Gedanken über den Tod

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Beitrag von luka22 - 14.11.11 - 23:01 Uhr

An alle Sinnierenden!

Ich bin des Öfteren mit Menschen in Kontakt, die unter Angst- und Panikattacken leiden, gehörte ich selber vor ein paar Jahren dazu. In diesen Gesprächen stelle ich immer wieder dasselbe verbindende Element fest: Die panische Angst vor dem Tod, vor dem STerben, vor Leid und Krankheit.

Manchmal frage ich mich, ob nicht die Panikmacher - die sehr häufig Antidepressiva einnehmen, also als "krank" gelten - , die "Normalen" sind und diejenigen, die alles schön von sich schieben die "Gestörten". Leid und Sterben gehören zu unserem Leben dazu und wird bei uns herrlich verdrängt. Gestorben wird irgendwie nicht. Früher gehörte Tod, Leid und Krankheit ganz selbstverständlich zum Leben. Schon kleine Kinder wuchsen damit auf, dass der Tod immer und überall lauerte. In jeder Familie gab es Kinder, die verstorben sind oder auch Eltern. Bei uns ist es inzwischen die große Ausnahme und DAS Horrorszenario schlechthin. Man möchte dies nicht ERleben, weil man sich das ÜBERleben nach so einem Schicksalschlag nicht vorstellen kann. Natürlich sind wir alle über den medizinischen Fortschritt glücklich und auch darüber, dass niemand wegen einer einfachen Lüngenentzündung stirbt. Niemand wünscht sich diese Zeiten zurück. Aber wie und wo lernen wir mit diesem größten Ereignis im Leben umzugehen? Irgendwie erkenne ich hier keinen "normalen" Weg. Es gibt die Panik oder das Ignorieren. Wo liegt der gesunde Mittelweg?

Nachdenkliche Grüße
Luka

Beitrag von julia2809 - 14.11.11 - 23:47 Uhr

Natürlich gehören Leiden und Tod zum Leben- allerdings sind sie in den heutigen westlichen Gesellschaften kein zentrales Thema und der Umgang damit ist schwierig.
Deine Sichtweise wirkt auf mich jedoch auch befremdlich, denn es ist NICHT normal, ständig ängstlich an das- nicht vorraussagbare- Ende zu denken.
Der große Unterschied zu vergangenen Zeiten besteht nämlich darin, daß die Leute früher eben nicht panisch waren. Eingebettet in religiöse Vorstellungen wurde der Tod als Teil des Lebens akzeptiert- teil lustig, teils ernst.
Memento mori, aber das Leben ist JETZT und HIER und wie es endet, weiß niemand..... Vom Bus überfahren und sofort tot, Herzinfarkt oder langes Siechtum. Laß es auf dich zukommen!

Beitrag von luka22 - 15.11.11 - 00:05 Uhr

"Vom Bus überfahren und sofort tot, Herzinfarkt oder langes Siechtum. Laß es auf dich zukommen!"

#zitter

...na du hast Nerven...

Okay, dann wähle ich den Bus! #putz

Luka

Beitrag von luka22 - 15.11.11 - 00:15 Uhr

...aber natürlich erst in 66 Jahren! Dann werde ich nämlich 100 und bekomme ein Präsentkorb vom Bürgermeister. Es erscheint auch ein Bild von uns in der Zeitung und ein Bericht, wo ich nach Tipps für ein glückliches Leben und einer glücklichen Ehe gefragt werde. Dann werde ich sagen: "Zur ersten Frage, habe ich vor 66 Jahren in einem Familienforum den entscheidenden Hinweis bekommen und auf die zweite Frage habe ich bis heute noch keine Antwort!"

:-D

Grüße
Luka

Beitrag von dentatus77 - 15.11.11 - 00:19 Uhr

Hallo!

Du unterscheidest hier nur zwischen Panik vor dem Tod auf der einen Seite und Verdrängung auf der anderen.
Aber woher weißt du, dass derjenige, der keine Panik vor dem Tod hat und nicht in Depressionen verfällt, den Gedanken an den Tod verdrängt.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es ganz normal ist, Angst vor dem Tod zu haben, unnormal oder krankhaft ist es lediglich, wenn die Angst vor dem Tod soviel Macht über einen bekommt, dass man sein Leben nicht mehr leben kann - und das ist eben der Punkt, an dem Depressionen entstehen. Angst ist etwas völlig normales, und die meisten Menschen können mit ihren Ängsten hervorragend umgehen - ob sie nun den Tod oder die Spinne an der Wand fürchten. Nur wenige Menschen werden von ihren Ängsten so beherrscht, dass sie dadurch in ihrem Leben beeinträchtigt sind.

Es hat aber in meinen Augen nichts mit Verdrängung zu tun, wenn man sich von seinen Ängsten nicht beherrschen läßt. In meinen Augen ist es nur der gesunde Umgang mit der Angst, wenn der Gedanke an den Tod nicht jeden anderen Gedanken verdrängt. Aber deswegen verdrängt man doch nicht den Tod an sich. In meinen Augen siehst du dass zu sehr schwarz-weiß, die vielen Grauschattierungen dazwischen siehst du gar nicht. Auch vor hundert Jahren hatten die Menschen Angst vor dem Tod, aber die meisten konnten mit der Angst gut umgehen, was vielleicht auch am damals deutlich stärker vertretenen christlichen Glauben lag.

Liebe Grüße!

Beitrag von sarahg0709 - 15.11.11 - 09:58 Uhr

Hallo,

Panik oder Ignorieren?

Ich glaube, es gibt noch einen dritten Weg. Den habe ich in mehr als 1/2 Jahr Therapie gelernt.

Etwas annehmen, sich damit auseinanderzusetzen und umgehen zu lernen. Es ist ein schwieriger Weg, es ist ein harter Weg, aber ich glaube er lohnt sich.

Leben und Tod gehören zusammen.

Man muss lernen, zu trauern. Nicht gleich zur Tagesordnung übergehen und so tun, als sei gar nichts passiert. Das macht mehr an Körper und Seele kaputt, als man sich vorstellen kann.

LG

Beitrag von nobility - 15.11.11 - 14:23 Uhr

Ein paar deiner "Beiträge" habe ich gelesen. Deshalb glaube ich dir ausnahmsweise mal etwas, nähmlich dass du in Therapie warst. Du solltest deine Therapie nochmal wechseln.

Beitrag von zeitblom - 15.11.11 - 15:50 Uhr

und Du solltest vielleicht mal eine beginnen....

Beitrag von roscoe - 15.11.11 - 17:46 Uhr

zusätzlich zum Sternchen! #pro

Beitrag von agostea - 15.11.11 - 15:54 Uhr

Wer nämlich mit "h" schreibt, ist dämlich:-p
Also so gesehen..........passts ja zu deinem Thema.

Gruss
agostea

Beitrag von nobility - 16.11.11 - 16:35 Uhr

da hast du Recht, das mit dem "h" ist ein klarer Schreibfehler. Sorry. Werde dich im Auge behalten! Und... wer weiß, wir werden es ja sehen, um wieviel Dämlicher du bist.

Beitrag von zeitblom - 16.11.11 - 16:50 Uhr

"wir werden es ja sehen, um wieviel Dämlicher du bist."

Bei diesem Wettbewerb setze ich alles, was ich hab, auf Dich...

Beitrag von seelenspiegel - 23.11.11 - 12:11 Uhr

Kann ich noch mit einsteigen? Das scheint wie Lotto spielen und vorher die Zahlen zu kenne.

Beitrag von seelenspiegel - 23.11.11 - 12:08 Uhr

Wenn reden Silber ist, und schweigen Gold, dann wäre es mir Platin wert, wenn Du Dir es das nächste Mal evtl. verkneifen könntest, etwas zu schreiben wenn so etwas dabei heraus kommt.

Beitrag von zeitblom - 15.11.11 - 16:09 Uhr

Verdraengung ist ja auch "gesund", da sie eine Schutzfunktion ausuebt. Vielleicht bin ich noch nicht alt genug, um Angst vor dem Tod zu haben. Jedenfalls gibt es doch eine Reihe von Schicksalsschlaegen, vor denen ich deutlich mehr Angst habe, z.B. vor solchen, die einen den Tod sich herbeiwuenschen lassen.

"Aber wie und wo lernen wir mit diesem größten Ereignis im Leben umzugehen?"

Wohl nur durch Erfahrung (wobei allzu viel Erfahrung auch abstumpfen kann). Und vielleicht auch durch eine andere Bewertung des Todes: ob es wirklich das "größte Ereignis im Leben" im Leben ist, moechte ich bezweifeln. Geburt und Liebesglueck sind mindestens ebenso "grosse" Ereignisse.

Der eigene Tod dagegen ist eigentlich gar kein Ereignis, sondern lediglich der Schlusspunkt einer langen Reihe von Ereignissen. Der Tod anderer kann zwar Trauer ausloesen, ist aber letztlich "nur" Selbstmitleid, der den Verlust hoeher bewertet als das, was bleibt.

Beitrag von asimbonanga - 17.11.11 - 23:43 Uhr

<<Der Tod anderer kann zwar Trauer ausloesen, ist aber letztlich "nur" Selbstmitleid, der den Verlust hoeher bewertet als das, was bleibt. <<
Was für eine selten ausgesprochene und zutreffende Feststellung.

Beitrag von schullek - 15.11.11 - 21:01 Uhr

hallo,

du hast recht, der tod wir tabuisiert. aber ich frage mich nach deinen worten:

"Gestorben wird irgendwie nicht. Früher gehörte Tod, Leid und Krankheit ganz selbstverständlich zum Leben. Schon kleine Kinder wuchsen damit auf, dass der Tod immer und überall lauerte. In jeder Familie gab es Kinder, die verstorben sind oder auch Eltern. Bei uns ist es inzwischen die große Ausnahme und DAS Horrorszenario schlechthin. Man möchte dies nicht ERleben, weil man sich das ÜBERleben nach so einem Schicksalschlag nicht vorstellen kann."

hast du schon einemal einen dir sehr nahe stehenden menschen verloren? wirklich nahe stehend!
es ist der horror. ein horror den ich niemandem wünsche. in meiner nähe sind schon einige menschen gestorben. und einer davon war mein vater in sehr jungen jahren. dieser tod hat mein leben derart stark beeinflusst, ich kann dir das leid gar nicht beschreiben.
und wer einmal in diesen abgrund geschaut hat, ist verändert.
bitte bedenke sowas, wenn du so redest oder schreibst.

wie ich schrieb habe ich ich noch andere verloren. freunde, familie. udn alle diese tode haben mich mitgenommen, aber ich konnte mein leben trotzdem weiterleben. anders bei meinem vater, als ich kind war.
ich kann normal weiterleben, weil ich der angst keinen großen platz mache. ich pack sie ganz weit weg, schnüre sie zu und gehe weg. ab und an kommt sie hoch udn es kostet energie sie weider wegzupacken.
und ich kann mir vorstellen, dass es eben menschen gibt, die das nicht können. die angst wegpacken. aber glaub mir, ich gäbe sehr viel dafür wieder unschuldig zu sein und nicht in den abgrund geschaut zu haben.

lg

Beitrag von golm1512 - 16.11.11 - 07:14 Uhr

Panik oder Ignorieren? Komische Ansicht.

In meinem Berufsleben habe und hatte ich sehr viel mit Schwerstkranken und Sterbenden zutun. Ich habe das nie ignoriert oder verdrängt, sondern bin sehr bewusst damit umgegangen und habe dadurch viel gelernt.

Trotzdem denke ich, genau wie Sterbende auch, nicht an sieben der Tage der Woche 24 Stunden lang über Tod und Sterben nach. Ich kann darüber nachdenken, wo und wie ich sterben will und verkünde das auch immer mal wieder. Das Thema beherrscht aber nicht meinen Alltag. Panik ist, wenn es das tut.

Ja, in unserer Gesellschaft wird das alles gern ganz weit weg geschoben, aber ich kenne Orte, an denen das Sterben Alltag ist und an denen Familien aus sich herauswachsen und sich dem Thema stellen. Ich kenne viele, die in Ruhe zu Hause gestorben sind oder sehr würdevoll im Krankenhaus. Wenn ich an diese Geschichten denke, wird mir eher warm als dass ich Panik schiebe. Ich kenne auch das Gegenteil, will das für mich aber anders machen.

Mir ist sehr bewusst, dass ich nicht unsterblich bin, aber es belastet mich nicht. Ich mache mir keine Sorgen. Andere haben das ja auch alles geschafft. Da ich noch nicht weiß, was mich mal wie treffen wird, kann ich nur abwarten und wenn es so weit ist, kann ich damit "arbeiten". Bis dahin unterstütze ich andere auf ihrem Weg und lerne einfach weiter.

Meinen Kinder versuche ich das übrigens auch schon zu vermitteln. Immer mal wieder. Die müssen irgendwann damit umgehen können, dass es uns nicht mehr gibt (wenn sich hoffentlich alle an die Reihenfolge halten). Ich möchte eben nicht, dass sie dann in Schockstarre verfallen, sondern weiter leben. Und das fröhlich und zuversichtlich. Wenn man bedenkt, wie lange man tot war bevor man geboren wurde und wenn man bedenkt, dass die Erde trotzdem so ist wie sie ist, dann relativiert sich doch einiges.

Gruß
Susanne

Beitrag von pcp - 16.11.11 - 12:28 Uhr

Die meisten leben doch einen gesunden Mittelweg, das was Du beschreibst sind Extreme.

Wenn Du es normal findest unter Panikattacken zu leiden und Psychopharmaka zu schlucken, dann bin ich schon heilfroh über meine Abnormität.

lg

Beitrag von karin3 - 16.11.11 - 12:49 Uhr

Hallo,

"Wo liegt der gesunde Mittelweg?"
In der persönlichen Einstellung.

Gruß Karin

Beitrag von liebelain - 16.11.11 - 17:06 Uhr

<< Früher gehörte Tod, Leid und Krankheit ganz selbstverständlich zum Leben. Schon kleine Kinder wuchsen damit auf, dass der Tod immer und überall lauerte. In jeder Familie gab es Kinder, die verstorben sind oder auch Eltern. Bei uns ist es inzwischen die große Ausnahme und DAS Horrorszenario schlechthin. >>

Früher lebten drei, vier Generationen unter einem Dach und versorgten einander unter einfachsten hygienischen und medizinischen Gesichtspunkten. Wenn die (Ur-) Großeltern krank wurden, wurden sie zuhause gepflegt. Wenn sie starben, dann zuhause, im Kreise ihrer Familie. Das Totenbett stand allen zugänglich offen und oft saßen die kleinen Kinder noch am Bett des/der Verstorbenen und nahmen langsam Abschied. Das Leben des Familienmitglieds wurde gewürdigt und gefeiert.

Und heute? Heute wohnt jeder für sich und die Eltern/Älteren, um die wir uns nicht mehr persönlich kümmern können, weil wir arbeiten müssen, kommen in Residenzen. Dort sterben sie dann auch. Krankheit und Tod wurden outgesourct.

Mein eigener Tod kümmert mich nicht im geringsten. Ich habe keine Angst davor, weil ich überzeugt bin, dass das nicht das Ende ist. So wie Laotse sagt "Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling", wird meine Seele fliegen, wenn meine irdische Zeit aufgebraucht ist.

Der Tod gehört zum Leben. Unabänderlich. Es ist so einfach.

Beitrag von felis02 - 16.11.11 - 19:30 Uhr

Das gefällt mir, was du da sagst! :-)

Beitrag von scullyagent01 - 17.11.11 - 18:01 Uhr

Ja das stimmt so.

Meiner Kinder waren am Bett der sterbenden Urgroßmutter und haben sich auch von meinem Vater verabschiedet. Das war auch nicht traumatisch, sondern ganz normal.

Aber wie oft ließt man hier, das Kinder noch nicht einmal zu den Beerdigungen mitgehen sollen?

Geboren werden, leben , sterben - das ist nunmal Kreislauf der Natur. Leider vergessen das viele............

Scully

Beitrag von le-cochon - 17.11.11 - 19:45 Uhr

Manche können weder leßen noch schreim...

Beitrag von lisasimpson - 17.11.11 - 11:06 Uhr

"Manchmal frage ich mich, ob nicht die Panikmacher - die sehr häufig Antidepressiva einnehmen, also als "krank" gelten - , die "Normalen" sind und diejenigen, die alles schön von sich schieben die "Gestörten"."

das ist in allen anderen beireichen nicht anders.

was normal und was gestört ist entscheidet die Gesellschaft in der wir leben.
was bei uns eine psychiatrische diagnose nach sich zieht wird in anderne kulturen als besonders erstrebenswert empfunden

und ja- auch der Umgang mit dem sterben und tod ist eben gesellschaftsspezifisch.
Die christliche kultur hat eigentlich ja eine ganz andere vorstellung von tod als heute in unserer gesellschaft "normal". im tod sehen die christen ja den weg zu gott, die erlangung des paradises (ein wichtiger grund auch für die "Todsünde" selsbtmord- das sollte nämlich christen davon abhalten ihrem irdischen leben schnellstmöglich ein ende zu bereiten, damit sie ins versprochene paradis komen können)

ja mehr wie streben und tod an den rand unserer gesellschaft rücken, desto gräßere angst werden wir davor haben.
meien großeltern sind noch in ihrem bett bei uns zu hause gestorben. es war völlig normal für mich alsk ind alte, kranke verwandte zu besuchen, die (oft monte- oder jahrelang) im bett zu hause lage und dort von angehörigen gepflegt wurden.
je näher es auf den tod zuging, desto wichitger war es, daß immer jemand bei dem alten menschen war, bis dann am ende meist tag und nach jemand "wache" hielt.

angst vor dem tod habe ich in dieser gesellschaft nicht erlebt.

beertdigungen waren ein dörfisches kulturelles erlebnis. die kinder des dorfest gingen dorthin- die äteren dienten als sargträger, als kruezträger, die örtliche blaskappele spielte un am ende gingen alle zum leichenschmaus.
das waren gesellschaftliche ereignisse.

heute sterben menschen im krankenhaus oder hozpiz, werden anonym beerdigt- nichts soll uns an streben und tod erinnern.

heir im forum wird regelmäßig gefragt, was man den dem armen kind erzählen solle, wenn die katze, der opa oder sonstwer vertorben ist.
die angst, vor der angst (es könnte sie ängstigen) findet da einen neuen grundstein

wir haben angst vor dingen, die wir nicht kennen, die wir nicht leben,m die sowas wie "geheiminsse" beeinhalten.
das leise flüster der mutter, der traurige blick in verbindung mit "nein, alles ist in Ordnung", das geheimnisvolle am sterben und tod- das macht uns angst.