Hallöchen...
ich hab mal eine Frage und ich hoffe ihr könnt mir helfen. Meine beste Freundin bekommt arbeitslosengeld 2 und möchte nun ein Auto auf Kredit kaufen. Sie würde den Kredit auch bekommen weil sie einen Bürgen hat.
Darf sie das als hartz 4 empfängerin oder bekommt sie dann eine sperre vom amt weil sie ja monatliche Raten von ca 150 euro zahlen muss.
LG
Autokauf trotz Hartz 4 ?
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Beitrag von honey1406 - 24.11.11 - 18:53 Uhr
Beitrag von alizeeceline - 24.11.11 - 19:10 Uhr
Na wenn sie sich da nicht verrechnet. Ich glaube kaum, dass sie sich die 150€ im Monat leisten kann. Wir bekommen auch ALG 2 und da würden 150€ nicht drin sein.
Weißt Du denn wieviel das Auto kostet? Mehr als 5000€ (oder waren es 7500€
) darf es nämlich nicht wert sein.
Mein Mann holt auch gerade ein "neues" Auto. Wert: 500€, bin mal gespannt wie es aussieht. Es soll aber noch gut in Schuß sein und wenigstens noch 1 1/2 Jahre Tüv. Naja zum Einkaufen fahren und für Arzttermine wirds schon reichen. 
LG
PS: Ob sie einen Kredit aufnehmen und abzahlen darf wegen dem Amt weiß ich leider nicht.
Beitrag von manavgat - 25.11.11 - 11:06 Uhr
Denkfehler:
Kaufpreis ./. offener Kredit = Vermögen.
Gruß
Manavgat
Beitrag von wemauchimmer - 24.11.11 - 19:12 Uhr
OT: Diesen Forumsbeitrag sollte man echt mal für die Nachwelt konservieren. Nicht nur, daß wir in einer Zeit leben, in der durchschnittliche neu zugelassene Wagen >130 PS Motorleistung besitzt (bei einigen Marken wie Mercedes, Audi, BMW, reden wir gar von knapp 200 PS) - Tendenz steigend, nicht nur daß sich massenhaft Leute vergleichsweise spritfressende Geländewägelchen kaufen, obwohl sie niemals auch nur über ein Schlagloch fahren müssen - und das alles auf Kosten unserer Kinder und Enkel, für die es dann eben kein billiges Öl mehr geben wird - nein, heutzutage meinen sogar Leute, die von der Gemeinschaft ausgehalten werden, ein Auto fahren zu müssen....
Kopfschüttel
Beitrag von alizeeceline - 24.11.11 - 19:16 Uhr
Ist doch nicht verboten, als ALG 2 Empfänger ein Auto zu besitzen. 
Ausserdem gibt es auch welche, die Arbeit haben und die brauchen vielleicht ein Auto. Vielleicht ist das bei "der Freundin" der Fall.
Beitrag von our_darkness - 24.11.11 - 19:50 Uhr
Das wäre auch der einzige Fall, in dem es nicht zu Nachfragen durch das Jobcenter käme, denn die Raten könnten vom Freibetrag aufs Einkommen getragen werden.
Beitrag von sandra7.12.75 - 24.11.11 - 20:03 Uhr
Hallo
Mit den Raten allein ist es aber nicht getan.Dazu kommen noch Sprit,Steuer,Versicherung und Wartung plus Reparatur.
Bus oder Bahn sind da wesentlich günstiger.
Sandra
Beitrag von twisterdister - 24.11.11 - 19:39 Uhr
Sehe ich genauso und die Folgekosten wie Steuer, Versicherung, Sprit ...
Beitrag von mamavonyannick - 24.11.11 - 19:54 Uhr
Dummes Gequatsche!
Beitrag von wasteline - 24.11.11 - 20:21 Uhr
Wie sieht denn Deine Rechnung aus?
Beitrag von mamavonyannick - 24.11.11 - 20:32 Uhr
Da ich nicht mehr über die Person weiß, muss ich hier gar nichts rechnen.
Beitrag von twisterdister - 24.11.11 - 21:11 Uhr
Beitrag von marion2 - 24.11.11 - 20:03 Uhr
Dummfug. Ein Auto, das mit 150 Euro Rate von einer ALGII-Empfängerin finanziert werden kann, ist sicher kein 200 PS Geländewagen.
da davon auszugehen ist, dass sie das Auto tatsächlich fahren will und wahrscheinlich sogar MUSS.
Heutzutage wünsch ich manchem echt sonstewas an den Hals (incl. Dekubitus).
Beitrag von lilly18 - 24.11.11 - 20:22 Uhr
Dekubitus, mußte gerade mal googlen ooooooooooh dass tut bestimmt weh
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Imagen_Bob_108.jpg&filetimestamp=20100721180403
Beitrag von marion2 - 25.11.11 - 09:30 Uhr
gibts häufig bei unqulifizierter Pflege zu Hause
Beitrag von wemauchimmer - 24.11.11 - 21:31 Uhr
Wow, Du bist ja eine Oberschlaue. Nur ich habe nirgends unterstellt, daß sich die Dame ein Auto mit 200PS kaufen will oder einen Geländewagen. Da musst Du noch ein bisschen an Lesefähigkeiten und Textverständnis arbeiten, wäre mein Tipp. Anstatt Dich in wüsten Drohungen zu ergehen.
Ich wüsste mal gerne, wer ein Auto fahren MUSS. Und was diese Leute wohl vor 50 Jahren gemacht hätten (als noch nicht JEDER ein oder mehrere Autos hatte und man noch nicht jeden Meter per Kfz zurückgelegt hat), oder in 50 Jahren machen werden (wenn die Massenmotorisierung Geschichte ist).
LG
Beitrag von mamavonyannick - 25.11.11 - 07:21 Uhr
Vor vielen Jahren hatte auch nicht jeder eine Waschmaschine. Und jetzt lass mich raten: Du wäscht auch noch mit der Hand?
Dämmliche Vergleiche.
Beitrag von mamavonyannick - 25.11.11 - 07:22 Uhr
Das "M" verschenke ich an "Wasteline". Falls mir mal irgendwann eines fehlen sollte
Beitrag von marion2 - 25.11.11 - 09:05 Uhr
"Ich wüsste mal gerne, wer ein Auto fahren MUSS."
Da kenne ich so einige.
Du kannst auch nicht jeden umsiedeln, der mit dem neuen Busfahrplan vom ÖPNV abgeschnitten wird.
Beitrag von thea21 - 25.11.11 - 08:12 Uhr
Mit Raten bis ins Nirvana ist heut alles möglich!
Da wird ein Wagen 96 Monate finanziert, gar kein Ding.
Beitrag von r.le - 24.11.11 - 21:52 Uhr
Hallo wemauchimmer,
<nein, heutzutage meinen sogar Leute, die von der Gemeinschaft ausgehalten werden, ein Auto fahren zu müssen>
Du hast absolut recht, aber sowas von.
Um Autoverkäufer vor diesen Kreaturen zu warnen, sollten Empfänger von Transferleistungen verpflichtend einen Mond an der Kleidung tragen (der Stern ist ja mittlerweile out of fashion ...).
Im übrigen sollte man prüfen, ob Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes für solche Leute ausgesetzt werden sollte.
Gruß
Ralf
Beitrag von wemauchimmer - 25.11.11 - 16:00 Uhr
Hallo Ralf,
Du möchtest also zum Ausdruck bringen, wenn ich der Ansicht bin, daß ein Auto verzichtbar ist und nicht Bestandteil einer von allen Steuerzahlern zu finanzierenden Grundsicherung für jeden sein sollte, daß ich dann in der geistigen Tradition des Nationalsozialismus stehe und eigenlich darauf hinaus will, daß alle Hartz-4-Empfänger vergast werden sollten? Ist das nicht ein ganz klein wenig an den Haaren herbeigezogen?
Und Du findest weiter, ein eigenes Auto sei unabdingbare Voraussetzung für ein Leben in Würde? Bist Du nicht vielleicht ein klein wenig arg materialistisch eingestellt? Bedenke doch bitte, daß die erdrückende Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten kein eigenes Auto besitzt und dennoch bestens klarkommt?
LG
Beitrag von r.le - 25.11.11 - 22:43 Uhr
Hallo wemauchimmer,
ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass es mich schlicht ankotzt, wenn Leistungsempfängern von der sog. Mittelschicht, das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft abgesprochen wird. Im vorliegenden Fall geht es doch einfach um Mobilität, die von jedem Arbeitssuchenden gefordert wird. Hier, wie Du es tust, Autos der Premiummarken als Vergleich heranzuführen, empfinde ich als frech.
Unser Staat subventioniert die viel und gerne zitierten Leistungsträger, die ohne rot zu werden Subventionen, beispielsweise in Form von Eigenheimzulage, Ehegattensplitting und sonstigen Steuererleichterungen abgreift und mit Einstellungen wie der Deinen mit Fingern auf die Schwachen zeigt. Ich profitiere ebenfalls von diesen Subventionen in einer Höhe, die über dem liegt, was der Staat einer allein erziehenden Mutter zukommen lässt und gerade deshalb finde ich Dein Posting unanständig.
Deine Mutmaßung, dass ich aus Deiner Ansicht die Absicht des Vergasens von Sozialhilfeempfängern ableite, ist natürlich absolut abwegig, passt aber zu Deinem völlig überzogenen Beitrag. ABER: die Geisteshaltung, die ich hinter sehe, ist nicht allzu weit weg von der des dritten Reiches. Auch dort hat man zuerst ausgrenzt und dann ausgemerzt.
Was Deine Anspielung auf meinen Materialismus angeht: Ich habe einen Beruf gewählt, bei dem der Übergang vom Arbeitslosen zum sog. Besserverdiener recht rasant gehen kann. Ich habe als hoch qualifizierter Wissenschaftler auf den Fluren des Arbeitsamtes Nummernzettel gezogen. Du kannst mir glauben, dass das einen prägt, von jeglichem Materialismus heilt und Demut lehrt.
Bevor ich angesichts dieses für mich emotionalen Themas jetzt in die Unsachlichkeit abdrifte, schließe ich den Beitrag.
Wobei mir zum Thema Unsachlichkeit einfällt: Dein Hinweis, dass
<die erdrückende Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten kein eigenes Auto besitzt und dennoch bestens klarkommt’>
ist angesichts der Tatsache, dass wir in einer Industrienation und nicht in einem sog. Drittweltland leben, mehr als unsachlich.
Viele Grüße
Ralf
Beitrag von wemauchimmer - 26.11.11 - 07:43 Uhr
Hallo Ralf,
als hoch qualifizierter Wissenschaftler solltest Du eigentlich denn Sinn meines Beitrags verstehen können. Es war ihm ein "OT" vorangestellt, ich lamentierte über die ungeheure Ressourcenverschwendung, die heutzutage so üblich und normal und billig ist, daß sogar Leute am untersten Rand der Gesellschaft daran teilnehmen können oder wollen. Und das alles letztlich auf Kosten meiner Kinder und Enkel. Denn uns geht's nicht etwa so gut hierzulande, weil die Deutschen so fleißig und pünktlich und erfinderisch sind, sondern ganz überwiegend weil wir extrem viele kostbare Bodenschätze verpulvern und von einem System der Ausbeutung der Armen (in der 3. Welt) profitieren. DAS ist mein Statement und mein Thema.
Es ist dann einfach nur blöd, wenn hier manche, auch Du, als Antwort behaupten, ich würde BMW, Mercedes und Audi den Hartz4-Empfängern zuordnen. Hatte in meinem Beitrag nichts miteinander zu tun.
Ich bin der Letzte, der Leistungsempfängern das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft abspricht. Aber für mich gehört dazu nicht, ein Auto zu fahren. Das ist kein Kernthema in unserer Gesellschaft, keine unabdingbare Bedingung, auch wenn ganz viele, wie wir ja hier sehen können, das inzwischen so empfinden. In den USA vielleicht, wo man ohne Auto vollkommen verloren ist, ok. Aber bei uns? Ist doch lächerlich, Leute! Ich habe auch jahrelang kein Auto gefahren, aber nicht aus Geldgründen, sondern aus Vernunftgründen. Ein Auto ist ein relativ teures (wenn auch durch Subventionen begünstigtes) Fortbewegungsmittel, das dafür Zeitersparnis und Flexibilität bringt. Wir haben ein Auto, wir kämen ohne aus, aber es ist bequem und so leisten wir uns eben diesen Luxus, sind uns aber der Kosten voll bewußt. Da, glaube ich, hapert es bei vielen.
Aber wenn jemand auf Kosten der Anderen lebt, dann können die Anderen wohl schon erwarten, daß er sich mit günstigeren (und ressourcenschonenderen) Verkehrsmitteln wie Füße, Fahrrad, Bus und Bahn fortbewegt, soweit es eben geht. Er hat ja tendenziell auch etwas mehr Zeit und Flexibilität zur Verfügung.
Naja, mit Deiner Kenntnis über "die Geisteshaltung im Dritten Reich" scheint es nicht sehr weit her zu sein. Aber das macht natürlich immer Spaß, dem Kontrahenten ein bisschen braune Soße aufs Hemd zu kippen, gell? Dann hoffe ich, daß Du Dich danach besser gefühlt hast.
LG
Beitrag von r.le - 26.11.11 - 12:51 Uhr
Hallo nochmal,
< . . . solltest Du eigentlich denn Sinn meines Beitrags verstehen können. >
Das habe ich durchaus, deshalb habe ich geantwortet. Und gerade, dass Du Deinen Beitrag als OT gekennzeichnet hast, empfand ich als provokativen Tiefschlag. Und wenn ich dann das hier lesen muß:
<daß sogar Leute am untersten Rand der Gesellschaft daran teilnehmen können oder wollen. Und das alles letztlich auf Kosten meiner Kinder und Enkel. >
krieg' ich schon wieder einen Hals wie ein Krautfaß. Ich bin nämlich der Meinung, dass sich der Wert einer Gesellschaft daran bemisst, wie sie gerade mit den Mitgliedern am untersten Rand ungeht. Von daher macht es mir auch keinen Spaß
<dem Kontrahenten ein bisschen braune Soße aufs Hemd zu kippen, gell? >
aber die Soße ist wohl nicht so ganz unplatziert.
<Dann hoffe ich, daß Du Dich danach besser gefühlt hast.>
Nein, habe ich mich absolut nicht, von daher wollen wir es gut sein lassen.
Viele Grüße
Ralf
