemauchimmer - 15.11.11 - 10:45 Uhr
Das Haus ist ja auch nicht das Thema.
Das Thema ist, warum soll ich Geld für mein Kind sparen? Was hat es davon? Ausbildungsversicherung? -> in 15 Jahren werden sich die Firmen darum reißen, die Ausbildungskosten für potenziellen Nachwuchs zu sponsorn. Stichwort Geburtenrückgang und Nachwuchsmangel.
Führerschein? -> Um das zu unterstützen, muß ich nicht 20 Jahre lang in ein Sparbuch einzahlen. Und Leute, die es "nicht so dick haben", wären wohl vernünftigerweise besser beraten, wenn sie ihre Mittel hier und heute für ihr Kind ausgeben und nicht ihm heute Dinge versagen, um ihm so eine drittrangige Ausgabe in ferner Zukunft vielleicht zu sponsorn.
Eine Art finanzielle Starthilfe ins eigene Leben? -> Ganz falsch, ein Mensch muß lernen, daß er nur soviel ausgeben kann, wie er verdient. Gerade in dieser Phase. Wer's nicht lernt, landet in der Schuldenfalle.
Rentenvorsorge? -> Es gibt ja ernsthaft solche Angebote!! Da muß man sich mal überlegen, was man eigentlich tut?! Soll man das dann nicht auch gleich für die Enkel und potenziellen Urenkel eine Rentenversicherung abschließen? Nein, die Kinder sollen dazu erzogen und ausgebildet werden, für sich selber zu sorgen, und das schließt auch ihren Lebensabend ein.
Dieser ganze Markt (die Frage kommt doch hier mit schöner Regelmäßigkeit) ist in meinen Augen eine ganz dreiste dumme Abzocke. Und natürlich verteidigen hier alle, die sowas abgeschlossen haben, ihre Entscheidung verbissen. Aber man kann ja wohl auch mal deutlich sagen, daß man das für Quatsch hält, und zwar explizit nicht aus Gründen des Geldmangels.
LG
Beitrag von mamavonyannick - 15.11.11 - 11:01 Uhr
"in 15 Jahren werden sich die Firmen darum reißen, die Ausbildungskosten für potenziellen Nachwuchs zu sponsorn."
Du kannst wohl in die Zukunft schauen? Cool
Und wer sagt, dass sie sich gerade um dein Kind reißen werden? Vllt nehmen sie lieber meine Beiden
Führerschein: Für mich nicht so eine große ausgabe, dass ich es mir derzeit nicht auch so leisten könnte. Für die, die nicht soviel haben: Warum sollte sie bei ihren Kindern derzeit sparen? Vllt essen sie selbst nur Nudeln und Brot, um es ihren Kindern zu ermöglichen?
Meine Eltern haben mit ein Auto finanziert, damit ich bis zum Studienort komme. Habe ich deswegen nicht gelernt, mit Geld umzugehen? nein, ich denke nicht. Denn der grundstein zum Umgang mit geld wird in den ersten jahren des Kindsein gelegt und nciht erst mit 18. Wer immer vorgelebt bekommt, dass er alles bekommt, der lernt dem umgang mit geld nicht. Wenn ich aber meinem 5 jährigen sage, dass er eben nicht jetzt das Spielzeug von 100 Euro zwischendurch bekommt und ihm später beibringe, dass man für sein Geld arbeiten muss, warum sollte ich ihm dann mit 18 nicht Geld geben, damit er die studiengebühren oder die Einrichtugn für eine Studentenwohnung zahlen kann?
Rentenvorsorge finde ich persönlich auch quatsch. Diesen Zeitraum kann ich gar nicht absehen.
Und die die es hier verteidigen haben vermutlich eingesehen, dass die Ausgaben mit dem alter der Kinder wächst. Und ich persönlich spare lieber jetzt eine Kleinigkeit, um mein Kind mit 18/19/20 finanziell unter die arme zu greifen, sei es durch zahlen der Studiengebühren, durch bezahlen des Führerscheins oder was auch immer, als dann zusehen zu müssen, wie ich diese Menge an Geld in kurzer Zeit ran schaffe.
Denn JETZT kann ich es mir leisten. Die monatlichen Raten tun mir nicht weh. Ich weiß aber nicht, was in 15 Jahren ist. Bin ich dann gesund, um weiterhin arbeiten zu gehen? Sind vllt sachen eingetreten, die mehr Ausgaben verlangen? Ist unsere familie noch genauso, wie sie heute ist, nur älter? Du kannst das scheinbar alles mit ja beantworten. Beneidenswert
