Wie kriege ich das denn jetzt hin?

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Beitrag von mama20042011 - 21.11.11 - 11:36 Uhr

Es ist jetzt 2 Monate her nachdem mein Papa von uns gegangen ist#schmoll
Auf eine schreckliche Art.

Grade ruft meine Mama an, sie haben von der Arbeitsstelle von meinem Papa angerufen, wir sollten jetzt mal langsam das Zimmer von ihm räumen:-(

Natürlich kann meine Mama das nicht alleine und hat mich um Hilfe gebeten, und schon wieder liefen die Tränen und der Schmerz kam#schmoll

Jetzt müssen wir nächste Woche hin und alles weg räumen, schon am Telefon haben wir geweint, wie kann ich das denn nur verkraften wenn ich das alles wieder sehe?

Wie er da saß, wenn ich ihn mal beuschen kam, wie er sich gefreut hat wenn wir mal da waren, wie er aus dem Fenster geschaut hat wenn er wusste einer von uns kommt.
Wie er auf seine Mutter gewartet hat wenn sie ihm Essen dahin gebracht hat#schmoll

Wie kann ich das jetzt so kurz vor Weihnachten alles verkraften?
Wenn ich jetzt wieder so damit konfrontiert werde?

Ach mensch, wieso musstest du gehen Papa?
Du hast so einen großen schmerz bei uns hinterlassen

Du fehlst mir so#schmoll

Ich weiß nicht ob ich euch Antworten kann und wann ich eure Antworten lesen kann,
der Schmerz ist manchmal so groß, da kann ich einfach nicht hier rein schauen, entschuligt

trotzdem lieben dank

Beitrag von viwi - 21.11.11 - 11:56 Uhr

Erstmal eine Kerze für deinen Papa und du fühl dich mal ganz feste in den Arm genommen.

Als damals mein Kollege mit erst 38 Jahren unerwartet starb, bat mich seine Frau, ob ich seine Sachen zusammenpacken könnte, da sie das nicht kann. Ich habe alles gepackt und Ihr gebracht. Vielleicht wäre das bei euch auch möglich.

Alles gute für die Zukunft.
lg
viwi

Beitrag von binnurich - 21.11.11 - 12:07 Uhr

ich frag mich auch, ob das nicht eine Kollegin oder ein Kollege übernehmen könnte.

Beitrag von nane29 - 21.11.11 - 14:09 Uhr

Hallo,

es tut mir so Leid.

Ich sehe auch nur 2 Möglichkeiten.

Entweder ihr bittet die Kollegen, alles für euch zusammen zu packen und euch zu schicken.
Das ist doch sicherlich möglich.

Oder ihr seht es als Teil der "Trauerarbeit", nehmt euch ganz bewusst die Zeit dafür und lasst auch die Gefühle zu, die dabei hochkommen.
Das wird sicherlich sehr schwer und schmerzhaft. Aber manchmal ist es besser, die intensiven Gefühle zuzulassen und rauszulassen, als sie zu umschiffen.

Ich habe auch schon schlimme Verluste erlitten und bei mir gab es da unterschiedliche Phasen. Mal tat es gut, in den Sturm der Gefühle zu rennen, mal musste ich ausweichen, weil es einfach nicht ging.

Ihr könnt nur selber beurteilen, wozu ihr in der Lage seid. Vielleicht wäre es ein Kompromiss, wenn die Kollegen alles zusammenpacken und ihr die fertig gepackten Kisten abholt. Dann könnt ihr schnell wieder weg und die Trauer und Tränen gemeinsam an einem ruhigen Ort rauslassen.

Ich drücke dich und wünsche euch alles Liebe.
J.

Beitrag von king.with.deckchair - 22.11.11 - 00:31 Uhr

Ich muss sagen, ich finde den Ton und das Ansinnen dieser "Kollegen" ungeheuerlich. Es würde sich gehören, euch anzubieten, dass einer der Kollegen das macht und euch die Sachen bringt. Wie andere schon vorgeschlagen haben, bittet einen Kollegen darum!

Alles Liebe und viel Kraft!

Ch.