Mich belastet unser Dispot so sehr :-(

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Beitrag von mamamama0812 - 20.11.11 - 10:01 Uhr

Guten Morgen an alle,
ich muss mir mal meine Sorgen von der Seele schreiben, denn leider ist das Thema Dispot kein Thema mit dem man gerne mit seinen Freunden spricht :-(
Wir haben vor gut 1 1/2 Jahren gebaut u sind somit immer Ende des Monats mit 1500€ im Dispot... es ist nun mal so das selbst wenn Gehalt draufkommt u die monatlichen Abzüge kommen man ja sofort wieder im Dispot drin ist.. momenten belastet mich das alles so sehr, ich wünschte wir würden wieder endlich schwarze Zahlen auf dem Konto schreiben. Ich lieg oft nachts stundenlang wach u dann mache ich mir darüber immer Gedanken u Sorgen, auch am Tag fällt es mir schwer an was anderes zu denken..
Viell. kann mir jemand einen gut gemeinten Tipp geben oder ich finde viell jemanden den es so genauso geht...
Danke schön...

Beitrag von susanne85 - 20.11.11 - 10:08 Uhr

Hallo

mein tipp

1) sucht euch einen zusätzlichen 400 euro job ( 4 monate oder beide 2) und ihr seid raus!!

2) lasst euch den dispo jeden monat 100 euro runter kürzen...

was nicht mehr zu holen geht geht schlicht weg nicht mehr ins minus.

lg

Beitrag von kerstini - 20.11.11 - 10:13 Uhr

Guten Morge,

also da hättet ihr die guten Tipps wohl besser vor dem Bauen gebraucht! Wenn ihr jeden Monat nach Eingang Eures Einkommens und der festen Abzüge im Minus seit habt ihr einfach vollkommen falsch gewirtschaftet!

Wendet Euch an einen Schuldenberater und überlegt mit ihm gemeinsam wie ihr aus der Schuldenfalle wieder raus kommt. Aber wenn ihr keine großen Posten (außer dem Haus) habt an denen ihr noch sparen könnt wird Euch wohl nichts anderes übrig bleiben als das Haus zu verkaufen. Oder wollt ihr bis ans Ende Eures Lebens so weiterleben?

Habt ihr denn vorher nicht genau durchgerechnet ob ihr finanziell hinkommt? Klar kommen das ein oder andere mal ungeplante Großausgaben hinzu (das ist mir klar) aber nach eineinhalb Jahren müsstet ihr aus dem Schlamassel wieder von selbst rauskommen.

LG

Kerstin mit Ida #verliebt an der Hand und Madita, Leo & #stern im #herzlich

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 10:24 Uhr

Wir reden hier von 1500€. Das ist sicher nicht schön, sagt aber noch ncihts darüber aus, ob sie tatsächlich ÜBERschuldet sind. Und bevor man davon spricht das Haus wegen 1500 Euro zu verkaufen, schaut man erstmal, wo Einsparmöglichgkeiten sind. Wäre doch gelacht, wenn diese 1500 € nicht zu schaffen sind.

Beitrag von kerstini - 20.11.11 - 10:30 Uhr

Klar hören sich 1500€ erstmal nicht viel an. Aber wenn man nach dem monatlichen Einkommen und den Fixausgaben bereits wieder im Minus ist muss man aber ganz schön rödeln um über die Runden zu kommen. 1500€ zu wenig im Monat zu haben ist doch ein großer Haufen!

Und das Problem besteht ja jetzt bereits seit 1,5 Jahren! Puh! Gut vielleicht bin ich beim Thema Schulden etwas sensibel, aber ich könnte auch nicht schlafen wenn ich wüsste morgen kommt das Gehalt, danach Miete, Versicherungen etc. und schon ist das Geld futsch! Noch dazu wenn im Februar das 2.te Kind zur Welt kommt!

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 10:40 Uhr

Sie haben doch nicht jeden Monat 1500€ zu wenig?#kratz

Nehmen wir an, sie bekommen 3000€ mtl. Macht bei diesem Dispo 1500€ plus. Mit allen Ausgaben liegen sie dann wieder bei 1500€ minus. Sind die selben Ausgaben, als wenn mein Kontostand bei 0 wäre und ich die 3000€ ausgebe. Dann bin ich am Monatsende zwar nciht im Minus, habe aber das selbe ausgegeben wie die TE.

Also was macht man im Fall der TE: Man redzudiert eine zeitlang die Ausgaben buw. schaut generell, wo man spart, um den Dispo wieder zurückzuführen. Es gibt genug Menschen, die mit diesem Dispo leben. Die sind aber nciht alle ÜBERschuldet, da ihre Ausgaben sich immer noch mit dem Einnahmen decken.
Was anderes wäre es, wenn sie jeden Monat mehr Ausgaben als Einnahmen hätten und keine Möglichlkeit zu sparen bzw. dieses Geld zu erwirtschaften.

Beitrag von kerstini - 20.11.11 - 11:03 Uhr

Also ich sehe das einfach etwas anders. Klar, hat sich jetzt rausgestellt das die Situation gar nicht so ernst ist wie ich sie verstanden habe, aber ich möchte nicht jeden Monat in den Miesen sein bzw. keine Rücklagen für evtl. Reparaturen haben.

Ich könnte definitv auch nicht mehr schlafen! Ich drück ihr auf jeden Fall die Daumen dass sie das schaffen!

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 11:13 Uhr

Ich könnte auch nicht mehr schlafen. Aber sie hat ja ihr Problem erkannt udn kann es hoffentlich lösen.

vg, m.

Beitrag von sassi31 - 20.11.11 - 13:46 Uhr

Also ich habe das auch so verstanden wie du. Sie haben einmal den Dispo genutzt und schaffen es nun nicht, dort wieder raus zu kommen.

Da hilft es wirklich nur, konsequent einzusparen und sich dort Stück für Stück raus zu arbeiten. Oder aber für einige Zeit zusätzlich Geld zu verdienen.

Beitrag von shiningstar - 20.11.11 - 10:20 Uhr

Moin,

mich belastet unser Dispo auch sehr. Bei uns lag es am Kinderwunsch (künstliche Befruchtungen), dann Auto kaputt und dann Kinder-Erstausstattung. Ohne dem kaputten Auto (Motorschaden) hätte alles gepasst.

Wir haben jetzt erst mal geschaut, wo wir was sparen können (Verträge für Handy etc gekündigt; Gasanbieter gewechselt, beim Einkauf sparen usw). Und sobald unser Sohn etwas größer ist, werde ich arbeiten gehen. Dann passt es wieder.

Das Haus würde ich niemals deswegen verkaufen. Wir haben auch eines und wollen es in jedem Fall behalten.

Die Rechnung ist ganz einfach: Ihr müsst mehr Einnahmen als Ausgaben haben, dann kommt ihr auch aus dem Minus wieder raus.

Beitrag von melmystical - 20.11.11 - 11:08 Uhr

Wenn ich sowas immer lese...

<<Das Haus würde ich niemals deswegen verkaufen. Wir haben auch eines und wollen es in jedem Fall behalten.>>

Hauptsache, man hat ein schönes Häuschen. #augen

<<Und sobald unser Sohn etwas größer ist, werde ich arbeiten gehen. Dann passt es wieder.>>

Lach... Ja, genau... :-)

Beitrag von shiningstar - 20.11.11 - 11:25 Uhr

Ja einen Moment -ich habe ein Studium mit einem guten Diplom abgeschlossen, mein Mann ist Polizeibeamter. Ein Einkommen ist also bombensicher und ich werde auf jeden Fall arbeiten gehen! Aber schön, dass man immer gleich Vorurteile hat, Herzlichen Glückwunsch!

Wir haben "mal eben" über 6000 € für die Kinderwunsch-Behandlung ausgegeben, das war kein Problem. Und dann kam der Motorschaden... Soll ich deswegen ein Haus verkaufen, in dem wir schon viele Jahre leben?!

Erst lesen, dann nachdenken!, dann antworten!

Beitrag von melmystical - 20.11.11 - 11:35 Uhr

Entweder ich kann mir ein Haus leisten, oder ich kann es nicht.

Und wenn man merkt, dass man Schulden hat, sollte man auch alles dafür tun, um da heraus zu kommen. Und manchmal bedeutet das eben, dass man sein heißgeliebtes Häuschen aufgeben muss.

Du sagst, du gehst irgendwann wieder arbeiten. Du lebst aber JETZT und nicht in ein paar Jahren. Was geplant ist und was wirklich passiert, sind immernoch zwei unterschiedliche Dinge!

Und was eine Kinderwunsch-Behandlung kostet, musst du MIR nicht sagen, aber auch da sollte man überlegen, ob es die Sache wert ist, dass man sich dafür verschuldet. Wie soll man denn ein Kind ernähren, wenn man sich VORHER schon verschuldet???

Alles nicht gut überlegt würde ich sagen.

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 12:10 Uhr

Bevor du dich aufregst, solltest du dich vllt erst mal über den Unterschied informieren zwsichen verschuldet und überschuldet.

An deinem Posting merkt man ganz eindeutig, dass es dir nur ums Pöbeln geht. Lass andere leben, wie sie vollen. Sie kommen ihren Verpflichtungen nach, ihnen reicht ihr sparsames Leben jetzt und fertig. Kehr vor deiner eigenen Haustüre.

Beitrag von woodgo - 20.11.11 - 12:30 Uhr

Schulden sind Schulden, ob Ver- oder Überschuldet ..., es sind Schulden...

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 12:32 Uhr

Und? Die einen kann ich bedienen, die anderen nicht! Merkste was?

Beitrag von melmystical - 20.11.11 - 12:33 Uhr

Was regst du dich denn so auf?

Geht es hier um dich?

Wir sind hier in einem Forum wo jeder seine Meinung sagen kann. Und wenn man öffentlich erklärt, dass man mit Absicht Schulden macht, dann muss man mit solchen Reaktionen rechnen.

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 12:35 Uhr

#roflTja, da hast du mich wohl getroffen. Ich hab nämlich auch mit ABSICHT Schulden gemacht, als wir unser Haus gebaut haben. Und ich denke Millionen andere Menschen auch. Die Frage ist nicht, ob eine Verschuldung absichtlich ist, sondern ob ich sie zurückzahlen kann. Und das kann die Userin, die du hier so angegangen bist offensichtlich. Also: Was regst du dich so auf?

Beitrag von woodgo - 20.11.11 - 12:44 Uhr

Wenn sie DIESE aber bedienen kann, und neue Schulden dafür macht ist was faul.

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 12:47 Uhr

Wenn das ständig so wäre, ja, da hast du recht. Aber weder beider der Userin noch bei der tE kann ich raus lesen, dass sie derzeit neue Schulden aufnehmen müssen, um ihre Verbindlichkeiten zu bedienen.

Beitrag von woodgo - 20.11.11 - 12:55 Uhr

Sie kommen aber vom Dispo nicht runter, so fängt es doch an... bzw. ist es schon eine Neuverschuldung #kratz

Beitrag von shiningstar - 20.11.11 - 13:41 Uhr

Oh doch, also wir zumindest kommen von den Schulden runter! Haben ja nicht jeden Monat einen Motorschaden :-p

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 12:08 Uhr

Sind das deine Prioritäten oder ihre? Solange sie ihr Kind anständig versorgen kann und es ihm an nichts fehlt, kann dir doch völlig schnuppe sein, wo sie sparen. Und wenn sie selbst nur noch Nudeln ohne soße esswen, um ihr Haus zu halten, gehts dich auch nichts an.

Beitrag von mamavonyannick - 20.11.11 - 10:21 Uhr

Hallo,

ganz wichtig: Einen Überblick bekommen über Einnahmen und Ausgaben. Führe ein Haushaltsbuch.
Dann schau, wo ihr zuviel ausgebt, was unnötige Ausgaben sind. Und setzt euch einen betrag, den ihr monatlich sparen bzw. zurück führen könnt.

Was uns geholfen hat: Getrennte Konten. Wir haben eine gemeinsames Konto für sämtliche Fixkosten. Hausrate, Nebenkosten, Versicherungen, Lebensmittel. Dieses Geld wird jeden Monat fest auf ein Konto überwiesen und nur von diesem Konto bezahlt. Dann hat jeder sein eigenes Konto. Hier zahlt jeder seine "eigenen" Sachen bzw. kann frei verfügen. allerdings: Nicht bevor von diesem Konto ein gewisser Betrag auf einem weiteren Konto gespart wird. Wie hoch dieser Betrag sein wird, das ergibt sich aus deinem Haushaltsbuch.

vg, m.

Beitrag von mamamama0812 - 20.11.11 - 10:37 Uhr

Das mit dem Haus und der Finanzierung hat alles gut geklappt, das ist nicht das Thema.. aber es kamen dann unerwartete Rechnungen ca 8 Monate später, war auch nicht viel, aber es hat gereicht um uns aus dem Gleichgewicht zu bringen.. ich denke ich werde jetzt mal ein Haushaltsbuch machen! Ich bin schon sehr geizig u pingelig geworden, gebe nicht für zig Sachen oder so Geld aus.. Versicherungen hat man mit Haus nun mal jede Menge, sind aber auch schon gut durchdacht alles. Handyverträge usw haben wir vor dem Hauskauf gekündigt, haben nur noch Call Ya damit man die Kosten im Überblick hat.
Das Haus zu verkaufen fände ich von daher auch eine sehr drastische Methode..