Was soll ich tun..??Eure Meinung bitte..

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Beitrag von playboy11 - 17.11.11 - 13:26 Uhr

Hallo,
kurz zur meiner (w33) Situation,

Ich bin seit 20 Jahre in einem Unternehmen, welches gute Sozialleistungen und einen guten Verdienst geboten hat. Durch eine Umstruktuierung musste ich mir intern einen neue Stelle suchen, auf der ich mich nicht wohlfühlte. Jedenfalls, ich wills kurz machen, habe ich gekündigt. Aufgrund meine langen Betriebszugehörigkeit habe ich eine Kündigungsfrißt von 7 Monaten, die ich bis zum 30.04.12 einzuhalten haben. Meinen Auflösungsvertrag habe ich bereits unterschrieben.

Jetzt habe ich erfahren, dass vor mir ebenfalls Leute ausgeschieden waren und von dem Rest der Kündigungsfrisst vreigesprochen wurden. D.h. Sie dürften für die Weiterbezahlung des Gehalts zuhause bleiben und sich so in Ruhe für neue Stellen bewerben. Ich finde mich von meinem Betriebsrat nicht gut beraten. Ich denke, auch in meinem Falle hätte er versuchen sollen für mich ebenfalls eine Freistellung zu bewirken.

Jedenfalls ist es jetzt so, ich kann mich nur noch schwer mutivieren ins Büro zu gehen. Ich fühle mich auch dort nicht so wohl. Ich denke, mir persönlich bringt es mir, mich zuhause auf neue Stellen und Bewerbungen zu konzentrieren ??!!! oder??

Was mein Arbeitszeugnis betrifft, dürfen sie nicht so lange ich krankgeschrieben bin, es negativ erstellen.

Was würdet Ihr tun??

Beitrag von sassi31 - 17.11.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

ich bin nach meiner eigenen Kündigung auch für die letzten Wochen (nicht Monate) freigestellt worden. Allerdings habe ich in einer Führungsposition gearbeitet, wo das durchaus üblich ist und mein Chef hatte wohl auch Angst, ich könnte Firmengeheimnisse mitnehmen (Verfolgungswahn) #augen. Hätte ich das selber entscheiden können, hätte ich die Zeit über gearbeitet.

Ich finde, wenn man seinen Job selber kündigt, kann man auch einen vernünftigen Schlußstrich ziehen. Dazu gehört es auch, dass man während der Kündigungsfrist seine Arbeit ordentlich erledigt, eine vernünftige Übergabe an den Nachfolger macht und sich nicht krank schreiben lässt.

Eine Anspruch kannst du sicher nicht daraus ableiten, dass andere ehem. Mitarbeiter freigestellt wurden. Und dem Betriebsrat kann man da auch keinen Vorwurf machen. Wieso sollte dich die Firma auch 7 Monate bezahlen ohne eine Gegenleistung dafür zu bekommen?

Gruß
Sassi

Beitrag von lichtchen67 - 17.11.11 - 13:53 Uhr

Ob Du freigestellt wirst oder nicht liegt an dem Job, den Du hast. Wenn Deine "Firma" meint, Du könntest Geheimnisse mitnehmen oder seist an der Stelle eben nicht mehr tragbar, weil Du gekündigt hast, kannst Du freigestellt werden.

Ein Muss ist das jedoch nicht. Was ich tun würde? Mir einen neuen Job suchen.... das kann man doch auch, wenn man berufstätig ist. Und meinen Job würde ich so gut es geht erfüllen. ich würde mir kein Bein mehr ausreißen aber auch dafür sorgen, dass mir nichts nachgesagt werden kann.

Lichtchen

P.S. heißt w33 weiblich und 33 Jahre alt? Respekt.. dann arbeitest Du seit du 13 bist in diesem unternehmen.

Beitrag von twisterdister - 17.11.11 - 14:04 Uhr

Mach Deinen Job, dafür bekommst Du Dein Geld. Bevor man kündigt, sollte ein neuer Job in Aussicht sein und nicht darauf hoffen 7 Monate(!) ohne arbeiten zu müssen sein Gehalt weiter zu bekommen. Solltest Du Verantwortung für eine Familie haben, sollte das Motivation genug sein! Wenn nicht, lass Dich krank schreiben und bemitleide Dich selbst, wie unwohl Du Dich im Büro fühlst. Du bist 38(!), werde erwachsen, das Leben ist nicht immer aus Zucker, sollte man(n) mit 38 schon wissen!
Aber ich denke auch manchmal, dass es mir persönlich mehr bringt zu Hause bei meiner Familie zu sein, natürlich bei vollem Gehalt, anstatt meine Zeit im Dienst zu verbringen...#rofl#rofl#rofl

Beitrag von kathi.net - 17.11.11 - 14:05 Uhr

Also mit 13 Jahren schon in dem Unternehmen gearbeitet???? Nun ja ;-)

Mir ist allerdings jetzt nicht klar, ob "nur" eine fristgerechte Kündigung deinerseits vorliegt oder ein Aufhebungsvertrag gemacht wurde. Letzterer wäre ja frei verhandelbar gewesen. Vielleicht waren die ehemaligen Mitarbeiter einfach nur clever und haben sich eine "Freistellungsvereinbarung" vertraglich zugesichert?

Beitrag von fuxx - 17.11.11 - 14:26 Uhr

manchmal wird man freigestellt, manchmal eben nicht.

Dass es Dir mehr bringt, Dich auf die Bewerbungen zu konzentrieren ist klar, aber Du hast einen Vertrag zu erfüllen. Das ist nunmal so.
Krankschreiben lassen würde ich mich nur, wenn es mir wirklich psychisch nicht gut geht, alles andere finde ich nicht OK. Vertrag ist Vertrag.
Außerdem möchtest Du die Firma doch sicherlich nicht mit einem schlechten Eindruck hinterlassen, oder?
Man weiss nie, wann wo und wie über einen gesprochen wird.

Beitrag von bruchetta - 17.11.11 - 15:01 Uhr

Du kannst Dich auch nach Feierabend und am Wochenende bewerben, keine Angst!

Du hast selbst gekündigt, da jezt noch eine Freistellung zu erwarten, finde ich, gelinde gesagt, etwas unverschämt.
Mach Deinen Job, nimm Deinen Resturlaub und fertig.

Beitrag von lichtenstein - 17.11.11 - 15:04 Uhr

Da es sich um eine Eigenkündigung handelt, gibt es keinen Grund, warum Du Deine Kündigungsfrist zuhause abbummeln solltest.

"Was mein Arbeitszeugnis betrifft, dürfen sie nicht so lange ich krankgeschrieben bin, es negativ erstellen."

Bist Du zur Zeit krangeschrieben zu Hause???

Beitrag von muppi75 - 17.11.11 - 16:12 Uhr

Ich persönlich würde in den sauren Apfel beißen und die Zeit "absitzen", allerdings würde ich das auch jeden Tag neu für mich entscheiden und wenn es mir mal nicht nach arbeiten wäre, oder ich was wichtigeres vor hätte, würde ich eben kurzfristig einen Arztbesuch in meinen Tagesablauf einplanen.
7 Monate Dauerkrank würde eh schwer werden, außer man hat echt was, oder kennt sich aus und fährt auf der Burnoutschiene, dann werdens aber vermutlich eher ein paar Jährchen ;)

Beitrag von bauchzwerg2012 - 17.11.11 - 20:43 Uhr

Laut VK bist du 38, männlich #kratz ............