Trennung- Er will seine Stiefkinder nicht mehr sehen, aber das "Eigene"

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Beitrag von habibi80 - 23.11.11 - 00:56 Uhr

Hallo an alle,

ich bin in einer etwas emotionalen Zwickmühle.
Ich bin mit meinem Mann 4Jahre verheiratet,wir waren fast 5Jahre zusammen und sind seit April getrennt.
Bis vor kurzen ging es noch irgendwie gut zwischen uns. Wir haben seit April eine Trennung "auf Probe", seit Juni habe ich mich endgültig getrennt,weil er uns nur vernachlässigt hat und sehr egoistisch war. Seit Juni schlafen wir in getrennten Zimmern, Ende August ist er zu einem Kumpel gezogen und seit Anfang diesen Monat wohne ich mit meinen 3Kindern (3J.,6J. (im Dez.) und 10J.) in meiner eigenen neuen Wohnung.

Erst durch meine endgültige Trennung sind ihm seine Fehler bewusst geworden und er wollte sich bessern, deswegen wollte ich ihm noch eine gewisse Chance lassen und habe ihn ab und zu (vor allem an den Besuchstagen) bei uns/mir übernachten lassen (getrennte Zimmer) und bin zu einigen Besuchszeiten mit ihm und den Kindern auf Tour gegangen. Einmal um zu sehen ob ich seine Veränderung sehe und dann ob es mit den Kindern gut klappt,weil er sich seit 2J nicht so richtig gekümmert hat... Er ging mit uns nie aus oder machte irgendwas alleine, trotzdem mochten "meine" Mädels ihn. Meine Mittlere ist mit ihm aufgewachsen, hat ihren Vater nie kennengelernt.

Nun kommt es nur noch zu Problemen,weil ihm immer mehr klar wird dass ich ihn wirklich nicht mehr zurück will und er wohl was falsch verstanden hat. Ich hatte seit April/Mai nichts sexuelles mehr mit ihm (das gíng von mir aus). Es ist einfach zu viel schief gegangen dass ich die Ehe nicht weiterführen will. Die Scheidung ist auch eingereicht, einvernehmlich. Vor einigen Tagen kam deswegen ein Schreiben vom Gericht und nun sagt er er will seine "Stiefkinder" nicht mehr wiedersehen, mitnehmen oder irgendein Kontakt,weil er sein EIGENES Leben neu aufbauen will und da meint er er könne es nur ganz alleine, oder nur mit seinem Kind.
Die 3Geschwister sind ein eingeschweißtes Team,auch wenn ein gewisser Altersunterschied da ist. Sie machen alles zusammen. Vor allem meine Große vermisste die ganzen Jahre Unternehmungen usw,die ich vor ihm tat und viele andere Dinge. Beim "Familienrat" hat sie das angesprochen,nicht zum ersten Mal. Ich habe solche Sachen (Unternehmungen, Urlaub, Familienspiele,...) leider wegen ihm oft vernachlässigt,bzw.herausgezögert bis er frei hatte oder Zeit hatte damit wir es als "ganze" Familie geniesen. Natürlich unternahm ich trotzdem einiges mit meinen Kindern, aber meist alleine,weil er nie mitwollte oder Zeit hatte.
Nun macht er es ihr zum Vorwurf!!!
Wenn meine Große so schon kaum was mit ihm unternahm, wird sie es auch weiterhin nicht vermissen ,weil sie es nicht anders kennt---> SO DER SPRUCH MEINES NOCH-MANNES!!! Ich konnte an die Decke gehen.
ER ist der Meinung er will nur etwas mit seinem Sohn tun,der aber im Augenblick nichts mit dem Papa zu tun haben will. Warum auch immer klammert der Kleine nur an mir oder den Schwestern, er will nicht zum Papa.
ER sagt meiner Großen und mir dass er sein Leben neu aufbauen will und Angst hat keine Frau zu finden,wenn er auch die "Stiefkinder" anbringt... Wenn ich so was höre könnte ich an die Decke gehen. Es soll alles freiwillig sein...
Aber kann/soll er sie wirklich so grob verstoßen???
Vor allem meine Mittlere war damals 1 Jahr alt und kennt ihn als Papa. Sie wird es auch verletzen oder vermissen,wenn er nicht mehr kommt oder nur den Kleinen nimmt?!

Wie reden hier nur von den Besuchszeiten an denen die Mädels freiwillig mitgehen können,wenn sie wollen (und sie wollen ja). Ich will keinen Unterhalt oder Sonderwünsche. Ich möchte nur auf die Wünsche der Kinder eingehen.

Ich habe ihn x-mal gefragt was das dumme Gerede soll...
Er sagt ich habe vielleicht bald einen neuen Mann,der soll sich dann kümmern, den ER glaubt ich verbiete den Kontakt WENN ein Anderer ín mein Leben tritt (irgendwann einmal-ich will erst mal meine Ruhe vor Männern). Ausserdem baue ich mir ein neues Leben ohne ihn auf,weil ich es so entschieden habe und es nun mein Problem ist.
Wenn ich mich scheide, scheidet man sich doch nicht von den KIndern... Was ist dass denn für ein Quatsch????

Wie soll ich damit umgehen???
Die Große ist traurig, meine 2. merkt es nicht so/zeigt es nicht so und "sein" Kind hat nur noch Mama-Laune und will nicht mit ihm mit.

Ist es richtig wie er sich verhält?

Habe ich etwas falsch gemacht?? Ich wollte ein friedliches Verhältnis aufbauen damit die Kinder es leichter haben. Auch so verstehen er und ich uns eigentlich gut (vor allem nach der Trennung). Mir geht es besser und den Kindern auch,weil wir wieder mehr machen und so einiges entspannter und fröhlicher ist.
Trotzdem wollen sie Ihren (Stief)-PAPA sehen...

Rotzfrech sagt er uns was er alles plant (Fahrradtouren im Sommer, Freizeitparks, Ausflüge...) was er immer sehr selten und seit 2 Jahren nicht mehr gemacht hat,weil ihm sien Spass mit Freunden und seiner ägyp-Familie wichtiger waren. Nun werden die Kinder hellhörig und wollen mit und er lässt sie so abblitzen und sagt,er tut es nur weil ich ihn verlassen habe und sie dürfen nur mit wenn ich mit ihm verheiratet bleibe... DENN nur dann sind die Mädels ein Teil seiner Familie...

Das macht mich soooooooo wütend.
Gebt mir bitte einen Tipp wie ich mich verhalten soll.

Oder denke ich igendwie komisch? ER meint alle sagen eine Beziehung zu Stiefkindern nach der Trennung hat eh keinen Sinn und Zukunft.... Er will es nicht mal versuchen. Man kann doch die Kinder nicht so verstoßen.

Beitrag von scullyagent01 - 23.11.11 - 07:10 Uhr

Danke für deinen Betrag:

Es ist ein so eindrucksvolles Beispiel, dafür , wie sehr man Kindern damit schadet den Partner zum sozialen Vater aufzubauen.

Prima, hast du echt gut hingekriegt!

Dieser Mann hat eben nur ein Kind, das Gemeinsamme und er hat weder die Pflicht ( und auch nicht das Recht ) die anderen Kinder zu den Unternehmungen mitzunehmen.

Es ist ja nett, das Du für die Kinder, die nicht von ihm sind keinen Unterhalt forden willst - der Satz alleine schon ist eine Frechheit, als ob Du das könntest.

Deine Töchter haben einen Vater, und deine Pflicht, in der Vergangenheit wäre es gewesen dafür zu sorgen das der Kontakt zum leiblichen Vater nicht abbricht. Aber nein, da wurde dann lieber mit neuem Mann auf heile Familie gemacht. Und weil Dein Nochmann das selbst mitbekommen hat, geht er wohl zu Recht davon aus, das Du auch wieder, bei neuem Mann , den Alten in der Versenkung verschwinden läßt.

Ehrlich, mir tun die Kinder aus tiefsten Herzen leid, die wegen dem puren Egoismus ihrer Mutter einen erneuten Verlust hinnehmen müssen.

Und ich denke, es ist letzendlich für alle Beteidigten das Beste , wenn deutlich und klare Trennungslinien geschaffen werden, also sich nur leiblicher vater und leibliches Kind sehen. Lieber eine Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende, denn wer weiß welche Schikanenen Du Dir einfallen lassen wirst, wenn Du wieder einen neuen Freund hast. Das wird dann nicht leichter für die Kinder.

Scully

Beitrag von witch71 - 23.11.11 - 08:34 Uhr

"Ist es richtig wie er sich verhält?"

Menschlich nicht, rechtlich aber selbstverständlich. Das ist die dunkle Seite von Patchwork, wenn es zerbricht ist man eben wirklich keine Familie mehr.

"Gebt mir bitte einen Tipp wie ich mich verhalten soll."

Den Kindern erklären, dass Dein Exmann sie nicht mehr sehen will und dass Ihr jedesmal, wenn er sein leibliches Kind holt auch etwas Schönes und Besonderes unternehmt. Ich hoffe echt, sie haben ihn nicht als "Papa" vorgesetzt bekommen und werden daher auch nicht allzu lange trauern. Sonderlich väterlich scheint er sich ja während Eurer Ehe sowieso nie verhalten zu haben..

Haben die Kinder denn keinen leiblichen Vater?

Beitrag von lichtchen67 - 23.11.11 - 09:50 Uhr

Mal ganz hart gefragt, was kann er denn dafür, dass der Vater Deiner beiden anderen Kinder sich nicht um diese kümmert? die haben ihren eigenen Vater.... er muss sich nur um sein Kind kümmern und nicht um die beiden anderen, die haben ihren Vater.

Wenn diese mit ihm als "vater" aufgewachsen sind (wir reden hier ja auch "nur" von einigen wenigen Jahren!) ist das Dein Versäumnis.

Ich kann Dein "rumgeheule" echt nicht verstehen, er hat eigentlich nun nach der Trennung nichts mit den anderen Kindern zu tun und ist denen auch zu nichts verpflichtet.

Lichtchen

Beitrag von badguy - 23.11.11 - 11:46 Uhr

Sorry aber m. E. holst du gerade die Kirche aus dem Dorf. Nehmen wir mal meine Ex als Beispiel. Sie hat zwei Kinder aus der Ehe mit mir und eins aus der neuen Ehe. Gehen wir jetzt mal von einer Trennung aus und den gleichen Forderungen, wie du sie stellst. Das würde bedeuten, dass die Kinder alle 14 Tage bei mir wären (also meine beiden) und alle 14 Tage bei ihrem aktuellen Stiefvater.

Du hast m. E. deinen derzeitigen Ex zu sehr in die Rolle des "sozialen Vaters" gedrängt, aus der du ihn jetzt nicht entlassen willst. Das ist eine ziemliche Krux, ich hätte da auch nur eingeschränkt Lust darauf, jetzt weniger mit meinem Stiefsohn (ich habe auch einen) etwas zu machen, sondern mich einer solchen Forderung ausgesetzt zu sehen.

An der Stelle können einem nur die Kinder leid tun.

Beitrag von habibi80 - 26.11.11 - 23:43 Uhr

Hallo an euch.

Ich habe jetzt erst die Zeit gefunden die Antworten zu lesen und ich muss zu den ersten Antworten vielleicht mal etwas klarstellen:

Meine Kinder haben sehr lange keinen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater,weil er während der Schwangerschaft meiner 2. komplett abgedüst ist.
Warum?
Ich habe herausgefunden dass er nach über 3Jahren Montagearbeit (insg.knapp 8Jahre Beziehung!) oft fremd gegangen ist und dazu noch kam dass er dort eine Frau 1Monat nach mir mit meiner 2.Tochter geschwängert hat. Als das rauskam kam er nicht mehr nach Hause und wohnt bei der Frau. Mit JA und allen konnten wir nicht herausfinden wo er dort wohnt und auch seine Eltern wollen nichts wissen, Er ist Engländer.
So viel dazu dass ich den Kindern nicht gesagt habe wo und wer der Vater ist. Sie wissen es,außer das meine Mittere es nicht so ganz versteht, sie wird erst 6.

Und wenn wir heiraten und er immer schwärmt wie toll "seine" Töchter /Engel sind und er sie dann so abblitzen lässt, darf man doch mal wütend sein!!!!

Ich heule auch´nicht rum oder so.

Wegen dem Unterhalt habe ich es erwähnt damit man nicht auf den Gedanken kommt dass ich was verlange, denn es geht NUR um die Kinder!!! Ich hätte es wohl nicht erwähnen sollen..
Ich habe meine Töchter auch nicht dazu gedrängt, genauso wenig wie meinen Mann der neue Papa zu sein. Über ein Jahr wurde er mit Vornamen genannt, erst als der Kleine fast geboren war, hat die Große gefragt ob sie ihn "Papa" nennen kann.
Er hat mit Freude zugesagt und auch überall gesagt es sind seine Kinder, nur wenn jmd, genauer nachfragte sagte er das es nicht die Leiblichen sind.

Natürlich tun mir die Mädels Leid!

Sie haben vor einigen Monaten noch geplant nächsten Jahr campen zu gehen und dass sie bei ihm jeder Zeit vorbei kommen können, er will ein Zimmer für sie einrichten usw...
Und wenn er es von sich aus so plant und denen so verspricht und dann so reagiert, finde ich es unter aller Sau!!!
Vor allem mit meiner Großen habe eích gesagt dass der Kontakt vielleicht nicht mehr so sein wird wie vorher, aber er hat all die Zeit (in der Trennung) gesagt, dass es immer seine Töchter sein werden!!!

Ich habe nie jmd zu irgendwas gezwungen, aber ich kann es nicht ab wenn er unnötig Hoffnung macht und dann so fallen lässt!!!

Beitrag von nick71 - 23.11.11 - 14:51 Uhr

"Vor allem meine Mittlere war damals 1 Jahr alt und kennt ihn als Papa. Sie wird es auch verletzen oder vermissen,wenn er nicht mehr kommt oder nur den Kleinen nimmt?!"

Vor einigen Tagen gab es hier einen Thread, in dem ich genau DAVOR gewarnt habe...aber das nützt dir jetzt natürlich auch nix.

Ihr werdet euch leider mit der Einstellung deines Noch-Mannes abfinden müssen...ihn zwingen, mit den Kindern weiter Kontakt zu haben, die nun mal nicht seine Kinder sind, wirst du nicht können.

Schade nur, dass deine Töchter das jetzt ausbaden müssen...auf der anderen Seite kann dir so was mit einem leiblichen Vater genausogut passieren.

Beitrag von lena1309 - 23.11.11 - 15:54 Uhr

Hallo,

ich kann dir sagen, wo der Fehler in deiner Denkweise liegt:
Dein Noch-Mann ist der Vater deines jüngsten Kindes und damit der Papa.
Deine beiden anderen Kinder haben keinen Papa, da du scheinbar versäumt hast, ihnen zu vermitteln, wer ihr Vater ist. Und nur dieser nicht vorhandene Vater ist unterhaltspflichtig.
Anders wäre die Sache bei einer Adoption durch deinen Noch-Mann, aber die hat es scheinbar nicht gegeben.

Also wirst du wohl den Arsch in der Hose haben müssen und deinen Kindern erklären müssen, dass du Mist gebaut hast, weil du ihnen nicht vermittelt hast, wer ihr Papa ist und wer nicht.

Und dann solltest du für den nächsten Mann lernen, dass nicht jeder Mann an deiner Seite automatisch zum Papa deiner Kinder wird.

LG
M.

Beitrag von habibi80 - 26.11.11 - 23:53 Uhr

Ich möchte nochmal betonen!!!:

Ich habe meinen Mädels meinen Mann nicht als neuen Vater vorgestellt und gesagt "Ihr müsst ihn nun "Papa" nennen",.. ich habe es offen gelassen. Meine Große und er haben sich alleine nach über einem Jahr unterhalten und sie fragte ob sie ihn so nennen darf!!!!

Was habe ich da bitteschön falsch gemacht?!
Wir sind verheiratet und er hat sie immer als seine Kinder empfunden, sagt er...

Was ich noch allgemein sagen wollte:

ICH WILL KEINEN UNTERHALT, WOLLTE NIE WELCHEN UND KENNE DIE RECHTE UND PFLICHTEN DER ELTERN!!!!

Also habe ich ihn, oder ich meine Kinder nie dazu gezwungen so zu tun als ob es seine leiblichen sind!!!

NUR wegen seiner Religion fiel eine Adoption flach, denn das war Gesprächsthema!! Da waren die Kinder nicht dabei.
Und wie gesagt, der leibliche Vater kümmert sich seit 2005 in keinster Weise mehr, kein Anruf usw. Ich weiß auch mit Hilfe vom JA nicht wo er sich in Holland aufhält...

Beitrag von tjanzen - 23.11.11 - 16:54 Uhr

Also ich finde die bisherigen Antworten an Dich hier doch sehr hart!

Es mag sein, dass es sich als Fehler erwiesen hat, Deinen Noch-Mann als alleinigen "Papa" Deiner Kinder zu sehen bzw. so zu präsentieren.
Anderereseits habt Ihr als Familie zusammengelebt, Ihr habt geheiratet - da ist es doch selbstverständlich, dass die noch kleinen Stiefkinder eine Beziehung zum Stiefvater aufbauen und ihn jetzt auch vermissen.

Ich finde, dass Dein Noch-Mann sich menschlich wie ein echtes Ar.....ch verhält! Ich kann nicht verstehen, wie er die Bindung, die er doch im Laufe der Jahre auch zu den Kindern aufgebaut haben muss, jetzt einfach so abschalten kann.

Vielleicht könnt Ihr in einem ruhigen Moment noch einmal vernünftig darüber sprechen. Man kann nur hoffen, dass er aus einer momentanen Kränkung heraus so reagiert und irgendwann wieder sein Herz und seinen Verstand einschaltet.

Sollte dem nicht so sein, wirst Du versuchen müssen, Deinen Kindern zu erklären, dass ihr Stief-Papa sie nicht mehr sehen will - und dass das nichts mit Ihnen zu tun hat, sondern damit, dass er einfach nicht klar denken kann???!!?? #kratz
Sorry, ich weiß grade auch nicht, wie man das kindgerecht erklären kann, ohne den Kindern das Gefühl zu geben, es läge an Ihnen.
Und ansonsten versuchen, einen schönen Ausgleich zu schaffen, besondere Zeit mit den beiden verbringen, wenn der Kleine bei Papa ist oder ähnliches.

Ich wünsche Euch alles Gute,
Tina

Beitrag von sternenschnee - 23.11.11 - 17:15 Uhr

Hallo,
es ist zum kotzen wenn man hier so manche Antworten hier so liest.Ihr seit ja alle so perfekt und immer schön drauf wenn man schon am Boden liegt.Ganz armseliges Verhalten.Woher wollt ihr wissen oder einschätzen können,das sie den Kontakt zwichen Vater und Töchter nicht gefördert hat?Es gibt Väter,ja die gibt es die sich einen scheiß um ihre Kinder kümmern.Habe auch so ein Exemplar.
Dann,woher wollt ihr wissen,das die Mädchen nichts von ihrem leiblichen Vater wissen?
Ihr unterstellt der Mutter ein völliges Fehlverhalten und völlig versagen.Ist ja auch einfacher,einem Menschen noch mal einem mit zu geben,wenn er eh schon am Boden liegt.
Die mittlere Tochter war 1 Jahr alt,als die beiden eine Beziehung eingingen.Dieses Kind hat ihn als erste Bezugsperson immer gehabt,selbst wenn sie von ihrem leiblichen Vater weiß.Er hat mit ihr den Alltag gelebt und war für die beiden Mädchen da.Er hat sie versorgt und sie haben wie eine Familie gelebt.Da ist es völlig normal das Kinder auch zu einem Stiefpapa eine Bindung aufbauen und bei Trennung darunter leiden,das eine Person weg fällt die ansonsten immer da war und ebenso so wie die Mutter eine Bezugsperson da war.

Du musst mit den beiden Mädchen sprechen und ihnen versuchen zu erklären,das er nur der leibliche Papa von ihrem Bruder ist.Er hat nicht die Pflicht sich auch um die beiden zu kümmern.Menschlich gesehen ist sein Verhalten völlig daneben und das der kleine sich im Augenblick wehrt kann ich gut nach voll ziehen.Er bekommt doch mit das Papa nur ihn will,aber seine beiden Schwestern nicht.Das ist für ihn schwierig.Da helfen erst mal nur viele offene Worte und einige Gespräche/Erklärungen.Für die Kinder ist das sehr schwierig zu verstehen und auch zu akzeptieren,das er nur Papa vom kleinen ist und sich auch nur um ihn kümmern muss/will.

Beitrag von lena1309 - 23.11.11 - 17:43 Uhr

Zitat: Ich habe solche Sachen (Unternehmungen, Urlaub, Familienspiele,...) leider wegen ihm oft vernachlässigt,bzw.herausgezögert bis er frei hatte oder Zeit hatte damit wir es als "ganze" Familie geniesen. Natürlich unternahm ich trotzdem einiges mit meinen Kindern, aber meist alleine,weil er nie mitwollte oder Zeit hatte.
Nun macht er es ihr zum Vorwurf!!!

Das nenne ich ganz klar ein Fehlverhalten ihrerseits, denn ich kann hier kein besonderes Interesse des Mannes an einer großen glücklichen Familie erkennen.

Und ich habe im ganzen Beitrag keine Äußerung zu dem leiblichen Vater der großen Kinder gelesen. Hast du einen Hinweis gefunden?

Und auch wenn sich der leibliche Vater nicht kümmert, muss für die KInder deutlich gemacht werden, dass der Noch-Mann keinen Umgang mit ihnen haben muss, egal ob man das menschlich versteht oder nicht.
Und den Punkt, dass sie für die beiden Großen keinen Unterhalt von ihm fordern will (oh wie großzügig #cool), empfinde ich einfach nur als #contra, denn er bestehen seinerseits keine Pflichten gegenüber diesen Kindern, soll heißen, selbst wenn sie wollte, sie könnte fordern bis die Hölle zugefriert nur ohne Erfolg.

In diesem Sinne
M.

Beitrag von sternenschnee - 23.11.11 - 18:27 Uhr

So haste dich ausgelassen?#ole
Ne genau aus dem Grund,das sie nichts über den leiblichen Vater der Kinder geschrieben hat,deswegen sollte man ihr keine Unterstellungen machen und nicht irgendwelche Vermutungen hier äußern die vielleicht so nicht stimmen.
Ihr legt ihr etwas in den Mund,was sie selbst nie geschrieben hat.
Ich sage nicht das alles richtig gelaufen ist,aber jetzt hier so los zu legen ist völlig daneben.Wenn ich einen neuen Partner habe,würde er mit meinem Kind groß,er würde mir ihr Leben und sie versorgen.Zu ihm würde sie einfach eine Bindung aufbauen,da der eigene Vater sie nicht kennt und er sie auch nicht.Da liegt es doch nahe,das mein Kind ihn dann als Vaterfigur ansieht,auch wenn sie gesagt bekommt,das sie noch einen leiblichen Vater hat.Es würde dann aber ihr Herzenspapa sein.Auch Pflegekinder bauen zu ihren Ersatzeltern eine enge Bindung auf,meißt haben sie eine bessere und engere Bindung als zu den leiblichen Eltern.Dort gibt es auch eine Bauchmama und eine Pflegemutter die den Alltag mit dem Kind lebt,es versorgt und liebt.So klar und strikt trennen ist in Beziehungen sehr schwierig und nicht immer auf Fehlverhalten der Mütter,Pflegemütter us.s. zurück zu führen.

Beitrag von lena1309 - 23.11.11 - 19:08 Uhr

Als erstes, ich habe mich nicht ausgelassen. Wenn du das so empfunden hast, würde ich sagen, haben wir schon verschiedene Sichtweisen.
Das Thema "Pflegefamilie" ist aus meiner Sicht nicht gleichzusetzen. Die Kinder in diesen Situation kommen aus entsprechenden Gründen in eine fremde Familie und der Aufenthalt kann so verschieden sein, dass man da nicht pauschalisieren kann.

Und wenn du deinem Kind deinen Partner als Vater gegenüberstellst, ist das deine Entscheidung, aber es ist nicht immer eine kluge Entscheidung. Und das entbindet dich ja nicht von der Verantwortung, deinem Kind zu vermitteln, woher 50% seiner Gene und damit ein Teil seiner Persönlichkeit und Geschichte kommen. Und ein Kind hat das Recht zu wissen, woher es kommt.

Und der Anfangsbeitrag klang für mich, als wäre die Entscheidung, dass der Mann auch der Papa ist, nicht gleichberechtigt getroffen worden.
Ob das der Realität entspricht? I don´t know.

Aber meine Erfahrung zeigt mir, dass ein präsenter leiblicher Vater selten dazu führt, dass Kinder in so ein Loch fallen, wie es die erwähnten Kinder jetzt tun. Denn dann wäre für die KInder die Trennung zwischen den Geschwistern viel klarer.
Denn diese Kinder hätten dann ja auch Väterwochenenden und spezielle Ausflüge etc.

In diesem Sinne

Beitrag von sternenschnee - 23.11.11 - 19:37 Uhr

Also erst mal,wenn ein Vater sich nicht kümmert ist es einfach so,das man es schwer hat ihn zum umdenken zu bewegen.Ich für mich habe aufgegeben und werde nicht weiter hinter laufen.Das ist nicht meine Pflicht.Wenn er Umgang gewollt hätte,wäre es meine Pflicht dies zu fördern,aber meine Pflicht ist nicht,einem Erzeuger auf dem Papier hinter her zu laufen,der das schönste nämlich sein Kind nicht will.Mal abgesehen davon wäre es auch dann nicht meine Pflicht gewesen wenn er gewollt hätte,nach allem was war.So,ich habe es aufgegeben und er ist Erwachsen genug,das ich nicht wie hinter einem Kleinkind hinter her laufen muss.Das heißt aber nicht,das ich meinem Kind nichts vom leiblichen Papa erzähle oder meinem Kind genau erkläre,wer der Papa ist.Das eine hat mit dem anderen nichts zu tuen.Ich werde sehr offen mit meinem Kind sprechen und auch immer wieder wenn Fragen kommen u.s.w meinem Kind niemals in der Beziehung Steine in den Weg legen.Da aber der Papa nicht da ist weil er nicht will,mein Kind überhaupt keinen Bezug zum Papa hat,kann ich nicht verhindern das sie sich meinen Lebenspartner als Ersatz suchen wird,der Tag täglich da ist.Das ist dann der Herzenspapa.So ist würde ich es erklären.Ich kann aber einer Mutter nicht die Schuld in die Schuhe schieben,wenn ein Vater nicht für seine Kinder da ist und die sich einen "Ersatzpapa"suchen oder gefunden haben.
Das ist zwar nicht wirklich mir Pflegekindern zu vergleichen,weil Trennungskinder immer noch in der Regel die Mutter haben,aber der Papa und ich spreche für die Väter die nicht für ihre Kinder da sind,nicht da ist/nicht greifbar für die Kinder.Und dann ist es doch so ähnlich wie bei den Pflegekindern.

Beitrag von lena1309 - 24.11.11 - 10:58 Uhr

Guten Morgen,

als erstes möchte ich dich bitten, doch mal ein paar Absätze etc. einzubauen, um deine Beiträge lesbarer zu machen. Der Text in so kompakter Form ist schwer zu lesen und zu verstehen.

Weiter kann ich mich des Eindruckes nicht verwehren, dass du so stark für die Mutter oben eintrittst, weil du dir nicht eingestehen willst, dass du den gleichen Fehler machst.
Natürlich suchen sich KInder ein männliches Vorbild und das ist dann eben der neue Lebensgefährte, wenn der Vater nicht greifbar ist.. Aber dann als Mutter aktiv dem Kind zu vermitteln, dass der Lebensgefährte auch der Papa ist, ist und bleibt ein Fehler.

Und nicht jedes Kind übernimmt den Lebensgefährten automatisch als Papa, das ist schlichtweg falsch. Auch Kinder, die keinen Kontakt haben, aber von ihrem leiblichen Vater wissen, trennen für sich sehr klar zwischen Papa und Klaus, wenn man sie lässt. Wenn Mama aber unbedingt einen auf heile Welt und Familie machen will und gerade sehr kleinen Kindern gegenüber den Klaus immer nur als Papa tituliert, ist das eine ganz klare gewollte Beeinflussung durch die Mutter. Und das ist der Fehler, denn man der TE machen kann.

Und dein Beitrag klingt für mich mittlerweile ähnlich.

In diesem Sinne.
M.

Beitrag von habibi80 - 27.11.11 - 00:14 Uhr

Danke für eure Antworten

Wie gesagt: Ich habe den Kindern nicht einen neuen Vater vorgestellt, sondern meinen neuen Partner, den ich später geheiratet habe. Und vor allem die Große hatte von Anfang an eine große Zuneigung zu ihm. Der leiblcihe Vater hat sich verzogen, die Kinder wissen das er nicht der leibliche Vater ist. Das war nie ein Geheimnis. Die haben auch noch ein eigenes Fotoalbum mit den Fotos von leiblichen Vater, auch wenn meine Mittlere ihn nie kennen gelernt hat.

Und erst nach der Geburt unseres Jüngsten haben wir seinen Familiennamen angenommen, das war ca 1,5Jahre nachdem wir ein Paar waren. Erst kurz vor der Geburt sagten die Mädels PAPA zu ihm.
Und bis vor kurzen war es auch der Herzenspapa, auch für ihn so wie er über sie geredet hat. Deswegen war ich erschrocken dass er jetzt so reagiert und sie jetzt so kalt abschiebt...

Beitrag von scullyagent01 - 23.11.11 - 19:41 Uhr

Nun, es gibt auch noch deutliche weitere Indizien das die TE den leiblichen Vater zugunsten der neuen Partnerschaft abgeschoben hat:

"Ich habe ihn x-mal gefragt was das dumme Gerede soll...
Er sagt ich habe vielleicht bald einen neuen Mann,der soll sich dann kümmern, den ER glaubt ich verbiete den Kontakt WENN ein Anderer ín mein Leben tritt (irgendwann einmal-ich will erst mal meine Ruhe vor Männern)."

Er sprich da wahrscheinlich aus Erfahrung, zumal die TE deutlich macht, das sie zwar im Augenblick wenig Bock hat auf einen neuen Mann, aber wenn könnte das doch genauso laufen wie der Ex - Mann prophezeit denn sie wiederspricht inhaltlich nicht der Aussage des Ex - Mannes.

Ergo legt hier niemand der TE was in den Mund.

Ich bin auch AE, seit der Geburt des 2. Kindes schon, und ja, es gab in der Vergangenheit eine längere Beziehung mit einem Mann, der den Status "sozialer Vater " innehatte. Aber ich (!!!!!) habe dafür gesorgt, das die Kinder ihn nicht mit "Papa" sondern mit den Vornamen angesprochen haben und auch das der leibliche Vater troz schwierigster Umstände präsent blieb. Einfach, weil es eben Menschenrecht ist seine Wurzeln zu kennen!

Mittlerweile ist viel passiert, meine Kinder sind 14 u. 16 , und seit einem Jahr lehnen sie leiblichen Vater komplett ab. Das hat berechtigte Gründe, die meine Kinder aber ganz alleine herausgefunden haben. Ich habe mittlerweile einen anderen LG, der aber auch mit dem Vornamen angesprochen wird. Der wird villeicht mal Opa, aber niemals "Papa" sein.

Was in der Familie der TE passiert ist eine furchtbare Tragödie im Leben der betreffenden Kinder, die vermieden hätte werden können, wenn die betreffende Mutter mal für 5 ct Weitblick gehabt hätte

Scully

Beitrag von tjanzen - 23.11.11 - 22:36 Uhr

Aber macht die Namensgebung wirklich den Unterschied?

Die Kinder sind mit dem Stiefvater groß geworden, er war 5 Jahre lang ein Teil ihres Lebens, hat mit ihnen gelebt, war immer da, etc.
Ich glaube, sie wären auch traurig, wenn der "Klaus" jetzt plötzlich aus ihrem Leben verschwinden würde und nur noch den kleinen Bruder sehen will...

Beitrag von sternenschnee - 24.11.11 - 07:47 Uhr

sehe ich auch so.Ein Kind was warum auch immer keinen Kontakt zum Vater hat,wird sich doch erst Recht den neuen Partner der mutter als Bezugsperson nehmen und auch ganz anders akzeptieren,als wenn der Vater noch regelmäßig da wäre.Das hat doch mit der Mutter nichts zu tun.Mal abgesehen davon,gehen hier anscheinend alle davon,das die Mädchen nicht wissen wer ihr Vater ist,was die TE so ja aber nie geschrieben hat,also wird es der TE mal eben unterstellt.Nur weil der neue Mann der Mutter mit der Familie gelebt hat und Ersatzvater war,was ich überhaupt nicht schlimm finde,heißt das noch lange nichts und schon gar nicht das die Mädchen nichts von ihrem leiblichen Papa wissen.Es kann immer einen Herzpapa geben,das hat nichts mit Fehlverhalten der Mutter zu tun und genau wie du schreibst,auch ein Klaus oder ein Ben der Jahre lang da war und plötzlich geht,kann bei Kindern die eine enge Bindung zu der Person hatten ein Loch hinterlassen.Und es ist immer schwierig wenn die Mutter schon Kinder hat,mit dem neuen Lebenspartner dann ein gemeinsames Kind bekommt und eine Trennung im Raum steht.Für die Stiefkinder ist er dann plötzlich nicht mehr greifbar,was vorher aber immer so war und nach der Trennung wird sich dann nur noch um das leibliche Kind gekümmert.Das ist für die Kinder immer schwer und auch schwierig zu akzeptieren.

Beitrag von scullyagent01 - 24.11.11 - 07:57 Uhr

Es wäre einch schön, wenn Du alles lesen würdest:

http://www.urbia.de/forum/27-trennung/3385938-trennung-er-will-seine-stiefkinder-nicht-mehr-sehen-aber-das-eigene/21493142

Die TE hat ihren Kindern den "Neuen" zum Vater aufgebaut!

Und bastelt bereits jetzt an der erneuten Vaterentsorgung weil der Sohn ja angeblich nicht zum Vater will.

Die Frau hat nix geschnallt

Scully

Beitrag von scullyagent01 - 24.11.11 - 07:54 Uhr

Nein, es war nie die Namensgebung allein, sondern die Tatsache das sie - in unregelmäßigen Abständen zwar - aber immer Kontakt zum Vater und seiner Familie hatten.

Meine Tochter liebt ihren Opa ( Vater des Vaters ) heiß und innig. Und mit familiären Rückhalt laßt sich auch ein Trennungsschmerz abfedern.

Und genau deswegen ist die Namensgebung von entscheidender Bedeutung - zumindest aus Sicht der Kinder.

Ich habe Trennungen selbst erlebt und auch im Bekanntenkreis, wo der leibliche Vater durch den Sozialen ersetzt wurde. Ja, es ist sehr viel schlimmer wenn "Papa" geht als wenn "Klaus" geht. Besonders wenn dann auch noch die Großeltern weg sind, weil man ja auch die verhaßten Ex - Schwiegereltern in die Wüste geschickt hat.

Scully

Beitrag von habibi80 - 27.11.11 - 00:31 Uhr

Sag mal hast du irgendwas gegen mich ????????
Kennst du mich????

Ich habe einmal meinen (ex)Mann nur zitiert, der einfach nur sauer war und ich bin nicht auf der Suche oder habe so etwas schon x-mal durch, bzw. zig Erfahrungen!!! Der Vater meiner Töchter war mein erster Freund mit dm ich knapp 8 Jahre zusammen war!!!!
Und zwischen dem und meinem Mann gab es keinen anderen Mann!!!

So wie es klingt bist du wohl sehr gefrustet!!!
Und laut deiner Antwort haben deine Kinder mindestens 2 neue Partner miterlebt... Also wirst du wohl aus Erfahrung sprechen, wenn man den Kindern immer einen "Neuen Sozialvater" vorsetzt!!!

Also unterstelle mir hier nicht so einen Quatsch!!!

Ich habe meinen Mädels meinen Mann auch immer mit dem Vornamen vorgestellt, das ging über ein JAHR so, selbst nach der Hochzeit.
Der WUNSCH (!!!) ging von den Kindern vor der Geburt meines Jüngsten aus, den mein Mann gerne annahm.

Es ist zwar einerseits gut dass du nicht möchtest dass deine Kinder den neuen Partner nicht "Papa" nennen sollen/dürfen, aber es klingt mir auch so dass du schon selbst weißt dass du nie ein und den selben Partner für immer haben willst oder kannst !!!
Da würde ich wohl auch so reagieren, denn ich will auch nicht dass meine Kinder alle paar Jahre zu einem neuen Mann "Papa" sagt!!

Und noch zur Info:
Die Mädels wissen wer der leibliche Vater ist, sie haben Fotos und Videos von ihm (die Große hat auch noch Erinnerungen) und weil er Engländer ist, ist das der "DADDY" und mein Mann ist der "Papa" (aber erst nach über 1J. Beziehung!!!)

So unterscheiden wir!!!
Ich habe hier keinen Familienstammbaum manipuliert oder gefälscht, wie du es von mir annimmst.... Warum auch immer---

Beitrag von habibi80 - 27.11.11 - 00:05 Uhr

Hallo,

ich glaube da hast du irgendwas in den falschen Hals bekommen!!

Ich will und wollte nie etwas Verlangen, egal ob Geld oder Besuchspflicht!! Dummer Weise habe ich es wohl zu doof ausgedrückt,weil ich nicht wollte dass solche Gedanken aufkommen das ich etwas finanzielles verlange!!!!

Wenn du /ihr ma´l richtig lesen würdet, müsste man doch verstehen dass ich sauer bin das er die Kinder so eiskalt abblitzen lässt"!!!

Weiter oben habe ich es auch nochmal erklärt! Er sagt es bleibt beim alten, er will Kontakt zu den Mädels usw, doch erst als das Schreiben vom Gericht wegen der Scheidung kam drehte er am Rad und änderte seine Ansicht!!!

Ich ahnte dass der Kontakt sich ändern wird und das habe ich meiner Großen schon vorher erklärt, aber er hat immer von "Alles bleibt so, ich will euch sehen, ihr kommt zu mir, ich richte euch ein Zimmer ein,"...usw, geredet!!!

Und ich wei0 auch das er keinerlei Pflichten der Mädels gegenüber hat!!!
Dann darf er ihnen aber nicht monatelang so eínen Bären aufbinden und dann so eine Abfuhr erteilen!!!!

Und zu dem leiblichen Vater:
Wie ich oben schon geantwortet habe: Er ist seit 2005 in Holland verschwunden und weil er Engländer ist konnte das JA mitr mir nicht rausfinden wo er wohnt. Er hat mich dort betrogen und gleichzeitig eine andere Frau geschwängert. Als ich das rausfand trennte ich mich und er kam nicht mehr von der MOntage nach Hause um die Mädels zu sehen. Er änderte sofirt die Tel.nr. usw und weg war er...

Beitrag von comapo - 23.11.11 - 22:21 Uhr

Ich zitiere mal aus habibis VK:

"Er ist der "neue" Papa und die Kinder sind total vernarrt in ihn. "

Und kann mich da insb. Scully nur anschließen: Es ist der Fehler, den Frauen zu gerne machen, wenn ihre Liebeshormone mit ihnen Gassi gehen: Da werden Männer zu Vätern, die es nicht sind, da werden Brücken zu leiblichen Vätern abgebrochen, weil "das besser so ist" und die Kinder ja "den Neuen" haben, der sowieso immer besser ist als der leibliche Vater.

Unabhängig davon, ob der leibliche Vater der Mädels keinen Kontakt WILL oder keinen Kontakt HABEN DARF, ist es wichtig für die Kinder, bei den Fakten zu bleiben, wer welchen Platz in ihrem Leben hat. Natürlich kann eine Trennung auch trotzdem schmerzhaft sein, aber hier wurde ein "Fremder" ganz klar als Papa installiert. Und dadurch verlieren die Kinder ein zweites Mal einen "Vater". Und das ist was anderes, als Mamas sympathischer Freund, den wir auch gut leiden konnten.

Mag es für die TO eine Warnung sein, ihren angehenden Exmann als Vater im Leben seines Kindes präsent sein zu lassen und so sie doch wieder eine Beziehung eingeht, ein wenig mehr Distanz zwischen den Kindern und dem Next zu lassen. Das heißt ja nicht, dass die Kinder mit einem Neuen keinen Spaß haben sollen, aber eben eine realistische und gesunde Haltung: "Das ist ein netter Mensch in unserem Leben. Aber Papa ist der einzige, der immer Papa bleibt."

Klare Linien eben.

LG