hallo,
ich möchte mein herz einfach mal ausschütten, ich bin schwanger und muss aufgrund einer plazenta praevia ausschließlich liegen. ich habe ein vierjähriges kind und mein mann muss natürlich arbeiten.
anspruch auf eine haushaltshilfe habe ich wegen privatversicherung nicht.
ich muss dauernd aufstehen, weil sie was trinken oder essen will, natürlich läuft wenn gar nichts geht der fernseher, ohne würde es glaube ich gar nicht gehen. sie geht eigentlich in den kindergarten, aber da hat sie letzte woche einen magendarmvirus angeschleppt und den habe ich dann trotz aller vorsichtsmaßnahmen auch bekommen und das war beides sehr anstrengend.
In dem Kindergarten sind im moment fast nur kranke kinder und es wäre nur eine frage der zeit, dass sie wieder krank wird. Ich soll nicht husten und möglichst auch keine darmkrämpfe haben, das heisst, ich muss mich vor den infektionen schützen. ich lasse sie im moment den ganzen tag aus dem diesem grunde hier. mein mann hat keinen urlaub mehr und die Kollegen kaum verständnis.
außerdem ist er total überfordert, wenn ich ihm sage, was er unbedingt machen muss, dann sagt er z.b. ich bin ein skaventreiber und er wischt erst den boden wenn ich nichts sage.
bei meiner tochter hat er auch keine nerven, sobald sie nicht sofort macht was er will schreit er siean, irgendwann greife ich ein, und dann sagt er ich falle ihm in den rücken.
heute morgen wolte sie dass ich mut ihr auf die toilette gehe sie wollte nicht mit ihm gehen , etwas später stand er mit dem zeigefinger fuchtelnd vor ihr, natürlich müsste man konsequent sein, aber es kann doch aich nicht sein, dass er nur schreit, er sagt, es ist nur, wenn ich dabei bin.
meine eltern helfen zwar, aber es wird immer vorgeworfen, dass sie dadurch keine freiheit haben, die hilfe habe ich vor wochen auf notfälle beschränkt, da es mir immer wieder vorgeworfen wurde. so sitzt meine tochter jetzt im schlafanzug hier und ist mallieb und mal nicht, sie weiss, dass ich mich nicht richtig wehren kann und schmeisst dann bei wut stühle auf den boden oder schlägt mich. ich würde so gerne mit ihr alles machen, aber darf ja nicht. babysitter zu kriegen ist morgens gar nicht drin und mittags auchv erst ab 16.30 uhr weil sie allle mittags schule haben.
sie tut mir auch leid, dass sie hier mit mir zu hause sein muss. abends kommt mein mann nach hause und dann geht es weiter, wir müssen ja was essen, danach ist er so müde dass er sich hinlegen muss und dann geht das thearer wegen ins bett gehen los. er legt sich dann mit ihr hin und schläft ein, wenn ich dann gegen 10 uhr ihn wecke, fragt er mich, ob ich es mache, damit er zum arbeiten kommt.
er macht alles schon ein bisschen selbständiger als am anfang, aber es ist immer wieder theater.
ich glaube die meisten können sich meine lage nicht richtig vorstellen, meine mutter fragtegerade ob alles in ordnung ist, ich sagte ja, dabei sitzt meine tochter hier im schlafanzug will dauernd das ich aufstehe, es war riesen theater... aber sie hat es geglaubt, sie passen heute auf die anderen enkelkinder auf.
meine tochter möchte dann auch dauernd bei oma anrufen, aber das belastet ja dann auch, die schwiegereltern melden sich seit monaten nicht mehr bei uns.
ich brauch einfach mal ein bisschen verständnis...
liebe grüße
sally
sehr schwierige situation
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Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 11:21 Uhr
Beitrag von sunny42 - 21.11.11 - 11:36 Uhr
Liebe Sally,
Deine Situation klingt wirklich schwierig.
Aber es gibt immer Lösungen!
Das Wichtigste ist, dass du liegst und das für Deine Tochter trotzdem gut gesorgt ist.
Du brauchst also jemanden der zu dir kommt und sich um Deine Große kümmert.
Frag Deine Hebamme ob sie Hilfe weiß oder jemanden kennt.
Wende dich an soziale Einrichtungen deiner Stadt ob es Möglichkeiten gibt.
Gibt es eine einsame Omi in der Nachbarschaft die sich freue würde ein paar Stunden am Tag eine Aufgabe zu haben und mit Deiner Tochter zu spielen?
Gibt es junge Mädchen, Jungs in der Gegend die für etwas Taschengeld mit Deiner Tochter auf den Spielplatz gehen würden?
Es gibt viele hilfreiche Menschen, aber man muss um Hilfe bitten!
Außerdem versuche Deine Tochter einzuspannen und an ihr "Groß sein" zu appelieren.
Lass sie Brote für Euch schmieren, Getränke selbst holen etc.
Kinder haben doch oft ein großs Herz wenn Mama sagt, sie braucht Hilfe.
Liebe Grüße
Sunny
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 12:49 Uhr
hallo.
ich habe bereits mehrere hebammen anesprochen aber keine hat zeit. meine tochter kann vieles hat aber einen dickkopf und da hilft gut zureden nicht viel. leider auch keine omi in der nachbarschaft, meine freundin hat ein bisschen geholfen, aber ich hatte das gefühl, dass ihr schon das abholen vom kindergarten zu viel wird... ging nicht immer, wenn sie was vorhatte...
Beitrag von sunny42 - 21.11.11 - 12:58 Uhr
Liebe Sally,
"wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe".
Es ist Deine Wahl Dich als Opfer Deiner Situation zu empfinden
oder Dir Hilfe zu suchen und diese auch anzunehmen.
Es klingt aber eher so, als findest Du an jeder helfenden Person genug Gründe warum sie dies nicht gerne macht und da man immer das vorfindet worauf man sich fixiert ist es nicht verwunderlich das Du überall Missmut siehst.
Liebe Grüße
Sunny
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 15:14 Uhr
wenn du meinst
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 15:17 Uhr
möchtest du vom jd hilfe, der dir vorwirft an erkrankungen schuld zu sein und wegen dir keine freiheit mehr zu haben? ich würde für die hilfe bezahlen, damit ich keine vorwürfe bekomme
Beitrag von sunny42 - 21.11.11 - 15:22 Uhr
Liebe Sally,
wenn es um das Leben meines ungeborenen Kindes und das Wohlergehen meines schon geborenen Kindes gehen würde, wäre es mir, bis zu einem gewissen Grad, egal was jemand für Vorwürfe äußert wenn ich Hilfe brauche, oder aber ich setze alle Hebel in Bewegung um eine andere Lösung zu finden.
Liebe Grüße
Sunny
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 16:11 Uhr
genau bis zu einem gewissen grad... ich habe es ja auch wochen lang ausgehalten, und das mit den hebeln habe ich versucht, irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten aber wie sollst du mich verstehen.. ich hab mich dauernd aufregen müssen. wo wäre denn bei dir der grad?
ich habe wirklich alles überlegt, ich denke jetzt noch über die caritas nach
Beitrag von sussisorglos - 22.11.11 - 06:45 Uhr
Guten Morgen,
was ist den mit einer Tagesmutter? Du bist ja offensichtlich krank während der Schwangerschaft. Steuerlich dürfte man es bestimmt auch noch absetzen.
Und ja, in der Situation würde ich jede Hilfe annehmen, damit es meinem ungeborenen und geborenen Kind gut geht.
Mach doch mal einen Wochenplan und versuch Entlastung da rein zu bekommen, es ist doch noch so eine lange Zeit, die zu überbrücken ist.
Alles Liebe,
Beitrag von engelshexle - 21.11.11 - 11:45 Uhr
Hallo Sally,
mensch, das ist ja wirklich momentan keine leichte Situation bei euch...Kann alle verstehen; ihr fühlt euch bestimmt alle überfordert und jeder hat das Gefühl er wird nicht verstanden..
Es kommt aber auch immer alles auf einmal..
Ich kann dir nur den Tip geben ( auch wenn es leichter gesagt, als getan ist ), lass im Haushalt fünfe gerade sein, versuch zu sehen, was dein Mann leistet (und nicht nur das, was verbesserungswürdig ist
) und versuch etwas Hilfe zu organisieren....
Wenn Omas und Babysitter ausfallen wie sieht es dann aus mit deinen Freundinnen / Schwester/ Schwägerin...Können die deine Süße nicht mal ein paar Stunden betreuen oder dir etwas im Haushalt helfen ???
Oder hat deine Kleine kindergartenfreunde ? die könnte sie doch auch mal besuchen...
Und in eurem Fall würd ich wegen des Fernsehens einfach ein Auge zudrücken...Solange sie kindgerechte Sachen guckt ( ihr könnt es euch doch gemeinsam auf der Couch gemütlich machen )
Liebe Grüße vom engelshexle
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 12:51 Uhr
es ist ja überall das problem mit der ansteckung, alles hustet usw. im haushalt helfen fragen aber die meisten nicht oder meinen es nicht ernst
Beitrag von s-maria - 21.11.11 - 11:50 Uhr
Hallo,
schwierige Situation. Frag bei sozialen und kirchlichen Verbänden nach, ob jemand bereit ist für kleines Geld zu helfen.
LG
Maria
Beitrag von paula74 - 21.11.11 - 12:56 Uhr
Hallo
Ich glaube, ihr müsst Euch erst einmal bewusst werden, um was es hier eigentlich geht! Deine Gesundheit und die des neuen Babies.
Und dann sollten doch alle versuchen, ihr Bestes zu geben. Angefangen bei Dir heisst es, dass Du halt auch die Wahrheit sagen musst, wenn z.B. Deine Eltern nachfragen!
- Ich würde an Deiner Stelle Deine Tochter in den Kindergarten geben, wenn sie wieder krank wird, dann kann man immer noch weitersehen.
- Ich würde auch die Eltern wieder einspannen. Das ist ja wohl ein Notfall! Sie wollen doch gewiss auch ihre Tochter und den nächsten Enkel unbeschadet haben!
- Warum geht es denn nicht mit der Haushaltshilfe??? Such nach Alternativen bei der Caritas und Co. Oder eine Leihoma einmal pro Woche.
- Ich würde auch versuchen, eine gewisse Regelmässigkeit hereinzubringen (z.B. ein oder zwei Nachmittage die Woche kommen die Grosseltern, vielleicht kannst Du auch eine gute Freundin (mit Kind?) einmal pro Woche "einladen" und dann noch einmal den Babysitter und einmal darf Deine Tochter ausser Haus spielen).
- Als Fazit: häng Dich ans Telefon und organisier Dir die Betreuung zusammen. Die Leute sollen ja nicht deinen Haushalt schmeissen, aber eben einfach da sein.
- Und noch: sei nicht zu streng mit deinem Mann...
Alles Gute,
Paula
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 13:10 Uhr
meine eltern haben mur immer wieder vorgeworfen dass ich ihnen ihre freoheit nehme und sie im sommer wo ich im ktrankenhaus lag wegen mir nicht in urlaub fahren konnten und mein vater wegen mir, weil er sich über diese beraubung der freiheit so aufgeregt hat, krank geworden ist. ich hab schon angeboten sie zu bezahlen, das wollen sie nicht, wenn ich vorhin die wahrheit gesagt hätte, hätte mein vater geschimpft, weil er so viel mit den anderen enkelkindern heute zu tun hat, ich kann die vorwürfe nicht mehr ertragen.
die haushaltshilfe müssten wir komplett alleine bezahlen und das geht finanziell nicht, außerdem ist hier alles durcheinander, wie soll hier einer putzen...
das mit der freundin und kind haben wir bis jetzt so gemacht, aber sie hat immer mehr andere verabredungen und wi haben auch gefragt, ob sie sie dann mit zu anderen kindern nehmen kann, bis jetzt aber nur einmal.
der babysitter kann erst spät am nachmittag, das ganze geht schon seit monaten....
tjamit dem kindergarten da hab ich wirklich angst, denn hier geht der norovirus um und ich war deshalb schon mal im krankenhaus und das ist ja schon ansteckend bevor man es merkt, die mütter schicken die kinder alle krank in den kindergarten...
Beitrag von joshua0709 - 21.11.11 - 12:59 Uhr
Hallo,
das klingt sehr schwierig. Wenn du mit deinen Eltern eine Art Vertrag aushandelst-sprich sie für die Betreuung bezahlst? Bald wird die Übergangszeit vorbei sein, dann kannst du deine Große ja wieder hin bringen und deine Eltern holen sie ab .
Ich verstehe zwar, dass du Angst hast krank zu werden, aber sie ist auf Dauer alleine mit dir unterfordert, braucht Aufmerksamkeit. Und dein Mann: Er wollte euere Kinder doch auch? Die gibt es eben nicht nur in Sonnenscheinausgabe. Was ist mit einer karitativen Einrichtung? Das Mütter Genesungswerk als Beispiel. Versuche es mal da.
LG
Uta
Beitrag von sally14 - 21.11.11 - 13:12 Uhr
ach das geld würden sie ja icht annehmen, aber ich will es mir nicht mehr vorwerfen lassen....
meinst du, dass die erkrankungsgefahr nach der übergangszeit geringer ist? hier geht gerade der norovirus um... ach so ein mist alles
Beitrag von joshua0709 - 21.11.11 - 21:06 Uhr
Ich stecke nicht in deiner Haut, tue mir schwer dir einen Tipp zu geben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Gefahr einer ernsthaften Erkrankung verglichen mit dem Stress den du jetzt hast geringer ist. Der Entbindungstermin ist im Februar so wie du geschrieben hast. das ist noch lange hin und immer nur liegend eine anspruchsvolle 4 jährige zufrieden zu stellen, stelle ich mir sehr schwer vor.
Ich verstehe deine Angst vor einer Ansteckung, klar, aber so ist es ja auch keine Lösung.
LG
Uta
Beitrag von 3erclan - 21.11.11 - 15:00 Uhr
Hallo
schau mal ob ihr Wellcome habt in euerem Ort dann würdest du schnell Hilfe bekommen.
lg
Beitrag von marion2 - 22.11.11 - 11:43 Uhr
Hallo,
Frag deinen Frauenarzt! Der muss wissen, wie sich sowas am besten händeln lässt. Du bist ganz sicher nicht seine erste Risikoschwangere mit Kleinkind.
LG Marion
Beitrag von claudia0815 - 24.11.11 - 20:03 Uhr
Hallo Sally,
ich kann dir leider keinen Rat oder Tipp geben, aber ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass sich deine Situation bald bessert!
Lg, Claudia
