Wie lange würdet ihr eure Kinder unterstützen?

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Beitrag von joy1975 - 25.11.11 - 11:21 Uhr

Mein Partner und ich haben gerade eine Diskussion. Er ist wesentlich älter als ich und hat Kinder aus einer früheren Ehe (lange gescheitert bevor wir uns kennenlernten). Er hat auch schon Enkel.
Er selber ist finanziell ganz gut aufgestellt. Er hat ein sicheres Einkommen jeden Monat und einen geringeren, 6stelligen Betrag auf der hohen Kante. Wir leben in meinem Haus, für das er keine Miete o.ä. bezahlen muß, sich aber entsprechend an den Kosten beteiligt.

2 seiner 3 Kinder (alle über 30) können nicht wirklich mit Geld umgehen. Sie haben über die Jahre (jedes Kind) bestimmt 100.000€ von ihm bekommen und sind trotzdem häufig mit dem Dispo im Minus etc.
In einer der Familien gibt es außerdem 3 Enkel. Damit die nicht darunter leiden müssen, hat er nun überlegt, die Familie mit 500€ im Monat zu unterstützen. Da er grundsätzlich seine Kinder gleich behandelt, würden das dann auch die anderen erhalten. Er dachte da einen Zeitraum von 2-3 Jahren, wo er das erstmal machen wird.

Er kann das definitiv nicht vollständig aus seinen laufenden Einnahmen bezahlen, sondern würde auch Reserven angreifen.

Er hat das noch nicht final entschieden und mich jetzt gestern gefragt, wie ich das sehe.

Mein Problem ist, dass ich wirklich aus dem komplett gegensätzlichen Erziehungshaushalt/-stil komme.

Meine Eltern haben mich zwar bis zum Ende des Studiums so unterstützt, dass ich nicht nebenbei jobben musste o.ä., aber das wars dann.
Als ich vor 2 Jahren gebaut habe, habe ich keinen Cent von ihnen bekommen (obwohl sie sich das durchaus hätte leisten können). Ich bekomme Weihnachts-/Geburtstagsgeschenke in normalem Rahmen und das wars. Ich bin immer so erzogen worden, dass ich mich zwar im Notfall auf die Familie verlassen kann, aber generell ab einem gewissen Alter für mich selbst verantwortlich bin, halt auch finanziell. Umgekehrt habe ich keine Kinder, ich kann das nicht einschätzen. Das habe ich auch meinem Partner so gesagt, dass es generell seine Entscheidung ist und ich mich da nicht einmischen will.

Wie würdet ihr das sehen?
Werdet ihr auch noch jetzt noch von euren Eltern unterstützt?
Würdet ihr eure Kinder noch regelmäßig unterstützen, auch wenn sie schon eigene Familien gegründet haben?

Mein Vorschlag an ihn war dann, lieber gezielt die Enkel zu sponsorn, z.B. durch Übernahme von Musikunterricht, Nachhilfe, Klassenfahrten etc.pp.
Dadurch sparen die Eltern auch, aber es kommt auf jeden Fall in der nächsten Generation an.

Beitrag von biene81 - 25.11.11 - 11:24 Uhr

Ich sehe das so wie Du. Die Ausbildung unterstuetzen und in wirklichen Notlagen helfen, aber mehr nicht. Nicht, weil das Geld nicht da ist, sondern weil ich nicht ausgenutzt werden will.

LG

Biene

Beitrag von sandra7.12.75 - 25.11.11 - 11:30 Uhr

Hallo

Mein Vater hat mir einmal mit 500 Euro aus der Patsche geholfen als mein Geld nicht pünktlich kam.In der Zeit war mein Mann für 1 Jahr arbeitslos.

Bei meinen SE ist es so das mein Mann sie unterstützt haben,mein SV hasst mich deshalb auch weil ich ihnen die einzige sichere Geldquelle genommen habe:-p.

Unsere Kinder werden wir bis zum Studium unterstützen.Danach sehe ich es genau wie du.

In Notsituationen ja aber wegen faulheit oder schlecht rechnen können nein.

lg

Beitrag von carrie23 - 26.11.11 - 23:48 Uhr

haben wir auch schon durch nur dass mein Mann seiner Schwiegermutter die sichere Geldquelle genommen hat weils einfach Überhand nahm
Den Rest seh ich wie du

Beitrag von gruener_urmel - 25.11.11 - 11:36 Uhr

Hallo

Ausbildung / Studium sollte man mit Finanzieren , ein kleiner Nebenjob für Studenten kann da aber nicht schaden

Im Notfall würde ich auch Einspringen

Aber wenn man mit seinen Geld nicht Umgehen kann, Pech !

Würde von mir kein Geld geben, nur so Lernt man zu Wirtschaften !

wenn man nicht mit Geld umgehen kann Pech . Sondern würde für die Familie Einkaufen, und kein Bargeld !

Nur so lernt man wie man Wirtschaftet, so verlassen sie sich ja drauf, Papa gibt mir ja Geld !#kratz

Saludo

Beitrag von ninnifee2000 - 25.11.11 - 11:37 Uhr

Bis zum Ende der Ausbildung (egal ob Studium oder Ausbildung). Alles andere halte ich für lächerlich.

Wenn man das Erbe schon vorab etwas verteilt, finde ich das noch OK. Aber seine über 30 jährigen Kinder monatlich zu unterstützen, ist einfach nur sch...

Solche Kinder würden nichts von mir bekommen. Die Enkel würde ich aber unterstützen. Er sollte aber schauen, dass das Geld wirklich dahin geht, wo es hingehen soll. Vielleicht wäre auch ein Sparkonto für die Enkel gut, wo die Eltern nicht ran können.

Ich würde mich jedenfalls schämen, wenn ich ( 30 Jahre) heute noch finanziell von meinen Eltern abhängig wäre. Mit 23 hatte sich das bei mir erledigt.

Beitrag von scullyagent01 - 25.11.11 - 11:48 Uhr

Meine Schwegies haben meinen Ex - Mann immer finanziell unterstützt - immer!

Und da er die Arbeit nicht wirklich erfunden hat, lebt er nun, mit 45 Jahren in ihrem Haushalt, bezieht ALG II ( wovon er nichts abgibt ) und läßt sich von Mama bekochen und versorgen. Das meine SM schwer krank ist, interessiert ihn dabei weniger. Ebenso das mein SV mit weit über 70 noch als Nachtportier arbeiten muß um sich die Medikamentenkosten seiner Frau leisten zu können juckt ihn wirklich.

Obwohl ich mittlerweile ein gutes Auskommen habe, halte ich meine Kinder eher knapp. Auch meinem LG erlaube ich keine teuren Geschenke an meine Kinder, obwohl er sich das locker leisten könnte.

Meine Kinder wissen das sie sich im Notfall immer auf mich verlassen können, auch wenn sie Ü 30 sind. Aber ich blase ihnen keinen Zucker in den Hintern.

Ein Führerschein muß bei mir selbst erarbeitet werden und neben dem Studium zu jobben hat auch noch keinen umgebracht. Wie sollen Kinder denn sonst jemals den Stolz auf eigene Leistungen erfahren?

Wenn also die Kinder Deines LG nicht mit Geld umgehen können, dann hat das maßgeblich damit zu tun, wie sie bislang erzogen worden sind.

Scully

Beitrag von cami_79 - 25.11.11 - 11:51 Uhr

Hi Joy,

wir planen unsere Kinder nur in der Zeit von Studium/Ausbildung noch zu unterstützen und ehrlich gesagt dachten wir da aus erzieherischen Gründen auch nur an einen "Mindestsatz" (also wohnen, essen, Kleidung, Zugfahrkarte, Studiengebühren), Extras müssten sie sich in dieser Zeit selbst erarbeiten (z.B. Urlaube), das ist durchaus zumutbar ;-).

Wir sehen das so, weil wir selbst so erzogen wurden und uns allein ab Schulabschluss ernährten (auch Studium etc. selbst finanziert). Das war nicht immer leicht, hatte aber zur Folge, dass wir wesentlich "reifer" als Studienkollegen waren, die mit 25 noch total unreif herum lungerten, Hotel-Mama teiweise richtig gehend ausnutzten und das eigene Leben nicht so richtig in den Griff bekamen (immer wieder Konto im Minus etc.). Einige davon hatten auch einen richtigen Schock, als sie nach dem Studium mit einem Sozialpädagogen-Gehalt allein überleben ussten, die Eltern hatten umgerechnet (da Wohnung bezahlt, Auto etc.) nämlich in etwa den gleichen Betrag ans Kind überwiesen, nur, dass dieses eben nicht dafür 40Std- die Woche schuften musste ;-).

In Notfällen würden wir unsere Kids aber auch unterstützen, allerdings dann eben mit Einmalzahlungen und nicht mit Dauerbeträgen, die dann ganz schnell zur Gewohnheit werden ...

Ich finde gezieltes Enkel-Sponsoring auch besser!!

Beitrag von lilly18 - 25.11.11 - 11:53 Uhr

Das würde ich nicht machen, O.K. in einer Notlage helfen, aber dann lernen sie auch nicht, irgendwann ist man für sich selbst verantwortlich.

Könnte mir dann noch eher vorstellen, ihnen Musikunterricht, Nachhilfe usw. zu finanzieren, aber fix jedes Monat 500€, ne würd ich nicht.

Nur interessehalber, was ist ein niedriger 6 stelliger Betrag, gerne auch über VK

Beitrag von mamavonyannick - 25.11.11 - 12:16 Uhr

hallo,

meine Eltern unterstützen meine Schwester und mich, sollte es dringend notwendig sein. Aber nur gegen Schuldscheine. Geschenkt bekommt niemand etwas außer der Reihe.
Wenn dein Partner sein eines Kind unterstützen möchte, dann sollte er das tun. Allerdings würde ich auch hier auf Schuldscheine bestehen und das zur Not irgendwann aufs Erbe anrechnen. So brauch er wenigstens nicht allen jetzt schon was zu kommen lassen.

Gelcihzeitig würde ich aber auch sagen, dass mein Vermögen mir gehört und dass es das letzte Mal sein wird, dass ich finanziell aushelfe, wenn sich ihr Konsumverhalten nicht ändert.

vg, m.

Beitrag von la1973 - 25.11.11 - 12:31 Uhr

Ich sehe das auch so - wenn er die Enkel unterstützen will, dann soll er das Geld auch gezielt den Enkeln zukommen lassen. Oder ein Sparbuch extra dafür anlegen, oder so.

Aber jeden Monat 500 Euro denen geben, die offensichtlich ohnehin nicht mit dem Geld haushalten können, ist Schwachsinn.

Meine Eltern hatten nie viel Geld, konnten uns somit ohnehin nicht wirklich dicke helfen. Ich weiß aber, dass sie bei Notfällen uns unter die Arme greifen würden - aber eben nur, im Notfall.

Und wenn jemand nicht mit Geld umgehen kann, ist das kein Notfall, sonder Dummheit. Das sollten Eltern auf keinen Fall unterstützen.

Beitrag von marion2 - 25.11.11 - 12:31 Uhr

Hallo,

grundsätzlich ist mir die Einstellung deines Mannes sympathisch.
500 pro Monat sind allerdings zu viel.

"Mein Vorschlag an ihn war dann, lieber gezielt die Enkel zu sponsorn, z.B. durch Übernahme von Musikunterricht, Nachhilfe, Klassenfahrten etc.pp."
Das macht doch keinen wirklichen Unterschied, ob du all das direkt bezahlst oder den Eltern den Betrag gibst und die bezahlen dann.

Ob ich meine Kinder während des Studiums unterstützen würde?
Kommt darauf an, ob sie studieren werden.

Gruß Marion

Beitrag von grundlosdiver - 25.11.11 - 12:35 Uhr

Sofern das Geld vorhanden ist, werde ich meine Kinder bei der 1.Ausbildung/1.Studium ggf. bis zum Doktortitel sowie selbstverständlich in Notlagen unterstützen. Unterstützung heißt aber nicht, wir finanzieren alles!!! Auch werden wir versuchen, kein Kind zu "bevorzugen", sondern jedem die gleichen Chancen bieten!
Ich werde mir nicht Kinder heranziehen, die von Beruf Tochter oder Sohn sind und zu faul zum Arbeiten, aber dafür gern Geld rausschmeißen! Dazu bin ich nicht bereit.

Kenne einen "Fall" von Beruf Tochter und so ein faules, undankbares *Piep* hab ich noch nicht woanders erlebt. Ihr Papi hat ihr eindeutig zu viel Puderzucker zu Gute kommen lassen.

Die Enkel zu unterstützen, finde ich in "Eurem" Fall eine gute Kompromisslösung!!! Denn sind wir ehrlich- unterstützt er die "Kinder" mit mtl. Geldbetrag werden sie sich eher drangewöhnen und er macht das den Rest seines Lebens.

Beitrag von shiningstar - 25.11.11 - 12:43 Uhr

Mein Vater hat uns alle bis zum Ende der Ausbildung / Studium unterstützt. Allerdings habe ich nebenbei gearbeitet (Studium), da er mir sonst viel mehr hätte zahlen müssen.
Letztes Jahr musste er uns noch einmal unterstützen, allerdings haben wir ihm das Geld komplett zurück gezahlt.
Ich würde sagen, mit über 30 muss man seine Kinder nicht mehr unterstützen (gesetzlich sowieso nicht, da ist es ja nur bis zum Abschluss einer Ausbildung so).

Beitrag von cinderella2008 - 25.11.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

meine Kinder sind erwachsen und ich habe sie unterstützt, solange das nötig war. Als sie in eigene Wohnungen gezogen sind, habe ich auch noch mal eine kräftige Finanzspritze gegeben, obwohl beide schon gut verdienten.

Momentan unterstütze ich meine Kinder nicht regelmäßig - ist auch nicht nötig - ab und an bekommen beide aber zwischendurch auch entweder Geld - z.B. wenn eine Reise ansteht - oder "Naturalien". Soll heißen: Ab und an besorge ich etwas, was ich mir dann nicht bezahlen lasse. Neulich z.B. eine Kommode von Ikea für meine Tochter.

Sollten meine Kinder in finanzielle Schwierigkeiten kommen, würde ich sie ohne Wenn und Aber finanziell unterstützen, soweit es in meiner Möglichkeit steht.

Von meinem Partner würde ich mir da übrigens nicht reinreden lassen. Meine Kinder = meine Entscheidung.

Mein Partner unterstützt seine Kinder übrigens auch großzügig.

LG, Cinderella

Beitrag von clementi - 25.11.11 - 13:11 Uhr

Hallo,

ich stehe auf dem Standpunkt, solange mein Kind Unterstützung braucht und nicht auf festen finanziellen Beinen steht (und das nicht aus Faulheit), dann bekommt es die, egal wie alt es ist.

Meine Mutter gibt mir auch noch ab und zu was. Und ich bin ihr sehr dankbar dafür. Sie bezahlt z.B. die Klavierstunden und die Reitstunden meiner Tochter, die ich ihr sonst streichen müsste.

GLG

Beitrag von myimmortal1977 - 25.11.11 - 13:22 Uhr

Bis zum Weg auf die eigenen Beine unterstützen. Die eigenen Beine fangen da an, wo man sich selbst aus eigenem Erwerbseinkommen ein geregeltes Leben leisten KÖNNTE, wenn man mit Geld umgehen kann.

In Notsituationen mal kurz überbrücken, wenn es z. B. um das Thema Arbeitslosigkeit, Scheidung etc geht und das Geld mal knapp wird.

Aber nicht für immer und ewig der schützende Hafen sein, in der sich Familienangehörige regelmäßig ohne eigenes Zutun und ohne eigene Kraft ausruhen können.

Sanktionen müssen sein. Manchmal endet das Thema "Erziehung" bis ins hohe Lebensalter nicht.

Die Kinder werden NIE auf eigenen verantwortungsbewußten Beinen stehen, wenn er IMMER zu solchen Maßnahmen bereit ist.

Manchmal muss man Menschen auf den harten Boden der Realität aufschlagen lassen, bevor sie wach werden. Auch wenn es um die eigenen Kinder geht.

Euch alles Gute, Janette

Beitrag von fuxx - 25.11.11 - 13:43 Uhr

Mit Ü30 sollte man wirklich in der Lage sein sich selbst zu versorgen.
Und das Fass scheint auch keinen Boden zu haben, immer, wenn es nicht mehr weitergeht, hilft Papi aus.

Ich finde das nicht gut und würde meinem Partner davon abraten und ggf. separat für die Enkel was ansparen.
Was ich auch nicht unbedingt einsehen würde in diesem Alter ist die gleichgerechte Verteilung: nur weil es der einen Familie schlecht geht, muss er ja nicht gleich den anderen beiden auch Geld geben. Aus diesem Alter sind die Kinder doch wohl raus.

Meine Eltern würden mich generell immer unterstützen, wenn Not am Mann wäre.
Ab und an bekommen wir einen etwas größeren Geldbetrag für sinnvolle Anschaffungen wie neuer Kühlschrank, Trockner etc.

Aber das sind die Ausnahmen, denn sowohl mein Bruder als auch ich können sehr gut für uns selbst sorgen.
Irgendwann sollte jeder verstanden haben, dass man im Leben alleine klar kommen muss.

Beitrag von sohnemann_max - 25.11.11 - 14:00 Uhr

Hi,

ich sehe das anders. Ja, ich würde unterstützen wenn ich es mir finanziell leisten kann. Egal wie alt das Kind ist.

Ich kenne es nicht anders. Wir kommen zwar super klar mit unseren Einnahmen, dennoch waren wir ein Mal in der doofen Situation, wo eben unser Monatseinkommen nicht ausgereicht hat (das war der Zeitpunkt, wo mein Mann schwer krank war und wir über 6 Monate "nur" Krankengeld erhielten. Bevor wir uns verschulden über einen Kredit bin ich auch zu meinen Eltern gegangen. Situation geschildert und wir bekamen Hilfe ohne Wenn und Aber.

Auch wird uns nicht nur in Ausnahmesituationen geholfen. Meine Mama z. B. gehen alle 2 Wochen am Samstag zum Großeinkauf, wo mir alles bezahlt wird. Die Enkelkinder kriegen sehr, sehr viel. Das war bei meinen Großeltern schon so gewesen und meine Eltern geben es uns so weiter. Sie sagen immer: Kind, ich finde es schöner zu Lebzeiten zu sehen wie ihr Euch freut, als dass wir Euch später alles vererben.

LG
Caro

Beitrag von stern1974 - 28.11.11 - 14:22 Uhr

So schön geschrieben!
ICh sehe es genauso !
LG
stern

Beitrag von karamalz - 25.11.11 - 15:03 Uhr

Hi,

momentan unterstützen wir noch unseren großen Sohn, da er studiert.

Wenn er dann in ein eigenes Leben startet, einen Job hat, sollte er dann schon für sich und seine Familie (die er dann eventuell hat) sorgen können.

Der Umgang mit Geld wurde den Kindern deines Mannes scheinbar nicht vermittelt. Aber wenn er sie permanent weiterfinanziert, wird sich die Situation kaum ändern. Ist deren Einkommen so niedrig oder leben sie schlichtweg über ihren Verhältnissen?
Sicher hat man Mitleid und ist versucht zu helfen, ich würde dies allerdings nur auf die Enkel beschränken und den Eltern klar machen, das sie ihr Leben ändern müssen.
Was passiert wenn die Quelle Papa versiegt, das Erbe durchgebracht ist?

Manchmal muss man wachrütteln, vielleicht bewegt sich dann etwas.

Alles Gute.

k.

Beitrag von sassi31 - 25.11.11 - 16:42 Uhr

Ich würde sie nur so lange unterstützen, bis sie selber in Vollzeit arbeiten. Danach sind sie auf sich allein gestellt. Ausnahmen gäbe es immer, wenn wirklich Not am Mann ist.

Man muss bei aller Liebe als Eltern auch etwas weiter denken. Wie sollen die (erwachsenen!) Kinder ihr Leben meistern, wenn die Eltern nicht mehr da sind und die Unterstützung von der Seite plötzlich fehlt?

Beitrag von qrupa - 25.11.11 - 16:55 Uhr

Ich würde es immer so machen wie meine Eltern es auch mit mir gemacht habe. Im Studium haben sie mich soweit unterstützt das ich nicht jobben mußte um über die Runden zu kommen aber für Luxus (Kino, Kneipe,...)mußte ich selber sorgen. Und jetzt sind wir zwar finanziell unabhängig aber als mein mann z.B. für einige Monate saisonbedingt arbeitslos war und das Auto genau in dem Moment einen Motorschaden hatte haben sie uns aus der Patsche gehaolfen udn was geliehen. Und so würde ich das wohl auch machen. Wenn meien Kinder unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten und ich helfen kann, würde ich helfen. Nur weil jemand nicht mit Geld umgehen kann aber nicht. Da würde ich eher Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.

Beitrag von cooky2007 - 25.11.11 - 17:05 Uhr

Es sind seine Kinder.
Du bist nicht seine Ehefrau.

Er entscheidet.
PUNKT!

Ich würde mir von einem eventuellen zukünfigen Partner auch nicht vorschreiben lassen, was meine Kinder erhalten oder nicht.

Beitrag von joy1975 - 25.11.11 - 17:38 Uhr

wie bist du denn drauf?
Ich bin seit 10 Jahren mit ihm zusammen und er hat mich nach meiner Meinung gefragt!
Ich will ihm nichts vorschreiben, ich habe eine andere Meinung und die habe ich ihm gesagt, ohne zu verlangen, dass er sich meiner Meinung anpaßt oder danach handelt.

Offensichtlich bist du eine verlassene Ehefrau, weshalb du jetzt so aggressiv reagierst.
Von der Mutter der Kinder ist er seit 30 Jahren geschieden, da hab ich echt herzlich wenig mit zu tun. Und ich finde schon, dass man in einer Partnerschaft auch über solche Themen mal reden kann und sollte.
Schlussendlich kann er machen, was er will, solange ich nicht plötzlich für seinen Lebensunterhalt aufkommen muß, weil er alles an seine Kinder gibt.

Ich komme ja auch selber für mich auf und lebe nicht von seinem Geld. Es geht hier nicht ums Einstehen für einander in Notsituationen, das würde er tun und ich auch für ihn.

Vielleicht solltest du mal lernen, Texte richtig zu lesen und nicht gleich von deiner persönlich offensichtlich angespannten Lebenssituation (hat dein Ex eine neue Frau?) auf andere zu schließen.
Nicht mal die Kinder haben Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter, nur zu ihrem Vater und mir.