Mich würde interessieren, wie ihr es macht?
Seid ihr zufrieden damit?
Ich persönlich habe mich auf die Bitte meines Mannes eingelassen zuhause zu bleiben, so lange es geht, gern auch nach den 3 Jahren.
Ich bin wirklich sehr glücklich damit und geniesse die Zeit mit meinen Mäusen:)
Klar vermisse ich manchmal meine arbeit, aber da ich viel zum Sport gehe und soziale Kontakte nicht fehlen, gehe ich in meiner Rolle doch unheimlich auf.
Zum Glück hat mein Mann einen relativ guten Job und wir müssen nicht auf vieles verzichten.
Klar gibt es keine Urlaube in ferne Länder, sondern in nahgelegene Autodomiziele.
Und wir gehen zu Discountern und nicht zu teuren Läden.
Markensachen gibts öfter gebraucht:)
Wir sind glücklich wie es ist.
Nun fällt mir leider immer wieder auf, wenn ich mit den Kids turnstunde, oder Chor etc. besuche, dass ich versteckte Stiche versetzt bekomme.
z.B. fragte ich rein interessehalber eine Mutter beim Kinderspielen, wie lang ihre Tochter in die Kita geht, und da guckte sie ganz böse und meinte, "na von 9 bis 16 uhr natürlich, willkommen im Leben!!"
So nach dem Motto, es hat ja nicht jeder son Lotterleben wie du....
Habe wie gesagt öfter das Gefühl, das manche dieses Modell gar nicht nachvollziehen können und einen als faul empfinden.
Sehr schade, aber es ist mein Empfinden.
Ich stelle es mir nicht schön vor, die Kids so früh abzugeben und den ganzen Tag arbeiten zu sein.
Klar, manche können nicht anders, würde ich nie verurteilen..., oder gar einen Vorwurf machen.
Wäre interessant mal eure Meinungen zu hören.
zuhaus bleiben, oder arbeiten gehen, wie ist eure ehrliche Meinung?
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Beitrag von luluhaben - 17.11.11 - 10:02 Uhr
Beitrag von widowwadman - 17.11.11 - 10:11 Uhr
Du stellst es dir nicht schoen vor den ganzen Tag arbeiten zu gehen, andere finden es nicht schoen zuhause zu bleiben.
Es geht beim arbeiten ja nicht nur ums Geld. Wenn du mit deinem Hausfrauendasein zufrieden bist, ist doch super - aber dann sollte es dich auch nicht stoeren was andere ueber dich denken.
Arbeitende Muetter muessen sich genauso Sticheleien anhoeren, wie sie denn die "armen" Kinder so frueh abgeben koennen und "ein Kind gehoert zur Mutter" und aehnliches.
Du wirst in keiner Situation nur positives Feedback bekommen oder vor Sticheleien gefeit sein.
Beitrag von luluhaben - 17.11.11 - 10:18 Uhr
Och schön vorstellen tue ich es mir schon! Arbeiten gehen erfüllt doch genauso, auf eine andere Weise!
Ich könnte mir nicht vorstellen noch länger als 5 Jahre zuhaus zu sein!
Ein Job muss da schon her:)
Beitrag von paula74 - 17.11.11 - 10:13 Uhr
Hallo
Jeder soll es doch so machen, wie es ihm am Besten passt! Für mich wäre Dein Modell nichts, aber Du bist so glücklich und ich mit meinem
. Besser geht`s doch nicht! Frauen, die zuhause sind, leisten doch oft mindestens genauso viel und stressfrei ist der Job auch nicht. Kindern kann es zuhause und in der Betreuung sehr gut gehen. Daher finde ich Vorwürfe in jedem Fall fehl am Platz.
Alles Gute,
Paula
Beitrag von siomi - 17.11.11 - 10:17 Uhr
Ich sehe das nicht ganz so. Natürlich ist man als Hausfrau beschäftigt, aber berufstätige haben auch den normalen Haushaltswahnsinn zu erledigen, trotz Job!
Beitrag von luluhaben - 17.11.11 - 10:21 Uhr
Schade das du das so siehst!
Wenn man den ganzen Tag mit den Kids zuhause ist, hat man durchaus mehr zu tun, als wenn alle den Tag über ausser Haus sind ( klar zwischendurch geht man auch mal raus)und niemand unordnung macht;)
Klar, fällt Kochen und sauber machen in die Abendstunden, wo man dann sowieso schon platt ist.... Ist bestimmt auch nicht ohne:)
Beitrag von paula74 - 17.11.11 - 15:01 Uhr
Hallo
Mich würde es aber viel viel mehr stressen, tagein-tagaus "nur" (nicht abwertend gemeint!) mit den Kindern zuhause zu sein. Und ein entscheidender Vorteil ist: wenn man draussen unterwegs ist, macht man zuhause keine Unordnung
.
Der Haushalt läuft bei uns gut nebenher: morgens die Waschmaschine anstellen und abends aufhängen und zusammenlegen (gebügelt wird nicht, Hemden gehen in die Wäscherei), ähnlich läuft es mit der Spülmaschine, fegen muss man eh 1-3 mal täglich..., Supermarkteinkauf wird entweder als Event mit den Kids gemacht oder läuft übers Internet (oder mal schnell-schnell zwischendurch), wir haben den Luxus einer Putzfrau einmal wöchentlich, wir essen alle unter der Woche ein ordentliches Mittagessen ausser Haus, da müssen wir abends nicht zwingend etwas grosses kochen.
LG Paula
Beitrag von siomi - 17.11.11 - 10:21 Uhr
Hallo!
Da ihr es euch scheinbar leisten könnt und euch dabei wohl fühlt ist es in Ordnung. Für mich wäre es nichts. Ich brauche die Abwechslung die ich durch meinen Beruf habe. Außerdem ist es wichtig für mich abgesichert zu sein, auf beiden Füßen zu landen falls wir uns doch mal trennen. Davon gehen wir im Moment zwar nicht aus, aber das tut wohl keiner.
>>Ich stelle es mir nicht schön vor, die Kids so früh abzugeben und den ganzen Tag arbeiten zu sein.<<
Was heißt so früh, über welches Alter sprechen wir oder redest du von der Uhrzeit? Da ihr auf dein Gehalt nicht angewiesen seit, könntest du auch Halbtags arbeiten.
Gruß Siomi
Beitrag von luluhaben - 17.11.11 - 10:23 Uhr
Ich rede von Kinder die unter einem Jahr alt sind und von Kids mit einem Jahr.
Nach 3 Jahren halbtags arbeiten zu gehen, werde ich auf jeden Fall in Erwägung ziehen.
Beitrag von siomi - 17.11.11 - 10:36 Uhr
Ich glaube man kann es nicht pauschalisieren. Wo ist das Kind besser betreut? Schwierig, kommt auf die Eltern an. Eltern welche den ganzen Tag vor der Flimmerkiste sitzen und sich nicht mit den Kids beschäftigen, sind unbrauchbar trotz Anwesenheit. In diesem Fall wäre die Kita klar besser.
Andere Eltern arbeiten und verbringen die gemeinsame Zeit teils intensiver mit ihren Kindern. Qualität statt Quantität.
Die Liste der Möglichkeiten kannst du endlos fortsetzen. Generell finde ich es schön, wenn man sich die Zeit nehmen kann (und will) und die ersten 3 Jahre Zuhause bleibt. Mir ist allerdings die Decke auf den Kopf gefallen, für mich war es besser nach einem Jahr wieder Teilzeit arbeiten zu gehen.
Schämen brauchst du dich aufgrund der Aussage deiner Bekannten nicht, hörte sich eher nach Neid an.
Beitrag von paulasmami - 17.11.11 - 10:29 Uhr
Guten morgen!
Ich sehe es ähnlich wie meine Vorrednerin. Du hast eine Entscheidung getroffen und wirst diese immer mal wieder vertreten müssen, es sei denn, Du lässt die anderen Mütter einfach stehen. Das nehme ich aber mal nicht an.
Ich habe bei meiner Tochter nach einem Jahr wieder angefangen zu arbeiten, und habe mich nach drei Monaten gefragt, was ich in dieser Rummelbude eigentlich mache. Damals hatte ich mir vorgenommen, bei einem weiteren Kind, welches damals noch nicht konkret war, länger zu Hause zu bleiben. Nun bin ich im März 2012 seit zwei Jahren in Elternzeit und werde diese voraussichtlich im August nächsten Jahres, mit Beginn des neuen Kitajahres, beenden.
Warum? Weil ich Mutter bin, aber auch Frau, arbeitende Frau, die ihre Arbeit gerne macht und deshalb diese Arbeit wieder aufnehmen möchte. Weil ich viel Input für mich bekomme, wenn der Vormittag mit anderem gefüllt wird statt Haushalt, Kochen, Putzen und Kind versorgen. Weil ich die Abwechslung brauche und meine persönliche Weiterentwicklung auch von geistiger Anregung von außen abhängig mache.
Das Geld hat bei beiden Kinder nicht die große Rolle gespielt, wir sind nicht reich, doch wir können unseren Lebensstandard jederzeit herunterschrauben wenn nötig. Geld ist nicht wichtig. Doch ich wehre mich gegen die Vorstellung, dass ich mit Beginn meiner Mutterschaft für mindestens 18 Jahre mein eigenes Leben aufgegeben haben soll. Ich muss mich in den Mittelpunkt meiner Weltanschauung stellen, damit ich für andere da sein kann. Das hat wenig mit Egoismus zu tun. Allerdings ist es eben eine Einstellung, die bei vielen Müttern auf Unverständnis stößt, da sie sich nicht trauen, ihre eigenen Bedürfnisse klar zu formulieren. Statt dessen füllen die die Leere mit den Bedürfnissen ihrer Kinder und denken dabei, dass dies IHRE Erfüllung wäre. Ich bin da immer etwas skeptisch....
Wenn Du Deine Erfüllung über das Hausfrauendasein auf Dauer bekommst- bitte! Allerdings betonst Du gleich eingangs, dass es ein Wunsch Deines Mannes war. Ich hoffe für Dich, dass Du ihm nicht nur "gehorchst" (doofes Wort, mir fällt gerade kein besseres ein)!
Alles Gute und eine breites Kreuz für anstehende Müttertreffen
LG
Steffi
Beitrag von luluhaben - 17.11.11 - 10:35 Uhr
Anfangs konnte ich es mir wirklich nicht vorstellen, jedoch habe ich mich arrangiert und manchmal hätte man vorher nie gedacht, zu was man fähig ist, hehe:)
Ein breiteres Kreutz wäre toll:)
Beitrag von sunny42 - 17.11.11 - 10:34 Uhr
Hallo luluhaben,
warum hast Du das Gefühl das andere denken Dein Lebensmodell wäre faul?
Wenn du selbst mit dir und Deinem Weg im Reinen bist, ist es doch egal was die anderen sagen. Wenn du allerdings selbst glaubst arbeiten gehen zu müssen, dann strahlst Du das auch aus und bekommst solche Kommentare. Bist Du innerlich im Reinen mit Dir und Deinem Weg strahlst Du so viel Ruhe und Gelassenheit aus, dass kaum jemand auf die Idee kommt etwas an dir zu bemängeln.
Nun zu deiner Frage:
Der für mich momentan richtige Weg ist es 25 Stunden in der Woche zu arbeiten.
Meine Kinder sind in dieser Zeit in der Schule und anschließend haben wir den ganzen Nachmittag Zeit. Für uns - Perfekt!
Liebe Grüße
Sunny
Beitrag von lisasimpson - 17.11.11 - 10:42 Uhr
weißte, was die mutter, von der du hier schreisbt zu hause ihrem mann erzählt:
"heute mußte ich mir schon wieder sticheleien gefallen lassen, weil ich arbetie. kommt doch xy auf mich zu und fragt ganz provokativ *uuund- wie lange geht denn deien tochter in die kita*. Ich hätte schon wieder platzen können, hatte ich ich erst gestern eine heiße disukssion darüber mit meiner mutter"....
Du interpretierst in die antwort der mutter eine "stichelei" und eine kritik an deinem lebensmodell hinein, daß es eien wahre freude ist...
Beitrag von luluhaben - 17.11.11 - 10:53 Uhr
Da könntest du recht haben, da mach ich mir nun Gedanken, werde bestimmt nicht mehr fragen. Gibt ja auch andere Themen...
Beitrag von jayda2009 - 17.11.11 - 10:42 Uhr
Hallo,
wir machen das genauso wie ihr. und wir sind alle sehr glücklich damit. wenn meine tochter mit 3 jahren in den kiga kommt, gehe ich auf 400,-€ arbeiten, aber das mehr für mich zum ausgleich, als fürs geld. uns gehts finanziell gut und ich bin glücklich, dass ich meine kinder aufwachsen sehe, grade in den ersten jahren. es sind meine kinder und ich möchte nicht, dass sie mehr alsdie hälfte des tages in fremdbetreuung sind.
lg jayda
Beitrag von widowwadman - 17.11.11 - 12:33 Uhr
Ich seh meine Kinder auch aufwachsen, mein Mann genauso.
Beitrag von twins - 17.11.11 - 10:51 Uhr
Hi,
es hört sich heutzutage leider in der Gesellschaft "großkotzig" an, wenn man sagt, man es sich leisten zu Hause zu bleiben.
Ich arbeite auch 20-30 Std./Woche aber ich muss mich nicht mehr verwirklichen. Ich hatte vorher meinen Wunschberuf und weiß, dass ich diesen in den nächsten Jahren nicht mehr bekommen werde....
Auch ich kann zu Hause bleiben und fühle mich super ausgefüllt damit. Was aber wirklich nervt, das man sich ständig rechtfertigen muss, das man gerne auf etwas verzichtet aber dafür mehr für die Kinder da sein möchte.
Schon nach der Geburt der Zwillinge fing es von vielen Seiten an" und - wann gehst Du wieder arbeiten...."
Ich freue mich, wenn wir mit den Kids zum Turnen...etc. gehen können und sie nicht den ganzen Nachmittag in die Betreuung geben müssen.
Sicherlich gibt es auch Familien wo beide Arbeiten müssen....
Grüße
Lisa
Beitrag von flamingoduck - 17.11.11 - 10:53 Uhr
Hallo,
bei vielen ist es Neid oder eindimensionales Denken.
Ich gehe nach der Elternzeit auch wieder arbeiten und wurde von manchen auch schon mit hochgezogenen Augenbrauen angeschaut (was, aber du musst doch nicht...Dein Mann verdient doch so super?)...
Bei mir ist es so, dass ich in unserer Firma als Chefdesignerin arbeite und nebenher noch die Produktionen leite.
Nun kam es so, dass meine Kollegin (die mich im Bereich Produktion und bei kleinen Einzelentwürfen vertritt) ebenfalls schwanger ist und wir uns quasi im nächsten Frühjahr "die Klinke in die Hand geben".
Unser Chef hat von vornherein gesagt, dass wir beide zu seinen wichtigsten Mitarbeitern gehören und für ihn war es auch eine knifflige Situation.
Da er stets fair ggü seinen Mitarbeitern ist, auch privat hilfsbereit erscheint (hat z.B. uns vollgetankte Firmen-Transporter für den Umzug gegeben und obendrein noch 2 Lagerarbeiter zum helfen mitgeschickt), war es für uns auch klar, dass ich ihn nach der Elternzeit nicht im Stich lasse, da wir sehr viele Aufträge haben und die Kunden auf unsere "Design-Handschrift" großen Wert legen.
Ich will meine Maus aber nicht gleich in eine Krippe geben, so haben wir uns darauf geeinigt, dass ich die Designs von daheim aus mache und die Produktionen 2x wöchentlich vom Büro aus überwache.
Zwar habe ich den Vorteil, das Meiste vom Homeoffice aus machen zu können und so für meine Tochter da zu sein, aber nichtsdestotrotz muss auch ich mind. 2x pro Woche in der Firma erscheinen, um die neuesten Projekte zu besprechen, Muster bewerten, Fittings organisieren, etc.
Fakt ist, dass ich unsere Eule dann 2x pro Woche an eine Tagesmutter geben muss.
Es gibt solche und solche Meinungen, aber die interessieren mich nicht.
Denn generell gibt es beim Thema Kinder so viele Meinungen, die auseinanderklaffen und bei denen jeder nach seinem eigenen Weg handeln muss.
Wie oft ich auf Partys oder in der Geburtsvorbereitung oder der Gymnastik scvhon Diskussionen über Stillen, Fläschchen, Breie, Ernährung, Kinderwägen, Schnuller, Klamotten, Verwöhnen, Spielsachen, Arbeiten, Anzahl der Kinder, junge oder alte Mütter gehört habe....bah.
Ich kenne zum einen Mütter, die prompt nach der Geburt Vollzeit arbeiten gingen und das Baby in eine Krippe brachten.
Das Argument ist bei den meisten keinesfalls Selbstverwirklichung etc, sondern schlicht und einfach die Notwendigkeit, dass Geld in der Familienkasse ist bzw. dass eine gewisse Sicherheit da ist und auch, dass der Wiedereinstieg leichter von statten geht, als wenn man jahrelang zuhause war.
Genauso kenne ich Mütter, die seit Jahren schon daheim sind - aber es sind in meinen Augen trotzdem keine faulen Stücke. Eine von ihnen hat mir erzählt, dass der Mann eine eigene gut florierende Firma hat, und sie MUSS nicht noch extra woanders arbeiten gehen.
Jedoch nimmt sie ihrem Mann regelmässig von zuhause aus den lästigen Papierkram ab (Aufträge, Lieferscheine,Rechnungen, Kundenpost) was auch einiges an Arbeit mit sich bringt. Und auch sonst sind diese Frauen fleißig, können viel mit ihren Kindern machen, haben einen piccobello Haushalt und erklärten sich auch schon bereit, später mal einen Nachmittag auf unser Kind aufzupassen, wenn man einen kurzfristigen Termin hat
oder sie kümmern sich im Urlaub um unsere Haustiere.
LG
Beitrag von mamavonyannick - 17.11.11 - 10:57 Uhr
Hallo,
es gibt ja auch noch was zwischen "nur hausfrau und Mutter" und "Kinder den ganzen Tag abgeben". Ich bin noch in Elternzeit, gehe aber nach einem Jahr wieder 30 Stunden arbeiten. D.h. einen Tag frei, 2 tage bis 18 Uhr, 2 Tage bis ca. 15.30 Uhr. Das funktioniert gut, da mein Mann Zeit hat, die Kinder an den langen tagen zu betreuen.
Wenn du gern zu hause bist und es finanziell klappt, dann ist das völlig in Ordnung. Nur würde ICH niemals so lange zu hause bleiben wollen. Stichwort: Rente
Und schon gar nicht würde ich zu hause bleiben wollen, weil mein Mann mich darum bittet. Entweder ich mach e das aus eigener Überzeugung oder gar nicht.
vg, m.
Beitrag von nischy - 17.11.11 - 11:16 Uhr
Hi!
Also wir haben uns diesen Luxus auch mehr oder weniger geleistet. Ich war das erste Jahr komplett zu Hause. Ab dem zweiten Lebensjahr habe ich Dienstags und Donnerstags gearbeitet und unsere Tochter ist in dieser Zeit von Oma und Opa betreut worden. Dieses Konzept haben wir bis zu ihrem dritten Geburtstag durchgezogen und jetzt geht sie seit September in den Kindergarten.
Es war schön, mit meiner Tochter die ersten drei Jahre verbringen zu können, ohne dass ich sie diesem Krippenstreß ausgesetzt habe. WIR wollten das nicht! Haben uns aber lustigerweise auch teilweise dafür rechtfertigen müssen. Heutzutage ist man ja ehr der Einzelfall, wenn man sein Kind zu Hause betreut. Argumente, die angeblich für einen Krippenbesuch sprechen würden - wie beispielsweise höhere soziale Kompetenz oder Föderung im Sprachverhalten etc. waren für uns nie ausschlaggebend. Unsere Tochter hat teilweise eine höhere soziale Kompetenz oder auch ein breiteres Sprachververmögen als so manches mir bekannte Krippenkind.
Ich habe es aber auch genossen, an zwei Tagen in der Woche wieder in die Arbeit zu gehen. Hier ging es im Vordergrund auch nicht um das Gehalt, dass am Monatsende auf meinem Konto landete, sondern vielmehr darum, meine Welt wieder ein bisschen "größer" zu machen. Ich wollte mir mal wieder andere Gedanken machen und nicht darüber nachdenken, was ich meiner Tochter heute mittag koche oder wie wir den Nachmittag verbringen. Ich wollte mal wieder was für mich tun und das ist mir mit meiner Teilzeitarbeit gelungen. Ich bin wieder fitter im Kopf geworden, hab Spaß an der Arbeit und es ist schön, sich einfach mal mit Dingen auseinander zu setzen, die nichts mit Hausarbeit oder Familienleben zu tun haben.
Nun arbeite ich wieder 4 Vormittage a 5 Stunden und meine Tochter liebt den Kindergarten. Ich habe Gott sei Dank das Glück, dass ich "nur" diese 20 Stunden arbeite.
Ich habe weiterhin viel Zeit, die ich mit meiner Maus verbringe. Der Haushalt bleibt nicht lieben und was fast am wichtigsten ist: Ich habe keinen Streß mit der ganzen Situation. Mir gehts gut. Ich schaffe alles was ich mir vornehme und werde mehr oder weniger allem gerecht.
Mein Bauchgefühl stimmt und somit ist die Situation, in der wir leben, für uns die Beste!
Ich bereue nicht, meine Tochter drei Jahre lang selbst oder durch die Familie betreut zu haben. Es war schön, sie groß werden zu sehen und nicht am Nachmittag von einer Betreuerin mitgeteilt zu bekommen, dass sie heut ihre ersten Schritte gemacht hat oder ihr erstes Wort gesprochen hat.
Ich habe ein Kind bekommen, um es zu genießen, groß werden zu sehen, es an die Hand zu nehmen und zu beschützen. Ich will ihr die Zeit geben, ihre Erfahrungen zu machen und ich will ihr die Welt zeigen!
Das alles geht als Hausfrau oder auch als berufstätige Mutter. Die Zeit, die man mit seinen Kindern bebringt, sollte immer intensiv sein. Dann haben die Kinder auch etwas von dieser Zeit!!!! Das ist meine Meinung!
NUR EINE GLÜCKLICHE MAMA IST EINE GUTE MAMA!!!!!
LG
Nischy
Beitrag von xbienchenx - 17.11.11 - 11:57 Uhr
Huhu,
Ich bin Mutter von 4 Kindern (12,9,6 und 3 Jahre alt)
Ich finde das viele ihre Kinder einfach nur abschieben, weil ja Beruf und Geld sooo wichtig ist...Mir wäre das nichts: zw. 6 und 8 Uhr Kind in die Kita geben und gegen 16 Uhr wieder abholen. Dann kurz was gemeinsam machen, essen, waschen, Bett.
Da brauch ich mir keine Kinder anschaffen.
Ich war lange zu Hause, jetzt sind alle aus dem gröbsten raus und ich geh nebenbei arbeiten. Aber halt auch nur höchstens 5 Stunden am Tag.(Minijob)
Natürlich könnte mann auch länger arbeiten, hätte mehr Geld. Aber Geld ist nicht alles! Ich finde das Soziale zählt mehr! Darum beneiden die Schulfreundinin meiner Tochter uns oft. Ich habe einfach Zeit für die Kinder und bin nicht abgenerft vom Job und dem Stress.
Aber soll jeder machen wie er denkt. Ob es das Richtige war, wird man erfahren.
Beitrag von evegirl - 17.11.11 - 12:04 Uhr
Klar ist Geld nicht alles aber es gibt Familien die auf beide Gehälter angewiesen sind weil beide nicht genug verdienen und die Miete + Lebensmittel bezahlt werden müssen.
Oder auch noch einige in de Ausbildung sind.
Abschieben würde ich jetzt nicht sagen. Mein Sohn geht von 08 - 14 Uhr in die Krippe und er hat viel Spaß ich schiebe ihn nicht ab ich gebe ihm die Möglichkeit mit anderen Kindern zu Spielen und danach ist dann Mamazeit. Ich Arbeite damit wir ein Dach überm Kopf haben und auch was zu essen.
Beitrag von xbienchenx - 18.11.11 - 09:41 Uhr
von 8 bis 14 Uhr finde ich überhaupt nicht verwärflich. Da hat man noch viel Zeit um gemeinsam etwas zu machen. Ich weiss was du meinst, gebe dir da auch Recht, aber ich kenne Familien, die sagen das der Job vorgeht...der Job war vor dem Kind da...ich will Karriere machen....etc.
Und da ist bei mir der springende Punkt, wo ich sage: Da muss man sich doch keine Kinder anschaffen!
Beitrag von evegirl - 21.11.11 - 10:37 Uhr
Ganz genau... Wenn man so denkt und der Job wichtiger ist als das eigene Kind sollte niemals Kinder kriegen.
